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Fanfiction

Auf ein Ende folgt immer ein Anfang - Weihnachtsduft liegt in der Luft - oder auch Liebe?

von Federica

Hallo meine Lieben,
da melde ich mich schon wieder mit einem neuen Kapitel, ich hoffe es gefällt ;)

²Mrs.Black: In wiefern machen die beiden denn Lily Konkurrenz? *gespanntguck* ;)
Naja, ich denke James wollte einen großen Auftritt und den hat er ja so auch bekommen, was tut man nicht alles aus Liebe? ;) LG

²Lily_Luna_Lovegood: Ja, Emma und Sirius - das Chaospärchen ;) Ist jetzt gerade alles erst mal nicht so entspannt bei den Beiden ;) Aber James und Lily schweben hoch in der Luft, in bonbonrosafarbener Luft :D
Emma krempelt ihre Hosen immer um, weil sie ja auch oft hohe Schuhe trägt und Lily ist zehn Zentimeter größer als Ems ;) LG! <3

²fanfanfan!!!: Haha, ja sie werden singen, allerdings steht der Song noch nicht ganz ;) Ja, Lily wird nicht gerne angestarrt und ein bisschen Ruhe sei den beiden ja vergönnt :D Es ist aber nichts unanständiges passiert, schließlich geht es hier um Lily :D
danke für das Lob :)
Sirius und Ems mag ich auch am liebsten ;) LG!

²Zaubererexpterin: Das kurze Kommi macht nichts :) ich freu mich über jedes Kommi ;) schön, dass es dir gefallen hat, jetzt gehts ja weiter :) LG!

²Sonea: Mist, aber auch wenn ich die Kapitel immer nochmal durchlese, das übersehe ich leider öfter mal. Naja, vielleicht mache ich mir irgendwann nochmal die Mühe und überarbeite die komplette FF einmal, aber ich glaube nicht :D Ach ja, meinen Schlusssatz liebe ich auch <3 es ist echt blöd immer nur aus einer Sicht zu schreiben, deswegen habe ich das jetzt einfach eingeführt, in diesem Kapitel kommt sie zwar mal nicht vor, aber bald wieder ;) haha, die mistelzweige mochte ich auch, ist ja alles so traditionell in Hogwarts ;) ja, die gute Gonni kommt bestimmt noch in der Prüfungszeit und wenn die Rumtreiber endlich einen Streich vollführen, nur leider bin ich bei Streichen so unkreativ -.-
drück dich ganz fest zurück :-*

Soo, noch eine Anfrage meinerseits, ich bin leider so furchtbar unkreativ was Streiche angeht, nur die Rumtreiber waren in der ersten Schuljahreshälte ziemlich ruhig. Ich würde das gerne ändern, wenn ihr tolle Ideen habt, immer her damit :) Und nun viel Spaß mit dem neuen Chap!

_________________________________________________

Weihnachtsduft liegt in der Luft - oder auch Liebe?

~*~
I hope you don't mind that I put down in words.
How wonderful life is while you're in the world.

[Elton John - Your song]
~*~


Lily
Ich bin eine Zumutung für alle, denn ich bin glücklich verliebt.
James und ich, wir sind seit der Slughornparty zusammen. Seitdem habe ich nur noch ihn im Kopf und bin total superglücklich.
Wenn ich daran denke, dass ich das alles schon seit drei Jahren hätte haben können, könnte ich immer wieder meinen Kopf gegen eine Wand hauen.
Aber wir leben ja im Hier und Jetzt, also genieße ich das, was ich jetzt habe.
Ich glaube Emma bereut, dass sie mit mir und James befreundet ist.
Überhaupt hat sie sich schon wieder verändert, sie isst zwar wieder und nimmt am Leben teil, aber neuerdings ist sie immer schlecht gelaunt.
Da passe ich ihr mit meiner Friedefreudeeierkuchenlaune natürlich nicht.
Trotzdem, im Moment konnte ich halt an nichts anderes denken, als an diesen wunderbaren schwarzhaarigen Jungen, der mich zum Strahlen bringt.
Unser erster gemeinsamer Abend im Schulsprecherraum war aber auch einfach nur wunderbar gewesen.

