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Fanfiction

Lily Evans 7. Jahr - Kapitel 22 - Nach den Ferien

von Anso

So lange hat es gedauert, aber dafür ist es auch länger, als sonst. Ich hoffe es gefällt euch und wollte mich noch mal bei allen für die kommis bedanken!!!! Also, Danke schön, ich hab mich tierisch gefreut. Viel Spaß hier mit LG Anso


Kapitel 22

Es war bereit dunkel, als der Hogwarts-Express im Bahnhof von Hogsmeade einlief.
Lily und ihre beiden Freundinnen stiegen aus dem Zug auf den Bahnhof. Sie liefen so schnell wie möglich zu den Kutschen, denn es war wirklich eisig kalt draußen.
Lily spürte die Blicke ihrer Mitschüler und stöhnte innerlich laut auf. Dann sagte sie zu ihren Freundinnen: „Das ist doch wirklich nicht zu glauben oder? Als ob ich ein Tier im Zoo wäre das man anstarren kann.“
„Ach, du kennst sie doch.“ Meinte Mary nur.
„Das entschuldigt gar nichts!“ giftete Lily, sie war zwar nicht auf Mary sauer, aber irgendwo musste sie es ja ablassen. Doch sie murmelte noch schnell ein ’Entschuldigung’ hinterher.
„Du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Ich verstehe, dass du genervt bist.“ meinte diese nur.
„Aber Lily mal ehrlich, was hast du erwartet?“ mischte sich Claire ein. Lily schaute sie Verständnislos an. „Oh man, das ist doch nicht zu glauben,“ fuhr Claire fort. „James und du ihr wart ein Traumpaar, quatsch? Was rede ich da? Ihr wart DAS Traumpaar und jetzt ist alles vorbei. Ich meine, niemand hat erwartet, dass er dich betrügt. Er war jahrelang verrückt nach dir, das wusste jeder. Und dann hat er dich und betrügt dich. Niemand kann es verstehen und niemand hatte es erwartet.“
„Das ist nicht wahr! Lara hat es erwartet. Sie hat gewusst, dass er es nicht ernst meint!“
sagte Lily frustriert. „Ich wünschte wirklich, sie hätte uns schon vor den Ferien auseinander gebracht, denn dann hätte ich nicht mit ihm geschlafen und wäre keine Eroberung von ihm geworden! Der Gedanke daran macht mich krank!“ fügte Lily noch leise hinzu, denn ihr war bewusst geworden, dass alle um sie herum gespannt zu hörten. Und das sie mit James Potter geschlafen hatte, sollte keiner wissen.
„Ach Lara, die hat da wahrscheinlich auch noch ihre Finger mit drin.“ Meinte Claire, die drei stiegen in eine Kutsch und fuhren los zum Schloss.
In der Kutsche von Lily herrschte schweigen, da außer ihnen noch zwei Hufflepuff dabei waren. Sie waren in ihrem Jahrgang und Lily war klar, dass auch sie bei der Party anwesend gewesen waren.
Deshalb war sie unendlich froh darüber, dass sie Hogsmeade hinter sich gelassen hatten und das Schlosstor passierten. Als die Kutsche hielt, stiegen die drei jungen Frauen schnell aus und gingen auf die Treppe zum Portal zu. Sie wollten gerade ihre Füße auf die erste Stufe setzen, als sich jemand ihnen in den Weg stellte.

