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Fanfiction

Auf ein Ende folgt immer ein Anfang - Mit dem Essen spielt man nicht

von Federica

Hallo :)
Einen wunderschönen 4. Advent wünsche ich euch :)

²Prongs8: Hihi :) danke :) oh ja, Lily und James <3 sie kommen allerdings in diesem Kapitel ein bisschen zu kurz denke ich, aber das wird sich hoffentlich noch ändern ;)

²Lily_Luna_Lovegood: Haha, ja, James und Lily sind sehr harmonisch im Moment, aber ich denke, das werden auch noch andere Zeiten kommen. Emma und Sirius, sie kommen in diesem Kapitel einen Schritt weiter, wobei das vielleicht auch wieder der Grund ist, warum es dann alles doch noch ewig dauert ;) okay, dann werde ich wohl doch selbst kreativ werden müssen :D Im Moment sind sie ja noch bei James, da sind sie natürlich ganz lieb :)

²fanfanfan!!!: Jaaa, es wird auch ganz witzig ;)

²Sonea: :) Jaaa, dieses hat auch noch nicht so den Spannungsbogen, aber im nächsten wirds dann besser :D
Ab und zu muss man halt auch etwas langweilig schreiben ;)
hdsmdl :-***

_________________________________________________

Mit dem Essen spielt man nicht

~*~
Das Wichtigste sind wir und das Jetzt und Hier
und dass wir alle hier zusammen sind!
Ganz egal, ob das so bleibt oder auseinandertreibt:
Es zählt jetzt nur, das wir zusammen sind!

