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Fanfiction

Horcruxe, Abenteuer und Gefühle... - Die Truhe

von Dracodormiens

Ich glaube, ich muss die folgenden Kapitel noch mal überarbeiten und mehr Cliffhanger einbauen... dann kriege ich nämlich komischerweise innerhalb kürzester Zeit mehrere Kommentare! :-)Zur Belohnung geht's jetzt auch schon weiter! Allerdings find ich dieses Kapitel gar nicht so toll...


16. Die Truhe

Hermine versuchte sich ihren Schock nicht anmerken zu lassen. Sie blieb in der Schlange stehen, bis sie an der Reihe war, kaufte die Zeitung und ging langsam aus der Bahnhofshalle. Am liebsten wäre sie sofort zu Draco appariert, doch sie wollte den Artikel wenigstens vorher lesen.
Natürlich war der Artikel eher allgemein gehalten und auf Muggel zugeschnitten, aber sie konnte trotzdem genug zwischen den Zeilen lesen. Anscheinend war Lucius Malfoy von Azkaban ins Zaubereiministerium gebracht worden, um als Zeuge gegen einen anderen Todesser auszusagen. Nach der Verhandlung hatte er einen seiner Wächter überwältigt und war mit dessen Zauberstab geflohen. Die Muggel wurden vor ihm gewarnt, wie sie vor vier Jahren auch vor Sirius Black gewarnt worden waren. Hermine sah sich noch einmal um, doch keine Menschenseele war in der Nähe. Sie drehte sich auf der Stelle und war gleich darauf verschwunden.

Als sie vor dem Zelt wieder auftauchte, war niemand zu sehen. Blaise war wohl immer noch im Dorf, aber wo war Draco? Hermine schlüpfte ins Zelt. „Guten Tag, Miss Granger.“ sagte eine Stimme. Hermine zuckte zusammen. Doch es war nicht Lucius Malfoy, wie sie im ersten Schrecken befürchtet hatte. Professor Dumbledore saß auf dem Sofa, und Draco stand daneben und beschwor gerade mit einem Schlenker seines Zauberstabs ein Glas Wasser für den Professor herauf. Jetzt kam er auf Hermine zu, um sie zu umarmen. Dumbledore bemerkte die Zeitung in ihrer Hand. „Wie ich sehe, wissen Sie bereits, warum ich hier bin. Ich bin gerade erst angekommen und hatte noch keine Gelegenheit, Mr Malfoy zu informieren. Er hat mir aber bereits von Ihrem Erfolg berichtet.“ „Was ist das?“ fragte Draco und wollte nach der Zeitung greifen, doch sie zog sie schnell weg. „Setz dich lieber, lass uns in Ruhe reden.“ „Was ist denn los?!“ fragte Draco, langsam etwas nervös werdend. Doch gehorsam nahm er neben Dumbledore auf dem Sofa Platz.

„Dein Vater ist ausgebrochen.“ sagte Hermine. Entsetzt sah Draco sie an. „Das ist nicht wahr!“ Er schaute hilfesuchend zu Dumbledore hinüber, doch der nickte. „Ich bin hier, um Sie zu warnen, und um Sie im Namen Ihrer Mutter zu fragen, ob Sie nicht zurück nach Hogwarts kommen wollen, bis Lucius wieder in Azkaban ist.“ Draco schüttelte vehement den Kopf. „Bloß nicht wieder eingesperrt sein.“ „Lucius wird Sie und Ihre Mutter suchen.“ warnte Dumbledore. „Er wird alles tun, um Voldemort wieder für sich einzunehmen. Sie haben bei Ihrer Aufgabe versagt, Voldemort verraten, in Lucius´ Augen auch die Familienehre beschmutzt. Er wird alles daran setzen, Sie zu finden und die Familienehre wiederherzustellen, selbst wenn das heißt, dass er seinen eigenen Sohn töten müsste. Und auch Miss Granger wird in Gefahr sein!“

