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Fanfiction

Verlies Nummer 5587 - Zufall? Geschenk? Schicksal?

von serotina

Der Kuss kam beiden wie eine lang ersehnte Erlösung vor. Severus der nach einigen Schocksekunden auch in der Lage war ihren Kuss zu erwidern, schlang kurz darauf sein Arme um sie, so als hätte er vor, sie nie wieder loszulassen und sie hätte sich nur zu gerne seinem Wunsch gebeugt.

Doch wie so vieles im Leben, endete auch irgendwann dieser Kuss. Diesen Augenblick nutzte Hermione, wenn auch etwas atemlos, um gegen seine Lippen zu flüstern. „Könntest du jetzt bitte an diesem verfluchten Zauberstab ziehen?“

In diesem Moment hätte er alles für sie getan, ein Loch in diese vermaledeiten Gefängnismauern gerissen, den dunklen Lord von der Erde verbannt und wenn es unbedingt sein musste, würde er auch versuchen diesen einen Zauberstab aus dem Stein zu ziehen. Im Grunde genommen hatte sie ja recht, außer dem Umstand, dass auch bei ihm sich der Stab keinen Millimeter aus seiner Fassung bewegen würde, konnte nicht wirklich viel passieren.

Grummelnd entließ er sie aus seinen Armen und wendete sich dem unsäglichen Regal zu. Langsam schritt er vorwärts, streckte seine rechte Hand aus und umfasste das kühle Holz, dessen Griff sich anschmiegsam in seiner Handfläche einfügte.

Als Severus ihr endlich den Rücken zugekehrt hatte, nutzte Hermione die wenigen Sekunden um sich von ihrem freizügigen Kleid endgültig zu befreien und die haltlosen Fetzen in ihre eigentliche Kleidung zurückzuverwandeln. Sie war schon viel zu lange als Bellatrix Kopie durch die Welt gewandelt.

Gerade als sie fertig geworden war, drehte sich Severus schwungvoll, mit einem triumphierenden Lächeln auf den Lippen, zu ihr um.

„Hab ich es dir nicht gesagt.“ Entgegnete er ihr mit einem trotzigen Unterton in seiner seidig samtenen Stimme.

„Das gleiche wollte ich auch gerade sagen.“ Sie musste sich wirklich zusammenreißen um nicht laut los zu lachen, als sie das erste Mal in ihrem Leben einen Severus Snape sah, der die Welt nicht mehr verstand.

Langsam drehte er seinen Kopf in die Richtung von seiner hochgehobenen Hand, die wie er dachte, eigentlich leer sein sollte, doch zu seinem Erschrecken stellte er fest, dass er den Zauberstab immer noch umklammert hielt.

In den letzten zwei Sekunden ist irgendwas grundlegendes schief gelaufen …

In einer kurzen Sekunde der Unzurechnungsfähigkeit versuchte Severus vor sich selbst zu flüchten, doch als dies nicht funktionierte, ließ er erstmal seinen Arm sinken und schaute sprachlos zu Hermione rüber.

Sein Mund war auf einmal so trocken, als wäre er seit Tagen am verdursten, wobei er sich gleichzeitig wie ein Ertrinkender in seinem eigenen Schicksal fühlte.

„Ich hab es wirklich nicht gemerkt, es war so als wenn meine Hand abgerutscht wäre, auch jetzt muss ich mich regelrecht konzentrieren um das Gewicht des Stabs zu spüren …. Es ist als wenn …“ stockend schaute Severus nun auf den Boden.

„Als wenn was?“

„Als wenn der Stab zu mir gehören würde, ein Teil von meiner Selbst wäre.“

Das konnte doch alles nur ein schlechter Scherz sein.

Wenn er es nicht besser wissen würde, dann würde er vermuten, dass Albus dahinter steckte.
Er kannte nicht viele Menschen, eigentlich nur einen, dem es soviel Spaß bereitete Schicksal zu spielen, vorzugsweise im Leben von anderen Menschen. Denn all die Sachen die in den letzten Tagen passiert waren, konnten nicht alle auf verschiedenen Zufällen begründet sein.

