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Fanfiction

the kisses - Man sollte aufpassen, mit dem was man sich wünscht! Denn es könnte in Erfüllung gehen ….

von serotina

So jetzt hatte sie den Salat!! Ihr Mut, hatte Hermine bis in seine Gemächer gebracht und sogar noch dazu gesorgt ihr Anliegen preiszugeben. Anscheinend war ihr ganzer Vorrat an Gryffindormut für dieses Jahr schon aufgebraucht, denn er hatte sie unwiderruflich verlassen, zusammen mit ihrer Intelligenz. Denn sie war noch nicht einmal mehr dazu in der Lage auch nur einen einzigen klaren Gedanken zu fassen.

Zu sehr wurde sie von seiner doch recht seltenen Erscheinung abgelenkt. Keine normale übliche Lehrerrobe zierte seinen Oberkörper, dafür aber ein schwarzes Shirt mit einem geöffneten schwarzen Hemd darüber, dazu noch die vom schlafen etwas verwuschelten Haare und sein Anblick brachte sie einfach nur noch um den Verstand. Wort wörtlich.

Vielleicht wäre sie erleichtert gewesen, wenn sie gewusst hätte, dass es ihm in diesem Moment auch nicht besser erging. Doch sie wusste es nicht.

Sie wusste nicht, wie allein ihr Anblick, seine noch eben stark vorhandene Wut verpuffen ließ. Sie wusste nicht, dass er nur noch aus purer Nervosität und Verlangen bestand. Wobei die Nervosität diesmal die Oberhand hatte.

Innerlich schallte er sich einen kompletten inkompetenten Narren. Er hatte vorgehabt mit ihr zu reden, stattdessen hatte er nichts Besseres zu tun gehabt, als mit ihr in einer Besenkammer Dinge zu tun, die ein Lehrer normalerweise nicht mit einer Schülerin machte. Gut, gegen eine Wiederholung des ganzen hatte er wahrlich nichts dagegen. Das was ihm eher sorgen bereitete, war die Tatsache, dass sie jetzt mit ihm reden wollte und er nervöser war, als bei all seinen bisherigen Todesser treffen zusammen.

Was hatte sie an sich, dass sie seine Knie mühelos zum zittern brachte und das konnte noch nicht einmal der dunkle Lord von sich behaupten. Sie war wirklich was Besonderes!

Ohne weiter darüber nachzudenken ging er die wenigen Schritte zu ihr und küsste sie sanft auf die Lippen. Nur zu gerne erwiderte sie diese liebvolle Berührung und warf ihren Plan mit ihm zu reden kurzer Hand über Bord. Reden wurde sowieso überbewertet! Ehrlich. Sie wusste sowieso nicht, was sie sagen sollte.

Doch die kleine nervige Stimme in ihrem Hinterkopf, meldete sich wieder zu Wort und pochte darauf, ihre immer gleiche Meinung loszuwerden. Nur mit Mühe, schaffte es Hermine diese Stimme zum verstummen zu bringen, doch als sich auch noch ihr Verstand, auf die Seite, dieses nervigen etwas ( das Hermine langsam als ihr schlechtes Gewissen vermutete ) schlug, half kein verdrängen mehr.

So öffnete sie nach einiger Zeit doch ihre Augen um irgendetwas im Raum zu finden, dass sie von seinen herrlichen Lippen, die sich immer noch mit voller Hingabe mit ihren eigenen beschäftigten, abzulenken.

Sofort fiel ihr Blick, auf die bei ihrem Eintritt unbemerkt gebliebenen riesigen Bücherregale.

β€ž Du hast Bücher!β€œ Nuschelte sie erstaunt gegen seine Lippen.

β€ž Ich habe Bücher?β€œ war seine noch überraschtere Erwiderung darauf, als sie sich aus seinen Armen löste um geradewegs auf eines seiner Bücherregale zu zulaufen. Er wusste es schon immer, dass es ein Fehler war, berge von Büchern zu horten und jetzt bekam er dafür die Quittung.

Seufzend trat er hinter sie und beobachtete, wie sie mit ihrem Finger leicht über die Buchrücken strich. Es entging völlig seiner Aufmerksamkeit, dass sie nur so tat, als würde sie sich für diese staubigen mit einer fülle von Seiten und Wissen gebundenen Dinge interessieren. Doch sie wollte mit ihm reden, und das tat man am besten, nicht mit der Zunge im Mund des anderen, sondern mit Worten.

