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Fanfiction

The Day After - 8

von einstein90

So nach langer Zeit...tut mir leid, dass ich euch so lange habe warten lassen. sorry, sorry, sorry.
Danke für eure Kommentare. Ich liebe euch dafür.
Ich wünsche euch viel Spaß mit dem neuen Kapitel.

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Ein Geräusch erfüllte die Passagierkabine. Ein leises Summen, dass immer lauter wurde. Dann setzten leichte Vibrationen ein, die Harry's Magen kribbeln ließen. Er schaute aus seinem Fenster und blickte von vorne auf die rotierenden Schaufeln der Turbine. Mit einem leichten Ruck setzte sich die Maschine schließlich in Bewegung. Die Stewardessen liefen noch einmal die Sitzreihen entlang und kontrollierten, ob jeder Passagier auch ordnungsgemäß angeschnallt war. Harry beobachtete das Treiben der Menschen, die um die Vielzahl der anderen Flugzeuge herum wuselten. In ihren leuchtend gelben Warnwesten und den großen roten Ohrenschützern. Mit ihren Armen wild umher fuchtelnd kommunizierten sie untereinander.
Harry wurde allmählich etwas mulmig. Es war sein erster Flug mit einer Muggelflugzeug. Eigentlich liebte er das Fliegen, aber nur, solange er selbst die Kontrolle darüber hatte. Hier musste er einzig den Fähigkeiten des Piloten vertrauen. Aber nun gab es kein zurück. Das Flugzeug rollte über den Zubringer auf die Startbahn und hielt an. Die Durchsage des Piloten bekam er nicht mit. Er war zu sehr angespannt. Sein Herz schlug kräftig gegen seine Rippen. Seine Finger krallten sich in die Armlehnen.
Hermine war die Ruhe selbst. Ihr war keine Anspannung anzumerken. Ebenso wie den meisten anderen Fluggästen. Sie warf ihm von der Seite einen Blick zu, doch er registrierte es nicht. Sanft schob sie ihre Hand unter die seine. Und ihre Finger umschlossen sich. Harry blickte zuerst auf seine Hand und dann hoch zu ihr. Liebevoll blickte sie ihm in die Augen. Ihr Lächeln beruhigte ihn. Ließ seine Umgebung verblassen. Zärtlich erwiderte er den Druck ihrer Hand. Gleichsam löste sich der Griff der Anderen. Sein Herz schlug in einem ruhigen Walzer, nachdem es zuvor im Tango durch seinen Körper tanzte.
„Hast du Angst?“ fragte sie vertrauensvoll. Harry schüttelte mit dem Kopf ohne den Blick zu lösen. Ihr Lächeln wurde breiter. „Hatte ich beim ersten Mal auch.“ Sie drückte seine Hand. Tausend Blitze zuckten durch seinen Arm und ließen eingeschlafene Schmetterlinge wieder aufwachen, die nun wild durch seinen Bauch flatterten.
Die Stewardess, die ihnen den Weg zu ihrem Platz gewiesen hatte, hielt kurz an ihrer Sitzreihe. Ihre Augen fixierten die Schnallen der Gurte. Aber Harry bemerkte ihren beiläufigen Blick auf seine Hand, die die von Hermine umschloss. Sie trat zur nächsten Sitzreihe, aber nicht ohne ihnen noch ein Lächeln zu schenken. Es wirkte keinesfalls künstlich oder gezwungen. Ob sie glaubte Harry und Hermine wären ein Paar? Er wollte sich nicht gegen diese Vorstellung sträuben, aber Hermine war bisher in der Lage, ihre Gefühle gekonnt zu verstecken. Ihm widerfuhr ihre Zuneigung, doch schon im nächsten Augenblick konnte sie ihm so kräftig vor den Kopf stoßen, dass es die Seele aus dem Herzen schleuderte.
Er schenkte ihr noch einen Seitenblick, bevor er seinen Kopf in die Lehne legte. 'Was fühlst du?' rief er sie innerlich an. Dann blieb sein Blick an ihren Händen hängen. Er spürte den warmen Druck ihrer Haut auf der seinen. Dann wurde ihm klar, dass es Zeit brauchen würde. Es würde ihm zwar viel abverlangen, nicht in jeder ihrer Handlungen oder in jedem gesagten Wort eine unterbewusste Äußerung zu suchen, die einen Einblick in ihre Gefühlswelt erlaubten. Aber um ihrer Freundschaft Willen. Und um seines Herzens Willen.
Glückseligkeit legte sich über sein Gesicht. Eine Maske, die seine Seele vor seinem Verstand verbarg.
Der Druck, der sein Herz bedrückte, ließ merklich nach. Auch wenn er nicht vollends verschwand. Sein Geist war immerhin wieder in der Lage andere Gedanken fassen zu können. Von nun an genoss er ihre Hand in seiner Hand. Er würde es genießen, solange es eben dauern würde. Und wenn es vorbei war, dann war es das eben. Das redete er sich ein. Er musste...