[Wise Guys - Jetzt und Hier]
~*~


Emma
Ein Blick aus dem Fenster sagte mir, dass es eigentlich noch nicht Zeit war um aufzustehen, aber natürlich konnte ich nicht mehr schlafen.
Ein Blick auf die Uhr sagte mir, dass es erst sieben Uhr in der Früh war und das ist nun wahrhaftig zu früh um in den Ferien aufzustehen.
Es war doch zum Heulen, jetzt brachte mich dieser Kerl sogar noch um meinen wohlverdienten Schlaf.
Ich erinnere mich nur dunkel, dass wir kurz davor waren uns zu küssen, aber vor dem Ereignis bin ich aufgewacht – schockiert wohlbemerkt.
Ich habe nämlich gar nicht mehr so stark das Bedürfnis ihn zu küssen.
Wenn es nicht so unglaublich gut wäre ihn zu küssen, wäre es noch einfacher.
Seufzend musste ich feststellen, dass ich unmöglich nochmal einschlafen würde.
Leise schlich ich ins Bad und belegte den Raum mit dem Muffliato, ich musste ja Lily nicht auch noch aufwecken.
Nach der warmen Dusche sah alles gleich viel schöner aus, naja, die frühe Uhrzeit hatte auch die Dusche nicht viel erträglicher machen können.
Schnell schlüpfte ich in Leggings und einen langen Wollpullover, draußen lag meterhoch Schnee und ich wollte unbedingt an die frische Luft.
Im Erdgeschoss angekommen schlüpfte ich in meine Stiefel und schnappte meine Jacke.
Durch die Küche gelange ich auf die Terrasse der Potters.
Ich liebe den Winter.
Die Luft riecht beim Schnee einfach immer rein und die Natur sieht so unberührt aus. Es ist alles so friedlich und weiß.
Leider ist es im Winter auch immer ziemlich kalt, aber heute Morgen tat mir die Kälte unbeschreiblich gut.
Ich ließ mich auf die Hollywoodschaukel fallen und genoss die sanften Bewegungen.
Es hatte wieder zu schneien begonnen, doch ich wollte noch nicht wieder reingehen.
Mein Gesicht war sicher schon ganz rot von der Kälte, aber hier draußen konnte ich am besten meine Gedanken ordnen.
„Emma, willst du nicht wieder reinkommen? Du erkältest dich noch!“, ich blickte zu James der in der Terrassentür stand.
Grinsend schüttelte ich den Kopf.
„Na gut, dann komm ich eben auch raus“, er setzte sich zu mir auf die Hollywoodschaukel und drückte mir eine Tasse Kaffee in die Hand.
Mhh, James ist einfach der Beste!
Ich wärmte meine Hände an der warmen Tasse und trank gierig meinen morgendlichen Muntermacher.
James legte mir seinen Arm um meine Schulter und ich lehnte mich an ihn an.
„Willst du mir nicht erklären, warum du so sauer auf Sirius bist?“
Ich verdrehte die Augen und überdachte meine vorherigen Gedanken, vielleicht war es manchmal doch nicht so gut, wenn James der beste Freund ist.
„Naja, eigentlich weiß ich es selbst nicht so genau. Mir geht einfach im Moment seine ganze Art auf den Keks, er hat ständig irgendein dummes Blondchen an seinem Arm oder Mund hängen, da wird einem ja ganz schlecht von!“
James lachte leise auf und strich mir über meinen Arm.
„Du kennst doch Tatze, so ist er halt. Oder wärst du lieber das Blondchen an seiner Seite? Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich davon so begeistert wäre…“
Ich löste mich aus der Umarmung und sah ihn mit skeptisch hochgezogener Augenbraue an: „James Potter, darf ich dich daran erinnern, wie du ausgerastet bist, als ich einfach nur bei Sirius geschlafen habe? Ohne irgendwelche sexuellen Begebenheiten!“
Er lachte wieder und ich boxte ihn mit meinem Ellenbogen in seine rechte Seite, daraufhin verzog er nur sein Gesicht und ich grinste ihn feixend an.
„Bei Merlin, Sirius und ich haben echt einen schlechten Einfluss auf dich!“, da konnte ich nur zustimmend nicken.
Ich lehnte mich wieder an James an.
„Du brauchst aber keine Angst zu haben, ich will nichts von Sirius, ich komme im Moment einfach nicht so gut mit ihm zurecht, aber das legt sich bestimmt bald wieder.“
Wir saßen noch eine ganze Weile draußen auf der Hollywoodschaukel und beobachteten das Schneetreiben.
Es würde das erste Weihnachtsfest ohne meine Mutter sein, genau wie bei Lily. Nur sie hatte in James den liebevollsten Freund gefunden, den es vermutlich auf der ganzen Welt gibt.
Ich muss ja zugeben, dass ich sie um diese Tatsache beneide. Also nicht, dass ich etwas von James will, aber so einen tollen Freund hätte jawohl jeder gerne.
Schade, dass Sirius so ein Casanova ist…
Oh oh, solche Gedanken sollte ich mir ganz schnell wieder abgewöhnen, immerhin muss ich mit ihm heute noch Kekse backen.
Ich möchte echt wissen, wieso mich Rosalie so bestraft. Vielleicht will sie aber auch nur, dass James und Lily nicht von uns genervt werden.
Naja, ich hätte mich sicherlich zurückgezogen, aber Sirius? Der hat für so etwas einfach kein Gespür.
„Lass uns reingehen, die anderen dürften jetzt auch langsam wach sein!“, James erhob sich und zog mich hoch.
Tatsächlich bemerkte ich erst jetzt, wie durchgefroren ich doch war.
In der warmen Küche stand Rosalie schon am Herd und backte Pfannkuchen, das perfekte Frühstück. Allerdings gab es auch noch Brötchen, Müsli und verschiedene Käse- und Wurstsorten. Auch Marmelade durfte nicht fehlen. Rosalie war eine Meisterin in der Küche.
Schnell schlüpfte ich aus meinen Wintersachen und ließ mich am Tisch nieder, ich hatte doch ziemlich Hunger.