β€ž Welches ist dein Lieblingsbuch?β€œ fragte sie deshalb, als er gerade dabei war, ihr Ohrläppchen mit seiner Zunge zu traktieren.

Für diese Frage, bekam sie den zweiten Seufzer an diesem Abend und eine Reihe von Küssen an ihrem Hals entlang, bis er endlich bereit war, ihre Frage zu beantworten oder so was in der Art.

β€ž Weißt du, ich kann keinen klaren Gedanken fassen, wenn du in meiner Nähe bist und dass ich das gerade zugegeben habe, beweist meine Unzurechnungsfähigkeit, oder?β€œ Mit diesen Worten drehte er sie zu sich um und nahm ihren Mund wieder in Beschlag.

Als er merkte, dass sie nicht ganz bei der Sache war, löste er sich von ihr und schaute ihr tief in die Augen.

β€ž Du willst immer noch reden, oder? Ein Nicken als Antwort genügte ihm völlig.

β€ž Okay, sagen wir es mal so. Ich will dich und ich gehe mal stark davon aus, dass das gleiche auch auf dich zutrifft, sonst wäre diese ganze Situation hier, doch etwas abwegig und der Rest wird sich schon noch klären. Hogwarts wurde auch nicht an einem Tag erbaut.β€œ

β€ž Meinst du?β€œ flüsterte sie ihm grinsend entgegen.

β€ž Da bin ich mir sogar zu 100 Prozent sicher!β€œ

β€ž Na, wenn du das so sagst! Wo war noch gleich dein Schlafzimmer gewesen?β€œ

Mit einem lauten Lachen, dass einfach nur zu schön in Hermines Ohren klang, hob er sie hoch und trug sie in sein Schlafzimmer. Heilfroh heute mal nicht seinem’ besten Freund’ hallo sagen zu müssen. Das Leben hatte auch seine guten Seiten und seine wurden von Tag zu Tag besser!

In einen leidenschaftlichen Kuss versunken, ließen sich die zwei auf das große Bett fallen.


oO0°////°0Oo

In dieser Nacht, fanden noch weitere Schlossbewohner keinen Schlaf. Einer von ihnen war Blaise Zabini, der sich bald nichts sehnlicher wünschte, als endlich mal wieder eine Nacht durch zu schlafen. Dieser Wunsch wurde nur noch von einem übertroffen, nämlich endlich zu wissen wer oder was dieses Gefühl in ihm auslöste, was ihn nicht mehr in Ruhe zu lassen schien.

Er würde sich auch damit zufrieden geben, wenn es endlich aufhören würde, doch es sah nicht danach aus, es wurde eher schlimmer!

Unruhig drehte er sich wieder auf die andere Seite und starrte seinen Wecker an. Noch 3 Stunden blieben ihm um wenigstens einen Teil der Nacht mit geschlossenen Augen zu verbringen. Wie hypnotisiert verfolgte er mit seinen Augen den Sekundenzeiger.

Tick Tack, Tick Tack, Tick Tack …….

oO0°////°0Oo

Hermine malte mit ihrem Finger kleine Kreise auf Severus Brust. Es waren seit ihrem unbefugten Betreten seiner Gemächer, jetzt schon drei Stunden vergangen und sie war wirklich erschöpft.

Severus Hand streichelte gemächlich ihren Arm auf und ab, als er über den Tag nachdachte. Ein wirklich seltsamer Tag, doch irgendwie schön.

Plötzlich fiel ihm wieder was ein und er spürte ein noch nie da gewesenes Mitteilungsbedürfnis, welches er sich partout nicht erklären konnte. Doch es war da und forderte unnachgiebig Aufmerksamkeit, sodass seine nächsten Worte, ihm einfach so aus dem Mund purzelten.

β€ž Ich habe heute den Direktor belogen.β€œ

β€ž Du hast den Schulleiter belogen?β€œ Erstaunt richtete sie sich auf um an seinem Gesicht abzulesen, ob er sich mit ihr gerade einen Scherz erlaubte.

β€ž So perplex deswegen?β€œ fragte er amüsiert als er sich ein paar von ihren langen Locken griff um mit ihnen zu spielen.