Draco hatte schon den Mund geöffnet, um lautstark zu widersprechen, doch bei Dumbledores letztem Satz schloss er ihn wieder und sah Hermine an. „Ich habe keine Angst!“ protestierte sie. „Ich will nicht, dass du dich meinetwegen wieder verstecken musst, ich weiß doch, wie unglücklich du dabei warst!“ „ Lucius weiß bisher wahrscheinlich nicht, dass wir zusammen sind, aber wenn er mich sucht, wird er auch dich finden! Ich will dich nicht in Gefahr bringen...“ Er war hin- und hergerissen. „Ich möchte mit dir zusammenbleiben!“ sagte Hermine entschlossen. „Geh nicht!“ Sie nahm seine beiden Hände und sah ihm in die Augen.
„Sie müssten sich jetzt gleich entscheiden“, sagte Dumbledore, „denn Sie dürfen ja noch nicht apparieren, ich würde Sie dann sofort mit zurück nach Hogwarts nehmen.“ „Nein, er bleibt hier.“ sagte Hermine fest. „Aber...“ begann Draco. „Nein, kein aber.“ Hermine blieb stur.
Dumbledore schmunzelte. „Nun gut, ehrlich gesagt habe ich das auch erwartet. Ihr Verhalten spricht für Sie beide...“ „Professor, erzählen Sie uns noch, wie Lucius das geschafft hat?“ fragte Hermine. „Ich habe davon ja nur in der Muggelzeitung gelesen und es mir mehr oder weniger zusammengereimt.“

Dumbledore nickte nachdenklich. „Ja, die Muggel mussten gewarnt werden. Es wird heute abend auch in ihren Nachrichten erwähnt werden. Lucius ist gestern ins Zaubereiministerium geholt worden, um eine Aussage zu machen. Gestern war die Verhandlung gegen Macnair. Lucius wollte wohl ein paar Pluspunkte sammeln, wir dachten, in der Hoffnung, eher freizukommen. Macnair konnte er noch nie leiden. Dass er gleich so viel eher freikommen würde, da hatten wir leider nicht mit gerechnet... Als er wieder aus dem Gerichtssaal geführt wurde, war der Auror, der ihn begleitete, einen Moment abgelenkt, weil Macnair ihnen lautstark hinterherschimpfte, und den Moment nutzte Lucius, um ihm seinen Zauberstab zu entreißen und sich dann den Weg freizukämpfen. Leider sind auch im Ministerium im Moment Sommerferien, und viele Auroren waren gar nicht im Haus...“ Draco starrte finster vor sich hin. „Aber wie soll er mich hier finden?“ fragte er. „Woher sollte er wissen, dass ich gerade in Ravenglass bin?“ „Unterschätzen Sie Ihren Vater nicht.“ warnte Dumbledore ernst. „Wir werden schon aufpassen.“ sagte Hermine, obwohl sie Draco rechtgeben musste, wie sollte Lucius auf die Idee kommen, sie in Ravenglass zu suchen? Es sei denn, er wüsste von den Horcruxen... Aber hätte das dann nicht auch Narcissa wissen müssen?

Dumbledore erhob sich. „Dann wünsche ich Ihnen noch viel Erfolg mit ihrem Horcrux. Diese Truhe klingt in der Tat sehr vielversprechend. Wenn Sie Hilfe brauchen, melden Sie sich.“ Hermine und Draco standen ebenfalls auf und begleiteten den Direktor vors Zelt. Dumbledore nickte ihnen noch einmal freundlich zu und disapparierte dann lautlos. Draco sah Hermine an. „Zeig mir mal die Zeitung, ich möchte den Artikel auch noch mal lesen.“ bat er. Wortlos reichte sie ihm die Times und beobachtete ihn beim Lesen. Als er fertig war, starrte er einen Augenblick ins Leere. Doch dann schien er sich einen Ruck zu geben und aus seinen düsteren Gedanken zu reißen. „Wir sollten schleunigst ins Dorf apparieren und Blaise und Sinead warnen.“ sagte er. Hermine nickte. „Lass uns mal die beiden Fahrräder mitnehmen, die haben wir ja immer noch hier.“