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Die ganze Zeit über hatte er nach ihr gesucht und dann endlich sah er sie. Doch was er sah verursachte ihm einen Stich ins Herz, sie sah so glücklich aus. Als ob ihr die Trennung egal wäre. Er sah zwar auch nicht endlos traurig und verzweifelt aus, aber wenn er mit seinen Freunden alleine war, wurde James still und in sich gekehrt. Er war nicht mehr der selbe. Das hatten die anderen drei Rumtreiber bemerkt, doch Lily würde das nicht bemerken, denn sobald sie in der Nähe war, dann würde er wieder der coole James. Er würde ihr nicht zeigen wie sehr er sie vermisste, nicht wenn sie es scheinbar überhaupt nicht tat. Er hatte sie gesehen, als sie auf den Zug zu gegangen war, danach wollte er sie suchen und mit ihr reden, doch Sirius hatte ihn zurück gehalten und gesagt: „Lass sie, Krone. Sie will dich jetzt nicht sehen.“
Jetzt saßen sie in der Kutsche und er erinnerte sich daran wie sie am Anfang der Ferien zusammen hier drin gesessen hatten und glücklich waren. Ihm fiel wieder ein, dass sie sich kurz davor gestritten hatten. Da hatten sie sich wieder vertragen. Er war so dumm gewesen. Hatte geglaubt, sie würde etwas mit seinem besten Freund anfangen, er hatte ihr nicht vertraut. Sie schon, sie hatte ihm immer vertraut und er hatte dieses Vertrauen benutzt. Obwohl er es gar nicht gewollt hatte.
„Hey Krone!“ hörte er Sirius neben sich. Er kam zurück aus seiner Traumwelt und stellte fest, dass sie inzwischen angekommen waren.
Sie stiegen aus und stiegen die Treppe hoch zum Eichenportal. Sie wollten es gerade betreten, als sie hinter sich laute Stimmen hörten. Sie drehten sich um und James sah das es Lily war, die sich mit jemandem stritt. Er wollte ihr schon zu Hilfe eilen, als er etwas hörte, dass ihn davon abhielt...


Es war Maja die dort vor Lily stand und sie fies angrinste. Lily war ziemlich überrascht, fing sich jedoch schnell wieder. „Zeig ihr bloß nicht wie sehr sie dich verletzt hat!“ sagte sie sich.
„Na Evans, wie geht’s uns denn so?“ fragte Maja, in ihrem üblichen Eingebildeten Tonart.
„Also, ich weiß ja nicht wie es dir geht, aber mir geht es super.“ Sie machte ein kurze Pause und fuhr dann fort, „Damit hätten wir schon mal den einen Teil von ‚uns’. Wie geht es dir denn?“ fragte Lily ernst. „Ach und noch was, mein Name ist Lily und nicht Evans.“ Fügte sie ruhig hinzu.
Maja schien im ersten Moment überrascht, hatte sich aber schnell wieder gesammelt und fuhr fort: „Lass die Spielchen, Evans. Du willst mir tatsächlich erzählen, dass er dir gut geht? James hat mit dir Schluss gemacht. Ich dacht du liebst ihn. Mich würde das dann ja mit nehmen.“
Lily musste sich zusammen reißen, um nicht auszurasten. Was fiel dieser Person bloß ein?
„Also zu erst einmal Maja, spiele ich keine Spielchen, schließlich bin ich kein Kind mehr. Des weitern geht es mir sehr wohl gut. Es hat mich mit genommen, ja natürlich hat es das. Aber es war meine Entscheidung. Ich hätte ihm nur verzeihen müssen, aber das wollte ich nicht. Den als neben Info, ich hab mit ihm Schluss gemacht.
Und noch ein letztes, woher willst du wissen ob ich James liebe? Ich gebe zu es hat mich mitgenommen, ich habe ihn ja schließlich geliebt, wie du schon sagtest. Aber die Betonung liegt bei mir auf ‚habe’“ konterte Lily, sie war inzwischen doch ziemlich laut geworden. Wie konnte Maja es nur wagen ihr solch Fragen zu stellen? Aber sie würde ihr nicht auch noch sagen, wie sehr sie James immer noch liebte.
„Du kannst dich also innerhalb einer Woche entlieben? Wer’s glaubt, Evans.“
„Es kommt nicht darauf an, wie lange es her ist. Sondern nur darauf, dass er mich betrogen hat. Er hat mein Vertrauen missbraucht. Ich kann niemanden lieben, dem ich nicht vertraue. Außerdem hab ich mich nicht in das Arschloch James verliebt, sondern in einen anderen James. Einen den ihr nicht kennt und auch niemals kennen lernen werdet.“ Rief Lily ziemlich laut.
Damit ging sie an Maja und deren Freundinnen vorbei. Mary und Claire folgten ihr, sichtlich beeindruckt von ihrer Rede.