β€ž Soviel Erstaunen hätte ich von der größten Regelbrecherin an dieser Schule aber nicht erwartet.β€œ

β€ž Was? Was soll dass denn heißen?β€œ Hermine Augen weiteten sich noch mehr und zum Dank dafür kitzelte er sie mit ihren eigenen Haaren in ihrem Gesicht.

β€ž Du hast mich schon richtig verstanden, du bist Hogwarts Regelbrecherin Nummer 1!β€œ

Hermine konnte es wahrlich nicht fassen in welche Richtung sich dieses Gespräch entwickelte und obwohl es voraussichtlich schlauer gewesen wäre, das Thema zu wechseln. Tat sie es nicht, dafür reizte sie das Funkeln in seinen Augen zu sehr.

β€ž Und was ist dann bitte mit Harry und Ron?β€œ

β€ž Die teilen sich hartnäckig den zweiten Platz. Tja, es sieht wohl so aus, als wäre die kleine Know it all in vielen Dingen unschlagbar.β€œ Neckte er sie.

β€ž Abab a aaber wie kommst du denn darauf?β€œ stotterte sie und warf ihm einen stechenden Blick zu, als sie merkte, wie amüsant er es doch fand.

β€ž Du willst es also wirklich wissen, komisch warum überrascht mich das nicht?β€œ Bevor er jedoch mit seiner Aufzählung anfing, zog er sie auf sich drauf, so dass ihr Kopf auf seiner Brust zum liegen kam.

Immer wieder streichelte seine Hand federleicht über ihren Kopf und kraulte sie im Nacken, was ihr ein viel sagendes Schnurren entlockte.

β€ž Also, wo fange ich am besten an? Da wäre einmal, dass stehlen von meinen persönlichen Vorräten, dann das unerlaubte Brauen eines verbotenen Trankes in einer Mädchentoilette, das anzünden eines Lehrersβ€¦β€œ

Die verwunderten Äußerrungen seitens Hermine überging er einfach und fuhr grinsend mit seiner Aufzählung fort. Hermine fragte sich währenddessen, warum sie immer noch an dieser Schule war.

β€ž Angriff auf einen Lehrer, Freilassung eines gesuchten Mörders des Ministeriums, Gründung eines verbotenen Clubs, lesen in der verboten Abteilung, ( Gut, diesen Punkt wusste er nicht mit Sicherheit. Doch wer Hermine nur Ansatzweise kannte, konnte sich denken, dass nichts und niemand sie von Büchern fernhalten konnte, schon gar nicht ein Verbotsschild. Ihr Schuldbewusster Blick und die Tatsache, dass sie auch daraufhin nichts erwiderte, gaben ihm Recht.) mehrfaches Betreten des Verbotenen Waldes, mit einem Lehrer zu flirten und zu guter letzt mit diesem erwähnten Lehrer auch noch zu schlafen!

Potter und Weasley müssten noch drei weitere Jahre auf Hogwarts verbringen und noch nicht einmal dann wäre es sicher, dass sie dich übertreffen würden.β€œ

β€ž Gut, gut. Aber vergiss nicht, dass deine letzten zwei Punkte genauso gut auch auf dich zutreffen. Wir sitzten in einem Boot!β€œ erwiederte sie frech grinsend.

β€ž Du willst also deine Liste noch erweitern. Drohungen gegenüber einem Lehrer. Ich bin wirklich stolz auf dich!β€œ

β€ž Ach halt die Klappeβ€¦β€œ und bevor er noch auf ihre Respektlosigkeit gegenüber einem Lehrer hinweisen konnte, bedeckte sie schnell seine Lippen mit den ihrigen.

Eine Stunde später lagen sie wieder friedlich nebeneinander und genossen einfach nur die Nähe des jeweils anderen.

Bis Hermine wieder der Anfang ihres Gesprächs einfiel.

β€ž Warum hast du eigentlich Dumbledore belogen?β€œ fragte sie ihn.

β€ž Es ging um Miss Weasley und Malfoy. Er wollte von mir eine Versicherung haben, dass zwischen den beiden nichts läuft und auch nie was laufen wird.β€œ

β€ž hmmmβ€¦β€œ

β€žhmmm…. Was?β€œ fragte er sie.

Als sie ihm immer noch nicht antworte, fiel ihm eine weitere Frage ein, die ihm schon des längeren interessierte.