Mit den Rädern erschienen sie ein paar Minuten später an der Landstraße, ein paar hundert Meter vor Ravenglass. Sie schwangen sich in den Sattel und fuhren rasch zum Pub. Mittlerweile fühlten sie sich hier schon so heimisch, dass sie direkt auf den Hinterhof gingen und ans Küchenfenster klopften. Sineads Mutter streckte den Kopf hinaus. „Guten Tag, Mrs O´Brian.“ sagte Hermine. „Ist Sinead zu Hause?“ Sineads Mutter nickte. „Sie ist in ihrem Zimmer, die Treppe rauf und dann die erste Tür rechts.“ Sie deutete auf den Hintereingang neben dem Küchenfenster. „Danke!“ rief Hermine. Sie zog Draco mit sich ins Haus und die schmale Treppe hinauf. Vor Sineads Zimmertür blieb sie zögernd stehen. „Und wenn wir stören?“ flüsterte sie. Draco grinste ein wenig. „Lassen wir es darauf ankommen.“ Er klopfte und drückte dann die Türklinke hinunter. „Abgeschlossen!“ sagte er verblüfft und starrte auf die Klinke. „Ja, was ist denn, Mum?“ rief Sinead von drinnen. „Wir sind´s, wir müssen mit euch reden!“ rief Draco. Einige Augenblicke später drehte sich der Schlüssel, und Blaise steckte den Kopf zur Tür hinaus. „Muss das jetzt sein?“ fragte er ein wenig ungeduldig. Draco drängte ihn ins Zimmer zurück und folgte ihm. „Ja, es muss sein!“ sagte er entschieden. Hermine folgte ihm und schloss die Tür wieder ab. Sinead saß auf dem Bett, sah sie erstaunt an und legte ein Buch neben sich. Hermine konnte den Titel entziffern und verkniff sich ein kleines Lächeln. Blaise und Sinead lasen französische Gedichte...

Draco stellte sich hinter den Schreibtischstuhl, auf dem Hermine Platz genommen hatte, und Blaise setzte sich wieder zu Sinead aufs Bett und legte ihr den Arm um die Schultern. Sie lehnte sich an ihn und sah Draco neugierig an. „Was ist denn los mit euch? Du guckst so ernst!“
Draco sah zu Blaise. „Mein Vater ist aus Azkaban ausgebrochen.“ „Was?!“ rief Blaise erschrocken. Draco und Hermine berichteten den beiden von dem Zeitungsartikel und Dumbledores Besuch. „Und jetzt?“ fragte Sinead. Draco zuckte die Schultern. „Weitermachen wie bisher, nur aufmerksamer sein, denke ich. Aber ehrlich, wieso sollte er mich gerade hier suchen?“

„Hast du mal dran gedacht, dass er von den Horcruxen wissen könnte?“ gab Hermine zu bedenken. Draco schüttelte nach einem Moment des Überlegens den Kopf. „Ich bin natürlich nicht sicher, aber ich glaube es eigentlich nicht. Das müsste meine Mutter doch auch wissen...“
„Moment, was sind Horcruxe?“ fragte Sinead. Erschrocken warf Hermine ihr einen Blick zu. Richtig, vor lauter Aufregung um das Dunkle Mal hatten sie ihr gestern noch gar nicht erzählt, warum sie eigentlich hier waren. Eigentlich hatten sie es auch nicht vorgehabt, aber sollte Lucius tatsächlich von den Horcruxen wissen, war Sinead auch in Gefahr, da war es besser, wenn sie Bescheid wusste. Blaise gab ihr schnell die nötigsten Informationen.

Sinead sprang auf. „Worauf warten wir dann noch? Wir müssen uns um diese Truhe kümmern!“ Die vier holten die Truhe aus dem Museum und stellten sie auf den Gartentisch. „Was hast du denn schon alles ausprobiert?“ fragte Blaise. Sinead setzte sich und dachte nach. „Mein Vater hat es auf Muggelart versucht, Brecheisen und Nachschlüssel und so. Ich habe dann auch ein paar Zaubersprüche ausprobiert, Rowena Ravenclaw war schließlich eine Hexe, aber das ist ja schon anderthalb Jahre her, da kannte ich noch nicht so viele. Und ich hatte auch nicht viel Zeit, weil ich den Zeitraum ausnutzen musste, als eine Freundin zu Besuch war, die schon 17 war, damit ich nicht beim Minderjährigen-Zaubern erwischt werde.“

