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Fanfiction

Ich - Kapitel 1

von Anne Fiennes

Ganz ruhig saß ich da. Mit dem Rücken an meinem Baum. Natürlich kann ein Baum niemand gehören, doch an diesem Platz zog ich mich schon seit Jahren zurück. Nur hier hatte ich meine Ruhe vor den anderen Kindern und überhaupt war es hier sehr still. Selbst das wilde Geschrei konnte mich hier nicht stören. Wahrscheinlich spielten sie wieder irgendein dummes Spiel, wie immer eigentlich. Warum ich nicht mit ihnen spielte? Ich hasse solch ein kindisches Verhalten. Auch denke ich mir, dass sie mich eh nicht mitspielen lassen würden, selbst wenn ich es unbedingt wollen würde. Die Erklärung dafür war ganz simpel. Ich bin nicht so wie andere Kinder in diesem Heim für Waisen. Alle anderen hatten ziemlich grobe Gesichtszüge, eine kräftige Statur und angeschwollene Hände. Nach dem Spielen waren ihre Kleider dreckig und oft auch zerrissen.
Man kann auch sagen, dass ich das komplette Gegenteil von diesen Bauerntrampeln war. Meine Finger sind lang, ähnlich denen des berühmten Klavierspielers, den alle Betreuerinnen so toll fanden. Mit meiner zierlichen Gestalt und den feinen Gesichtszügen wurde ich immer nur von den andern gehänselt. Das war aber nicht alles warum ich von den Bewohnern des Waisenhauses ausgeschlossen wurde. Meine gesamte Art machte ihnen Angst. Immer wenn sie mir Leid antaten, ich sauer, traurig oder auch ängstlich war, geschah etwas Seltsames. Es waren nur Kleinigkeiten, doch sie reichten aus, dass sie Angst vor mir hatten. Selbst die Betreuerinnen hatten wahnsinnigen Respekt vor mir, auch wenn sie es sich nicht allzu stark anmerken ließen. Das sind alles Gründe warum ich mich immer an meinem Platz zurück zog, hier konnte ich niemanden verletzen (auch wenn es mir egal war, was diesen erbärmlichen Wesen geschah…). Das Einzige was ich bedauerte war, dass ich diese Fähigkeit nicht lenken konnte. Sie kam einfach und verschwand genauso schnell, ohne dass ich wusste woher sie kam.
Das Klingelgeräusch schreckte mich aus meinen trübsinnigen Gedanken.
Essen. Obwohl ich wie immer eigentlich immer kein Hunger hatte, denn Abendessen bedeute auch schon fast Schlafenszeit. Und Schlafenszeit bedeutet Stress für mich. Diese ganzen schlimmen Kinder beachteten mich nur, wenn es darum ging schlafen zu gehen. Denn das war der einzige Moment in dem niemand von den Betreuern sich um uns kümmerte. Lieber schmachteten sie vor dem Radio irgendwelche Sänger an. Oder sie betranken sich, selbst die Direktorin machte bei solch einem Verhalten mit. Natürlich soll das keines der Kinder mitbekommen, doch wie schon erwähnt war ich nicht so wie die anderen.
Beim Essen ging es laut zu, wie immer. Unsere Betreuerin, für die Fünf- bis Zehnjährigen mit dem Namen Anna kam zu unserem Tisch. Sie war eine große, schlanke Frau mit herben Gesichtszügen und rotblonden Haaren. Fast alle Kinder lieben sie, denn sie war wirklich wie eine Mutter für alle, vielleicht war sie deshalb für diese Altersgruppe eingeteilt worden. Meiner Meinung nach, war sie eine böse Frau. Wie die meisten Erwachsenen die ich kennen gelernt habe. Das kann auch daran liegen, dass sie es nicht lassen konnte mich immer wieder zu ermahnen, mich wie die andern zu benehmen. Vor allem wenn wieder einmal ein Besuch von potentiellen Eltern vor der Tür stand. Doch soweit ich das weiß, stand solch ein Besuch erst einmal nicht an. Nicht nachdem was letztes Mal passiert ist.


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