β€ž Wer ist eigentlich auf die glorreiche Idee im Raum der Wünsche gekommen?β€œ

Auch diesmal schien Hermine nicht sonderlich beigeistert davon zu sein, seine Frage zu beantworten.

β€ž Das willst du gar nicht wissen.β€œ Obwohl sie diesen Satz auch nicht gern hörte, aber seit dem letzten mal hatte sie einiges dazu gelernt und wusste jetzt, dass man den Leuten vertrauen sollte, die solche Sätze von sich geben. Eine Tatsache die Severus anscheinend nicht bewusst war.

β€ž Und ob ich das wissen will, sonst hätte ich wohl kaum danach gefragt. Also wer war’s, einer von meinen hirnverbrannten Idioten?β€œ

β€žNicht ganzβ€œ seuftzte sie. β€ž Es war Harry.β€œ

β€ž Welcher Harry?β€œ

β€ž Sag mal, wie viele Harrys kennst du eigentlich?β€œ fragte sie ihn erstaunt über seine sonst nicht vorhandene Begriffsstutzigkeit.

β€ž Du willst doch nicht allen ernstes sagen, dass Potter daran schuld ist, dass wir beide jetzt in diesem Moment in einem Bett liegen.β€œ

β€ž 100 Punkte für Slytherin, für diese überaus große Kombinationsgabe.β€œ

β€ž Wenn dass nicht Karma ist, dann weiß ich auch nicht mehr! Und du hattest Recht, ich wollte es nicht wissen.β€œ

β€ž Hab Ichs dir nicht gesagt!β€œ neckte sie ihn noch weiter, er sah gerade nicht sehr schlagfertig aus. Was auch kein Wunder war, denn er stellte sich gerade bildlich vor, wie er irgendwann einmal vielleicht Potter dafür danken musste. Was wie er befand ein grauenvoller Gedanke war und komisch zugleich.

Zwei Stunden später schlich Hermine durch die Schule zu ihrem Zimmer, um wenigstens noch ein paar Stunden in dieser Nacht zu schlafen. Sie konnte leider nicht bei ihm bleiben, weil es wahrscheinlich zu viel Aufsehen erregen würde, wenn sie am nächsten morgen, einfach so aus seinen Gemächern spazieren würde.

Doch zu ihrem Pech, war sie nicht die einzige die auf dem Weg zum Gryffindorturm war. Ginny hatte mal wieder die halbe Nacht mit Draco im Raum der Wünsche verbracht, doch diesmal fast ausschließlich nur mit Reden. Irgendwann waren sie dann übereingekommen, noch vorsichtiger als sowieso schon zu sein.

Am liebsten hätte sie mit ihm auch über Hermine und ihr merkwürdiges Verhalten geredet, denn langsam setzte sich in Ginnys Kopf, dass Puzzle aus vielen kleinen Einzelteilen zusammen. Auch wenn sie nicht so recht an ihrer eigenen Lösung glauben konnte, es war einfach zu abwegig. Viel zu abwegig. Unvorstellbar.

Aber die Tatsachen waren nun mal da. Eine Hermine die im Zaubertrankunterricht nur nach vorne starrte, direkt auf den Lehrertisch, dort wo es nur eine gewisse Person zu sehen gab. Eine Hermine, die Nachrichten von Snape überbringt. Eine Hermine die seit Tagen nicht mehr sie selbst war. Eine Hermine ….

Tief in Gedanken bog Ginny um die nächste Ecke und lief direkt in Hermine rein. Wenn man an den Teufel denkt, kommt er gleich um die nächste Ecke gerannt.

β€ž Hermine?β€œ flüsterte Ginny ziemlich überrascht zu ihrer besten Freundin, die gerade ein Gesicht wie frisch ertappt machte. So guckte nur jemand, wenn man was ausgefressen hatte. Definitiv!

β€ž Mitkommen!β€œ waren die letzten Worte die Ginny zu ihr sagte, bis sie gemeinsam zu Hermines Zimmer gelangten.

Ginny verschloss sorgfältig die Tür und legte noch einen Schallzauber über den Raum. Sicher ist Sicher.

Danach drehte sie sich zu Hermine um und begann, wie ihre Mutter auf sie einzureden.