Flashback
Wir hatten gerade die Kerker verlassen. James hielt meine Hand fest in seiner und meine Lippen waren noch ganz kribbelig von dem sanften Kuss, den er mir auf der Party gegeben hat.
Sie wollten mehr, zum Glück standen wir nun auch schon vor unserem Gemeinschaftsraum.
James öffnete die Tür und zog mich hinein, direkt in seine Arme.
Der Ort, wo ich mich einfach so unglaublich zu Hause fühle.
„Na Evans, bereust du unser Date schon?“, seine warmen Augen funkelten nur so vor Glück und ich konnte nicht anders, als einfach zurück zu strahlen.
Er brachte meinen Herzschlag komplett aus seinem Rhythmus, als er seine Lippen abermals auf meine legte.
Dieser Kuss war anders, leidenschaftlicher und wilder und doch so voller Zärtlichkeit und Liebe.
Ich schlang meine Arme um seinen Nacken und verschwand mit meinen Händen in seinen Haaren. Ich wollte schon immer wissen, wie sie sich anfühlen.
Unsere Zungen fanden sich und ich seufzte in unseren Kuss hinein. James Lippen verzogen sich zu einem Lächeln.
Wir hatten uns gefunden – endlich.
Es war richtig so, es fühlte sich einfach so unglaublich gut an.
James Lippen auf meinen, seine Arme um meine Hüften und seine Hand in meiner.
Ende des Flashbacks

Der ganze Abend war noch so schön gewesen, wir hatten eigentlich die ganze Nacht zusammen im Schulsprecherraum verbracht. Irgendwann waren wir einfach auf dem Sofa eingeschlafen, er hatte mich die ganze Nacht gehalten und obwohl das Sofa nicht sonderlich bequem zum Schlafen ist, habe ich noch nie besser geschlafen.
Der Schock in Hogwarts war groß gewesen. Lily Evans und James Potter, aber mittlerweile waren wir nicht mehr das Gesprächthema Nummer eins, das hatte sich Sirius zurückgeholt. Er versuchte wohl jetzt auf mehrere Mädchen am Tag zu kommen.
Vielleicht war das auch der Grund für Emmas schlechte Laune.
Und eigentlich hatten sich alle für uns gefreut, sogar Dumbledore hat uns beglückwünscht.
Aber mit meiner rosaroten Brille nahm ich einfach nichts mehr wahr.
„Lils, James wartet unten auf dich. Du sollst schneller packen!“, eine grummelige Stimme drang zu mir durch.
Emma ging geradewegs zu ihrem Bett und schnappte sich ihren Koffer.
Heute würden wir zu James Eltern fahren.
Weihnachtsferien, es gibt doch nichts Schöneres, obwohl, ich hoffte, dass sich Emma und Sirius benehmen würden.
Denn bei den beiden herrschte seit der Slughornparty Eiszeit, aber Miss Hudson wollte mir ja nicht sagen was vorgefallen ist.
Schnell warf ich die letzten Klamotten in meinen Koffer und lief in den Gemeinschaftsraum.
Dort stand er, mein Traumprinz, er sah einfach unglaublich aus, so wie immer.
Überhaupt schien ich die einzige Person zu sein, die nicht sofort nach dem Aufstehen unwiderstehlich aussah.
James kam auf mich zu und nahm mich sanft in die Arme, er hauchte mir einen Kuss auf die Lippen und lächelte mich an.
Mein Herz klopfte wie immer viel schneller als sonst, an seine Anwesenheit konnte ich mich einfach nicht gewöhnen.
Meine Lippen verzogen sich zu einem Strahlen und ich drückte ihm noch einen Kuss auf die Wange, ehe ich seine Hand in die meine nahm und wir uns auf den Weg nach unten machten. Den Hogwartsexpress wollten wir nun wirklich nicht verpassen.
Sirius war gerade noch damit beschäftigt die Bekanntschaft von letzter Nacht loszuwerden und Emma bedachte ihn mit einem eisigen Blick.
„Wie willst du die nächsten zwei Wochen eigentlich überleben Black? Du kannst ja deine Betthäschen schlecht zu James einladen“, oha, das schien ernster zu sein, als gedacht. Ihr bissiger Tonfall und das Ansprechen mit Nachnamen.
Meine Augen suchten die von James und er schien dieselben Gedanken zu haben wie ich. Mit den beiden in einem Raum könnte es kritisch werden.
Zum Glück erwiderte Sirius nichts auf Emmas Aussage, die war auch schon in eine Kutsche geklettert und wartete ungeduldig.
Ich ließ mich neben ihr nieder und drückte ihre Hand, doch Emma erwiderte den Druck nicht.
„Vielleicht könntest du dich darauf beschränken, deine schlechte Laune an dem auszulassen, der sie zu verantworten hat?“, Emma sah mich an, gut ich hatte es ihr eigentlich mal unter vier Augen sagen wollen, aber so langsam ging mir ihre Laune wirklich auf den Keks und James auch, der nickte nämlich zustimmend.
Emma seufzte: „Ich versuch’s!“
Immerhin etwas.
Am Bahnhof suchten wir uns ein Abteil ziemlich am Ende des Zuges, so wie immer halt. James und ich verzogen uns allerdings ins Schulsprecherabteil. Die dicke Luft hielt auf Dauer niemand aus, und wir hofften einfach, dass sich Sirius und Emma nicht umbringen würden.