Lily
Als ich aufgewacht war, war Emma schon nicht mehr in ihrem Bett. Normalerweise gehört meine Freundin nicht zu den Frühaufstehern, aber in letzter Zeit hatte sich ja vieles verändert.
Schnell sprang ich unter die Dusche und schlüpfte in warme Klamotten.
Man roch schon im ganzen Haus den leckeren Frühstücksduft und ich beeilte mich vor Sirius unten zu sein, sonst wäre am Ende nichts mehr übrig.
Ich sah Emma und James schon am Frühstückstisch sitzen, sie hatten beide ganz rote Wangen, als wären sie noch draußen gewesen.
Sie schienen heute wieder mal ziemlich vertraut, aber sie waren ja auch beste Freunde. Und ab und zu brauchen die zwei auch mal einen Moment zu zweit.
Trotzdem konnte ich nicht verhindern, dass ich ein unangenehmes Ziehen in meiner Magengegend spürte.
Lächerlich Lily, bei allen Mädchen sollte ich eifersüchtig sein, aber nicht bei Emma.
Es ist nur immer noch unbegreiflich, dass dieser Typ mich zur Freundin will, aber ich werde mich gegen nichts wehren. James machte mich viel zu glücklich.
„Guten Morgen!“, sagte ich fröhlich und betrat die Küche.
James blickte auf und ich vergaß alle komischen Gefühle.
Dieses Strahlen in seinen haselnussbraunen Augen brachte mich selbst zum Strahlen.
Lächelnd ging ich zu meinem Freund, immer noch eine komische Bezeichnung für James, ich setzte mich neben ihm und wurde mit einem zärtlichen Guten-Morgen-Kuss begrüßt.
Der reichte mir jedoch nicht.
Schnell legte ich meine Lippen erneut auf die seinen. Ich spürte wie er zu Grinsen begann, doch ich genoss einfach nur unseren Kuss.
Rosalie stand am Herd und drehte uns den Rücken zu, Harry war schon bei der Arbeit und Emma versteckte sich hinter dem Tagespropheten.
Naja, trotzdem nicht ganz so Privatsphäre, aber wenn ich in diese warmen, haselnussbraunen Augen sah, nahm ich einfach niemand anderen mehr wahr.
„Uäääh, Krone, bitte nehmt euch ein Zimmer, das erträgt man ja nicht auf nüchternen Magen!“, manchmal frage ich mich echt wieso der existiert.
Bevor James und ich zu einer Antwort ansetzen konnten, hatte Emma schon eine schnippische Bemerkung losgelassen. Bei ihr wusste ich, dass sie eindeutig ein Recht zum Leben hat.
„Black, es ist echt unglaublich, wie jemand so taktlos sein kann. Hast du dir eigentlich schon mal beim Speichel austauschen zugesehen? Das kann man noch nicht mal auf vollem Magen ertragen!“, sie schoss noch einen giftigen Blick in seine Richtung und widmete sich dann dem Pfannkuchen auf ihrem Teller.
Rosalie sah zweifelnd von einem zum anderen, wahrscheinlich überlegte sie gerade, wie ihre Küche nachher aussehen würde.
„Emma, du beherrscht doch Haushaltszauber, oder?“