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James, der am oberen ende der Treppe stand, drehte sich um und ging in die Große Halle, als er hörte hatte das Lily ihn nicht mehr liebt. Er setzte sich an den Haustisch und verdrängte Lily aus seinen Gedanken. Wenn sie ihn nicht mehr liebte, dann würde er auch nicht um sie kämpfen.

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Als sie sich zum Abendessen (es war ähnlich dem Festessen am Anfang des Schuljahres) an ihre Haustische setzten, konnte Lily sich nicht davon abhalten, den Tisch nach James abzusuchen. Sie wollte ihn einfach nur sehen, egal was sie den anderen erzählt hatte. Und da saß er und lachte mit seinen Freunden, so als ob gar nichts in den Ferien passiert wäre. Es versetzte Lily einen Stich zu sehen, dass er so schnell über sie hinweg war. „Was hast du erwartet, Evans?“ hörte sie eine Stimme in ihrem Kopf. „Hast du wirklich es würde ihn stören?“ „Nein!“ antwortete eine andere Stimme. „Oh doch, dass hast du!“
„Reiß dich zusammen Lily und hör endlich auf Selbstgespräche zuführen“ sagte sie sich.
Sie sah immer noch zu James, der schien zu bemerken, dass er beobachtet wurde und sah hoch, direkt in ihre Augen. Lily vergas mal wieder alles um sich herum. Da war es wieder, dieses Gefühl von Wärme, dass sie jedes Mal durchlief, wenn sie in diese Hasselnussbraunen Augen sah. Doch dieses Mal war da noch andere Gefühle, Trauer und Schmerz! Und Lily sah diese Gefühle auch ganz klar in James Augen. Doch da war noch etwas anderes. Lily fragte sich, ob sie es sich nur einbildete oder ob es wirklich da war. War es wirklich möglich? War es möglich das James Potter sich nach ihr sehnte? War es wirklich Sehnsucht, die sie in seinen Augen sah? „Nein!“ sagte sie sich selbst. „James Potter sehnt sich nach nichts. Schon gar nicht nach dir, Lily Evans. Hör auf dir so was ein zu reden. Lass endlich dieses Wunschdenken. Es führt eh nur zu Endtäuschungen!“
Sie riss sich von James Augen los und drehte sich um. Wo sie sofort wieder in ein paar Augen schaute. Diese waren jedoch nicht braun sondern strahlend blau! „Kevin!“ stieß sie erstaunt aus.
„Hey Lily! Wie geht’s dir? Haben uns lange nicht mehr unterhalten!“ sagte Kevin.

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Er sah auf und sah in ihre wunderschönen smaragdgrünen Augen. Er versank mal wieder in ihnen und vergas alles andere um ihn herum. Er vermisste sie so sehr. Ihren Geruch, ihr lächeln und das glitzern das man in ihren Augen sehen konnte, wenn er ihr sagte das er sie liebte oder einfach nur bei ihr war. Er vermisste sogar, das geheimnisvolle Funkeln, welches immer auf blitzte, wenn sie sauer oder wütend war. Einfach alles. Er vermisste seine Lily, er sehnte sich so sehr nach ihr, dass er schon fast verrückt wurde. Doch dann sah sie plötzlich weg, drehte sich weg. Einem anderen zu. James erkannt ihn, es war Kevin Bones. „Was will der denn von ihr?“ fragte er sich. James wusste, dass sie sich seit einem halben Jahr nicht mehr gesprochen hatten. Er war einmal ihr bester Freund gewesen, auch das wusste er. Er mochte Kevin eigentlich, er war ein guter Quidditchspieler. Er war der Kapitän der Ravenclaws und er war ein guter. Doch als er ihn bei Lily stehen sah und sich mit ihr unterhielt, sie zum lächeln brachte, da konnte er ihn nicht leiden und schwor sich beim Spiel, in drei Wochen, gegen Ravenclaw zu gewinnen. Er würde nicht zu lassen das er den Pokal holte, genau sowenig wie er Lily bekommen würde. Lily gehörte zu ihm und irgendwann, da war er sich sicher, würde auch sie das wieder ein sehen und ihm verzeihen. „Halt stopp! Was denkst du da?“ schrieb er sich selbst in Gedanken an. „Du redest so, als wäre sie dein Eigentum. Dabei gehört dir überhaupt nichts. Kein Stück, vor allem nicht ihr Herz. Hör auf so zu denken. Sie will dich nicht mehr. Das hat sie selbst gesagt.“ Er wandte sich von ihr ab und begann ein Gespräch mit Sirius, darüber welchen Streich sie als nächstes spielen würde. In letzter Zeit waren diese ganz schön in Vergessenheit geraten.