Emma
Ganz tolle beste Freunde hatte ich, wirklich. Ich war jeden Tag wieder dankbar.
Unglaublich, dass mich die beiden mit Sirius in einem Abteil allein lassen!
Gut, sie sind bis über beide Ohren verliebt und die Atmosphäre ist hier nicht gerade entspannt.
Ich war sauer auf Sirius, er war sauer auf mich.
Warum er sauer auf mich war wusste ich ziemlich genau, ich hatte ja wieder mal die Flucht ergriffen. Obwohl es in dem Moment keine Flucht gewesen war, er hätte ja genauso gut hinterherkommen können, aber ein Black rennt ja keinem Mädchen hinterher. Arroganter Schnösel.
Ich war sauer auf ihn und unerklärlicherweise auch verletzt.
Es tat weh, dass er unseren Kuss einfach ignoriert, dass er wieder reihenweise Mädchen abgeschleppt hat.
Er musste doch auch irgendetwas bei diesem Kuss gefühlt haben, oder war ich nur die, die er halt ab und zu mal küssen konnte?!
Naja, ich war ja eigentlich auch nicht besser. Hatte ich mit ihm geredet am nächsten Morgen oder überhaupt irgendwann? Nein, ich hatte ihn so behandelt wie immer und nachdem er nach dem Frühstück wieder mit einem Mädchen in einer Besenkammer verschwunden ist, habe ich ihm die kalte Schulter gezeigt. Falls ich mal mit ihm geredet hatte, konnte ich den bissigen und verletzten Tonfall nicht unterdrücken und überhaupt hatte ich kein nettes Wort mehr mit ihm gewechselt.
Seufzend blickte ich zur Tür, aber wenn ich jetzt aufstand würde ich wieder weglaufen.
Warum verspürte ich diesen Drang eigentlich immer nur bei Sirius? Sogar die Anwesenheit meines Vaters oder Voldemort brachte mich nicht zum Weglaufen.
Sirius blickte mich ungeniert an. Sturmgrau traf auf eisblau und weckte in mir das Bedürfnis mit ihm zu reden und in seiner Nähe zu sein.
Schnell wandte ich meinen Blick ab und besah stattdessen meine Finger.
„Warum bist du nach der Slughornparty weggelaufen?“, seine Augen funkelten angriffslustig.
Oh nein, so ein Gespräch wollte ich ja eigentlich vermeiden, indem ich einfach nicht mit ihm reden würde.
Was sollte ich ihm denn jetzt bitte sagen? Die Wahrheit war ja, dass ich selbst keine Ahnung hatte. Unser Kuss war so unglaublich intensiv gewesen und mein ganzer Körper hatte unter Strom gestanden. Es hat mir Angst gemacht, dass ich so etwas bei Sirius Black empfinde.
Denn eigentlich hatte ich in dem Moment nichts mehr gewollt, als ihn in eine Besenkammer zu zerren.
Diese Tatsache würde ich ihm aber bestimmt nicht unter die Nase reiben.
Sirius betrachtete mein nachdenkliches Gesicht und hatte wieder dieses unverschämte Rumtreibergrinsen im Gesicht. Wieso sieht dieser Kerl eigentlich so heiß aus?! Es sollte ihm verboten sein nach Hogwarts zu gehen, da konnte kein Mädchen gescheite Gedanken haben. Außerdem wäre, wenn er hässlicher wäre, alles viel leichter zu meistern. Dann würde ich bei seinen Küssen sicher nicht so willenlos werden.Merlin, er machte mich tatsächlich völlig willenlos.
Für Mister Black gab es anscheinend immer noch nichts Interessanteres als meine Gesichtsmimik, wobei ich wahrscheinlich wirklich ziemlich amüsant war. Mein Ausdruck wandelte sich von nachdenklich zu erkenntnisreich und dann zu schockiert.
Vermutlich würde ich das ganze Schuljahr entweder schlecht gelaunt sein, weil es mich unerklärlicher Weise immer total fertig und wütend machte, wenn Sirius mit anderen Mädchen rumhing, oder ich würde bei jeder seiner Berührungen zu einer Marionette werden. Jetzt ist die Frage, was die bessere Variante ist.
Ich kaute nachdenklich auf meiner Unterlippe herum, es musste doch eine logische Lösung geben. Ich war immer dafür, dass man Probleme sofort lösen sollte.
Wieso machte es mir eigentlich neuerdings etwas aus, wenn Sirius sich ganz normal benahm? Also wie ein Casanova eben.