Er traf zur gleichen Zeit wie Hermione in dieses Verlies, sie fanden zusammen dieses alte Artefakt und ohne ihre sehr überzeugenden Überredungskünste hätte er nie diesen Stab auch nur berührt, geschweige denn versucht ihn an sich zu nehmen.

Aber das hätte er nicht alles wissen können …


oOo oOoOOoOo oOo

Wieder einmal wanderte ein weiteres Zitronenbonbon in seinen Mund, das beinahe sofort in seine Luftröhre gerutscht wäre, da Albus auf einmal wie wild rumglucksen musste, als er Severus Gedanken las.

„Mein lieber Junge, wenn du wüsstest, dass ich sogar schon die Namen deiner Enkelkinder weiß â€¦â€œ

Zufrieden mit sich selbst und der Welt, die endlich wieder Hoffnung auf ein normales Leben hatte, nachdem sein Plan so schön funktioniert hatte, suchte er sich ein weiteres Zitronenbonbon aus seiner Tüte aus.

oOo oOoOOoOo oOo

Immer noch in Gedanken versunken musterte Severus seinen neuen Zauberstab, wenn er auch nicht sein Gewicht spürte, so spürte er doch die neue Kraft, die der Stab in ihm freizusetzen schien.

„Der Stab sucht sich seinen Besitzer aus.“ Sagte Hermione.

„Was?“

„Naja, der Stab sucht sich seinen Besitzer aus, du kennst doch bestimmt die alten Geschichten von Ollivander, demnach gibt es in ihnen eine ganz eigene Magie, die dazu in der Lage ist, dass ein Zauberstab den richtigen, für ihn geeigneten Besitzer findet. Der Stab trifft alleine die Entscheidung.“

„Und auf welche Art soll mir das irgendwie helfen?“

„Naja … du kannst immer noch die Schuld auf den Zauberstab schieben.“ Hermione schaute lächelnd zu Severus herüber und bemerkte, dass bei ihm der Spruch auch zu einer kleinen Erheiterung beigetragen hatte. Seine Mundwinkel deuteten zumindest schon mal den Versuch eines zaghaften Lächelns an.

„Eine andere Frage wäre jetzt eher, was machen wir jetzt? Wie kann uns dieser Stab helfen hier rauszukommen? Kann er uns überhaupt helfen und wenn ja, ist er dann vielleicht auch so mächtig die Sache mit dem dunklen Lord ein für alle mal zu klären?“

„Ich sehe die Rückverwandlung ist nun in allen Bereichen abgeschlossen, so viele Fragen hab ich von dir schon seit 2 Schuljahren nicht mehr gehört. Kleine know it all.“

„Und ich sehe, dass du deinen kleinen Schock, von wegen - huch ich gehöre seit einigen Sekunden zu den mächtigsten Zauberern der Welt, was mach ich bloß - überwunden hast, schließlich kannst du wieder gemeine Kommentare an deine Außenwelt abgeben.“

„Touché“

Irgendetwas hatte Hermiones unzählige Fragen in ihm bewirkt, denn plötzlich änderte sich seine Haltung, ja sogar seine Ausstrahlung schien etwas von seiner früheren Intensität wiedererlangt zu haben. Genauso wie es war, bevor Albus von ihnen gegangen war. Wenn sie es nicht besser wissen würde, würde sie meinen, dass er zurückgekehrt sei. Severus Snape der Spion.

„Um deine Fragen zu beantworten, wir werden jetzt erstmal den Horkrux beschaffen, dann einen Ausweg suchen und dann kommen wir zum lustigen Teil des Abenteuers.“

„Tom in den Arsch treten?“ versuchte Hermione zu raten.

„So in etwa.“ Das Lächeln was nun um seine Mundwinkel herum spielte, ließ Hermione vermuten, dass das was er vorhatte besser sein würde, als jeder Arschtritt es sein könnte und Severus dachte dabei nur, dass er vorhin mit der Vernichtung des dunklen Lords in seinem Gedankengang sich nur einen Scherz erlaubt hatte. Ein Scherz der sich nun mehr und mehr zu bewahrheiten schien.

Wohin soll das bloß alles führen?