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„Da hast du recht. Das haben wir lange nicht mehr getan. Mir geht es gut. Und dir?“ fragte sie und konnte die Überraschung immer noch nicht ganz aus ihrer Stimme verdrängen. Sie spürte James Blicke in ihrem Rücken, aber es störte sie nicht. Sie hatte sich vor genommen ihn zu vergessen und das tat sie nun auch.
„Mir geht es gut. Aber soll ich dir wirklich glauben, dass es dir gut geht? Ich hab die Sachen mit James gehört. Ich war zwar nicht selbst anwesend, du weißt ja Skiurlaub wie jedes Jahr, aber ein Kumpel war da und hat mir alles erzählt. Ist ja echt eine ganz schön miese Nummer, was Maja da abgezogen hat. Es geht das Gerücht um, sie hätte ihn mit einem Fluch belegt.“
„Du bist immer noch eine Klatschtante nicht war? Absolut sensationsgeil. Das ist doch nicht zu glauben. Mir geht es wirklich gut. Ich arbeite daran ihn zu vergessen und um ehrlich zu sein, wenn ich ihm nicht gerade in die Augen schaue, klappt das auch sehr gut.“ Antwortete Lily lächelnd.
„Ich find es wirklich schade, dass ihr nicht mehr zusammen ward. Ihr ward ein so süßes Pärchen. Ich hab ja immer gesagt, ihr passt perfekt zu einander. Willst du dir das mit dem vergessen nicht noch mal überlegen?“ fragte er, voller Hoffnung.
„Nein, ich denke nicht. Aber du könntest dir etwas überlegen.“
„Ach und was?“ fragte er interessiert. Lily wollte gerade antworten, da kam er ihr dazwischen: „Nein, sag nichts. Ich weiß was du fragen willst, aber ich bestehe auf die feine englische art. Der Mann fragt die Frau. Also Lily, möchtest du, deinem aller liebsten besten Freund die Ehre erweisen und ihn am nächsten Hogsmeade Wochenende ins Dorf begleiten?“ er grinste sie an und Lily konnte nicht anders, als das grinsen zu erwidern.
„Ich glaub echt du kannst meine Gedanken lesen. Ich würde gern mit dir nach Hogsmeade
gehen, wir haben so viel zu bereden, es gibt so viel was ich dir erzählen möchte!“
„Okay, ich freu mich!“ meinte Kevin, froh über ihre Zusage.
„Selbe Zeit, selber Ort?“ fragte Lily.
„Klar doch. Alles wie sonst auch.“ er grinste sie an, Lily grinste zurück und war froh, ihren besten Freund nicht durch ihre Beziehung zu James verloren zu haben.
„Oh ich muss.“ Meinte Kevin und ging zu seinem Haustisch.
Lily setzte sich ebenfalls zu ihren Freundinnen an den Tisch.
Das Essen schmeckte wie immer super und Lily fühlte sich endlich wieder zu Hause.
An diesem Abend schlief Lily schnell ein, ganz ohne weinen zu müssen.