Wenn ich das alles sachlich betrachten würde, würde ich meine Empfindung ja als Eifersucht beschreiben. Aber DAS konnte ja nicht möglich sein, denn dafür müsste ich mich ja erst mal in Sirius verlieben und das war auch unmöglich. So einfach ist das.
Völlig in meiner eigenen Welt steckend, hatte ich Sirius‘ Anwesenheit verdrängt. Nur durch sein Räuspern wurde ich wieder daran erinnert, dass ich ihm noch eine Antwort schuldig war. Aber im Prinzip wusste ich ja immer noch nicht, was ich jetzt mit meinem Blackschen Problem anfangen wollte.
„Also, ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Und gelaufen bin ich sicher nicht, wenn du gewollt hättest, hättest du mich mühelos eingeholt!“, meine Feindseligkeit ihm gegenüber würde ich aber vorerst als Selbstschutz aufrechterhalten, bis ich endlich meine Lösung parat hatte.
Er hob seine Augenbrauen: „Du weißt es nicht? Irgendetwas musst du dir doch dabei gedacht haben?!“
„Äh, nein?! Wir standen unter einem magischen Mistelzweig, da mussten wir uns nun mal küssen“, ich verschränkte meine Arme vor der Brust und blickte aus dem Fenster. Sirius lachte nur bellend und verdrehte bestimmt seine Augen, so wie ich ihn kenne.
„Als wenn du den Kuss nicht genossen hättest. Ich will nur eins anmerken Miss Hudson: Du hattest deine Hände zuerst unter meinem Hemd!“
Er hatte ja Recht, wie in letzter Zeit öfters, das lag aber auch nur daran, dass ich bei ihm einfach immer verquert denke.
Es ärgerte mich, dass ich ihm anscheinend nicht so einen verwirrten Kopf verpasse, wie er mir. Total konfus machte er mich.
Grrr, das ist doch echt nicht zum Aushalten!
Ich schüttelte wild meinen Kopf um auf andere Gedanken zu kommen, aber da Sirius ja unverändert bei mir im Abteil saß, half es recht wenig.
Ich brachte damit nur Sirius zum Lachen.
Dann schwang unsere Abteiltür auf, unsere Hände wanderten zu unseren Zauberstäben, doch als ich zur Tür sah, war es nur ein dummes Blondchen, welches nun auch schon auf Mister Blacks‘ Schoß saß.
Angenervt verdrehte ich die Augen und suchte in meiner Handtasche nach einem Buch.
Diesen Beiden musste ich nun wirklich nicht beim Knutschen zugucken, da wird einem nur schlecht bei. Ich hoffe wir sahen beim Küssen nicht so abartig aus, wobei, ist ja auch egal.
Ich werde ihn bestimmt nicht noch einmal freiwillig küssen!
Natürlich kamen Lily und James nicht noch einmal ins Abteil, das Blondchen aus Hufflepuff hatte sich aber zum Glück eine halbe Stunde vor London wieder zu ihren anderen gehirnlosen Freundinnen verkrümelt. Merlin, meine Ausdrucksweise in meinen Gedanken war auch schon mal besser…
Ich schenkte Sirius keinen Blick mehr, er ging mir so unglaublich auf die Nerven mit seinem Harem. Echt unglaublich, dass die Mädchen noch auf ihn reinfallen. Ich meine, ich musste ihn ja küssen. Von mir aus wäre ja nie etwas passiert. Ich verdrängte einfach mal gekonnt, dass ich bei der Party auf ihn zugegangen bin und Jared dafür habe stehen lassen.
Zum Glück hat er es mir nicht übel genommen, er meinte, es hätte mit uns wahrscheinlich eh nicht funktioniert.
Der Hogwartsexpress war endlich im ersehnten Bahnhof eingetrudelt.
Ich sprang auf und zerrte meinen Koffer von der Ablage, ausversehen traf ich dann Sirius am Knie, ich war halt schon immer etwas schwungvoll und ab und zu auch mal rücksichtslos.
Ohne eine Entschuldigung war ich auch schon aus dem Zug gestürmt, James Eltern hatte ich sofort entdeckt. Das glückliche Paar stand auch schon bei ihnen, den beiden warf ich nur einen bitterbösen „Fallt-sofort-tot-um-Blick“ zu und wandte mich dann strahlend an Harry und Rosalie.
„Hallo ihr zwei!“, ich umarmte sie fest und Rosalie sah besorgt an mir vorbei.
„Hallo Liebes, sag mal, wieso humpelt Sirius?“
Ich machte ein unschuldiges Gesicht: „Es kann sein, dass ich ihn ausversehen mit meinem Koffer berührt habe, als ich den von der Ablage gezerrt habe.“