„Und was hast du schon gemacht?“ fragte Draco Blaise. Der zuckte die Schultern. „Naja, die gängigsten Zaubersprüche, angefangen natürlich mit Alohomora, nur um nichts auszulassen, Cistem aperio, Dissendium, was wir in der Schule gelernt haben, habe ich wahrscheinlich alles durchprobiert. Und natürlich den Dunkle-Magie-Detektionszauber.“ „Ok.“ Hermine zog ein Pergament aus der Tasche, auf dem sie verschiedene Zaubersprüche aus Büchern herausgeschrieben hatte. Doch auch die halfen nicht. Sinead schaute in ihren Schulbüchern nach, ob sie vielleicht irgendeinen Spruch vergessen hatten. Dann probierte Blaise noch einige italienische. Zum Schluss wurde Draco ungeduldig und versuchte es mit Bombarda, aber auch das hatte keinen Erfolg. Die Truhe trug nicht einen Kratzer davon. Ratlos starrten die vier sie an.
„Mir fällt nichts mehr ein.“ gab Hermine zu. „Lasst uns zurück zum Zelt und weitere Sprüche nachschlagen.“ „Kann ich mitkommen?“ fragte Sinead. „Ich würde euer Zelt gern mal sehen.“
„Klar, du kannst uns auch helfen.“ meinte Blaise und nahm ihre Hand. Hermine brachte die Truhe schnell zurück ins Museum. Dann verschwanden die vier mit einem leisen Plopp und tauchten vor dem Zelt wieder auf. Sinead schaute sich suchend um. „Wo ist es denn?“ „Ach, wir haben es natürlich ein bisschen versteckt.“ grinste Draco und hob seinen Desillusionszauber auf. Die vier ließen Sinead den Vortritt, und sie kroch durch den Zelteingang. Begeistert sah sie sich um. „Ich hab noch nie ein Zauberzelt gesehen. Das ist ja irre! Eine richtige kleine Wohnung...“ Sie ließ sich aufs Sofa fallen, und die anderen taten es ihr nach.

Hermine ließ vier dicke Bücher aus ihrem Rucksack hervorschweben und dirigierte sie durch den Raum. Jeder fing eins auf, und alle begannen schweigend zu lesen und sich Notizen zu machen. Irgendwann streckte Sinead sich gähnend. „Ich muss los, glaube ich. Muss arbeiten. Bringst du mich nach Hause?“ fragte sie Blaise. „Natürlich. Das würde ich auch machen, wenn ich dich nicht Seit-an-Seit-Apparieren müsste...“ lächelte er und nahm ihre Hand. Als die beiden weg waren, schaute Draco Hermine an. „Du hast ja jetzt ein Zimmer für dich alleine... Soll ich ganz zu dir ziehen?“ Sie zögerte kaum merklich, aber dann nickte sie lächelnd. „Gerne.“ Draco umarmte sie und holte schnell seinen Rucksack aus Blaises Zimmer. Dann beschäftigten sie sich erstmal wieder mit ihren Büchern.
„Wollen wir noch auf Blaise warten oder schon ins Bett gehen?“ gähnte Hermine schließlich. „Der wird sich bestimmt in den Pub gesetzt haben und Sinead bis zur Sperrstunde anhimmeln. Darauf müssen wir nicht warten...“ grinste Draco. Er sah, dass Hermine schon fast die Augen zufielen, und hob sie kurzerhand hoch und trug sie zu ihrem Bett. Als er sie vorsichtig absetzen wollte, schlang sie die Arme um seinen Hals und zog ihn mit sich, so dass er neben ihr aufs Bett fiel. Sie rollte sich zufrieden zusammen und schloss die Augen. Draco befreite sich behutsam aus ihrer Umarmung und sprach einen Zahnputzzauber über sie beide, er hatte keine Lust, noch ins Bad zu gehen. Dann zog er sich aus und betrachtete seine schlafende Freundin. Wie fest sie schlafen konnte, hatte er ja schon vor ein paar Wochen im Krankenflügel feststellen können. Vorsichtig öffnete er den Knopf und den Reißverschluss ihrer Jeans und versuchte, ihr die Hose abzustreifen. Das war gar nicht so einfach, da er sich nicht nur darauf konzentrieren musste, sie nicht aufzuwecken, sondern auch darauf, seine Fantasie im Zaum zu halten... Endlich hatte er es geschafft und beschloss erschöpft, sie das Top anbehalten zu lassen. Nur in Boxershorts kroch er neben ihr unter die Decke und löschte das Licht.