„Klar, ich werde Sirius‘ Sauerei nachher wegzaubern, keine Angst!“, sie grinste ihrer Ziehmutter zu und die schien ehrlich erleichtert.
Sirius schaute ziemlich beleidigt drein und begann dann einfach sein Frühstück in sich hinein zu schaufeln.
Ich gab James noch einen sanften Kuss auf die Wange und widmete mich dann ebenfalls meinem Pfannkuchen, auch James aß schon wieder wie ein Scheunendrescher.
Bei diesen beiden Chaoten half einfach keine Erziehung, die würden sich nie ändern.
Aber ich muss doch langsam zugeben, dass ich gerade diese Rumtreiberseiten an den beiden so mochte, sie würden zumindest nie das Kind in sich vergessen. Ich wusste ja zum Glück, dass sie auch ernsthaft sein konnten. James öfter als sein bester Freund, aber immerhin schaffte es auch Sirius.
Nach dem ausgiebigen Frühstück hätte ich mich am liebsten in irgendeine Ecke mit James verzogen, er wollte mir eh noch die Familienbibliothek zeigen.
Doch leider machte uns eine entschlossene Mrs. Potter einen Strich durch die Rechnung.
„So, jetzt wird gearbeitet! Sirius und Emma, ab mit euch, Hände waschen und dann kommt ihr wieder hierher, die Rezepte habe ich euch schon rausgesucht“, die beiden verschwanden murrend und sich anzickend die Küche, „So nun zu euch, James, du weißt wo unsere Deko steht und dann wird das ganze Haus geschmückt und wenn ihr fertig seid, könnt ihr die Bibliothek unsicher machen“, sie zwinkerte mir zu und James zog mich in den Keller.
Ich denke ich habe heute eindeutig die bessere Aufgabe als Emma und Sirius. Die beiden traten auch gerade wieder schimpfend in die Küche ein, noch ein Grund mehr sich zu verziehen.
James und ich hatten unseren Spaß beim Dekorieren, fast so wie in Hogwarts. Ich liebte Weihnachten einfach und zu Hause hatte ich auch immer zusammen mit meiner Mum das ganze Haus festlich geschmückt.
Eine Träne schlich sich über mein Gesicht und James nahm mich sofort in den Arm.
„Es ist okay Lils, deine Eltern wollen sicherlich, dass du ein schönes Fest verlebst und du hast sie doch immer bei dir!“, er wischte meine Träne weg und küsste mich sanft auf meine Lippen. Dieses unglaublich gute Gefühl würde hoffentlich nie weggehen, wenn wir uns küssten.
Er hatte es wieder geschafft, er hatte mich wieder aufgemuntert, dankbar wuschelte ich durch sein Haar und schenkte ihm ein kleines Lächeln.
Dann blickte ich mich um, das Haus war eindeutig fertig geschmückt und ich brannte einfach so sehr auf die Bibliothek, die Potters hatten mit Sicherheit so viele alte und interessante Bücher!
„Duuu, James, gehen wir jetzt in die Bibliothek?“, ich blickte ihn herzerweichend aus meinen smaragdgrünen Augen an und er lachte bloß und gab mir noch einen schnellen Kuss, ehe er mich in mein Paradies führte.