Das Flugzeug durchfuhr ein Ruck. Die Startbahn unter ihnen schien unter dem Flugzeug weg gezogen zu werden. Das Dröhnen der Turbinen drang, auch wenn nur dumpf, bis in die Kabine vor. Seine Ohren wurden taub. Doch schon mit dem nächsten Schlucken war es wieder verschwunden.
Und immer noch beschleunigte der metallene Vogel. Die gestrichelten Linien unter ihnen verschmolzen zu einem langen, flackernden Strich. Das Terminal in einiger Entfernung bewegte sich langsamer. Und die Wolken am fernen Himmel schienen still zu stehen. Dann ruckelte es kräftiger. Hier und da quietschten einige der Sitze. In einem der Ablagefächer über ihnen klapperte etwas hin und her. Unterbewusst erhöhte Harry seinen Händedruck. Und dann neigte sich das Flugzeug. Die Nase zog es nach oben. Alle Passagiere drückte es in die Sitze. Alles unter ihnen wurde kleiner. Die Bäume. Häuser. Straßen. Die Menschen waren nach wenigen Sekunden bereits kleiner als Ameisen.
Wieder ertönte ein leises Summen. Und es verschwand. In der Kabine wurde es still. Das Klappern über ihm hatte aufgehört. Die Erschütterungen ließen nach, seitdem das Fahrwerk eingefahren wurde. Unaufhörlich bohrte sich das Flugzeug in den blauen Himmel. Immer weiter und weiter. Selbst als sie die Wolkendecke durchstoßen hatten.
Der Anblick, der sich einem bot, war atemberaubend. Noch nie hatte Harry Wolken von oben gesehen. Es wirkte wie ein gigantisches Gemälde aus hauchfeiner Watte. Unter der Sonne glänzte und glitzerte es wie goldenes Eis. Wie ein Schnatz im Glanz eines Sommertages. Über dem Horizont lag ein schmales Band in dem die Farbe von Himmelblau in ein mattes Orange überging. Unter ihnen brachen die Wolken auf und gaben vereinzelt einen Eindruck von der Welt unter ihnen frei. Goldene Felder. Kleine graue Haufen. Riesige grüne Waldgebiet. Alles wie mit einem feinen Stift gezeichnet. Die Äcker wie mit einem Lineal gezogen. Harry war begeistert. Wie konnte er nur vorm Fliegen Angst haben? Es war einfach überwältigend.
Die Neigung ließ nach. Das Flugzeug befand sich wieder in der horizontalen. Dann neigte es sich leicht nach rechts. Eine Rechtskurve. Und dann wieder gerade. Er schaute zu Hermine. Den Glanz seiner Augen ließ auch ihre Augen leicht glänzen. Sie war froh, dass Harry es so sehr gefiel. Es machte sie glücklich, wenn er es war.
Das Licht über den Sitzen erlosch mit einem Ping. Hermine löste langsam ihre Hand aus der seinen. Erst weigerte er sich für einen kurzen Augenblick. Doch dann ließ er es zu. Er mahnte sich zur Disziplin, auch wenn er wusste, dass er es nicht immer verhindern würde. Aber solange er es verbergen konnte, würde sie keinen Verdacht schöpfen.
Hermine löste ihren Gurt. Harry tat es ihr gleich. Und was nun?

„Wie lange fliegen wir?“ erkundigte er sich.

„Ich glaube so um die 22 Stunden.“ erwiderte sie beiläufig. Die erschrockenen Augen ihres Freundes beachtete sie nicht. Stattdessen richtete sie sich auf und holte ihre Tasche aus dem Gepäckfach.