Die nächsten zwei Wochen verliefen recht Ereignislos. Lily ignorierte James und dieser tat es ihr gleich. Es war fast wie vor ihrer Beziehung, nur mit dem Unterschied, dass James sie nicht mehr um ein Date bat und sie sich nicht ständig über ihn aufregte. Sie ignorierte alles was er tat. Denn mit ihm reden wollte sie nicht. Auf keinen Fall, sie könnte in einfach nicht zusammen schreien nur, weil er einen Erstklässer anfuhr. Denn sie hatte das Gefühl, dass sie nicht ganz unschuldig an seiner miesen Laune anderen gegenüber war.
Als Lily jedoch am Freitag vor dem Hogsmeade Tag in die Eingangshalle kam, sah sie wie sich eine große Menschentraube um etwas scharte. Lily wurde misstrauisch und ging näher. Als sie sich bis ganz nach vorne durchgedrängelt hatte sah sie etwas, das sie seit ihrem ersten Date mit James nicht mehr gesehen hatte. Snape, der vor ihr in der Luft hing. Lily schaute sich um und sah James und Sirius, die ihre Zauberstäbe auf ihn richteten. Gerade schrie James: „Nimm das sofort zurück Schniefelus!
Erinnerst du dich nicht mehr, was ich dir gesagt habe, als wir uns in Hogsmeade getroffen haben?“
Snape grinste nur dämlich und meinte: „Natürlich weiß ich das noch, aber ich hätte nicht gedacht, dass es noch gilt. Immer hin bist du mit dem kleinen Schlammblut nicht mehr zusammen.“
„SCHNIEFELUS, was hab ich dir gerade gesagt? Sagte ich nicht, dass du Lily nie wieder Schlammblut nennen sollst? Und du solltest aufhören zu denken, es kommt schließlich nur Müll raus. Das geht nur Lily und mich etwas an, du kannst dich da voll und ganz raus halten.“ Schrie James, sichtlich wütend.
„Er verteidigt mich!“ Dachte sich Lily.
„Ach was? Sehe ich das richtig? Potter ist immer noch in das Schlammblut verliebt.“
Lily schreckte aus ihren Gedanken, auf die Antwort war sie jetzt gespannt.
„Was ich für Lily fühle hat dich nicht zu interessieren Schniefelus.“ Antwortete James nur.
Lily stand da und war hin und her gerissen, sollte sie Snape helfen, obwohl er sie beleidigt hatte? Oder sollte sie James machen lassen und ihn weiter ignorieren. Er hat es ja schließlich nur für sie gemacht. Lily entschied sich für Version eins. Sie konnte es mit ihrem Gewissen nicht ausmachen, jemanden leiden zu sehen. James sprach gerade den zweiten Fluch aus als Lily sich einmischte.
„Potter! Hör sofort auf damit!“
James drehte sich zu ihr um. „Ach, und warum sollte ich das tun, Evans?“
„Weil ich dir sonst einen Fluch auf den Hals jage der sich gewaschen hat. er wäre sicher ziemlich stark. Du vergisst nämlich scheinbar, dass ich dir noch keine gescheuert habe, weil du mich mit diesem Flittchen Maja betrogen hast. Das könnten wir hier, jetzt sofort klären.“ Sagte Lily und sie hatte wieder diese kalte Stimme, die sie schon an Neujahr hatte. Wieder zuckten alle umstehenden zusammen, man kannte ihre Stimme nur voller Emotionen, ob nun Hass oder Liebe, es war immer Gefühl mit drin. Aber diese Stimme hatte nur Kälte in sich.
„Lily, bitte zwing mich nicht dir weh zu tun. Wenn du mich verfluchst, dann muss ich das leider auch tun!“ sagte James und flehte sie schon fast an es nicht zu tun. Er wollte sie nicht verletzten, aber dies könnte passieren, wenn er in seiner Wut auf Lily einen Fluch losließ.
Aber genau da mischte sich Sirius ein: „Leute, hört zu, ich weiß ja dass ihr beide im Moment ein paar Probleme habt, aber die müsst ihr doch nun wirklich nicht hier und jetzt austragen oder? Ich meine sucht ein Zimmer, da stört ihr keinen, wenn ihr euch versöhnt.“
Lily starrte ihn entgeistert an, dann schrie sie, im selben Augenblick wie James: „SIRIUS, halt dich da raus!“ James hatte aufgehört nach diesem Satz doch Lily fuhr fort. „Ich hab nichts gegen dich Sirius, denn ich kenne dich inzwischen, aber wenn du nicht sofort deine Klappe hältst, dann lernst du mal meine Flüche kennen. Und wie kannst du denken, dass ich mich mit Potter wieder versöhne? Du warst, so weit ich mich erinnere, dabei, als ich mit ihm Schluss gemacht habe. Und falls ihr beiden vergessen haben solltet was ich gesagt hab, sag ich es noch mal! Ich HASSE dich James! Ich hasse dich so sehr. Sag mir, wie kannst du morgens eigentlich noch in den Spiegel gucken? Ich könnte meinen Anblick nicht ertragen, wenn ich jemanden so belogen und betrogen hätte. Aber so sind wir verschieden, eben zu verschieden. ICH HASSE DICH!