„Und wie finden wir nun den Horkrux?“ Mittlerweile hatte es sich Hermione wieder auf ihrem Lieblingsplatz gemütlich gemacht, der Kommode. Von da aus beobachtete sie gespannt, wie und vor allem was Severus jetzt mit seiner neuen Macht machen würde. Doch sie wurde zuerst einmal enttäuscht, denn auch sein neuer Zauberstab, änderte nicht seine Meinung betreffend des sinnlosen Zauberstabgefuchtels. Wahrscheinlich war er es sogar gewesen, der die Stablose Magie erfunden und perfektioniert hatte.

Mit drei kleinen Schwingbewegungen vollführte er einen der simpelsten Zaubersprüche aus, die die magische Welt zu bieten hatte. Hermione konnte ihren Augen kaum trauen, da sie nicht daran glaubte, dass ein so magischer Gegenstand, wie ein Horkrux, so einfach aus seinem Versteck zu locken sein würde.

„Accio Kelch.“ Noch nicht einmal Severus glaubte wirklich daran, aber ein Versuch würde zumindest nicht schaden.

Zu ihrer beider erstaunen, was auf Hermiones Gesicht mit ungläubigen Blicken widergespiegelt wurde und hinter Severus –ich habe es kommen gesehen – Gesicht verborgen lag, bewegte sich plötzlich der Pappkartonstapel zu ihrer rechten Seite. Immer mehr fing er an bedrohlicher hin und her zu wackeln und wäre beinahe unter seinem eigenen Gewicht zusammengebrochen, als eine kleine schwarze Box es endlich geschafft hatte, sich an die Oberfläche zu kämpfen, um kurz darauf auf Severus ausgestrecktem Arm zu zufliegen.

Galant fing er das Päckchen auf und präsentierte dessen Inhalt der immer noch ungläubig drein schauenden Hermione, die den Kelch mit zaghaften Bewegungen aus seinem samtenen Zuhause nahm.

„Der Kelch ist wirklich schön. Aber mal ehrlich, wenn es so einfach war ihn zu finden, warum haben wir so lange gebraucht?“

„Wahrscheinlich hätten wir nur halb so lang gebraucht, wenn wir mal gesucht hätten.“

Bevor Hermione auf seine Anspielung etwas erwidern konnte, entschied sie sich, das zu tun, was sie am liebsten tat um ihn zu ärgern. Sie stellte eine Frage oder auch zwei. Schließlich konnte sie eins und eins zusammenzählen und wusste daher, dass die neue Kraft von Severus die Wirkung dieses simplen Spruchs maßgeblich beeinflusst hatte. Auch Severus verstand langsam immer besser, wie viel Macht er jetzt anscheinend besaß und ein wahnwitziger Plan nahm in seinen Gedanken Gestalt an.

„Und was machen wir jetzt? Zerstören wir ihn jetzt auch gleich?“

Severus schüttelte nur den Kopf bevor er zu einer längeren Erklärung ansetzte und dabei den Horkrux in seiner UNendlichTasche verstaute.

Ich wusste gar nicht, dass er auch so eine hat.

„Nein wir werden den Horkrux nicht zerstören. Ich plane den Überraschungsmoment auf unserer Seite zu haben … Jetzt werden wir erstmal dieses Verlies verlassen, sonst entwickel ich über kurz oder lang noch eine Stauballergie.“

„Und du denkst, dass wir jetzt hier so einfach rausspazieren können?“

„Ja.“

Männer und ihr Ego, eine tief verwurzelte Freundschaft.

Scheinbar schien sie auch dieses Mal Severus zu unterschätzen. Doch wenigstens wusste er es diesmal besser.

Zielstrebig schritt er auf die Mauer zu und murmelte aneinandergereihte lateinische Wörter vor sich hin, die Hermione von ihrem Platz aus kaum verstehen konnte. Als sich dann auch noch die Steine, wie bei dem Eingang zur Winkelgasse, vor Severus auseinanderstapelten, klappte Hermione der Mund auf.

Ich muss ihn unbedingt fragen, wie er das gemacht hat.