Emma
Hatte ich eigentlich jemals in meinen Gedanken erwähnt, dass Sirius vielleicht ein Gehirn und Verstand besitzt?
Falls ja, ich nehme das auf jeden Fall alles zurück. Dieser Kerl hat nicht die leiseste Ahnung vom Backen und ich werde so langsam wahnsinnig.
Denn schließlich bin ich die ganze Zeit nur damit beschäftigt den Teig zu retten, nachdem Sirius eine meiner Anweisungen entweder nicht verstanden hat oder absichtlich falsch ausgeführt hat.
„BLACK! DAS ist doch nicht dein ERNST?!“, fassungslos blickte ich in die Teigschüssel, ich hatte ihn doch nur darum gebeten die Eier hineinzugeben.
„Wieso?! Du hast gesagt: Sirius, jetzt die Eier in den Teig!“, er hob entschuldigend die Hände.
Ja, die waren auch tatsächlich im Teig, nur leider noch in ihrer Ursprungsform, nämlich mit Schale!
„Man wirft die Eier aber nicht einfach da rein! Man schlägt sie an der Schüsselkante auf und lässt Eigelb und Eiweiß in den Teig fließen, die Schale schmeißt man dann weg. Die isst man nämlich nicht mit!“, verärgert blitzte ich ihn an und holte die Eier aus der Schüssel, zum Glück waren sie wenigstens ganz geblieben. Ich schlug sie auf und ließ nur das Innere der Eier in die Schüssel gleiten, den Rest schmiss ich weg.
Sirius sah mich strahlend an, so als ob er etwas Neues gelernt hätte.
„Und jetzt?“, ich ignorierte sein Glitzern in den Augen, welches in meinem Magen ein Kribbeln auslöste. Schnell wandte ich mich dem Rezept zu und seufzte, ich hatte überlesen, dass man die Eier trennen musste.
„Jetzt dürfen wir den ganzen Teig nochmal neu machen, ich hätte die Eier trennen müssen!“, ich war schon mit der Schüssel in Richtung Mülleimer unterwegs, als Sirius mal wieder nachfragte, wie man denn bitte Eier trennt. Merlin, warum existiert er?!
Ruckartig drehte ich mich um und hatte Sirius eine Ladung Keksteig ins Gesicht geklatscht.
Er grinste mich belustigt an, während ich entsetzt auf meine Hände starrte.
Meine Schockiertheit nutzte Mister Black natürlich schamlos aus und schon tropfte mir Teig von meinen Haaren in mein Gesicht und von dort weiter in meinen Ausschnitt, diesen Weg verfolgte Sirius natürlich gerne mit seinen Augen.
Unverschämter, arroganter Scheißkerl!
Wütend eroberte ich die Keksteigschüssel zurück und leerte sie entschlossen über seinem Kopf aus.
Lachend wischte er sich den Teig aus den Augen und blitzte mich mit strahlenden Augen an.
„Ich hatte ganz vergessen, dass du auch ein ganz schöner Giftzwerg sein kannst Kleine!“, das hätte er nicht sagen sollen. Wild stürzte ich mich auf ihn und er fiel auf den Boden, leider zog er mich mit. Nun lagen wir beide, mit Keksteig vollgeschmiert auf dem Küchenfußboden.
„Weißt du, normalerweise bevorzuge ich es ja oben zu liegen, aber du bist ja immer so stürmisch“, er lächelte mich an und ich verlor mich wieder in diesen grauen Augen, unfähig ihm einen schnippischen Spruch entgegen zuschleudern.
Ich hielt den Atem an und beugte mich zu ihm runter, ich wusste, dass es so ziemlich das Dümmste war, was ich jetzt machen konnte, aber ward ihr schon mal so verwirrt? Oder musstet in diese sturmgrauen Augen schauen?
Als sich endlich unsere Lippen berührten, wusste ich, was mir in der letzten Zeit so gefehlt hatte. So erbärmlich es auch klingen mag, aber er hatte mir gefehlt.
Ich genoss den Kuss, auch wenn sich viel Keksteig miteinmischte. Ich bekam es bei dem ganzen Kribbeln in meinem Körper gar nicht richtig mit.
Nach Luft schnappend lösten wir uns schließlich voneinander, ich schaffte es bloß nicht, nicht weiter in diese Augen zu gucken. Dafür braucht er wirklich einen Waffenschein…
„Emma..“, seine Hand suchte die meine und unsere Finger verhakten sich, als wenn es nicht unnormaleres geben könnte.
Ich spürte wie mir ganz heiß wurde, er würde mich doch wirklich noch in die geschlossene Abteilung vom Mungo bringen.
Seine Augen funkelten auf einmal gefährlich, ich kannte diesen Blick, Sirius Black hatte gerade eine unglaublich geniale Idee. Zumindest sieht er das immer so, für normale Menschen sind diese Ideen meistens total hirnverbrannt.
Und ich hatte recht.
„Was hältst du eigentlich von einer offenen Beziehung? Ich meine, wir haben doch schon ziemlich viel Spaß zusammen?!“, er lächelte mich an, wieso lächelte er und grinste nicht?