„Und was soll ich solange machen?“

„Lesen, Musik hören, einen Film schauen. Oder schlafen.“ Sie deutete auf einen Bildschirm und ein Paar Kopfhörer, die in der Lehne vor ihm integriert waren. Sie setzte sich und begann in ihrer Tasche zu wühlen. Harry beobachtete sie neugierig dabei.
Und ehe er sich versah, lagen auch schon drei dicke Bücher auf ihrem Schoß. Ungläubig starrte er auf die Wälzer. Sie blickte kurz auf und bot ihm schließlich breit lächelnd eines der Bücher an. Harry lehnte dankend ab. Und ließ sich wieder in seinen Sitz fallen. Nach einem Seitenblick nahm er schließlich die Kopfhörer und schaute auf den kleinen Monitor vor ihm. Hermine ging ihrem Hobby nach und begann zu lesen.

Ungefähr nach der Hälfte des Buches wurden ihr die Augen schwer. Sie schlug es zu und legte es wieder auf den Tisch. Hermine fragte, ob eine Stewardess ihr ein Kissen und eine Decke bringen könnte. Hermine schlüpfte aus ihren Schuhen und zog ihre Füße zu sich heran. Das Kissen schob sie sich hinter den Kopf. In die Decke eingewickelt schlummerte sie mit friedlichem Gesichtsausdruck ins Traumland.
Harry riss sich von dem Film los. Er wollte gerade mit Hermine reden, als er sie schlafend neben sich entdeckte. Er beobachtete sie einige Augenblicke. Ein verliebtes Lächeln legte sich auf seine Lippen. Er strich ihr vorsichtig mit einem einzelnen Finger durch ihr wirres braunes Haar. Eine störrische Locke schob er beiseite. Ihre sanften Gesichtszüge verzauberten ihn. Er berührte kurz ihre seidig warme Wange, die vor Hitze leicht gerötet war. Ein Schmunzeln stahl sich auf ihre Lippen. Sie kuschelte sich stärker in den Sitz, wobei die Decke etwas hinunter rutschte. Harry ergriff sie, bevor sie bis auf den Boden fiel. Fürsorglich deckte er sie wieder zu.

„Sie sind ein hübsches Paar.“ meinte eine ältere Dame, die gerade den Gang entlang kam und die Szene mütterlich beäugte. Ein Blick, der ihn an Molly erinnerte. Harry wurde zugleich aber das Gefühl nicht los, die Dame schon einmal gesehen zu haben. Aber wo? Es schoss ihm wie ein Geistesblitz in den Kopf. Sie war die Frau, die vor ihnen am Schalter auf dem Flughafen stand. „Wir sind kein Paar. Sie ist meine beste Freundin.“ widersprach Harry leise.

„Wirklich? Schade. Ihr wärt ein süßes Liebespaar.“ lächelte sie ihn an und ging dann zu ihrem Sitzplatz zurück. Harry rief ihr noch ein leises Danke hinterher. Seine Aufmerksamkeit kehrte zur schlummernden Hermine zurück. Die Worte der alten Dame ließen ihn nicht mehr los. Ein wohliges Gefühl bettete sein Herz. Ließ es einen kurzen Sprung machen.
Er beugte sich zu ihr. Besah sich ihrer aus der Nähe. Ihre süße Nase, die Sommersprossen, die zarten Lippen... sanft hauchte er ihr einen Kuss auf die Stirn.
Sie räkelte sich. Und schlief unbekümmert weiter.
Er ließ sich in den Sitz fallen und warf einen Blick aus dem Flugzeug, der in der Ferne vom Horizont verschluckt wurde.
Er nahm eines der Bücher und begann ziellos darin zu blättern. Er las einige Absätze und blätterte weiter, las wieder und blätterte. Doch auch ihm wurden die Augen schwer. Er legte sich an die Lehne, an der sie bereits schlief. Seine Augen strichen noch einmal über ihre Haare.
Ob sie seine Nähe suchte? Oder befand sie sich gerade in einer unbequemen Position? Sie rutschte hin und her. Bis sie schließlich ihren Kopf auf seine Brust legte. Harry, etwas überrascht, schloss langsam die Arme um sie. In diesem Moment wurde sein Körper von einer Welle puren Glücks überflutet. Die Sonne erhellte sein Herz. Ließ ihn sich unbesiegbar fühlen. Doch die Augen wurden schwer. Er kuschelte sich näher an seine Freundin. Ihre Wärme durchdrang ihn. Ließ ihn auf Wolken gleiten und es dauerte nicht lange, dann war auch er eingeschlafen.


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