So als wäre es das normalste auf der Welt, betrat Severus den Gang der sie aus den Klauen der Kobolde bringen sollte und ihnen gestattete ihrem Diebesdasein den Rücken zu kehren. Als er hinter sich nicht den gewohnten Gang ihrer Schritte vernahm, drehte Severus sich irritiert zu Hermione um, die immer noch mit offenem Mund auf der Kommode hockte.

„Wolltest du dich hier noch häuslich einrichten und deinen wohlverdienten Lebensabend hier verbringen oder können wir uns endlich in Sicherheit bringen?“

Man hörte nur noch wie Hermiones Mund sich schloss und ihre Füße auf dem staubigen Verliesboden landeten, bevor sie sich Severus anschloss, der anscheinend im Gegensatz zu ihr, sich hier unten gut zurecht zu finden schien.

Denn nachdem die Mauer hinter ihnen geschlossen war, verlor er keine Zeit und lief zügig durch die kleinen dunklen Gänge, die nur ab und zu durch Fackeln und dem Feuer eines Drachens bedrohlich erhellt wurden.

Hermione war sich mittlerweile sicher, dass sie vor ein paar Tagen, das Verlies nur durch einen glücklichen Zufall gefunden hatte. Währenddessen war sich Severus eigentlich sicher gewesen, dass Hermione mit ihrer Fragestunde außerhalb des Verlieses weitermachen würde, doch anscheinend war sie mehr darauf konzentriert ihn nicht aus den Augen zu verlieren um damit nicht zu riskieren, sich in den nie enden wollenden Gängen zu verlaufen.

Nachdem sie drei Drachen und fünf Kobolden erfolgreich umgangen waren, blieb Severus vor einer kargen Felswand stehen. Ein frischer Luftzug ließ Hermiones Locken auf eine komische Art und Weise tanzen, als sie näher an ihn herantrat.

Fragend schaute sie zu ihm nach oben.

„Bevor du fragst, ja, dass ist unser Weg nach draußen.“

Zweifelnd schaute sie nun zwischen der Steinwand und dem anscheinend doch nicht mehr zurechnungsfähigen Zauberer hin und her. Solange bis der Luftzug ihr sehr bekannte Gerüche in die Nase wehte und sie plötzlich verstand.

Gringotts war seit je her einer der sichersten Orte in der magischen Welt, aber das Gebäude besaß keine Aparationssperre im eigentlichen Sinne. In das Gebäude konnte man nicht apparieren, aber wenn man in dem Gebäude eine direkte Luftverbindung nach außen fand, so war das apparieren nach draußen kein Problem.

„Wie hast du dieses Luftloch gefunden?“

„Ich hab es nicht gefunden, ich hab es gemacht. Ich weiß ja nicht was dein Plan vorgesehen hatte, aber ich hatte eigentlich geplant dieses Gebäude irgendwann wieder zu verlassen und habe mir deswegen schon mal einen Fluchtplan zurechtgelegt gehabt.“

„Also ich wollte ja eigentlich ganz lässig durch die Vordertür wieder rausspazieren.“

„Bereit?“ Ohne auf ihr Kommentar einzugehen oder überhaupt auf eine Antwort ihrerseits auf seine Frage zu warten, nahm er ihre Hand und drückte sie fest an sich. Sie sah nur noch ein Funkeln in seinen Augen, dass sie dort noch nie erblickt hatte, aber sie musste sich gestehen, dass es hier durchaus gefiel.

Mit einem leisen plop, der einen Drachen vier Gänge weiter aus seinem schönen Traum riss, waren sie verschwunden. Nun würde er nie erfahren, welche Flügelspanne seine Herzensdame besaß. Frustriert schnaubte er einem gerade vorbeilaufenden Kobold Russ ins Gesicht.

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Wie hat euch das Kapitel gefallen? Danke für die Kommis^^

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Reviewantworten gibts wieder ab dem nächsten Kapitel versprochen, das Kapitel hier hat irgendwie einige Probleme verursacht ... ich hatte es gestern schon einmal hochgeladen und es wurde nicht freigeschaltet ... und heute spinnt mein Computer und ich muss in 7 Minuten zur uni .... ich hoffe ihr hattet Spaß beim lesen!

bis zum nächsten mal,
eure seri

. ..


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