Der bringt mich völlig aus dem Konzept, aber das war auch wieder eine bescheuerte Idee. Typisch Black.
„Wieso nicht?“, hörte ich mich sagen und fragte mich, was mein Mund da bitte ohne meinen Verstand tut! Obwohl, es fühlte sich nicht falsch an, und ich denke mir immer ‚No risk, no fun!‘.
Mit der Antwort schien er nicht gerechnet zu haben, zumindest starrte er mich auf einmal aus großen Hundeaugen aus an. Ich musste leise lachen: „Weißt du, das Leben ist zu kurz um es als Spießer zu verbringen!“
Sirius grinste nun wieder und zog mich erneut zu ihm runter, es gab kein Entkommen.
Aber ich wollte auch gar nicht weg, mein ganzes Chaos in meinem Kopf hatte sich gerade n Luft aufgelöst.
Ich musste mir nun keine Gedanken mehr über diesen Kerl machen, immerhin könnten wir nun ab und zu einfach nur unseren Spaß haben. Seine Küsse machten aber auch süchtig.
„Nur damit wir uns richtig verstehen, wir treffen uns auch weiterhin mit anderen, oder?“, ich stützte mich mit meiner rechten Hand auf seinem Brustkorb ab.
Sirius lachte bellend und bejahte meine Frage, eine wirkliche Beziehung wäre auch zu unnormal gewesen.
Immerhin sprach ich hier von Sirius Black, mit dem ich nun eine offene Beziehung führte.
Eigentlich ist es so dumm, was ich hier mit ihm mache!
Seine Lippen lagen wieder auf meinen, als würden sie einfach dahin gehören.
„Merlin, ich werde das noch so bereuen…“, murmelte ich leise gegen seine Lippen.
„Bereust du es jetzt?“, er strich mir eine teigversetzte Strähne aus dem Gesicht.
Ich sah in seine Augen, nein, ich konnte es nicht bereuen. Zumindest jetzt nicht.
„Nein, ich habe eigentlich auch erst mal vor es zu genießen!“, wir grinsten uns an.
Ich weiß gar nicht, wie lange wir nun schon auf dem Küchenboden lagen, aber ich war mir ziemlich sicher, dass sich unsere Kekse nicht von alleine backen würden.
„Ähm Sirius, wir müssen noch backen. Ich wette James und Lily sind schon mit allem fertig…“, ich hatte ja eigentlich noch mehr sagen wollen, aber Sirius hatte anscheinend wirklich keine Lust zum Kekse backen.
Zeit, ihm zu zeigen, dass ich keinesfalls so abhängig von ihm bin, wie er vielleicht denkt.
Ich unterbrach unseren Kuss, der für den Küchenboden der Potters schon nicht mehr ganz jugendfrei gewesen ist und sprang so schnell auf, dass der gute Black gar nicht hatte reagieren können.
Mit einem Schlenker meines Zauberstabes, hatte ich uns mit Hilfe des ‚Ratzeputz‘ wieder sauber gezaubert, ebenso wie die Küche.
„Du bist eine Spielverderberin!“, er schmollte leicht, aber ich hatte Craneblut in mir, ich konnte halt gemein sein.
Grinsend stellte ich mich vor ihn und gab ihm einen kurzen Kuss auf die Lippen.
„Bin ich nicht, und das weißt du auch, mir liegt nur etwas an meinem Leben und Rosalie will Kekse!“
Für kurze Zeit erschien ein entsetzter Gesichtsausdruck auf dem attraktiven Gesicht und er beeilte sich mir das Rezept und die Schüssel zu geben.
Ich hatte mir eine neue Theorie überlegt, ich machte den Teig und er brachte die Zutaten, dann konnte nichts schief gehen.
Schon nach kurzer Zeit wehte nun himmlischer Keksduft durch das ganze Haus.
Morgen würde wieder der klassische Weinachtsball der Potters stattfinden, das erste Mal würde sich nicht meine Mutter unter den tanzenden Gästen befinden.
Seufzend holte ich auch das letzte Blech aus dem Backofen, irgendwann würde der Schmerz vollkommen verblassen und ich würde nur an die schönen Momente denken, die ich mit ihr hatte.
„Denkst du an deine Mum?“, zwei starke Arme hatten sich von hinten um meine Hüften geschlossen.
Ich lehnte mich an Sirius‘ Brust.
„Ja, es ist Weihnachten, das erste ohne sie. Sie hat immer so gern getanzt…“, sanft drehte mich Sirius zu ihm und drückte mir einen Kuss auf die Stirn.
„Sie wird immer bei dir sein, du hast sie in deinem Herzen immer dabei!“
Ein Lächeln schlich sich auf meine Lippen: „Danke.“
Ich sah zu ihm hinauf, wieder traf eisblau auf sturmgrau und mir blieb fast die Luft weg.

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:) Kommis? :)
LG, Federica


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