Rosalie sah mich wissend an, Müttern kann man halt nichts vormachen, dabei ist sie gar nicht meine richtige Mutter.
Nachdem nun auch Sirius von den Potters begrüßt worden war, apparierten wir alle ins Haus in Godric’s Hollow.
Komischerweise war es noch gar nicht weihnachtlich geschmückt, nur ein grüner, gigantischer Tannenbaum stand in dem riesigen Wohnzimmer.
„Ich dachte mir ihr vier könntet vielleicht noch ein wenig Arbeit vertragen“, Rosalie zwinkerte uns zu, „James und Lily werden sich um die Dekoration kümmern und Emma und Sirius kümmern sich um leckere Plätzchen!“
„Wie soll ich bitte Sirius davon abhalten schon alle Plätzchen vorher zu essen?“, ich sah hoffentlich genau so entsetzt aus, wie ich mich fühlte. Es hatten sich doch alle gegen mich verschworen.
„Ach, ich denke das schaffst du schon, außerdem habe ich das Gefühl, dass bei euch etwas nicht ganz stimmt und an Weihnachten dulde ich keinen Streit! Da James und Lily sich endlich gefunden haben, dachte ich den beiden Turteltauben würde Zeit zu zweit auch ganz gut tun!“
Ich wusste weiteres meckern war vollkommen zwecklos, wenn sich Rosalie Potter etwas in den Kopf gesetzt hat, dann war daran nicht mehr zu rütteln.
Seufzend beugte ich mich meinem Schicksal, und ging zu dem Gästezimmer hoch, das Lily und ich gemeinsam bewohnen würden.
Ich wunderte mich, warum ich das letzte Mal in Sirius‘ Zimmer geschlafen habe, denn dieses Zimmer hatte es jawohl schon länger gegeben.
Naja, wahrscheinlich würde Lily eh immer heimlich bei James schlafen.
Ich ging kurz ins Bad um mich frisch zu machen, dann wurde es auch schon Zeit fürs Abendbrot.
Rosalie Potter kochte fast so gut wie die Hauselfen in Hogwarts, und das war das größte Lob, das man irgendeinem Koch geben konnte.
Damit das glückliche Paar, wie ich sie nun insgeheim immer nannte, auch weiterhin glücklich war, musste ich in den sauren Apfel beißen und neben Sirius Platz nehmen.
James‘ Eltern saßen jeweils am Kopf und Ende des Tisches.
Rosalie sah mehr als zufrieden aus.
„Ach, es ist so schön, dass wieder die ganze Familie am Tisch sitzt. Ohne euch ist es ganz schön ruhig hier“, Sirius und James feixten, „Nicht, dass ich die Ruhe nicht zu schätzen weiß, aber ab und zu tut so Trubel auch ganz gut!“, sagte sie grinsend.
Ich blickte zu Lily, sie schien ziemlich gerührt zu sein, dass Rosalie sie zur Familie dazu zählte.
„Nun musst du uns aber endlich verraten, wie du es geschafft hast diese zauberhafte Dame doch noch von deinen Qualitäten zu überzeugen!“, James’s Vater grinste seinen Sohn breit an, die Rumtreibergene waren ohne jeden Zweifel vererbt worden.
„Ich bin einfach unwiderstehlich und Lily zu blind“, er schob seine völlig überfüllte Gabel in den Mund und kaute zufrieden.
„Also ich bin ja froh, dass ihr es noch vor Ende der Schulzeit geschafft habt, jetzt muss Harry nämlich mit mir Urlaub in Afrika machen. Er hatte nicht so viel Vertrauen in dich, aber ich weiß um deine guten Seiten, die hast du ja schließlich auch von mir!“, sie lachte herzlich und James blickte erstaunt von seiner Mutter zu seinem Vater.
„Ihr habt auch gewettet?!“, wahrscheinlich fragte er sich gerade, ob es nichts Interessanteres als sein verzweifeltes Werben um Lily gegeben hatte.
„Apropos Wette, Sirilein, ich hoffe du übst schon mal ein bisschen für den Abschlussball!“, ich lächelte ihn honigsüß an und ihm schien ein Licht aufzugehen.
„Scheiße!“
„Oh man, es haben sich echt alle gegen uns verschworen“, James schaute ganz deprimiert drein und ich musste lachen.
„Also mal ehrlich, ich habe gesagt, ihr schafft es noch dieses Jahr, ich war eindeutig für euch!“
Eingeschnappt brauchte er nun wirklich nicht zu sein, alle gönnten es den Beiden von Herzen, dass sie sich endlich gefunden hatten.