β€ž Wo warst du? Was ist in letzter Zeit nur mit dir los? Was hat das alles mit Snape zu tun und versuch nicht mal zu lügen! Was läuft zwischen dir und Snape?β€œ

Sie merkte gleich an Hermines Gesichtsausdruck, dass sie so was von ins Schwarze getroffen hatte. Deswegen setzte sie sich besorgt aufs Bett und wartete endlich auf die lang ersehnten Antworten.

Hermine hatte zuerst überlegt, auf Konfrontationskurs mit ihr und Draco zu gehen, sich letzten endens aber dagegen entschieden. Sie kannte Ginny und sie wusste, dass sie eh keine Ruhe mehr geben würde, bevor sie nicht die Wahrheit wissen würde. Dazu kam noch, dass sie mal mit irgendjemanden reden müsste und da Ginny ja was mit dem Fretchen hatte, wäre sie wahrscheinlich die richtige Person für so eine Unterhaltung. Da sie sie wenigstens nicht so sehr wie andere verurteilen würde. Nicht seitdem sie mit dem Fretchen zusammen war, Hermine schüttelte es immer noch leicht, wenn sie daran dachte.

β€ž Hey, du kannst mir alles erzählen, mich kann nichts mehr schocken!β€œ lächelte sie Hermine zuversichtlich an.

β€ž Da wäre ich mir an deiner Stelle nicht so sicher! Also gut. Ich war bei Snape. Alleine. Die ganze Nacht.β€œ Mehr brachte Hermine einfach nicht über ihre Lippen, doch anscheinend hatte Ginny sie immer noch nicht ganz verstanden.

β€žUnd?β€œ fragte Ginny deswegen um noch ein paar mehr Einzelheiten aus Hermine herauszubekommen. Es konnte schließlich nicht das sein, was Hermine die ganze Zeit versuchte mit ihren Blicken anzudeuten. Doch als sie damit nicht aufhörte, fiel auch bei Ginny der Groschen der ungläubigen.

β€ž Boah, heiliger Merlin!!!!!!!! Du hast mit Snape geschlafen?β€œ

β€ž Ja.β€œ

β€ž Du hattest Sex mit der Fledermaus aus den Kerkern?β€œ

β€ž Ja.β€œ

β€ž Du und Snape? Ich fass es nicht und ich habe mir die ganze Zeit über Sorgen gemacht, wegen der Sache mit mir und Draco. Aber du schießt ja nun völlig die Eule ab….β€œ

β€ž GINNY!β€œ

β€ž Sorry, ich hab bloß gerade …. , oh man du …. , ich glaub ich muss mich setzen.β€œ

Als Ginny sich wieder halbwegs beruhigt hatte, stellte sie gleich die nächste Frage.

β€ž Wie lange läuft das schon?β€œ

β€ž Kannst du dich noch an diesen einen bestimmten Sonntag erinnern?β€œ

β€ž Ich wusste es doch, eine Idee von Harry Potter, kann einfach nicht gut gehen.β€œ

β€ž Ganz meiner Meinung!β€œ

Die beiden guckten sich an und brachen daraufhin in schallendes Gelächter aus, sodass Ginnys Zauber doch nicht ganz umsonst war.

β€ž Seit wann läuft das mit Draco?β€œ fragte Hermine, als sie wieder genug Luft zum atmen und gleichzeitigen zum sprechen hatte.

β€ž Auch seit diesem einen besagten Sonntag. Ich glaub wenn Harry davon erfährt wird er sein Leben nicht mehr froh und Ron hätte endlich mal einen richtigen Grund auf ihn sauer zu sein.β€œ

β€ž Ginny versprich mir niemanden davon zu erzählen.β€œ

β€ž Das gleiche gilt für dich.β€œ

β€ž Ehrenwort!β€œ sagten beide wie aus einem Mund und reichten sich feierlich die Hände.

oO0°////°0Oo

β€ž Blaise, Blaise wach auf! Sonst kommen wir noch zu spät zu Kräuterkunde! BLAISE!β€œ

Welch erbärmlicher bald sehr toter Idiot weckt mich mitten in der Nacht?

Mit geschlossenen Augen versuchte Blaise, nach der Hand zu schlagen, die immer noch hartnäckig versuchte ihn wach zukriegen. Diese verfehlte er aber Haarscharf und beförderte dafür seinen Wecker auf direktem Weg zum Fußboden, wo er dann mit einem lauten Knall zerschellte.
Dieses ohrenbetäubende Geräusch führte sogar dazu, das langsam wieder leben in Blaise müde Glieder kam und er mürrisch die Augen aufschlug.