“ Lily drehte sich um und rannte zurück in den Gemeinschaftsraum. Sie war froh, dass sie jetzt eine Freistunde hatte und James Unterricht. Sie setzte sich an den Kamin und starrte ins Feuer. Lily wurde bewusst, dass sie gerade einen großen fehler gemacht hatte. Sie hatte ihm ihre Gefühle gezeigt, genau wie all den anderen. Spätestens bis Mittag würden es alles wissen. „Oh Nein!“ murmelte Lily und stürzte auf ins Bad.
Als sie zehn Minuten später wieder kam, dachte sie sich: „Schon wieder. Ständig muss ich mich übergeben. Zum Glück hab ich morgen meinen Arzttermin.“ Lily hätte natürlich auch zu Madam Pomfrey gehen können, doch dann hätte Mary sie wieder unnötig Sorgen gemacht, Das war eine Angewohnheit von Mary, sie sorgte sich immer um Lily, sobald sie zur Krankenschwester musste, machte sie sich sorgen. Und das konnte Lily dieses Mal wirklich nicht gebrauchen. Sie machte sich schon selbst genug Sorgen.
Lily sah auf die Uhr und stellt fest, dass sie zum Unterricht musste. In Verteidigung gegen die dunklen Künste würde sie wohl oder übel auf James treffen. Doch auch das würde sie überstehen.
Lily betrat das Klassenzimmer und sofort kam Sirius zu ihr und fragte sie: „Lily, was sollte das eben? Hast du sein Gespräch mit Snape nicht verfolgt?“
„Doch, natürlich hab ich das.“ Meinte sie.
„Was sollte das dann?“
„Was sollte was?“
„Oh Lily, stell dich nicht dümmer, als du bist.“
„Wirklich Sirius, ich weiß nicht was du meinst!“
„Ich meine, wieso hast du ihn so an gefahren? Er hat dich da verteidigt! Er hat deine, nun ja, deine Ehre gerettet.“
„Oh, wie Edel von ihm. Falls du dich noch daran erinnerst, es gab einen Grund dafür, dass ich James jahrelang gehasste habe. Ich kann es nicht leiden, wenn er andere verhext.“
„Du hast nicht gehört, wie Snape über dich geredet hat. Das war zu viel für James!“
„Wenn Snape meint, mich beleidigen zu müssen, dann soll er das tun. Das kann James voll kommen egal sein!“
„Lily, du kennst James. Er kann nicht einfach zuhören und still dasitzen, wenn dich jemand beleidigt. Er tickt dann halt einfach aus. Das weißt du doch.“
„Als wir noch zusammen waren, da war es ja noch okay, wenn er mich verteidigt hat. Aber jetzt, wo wir getrennt sind, sollte er sich daraus halten. Warum interessiert ihn das überhaupt noch?“
„Soll das ein Scherz sein, Lily? Warum er sich noch für dich einsetzt? Denk mal scharf nach!“
„Tut mir Leid Sirius, aber mir will nichts einfallen!“
„Sag mal Lily, stehst du heute auf dem Schlauch oder was? Er setzt sich für dich ein, weil er dich verdammt noch mal liebt. Und ich hab das Gefühl, dass er dich heute mehr liebt, als vor einem Monat oder sonst irgendwann. Er liebt dich, obwohl du ihm wieder mal sagst, dass du ihn hasst! Auch wenn ich das nicht glaube, er tut es. Er glaubt wirklich, dass du ihn nicht mehr liebst.“
„Nur weil ich ihn hasse, heißt das noch lange nicht, dass ich ihn nicht mehr liebe. Man kann einen Menschen auch lieben, wenn man ihn hasst. Meine Schwester ist das beste Beispiel. Ich hasse sie, aber ich liebe sie genauso. Aber das scheint ihr vorher nicht gewusst zu haben.“
„Heißt das, du liebst ihn noch?“
„Das ist vollkommen unwichtig. Ich werde ihm nicht verzeihen. Das ist das einzige was für mich wichtig ist!“
Sirius wollte noch etwas erwidern, doch genau in dem Moment kam ihr Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste rein und bat sie platz zu nehmen. Nach der Stunde ging Lily schnell aus dem Klassenzimmer in die Große Halle zu Mittagessen, da sie umringt von ihren Freundinnen saß kam Sirius nicht an sie ran. Sobald sie fertig mit essen war, ging sie runter in die Kerker. Doch als, die Rumtreiber dort ankamen, war sie in ein Gespräch mit Professor Slughorn vertieft und am Ende dieser Stunde lief sie wieder als erste raus.
Sie schaffte es letztlich doch Sirius und den anderen Rumtreiber aus dem Weg zu gehen. Da sie am Nachmittag kein Unterricht hatte.