Nachdem ich nun viel zu lange mit Sirius in einem Raum gewesen war, lag ich zufrieden im Bett, es war doch recht spät geworden und Morgen mussten wir ja den ganzen Tag für Rosalie die Hauselfen spielen. Wenn ich nicht mit Sirius in einer Gruppe wäre, hätte ich sogar meine Freude daran.
Seufzend blätterte ich eine Seite in meinem Astronomiebuch um, wieso hatte ich das nochmal als UTZ-Kurs gewählt? Ich erinnere mich dunkel, dass mich ein gewisser Black dazu überredet hatte. Keiner seiner Freunde war besonders überragend und alle hatten es abgewählt, wieso war ich zu dem Zeitpunkt bloß so großherzig gewesen?
Sirius war nicht zu übertreffen in dem Fach, ich hatte allerdings meine liebe Not damit, und ich wollte nun wirklich nicht in einem meiner UTZ-Kurse durchfallen. Auch wenn ich Astronomie nicht für den Beruf als Auror brauchte.
Lily legte sich auch in ihr Bett, sie wollte die heutige Nacht wohl doch noch hier verbringen.
Entgeistert fiel ihr Blick auf das Schulbuch in meinem Schoß.
„Du lernst?! Jetzt?!“, sogar sie hatte ihre Bücher noch nicht angefasst.
„Naja, das ist mein schwächstes Fach, das einzige wo ich sogar durchfallen könnte und ich will nicht durchfallen. Normalerweise würde ich ja Sirius um Hilfe bitten, aber…“, erneut seufzend klappte ich das Buch zu und ließ es neben mein Bett fallen. Ich musste jetzt wirklich nicht lernen, schon gar nicht Astronomie.
Lily grinste, James färbte also jetzt schon schlecht auf sie ab. Das ist irgendwie beängstigend.
„Du willst nicht darüber reden, oder?“
Gute Frage, nächste Frage. Ich wusste ja selbst nicht mehr weiter, aber Lily, die so voller bonbonrosafarbener Liebe war, konnte mir sicher nicht weiterhelfen. Ich würde einfach immer weiter auf mein Gefühl hören. Damit brachte ich zwar auch immer alles durcheinander, aber das wird schon.
„Danke Süße, aber da muss ich erst mal alleine durch“, ich lächelte ihr zu und löschte meinen Zauberstab.
Dunkelheit umfing uns. Albern vor so etwas Angst zu haben, aber auch ich war früher so gewesen. Eigentlich hatte ich erst seit der Entführung keine Angst mehr.
Was passieren soll, wird auch passieren. Ob es nun hell oder dunkel ist spielt dabei nur eine unwichtige Rolle, natürlich ist es im Dunkeln leichter, aber die Nacht hatte auch immer eine beruhigende Wirkung auf mich.
Lilys gleichmäßiger Atem sagte mir, dass sie sich schon im Land der Träume befand.
Ich sollte auch schlafen, der Tag morgen mit Sirius würde anstrengend genug werden.
Auch wenn ich sauer auf ihn war, so wünschte ich mir doch nichts mehr als seine Nähe.
Es ist echt scheiße, so als Teenager, aber es will uns ja niemand verstehen.
________________________________________________

Hmpf, ich bin nicht ganz so zufrieden, aber vielleicht hat es ja trotzdem Gefallen gefunden? ;)
LG!
Federica


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