β€ž Verdammt!β€œ Mit einem Satz war er aus dem Bett gesprungen, als er kurz zuvor aus dem Fenster blickte, und hastete in den Waschraum. Malfoy, der ihm diesen schwungvollen Abgang nicht zugetraut hätte, starrte immer noch mit offenem Mund auf die geschlossene Tür. Bis diese von einem etwas gehetzt wirkenden Blaise wieder aufgerissen wurde, weil er in aller Eile sein Waschzeug plus Uniform vergessen hatte. Das laute Lachen, was daraufhin von Malfoy ertönte, hörte man fast bis in die große Halle.

Als auch Malfoy den Schlafraum verlassen hatte, um auf seinen Freund im Gemeinschaftsraum zu warten, hörte man nur noch ein geflüstertes β€ž Reparoβ€œ und eine Tür die leise ins Schloss fiel.

oO0°////°0Oo

Professor Sprout schritt ungläubig durch die Reihen von Ziersprösslingen und fast einschlafenden Schülern. Sie konnte es wirklich nicht fassen, was trieben denn diese Hexen und Zauberer die ganze Nacht lang?

Nicht einmal Neville war voll bei der Sache.
Doch sie war es langsam leid, jede Minute damit zu verbringen Schüler darauf hinzuweisen in ihrem Unterricht nicht einzuschlafen, so redete sie einfach ihren Text runter in der Hoffnung, dass es wenigstens einige unter ihnen interessierte.

Nach einer Weile war ein komischer Klong zu hören. Blaise Kopf hatte es sich gerade in einem der Blumentöpfe bequem gemacht und das einzige was man von ihm den Rest der Stunde hörte war ein leises Schnarchen ab und zu.

Endlich ertönte die Turmglocke von weit her und signalisierte damit das Ende dieser Farce. Die Schüler schlurften mehr als sie gingen, wieder hoch zur Schule. Hermine musste ihre ganze Konzentration aufbringen nicht im stehen einzuschlafen, die Füße anzuheben, war ein Ding der Unmöglichkeit.

Sie fragte sich, wie es wohl Ginny jetzt ging, die wahrscheinlich genauso müde war wie sie. Bis zum Tagesanbruch hatten die beiden miteinander geredet und irgendwie bereute sie es ein ganz kleines bisschen die halbe Nacht mit einem der anstrengensten Vergnügungen verbracht zu haben.

Wie alle freute auch sie sich, auf die bevorstehenden zwei Geschichtsstunden bei Professor Binns und heute würde sie es dem Rest der Klasse gleich tun und schlafen. Er würde eh keinen Unterschied merken.

oO0°////°0Oo

Endlich war der Unterricht an diesem Tag vorbei und Blaise hatte nur noch ein Ziel, nämlich sein Bett. Sein kuschelweiches, bequemes, warmes Bett! Doch vorher musste er noch den quasselnden Idioten neben sich loswerden, der gerade dabei war ihm ein Ohr abzukauen.

β€ž Hast du eigentlich bemerkt, wie komisch in letzter Zeit alle drauf sind?β€œ fragte Draco als sie gerade an der großen Halle vorbei gegangen waren.

Hast du vielleicht schon mal gemerkt, dass diese Bemerkung uns beide mit einschließt?

Blaise war einfach zu Müde um seine Gedanken auch laut auszusprechen und er war auch zu müde dafür, sich jetzt mit Draco zu streiten.

β€ž Schau dir nur mal Pansy an, die läuft rum wie ein Hauself der was Verbotenes getan hat! Heute beim Frühstück hatte sie sogar versucht, sich mit einem Teller zu verletzen. Hast du das mitgekriegt? Ach stimmt ja, du warst zu beschäftigt damit, mit deinen Kornflakes auf Tauchgang zu gehen!β€œ sagte Draco etwas verstimmt, als er immer noch kein Kommentar von Blaise gehört hatte.

Klappe!!! Ob man den irgendwo abstellen kann, es muss doch dafür einen Schalter oder einen Knopf geben. Irgendwo.