Am nächsten Morgen stand sie um neun Uhr auf und zog sich an. Sie stylte sich nicht großartig auf, sie trug eine dunkelblaue Hüftjeans und einen roten Rollpullover.
Als sie fertig war, fiel ihr ein dass sie gar nicht wusste mit wem Mary und Claire den Tag verbringen würden, also ging sie noch kurz zu Marys Bett und flüsterte ihr ins Ohr: „Sag mal Mary, mit wem geht ihr eigentlich nach Hogsmeade?“
Da Mary noch im Halbschlaf war, murmelte sie leise: Ich geh mit Sirius hin und Claire mit Remus. Die Beiden haben uns gestern gefragt, als James meinte er würde mit Suse Meyer aus der sechsten hin gehen.“
Lily war blickte sie geschockt an. Es war überall bekannt, dass Suse auf James stand. Doch James hatte Lily erzählt, das sie nicht sein Typ wäre.
„Und jetzt geht er mit ihr nach Hogsmeade!“ dachte sie traurig. „Halt! Stopp! Wieso wundert dich das? Du gehst doch auch mit jemand anderem!“ Und da war sie wieder, diese kleine, leise Stimme in ihrem Kopf die ihr antwortete: „Ja schon, aber Kevin ist dein bester Freund!“
Lily ignorierte sie und ging runter zum Frühstück. Danach ging sie in die Eingangshalle, wo Kevin schon auf sie wartete.
„Hey, na wie geht’s dir?“ fragte er zur Begrüßung.
Danke, gut. Und dir?“ stellte sie die Gegenfrage.
„Muss ja!“ meinte er nur. Es entstand ein peinliches Schweigen. Bis Lily das Wort ergriff und meinte: „Du Kevin, ich muss nachher noch mal zum Arzt, also so gegen 16Uhr. Ist das ein Problem, dass ich dich dann alleine lasse?“
„Nein, quatsch. Wir haben schließlich den ganzen Vormittag und Nachmittag. Das ist schon okay. Aber wollen wir jetzt nicht auch los?“
„Klar, lass uns gehen.“ Meinte Lily und verdrängte all ihre Gedanken an James in den Hinterkopf, wo sie für den restlichen Tag, den sie mit Kevin verbrachte, bleiben sollten.


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