Als sie im Schlafraum angekommen waren, hatte Draco immer noch nicht aufgehört zu reden und Blaise damit näher an einen Migräneanfall bekommen als Trelawney bei einer von ihren Vorhersagen. Denn jetzt stand nicht mehr Potter in ihrem Mittelpunkt. Nein, er war es, der in nächster Zukunft sterben würde. Wenn sein Leben so weiter ginge, hegte er noch nicht mal selber viele Zweifel gegenüber ihren Wahrsagekünsten.

Erstarrt blieb Blaise mitten in der Tür stehen, sodass Draco nicht mehr rechtzeitig mit gehen und reden aufhören konnte.

β€žAu! Was ist mit dir denn jetzt schon wieder los. Ein Gespenst gesehen, oder was?β€œ

Blaise war jetzt gar nicht mehr zu Scherzen aufgelegt.

β€ž WWWWe wec Weckerrrrrr??????????

β€ž Was ist los?β€œ

β€ž Wecker!!!!β€œ und mit einem ausgestreckten Arm zeigte Blaise auf einen heilen Wecker der neben seinem Bett auf dem Fußboden stand.

β€ž Und??β€œ Draco kapierte nur noch Bahnhof.

β€ž Hast du meinen Wecker ganz gemacht, also ich wars nicht!!!β€œ erschöpft ließ sich Blaise auf sein Bett nieder.

β€ž Nein, aber das waren dann bestimmt die Hauselfen.β€œ Versuchte Draco ihn zu beruhigen.

β€ž Die würden ihn dann auf den Nachtisch stellen und nicht auf den Fußboden! Und du dachtest die ganze Zeit ich wäre paranoid. Noch nicht einmal du, kannst leugnen, dass ihr was ganz und gar nicht stimmt.β€œ

Wie Blaise starrte Draco jetzt auch auf den heilen Wecker und stand vor einem großen Rätsel. Er wusste ganz genau, dass dieser besagte Wecker heute morgen zu Bruch gegangen war und er wusste auch ganz genau, dass kein Slytherin ihn repariert hatte. Das würde ein Slytherin einfach nicht tun.

Aufgeregt ging Blaise durchs Zimmer. Er musste ihr raus. Dringend. Jetzt hatte er den ultimativen Beweis. Jetzt wünschte er sich nichts mehr, als zu wissen, wer diesen blöden Wecker wieder in Stand gesetzt hatte. Dieser würde dann auch für die letzten beinahe schrecklichsten Wochen in seinem Leben verantwortlich sein.

Er musste ihr raus.

So nahm er sich seinen Umhang und verließ rennend den Gemeinschaftsraum. Blindlings lief er durchs Schloss. Immer und immer weiter. Als er in der Eulerei angekommen war, blieb er außer Atem stehen und ließ seinen Blick über die Ländereien schweifen.

Plötzlich fühlte er wieder dieses komische Gefühl im Nacken und drehte sich blitzschnell um. Er wünschte er hätte es nicht getan.

β€ž Luna?β€œ

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Ich muss sagen dieses und das nächste Kapitel gehören irgendwie bis jetzt zu meinen Lieblingskapitel dieser Story^^. Wie hat es euch gefallen? Vielen vielen Dank für die lieben Reviews! *freu* *Milkaschokolade verteil*

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Füreinegerechterewelt: ja ich muss auch immer schmunzeln, wenn ich daran denke^^

Balu2008: Hermione und Snape haben das mit der Konversation ja wenigstens im nachhinein so ein bisschen hingekriegt^^ und bei Ginny ist auch noch der Groschen gefallen, mal sehen was als nächstes für Enthüllungen auf dem Plan stehen^^ *fiesgrins*

emily: danke^^

fanfanfan!!!: Fragen über fragen^^ und alle werden irgendwann in ferner Zukunft beantwortet werden^^. Jetzt schon mal soviel, Luna hat nichts wichtiges gehört ...

readingrat: Luna hat wahrscheinlich nichts wichtiges gehört ... obwohl ihr beiden muss ich ja jetzt mal so sagen, mich wirklich auf so eine Idee gebracht habt ... hmmm ... mal schauen^^ Ja Harry hat schon seine Deppmomente ... ^^

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bis zum nächsten mal,
eure seri

. ..


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Ich sollte nur lesen, aber ich habe die Damen im HΓΆrverlag davon ΓΌberzeugt, dass es viel schΓΆner ist die Figuren zu spielen, als nur zu zitieren.
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