Die nächsten paar Tage verliefen ähnlich. Von Lucius hörten sie vorläufig nichts. Morgens probierten sie neue Sprüche an der Truhe aus, und nachmittags beschäftigten sie sich zunehmend frustrierter mit der Suche nach anderen Sprüchen in den Büchern, die Hermine aus ihrem unerschöpflich scheinenden Rucksack hervorzauberte. Sinead, die durch die Anwesenheit von drei volljährigen Zauberern nicht mehr vom Minderjährigen-Magie-Detektionszauber aufgespürt werden konnte, erwies sich als talentierte Hexe. Dennoch blieben ihre Anstrengungen erfolglos. Am Sonntag meinte Blaise: „Morgen haben wir unseren offiziellen Termin in der Bibliothek von Muncaster. Vielleicht gibt es da ja auch Zauberbücher... Wer geht hin?“ Draco und Hermine meldeten sich freiwillig. „Ok. Und jetzt brauche ich einfach mal eine Pause, es ist schließlich Sonntag.“ stellte Blaise fest. „Gehen wir schwimmen?“ Beim Gedanken an seinen letzten Versuch, schwimmen zu gehen, schauderte Draco. „Also, diesmal verzichte ich wirklich, wer weiß, ob sich nicht noch mehr Zauberer in der Gegend herumtreiben.“ Die anderen konnten ihn nicht mehr umstimmen, und er blieb allein am Strand sitzen, während Hermine, Blaise und Sinead sich mit der Frisbee vergnügten und ein Wettschwimmen veranstalteten, das Sinead natürlich gewann.

Atemlos ließen sich die drei endlich neben Draco in den Sand fallen. „Heute abend hab ich frei.“ meinte Sinead. „Wollen wir bei euch am Zelt ein bisschen feiern? Meine Eltern spendieren ein kleines Fässchen Guinness.“ Natürlich stimmten die anderen begeistert zu. Nachdem sie sich von der Sonne hatten trocknen lassen, schlenderten sie zum Pub hinauf und holten alles, was sie für eine kleine Party brauchten. Dann apparierten sie zum Zelt. „Draußen oder drinnen?“ fragte Hermine und sah sich um. „Draußen wäre schöner, aber da könnten wir entdeckt werden. Über das Zelt könnten wir einen Silencio legen, aber dafür braucht man eine feste Begrenzung des Raumes, für den er gelten soll; draußen geht das nicht. Und Lagerfeuer im Wald geht auch nicht.“ „Es widerstrebt mir zwar, im Hochsommer drinnen zu feiern, aber es ist wahrscheinlich vernünftiger...“ meinte Sinead bedauernd. Blaise trug das kleine Fässchen also ins Zelt, und Draco entzündete den Kamin, so dass sie wenigstens die Illusion von Lagerfeuer hatten.

Sie hatten sich entschieden, das Thema Truhe für den heutigen Abend völlig auszusparen, um endlich einmal den Kopf wieder frei zu bekommen. Stattdessen erzählten sie sich Geschichten aus Beauxbatons und Hogwarts. Hermine berichtete von einigen Abenteuern mit Harry und beichtete Draco, dass Harry und Ron sich im zweiten Schuljahr für Crabbe und Goyle ausgegeben hatten. Blaise und Draco steuerten ein paar Insider-Geschichten über Slytherins bei, die Sinead und Hermine vor Lachen prusten ließen. Wer hätte auch gedacht, dass Theodore Nott nur mit seinem Teddy einschlafen konnte? Oder dass Millicent Bulstrode fest davon überzeugt war, dass ihre Katze ein verzauberter Jüngling war und beinahe ihre gesamte Freizeit damit verbrachte, nach einem Rückverwandlungszauber zu suchen? „Vielleicht sollte sie es einfach mal mit Küssen versuchen...“ schnaufte Hermine, als sie vor Lachen wieder sprechen konnte. „Wieso Küssen?“ fragten die beiden Reinblüter gleichzeitig. Sinead und Hermine wechselten sich daraufhin ab, ihnen das Märchen von Dornröschen zu erzählen. Dann brachten sie Sinead Exploding Snap bei.
Als Sinead und Hermine immer häufiger zu gähnen begannen, und auch die beiden Jungs nicht mehr taufrisch wirkten, ließ Draco bedauernd mit einem Zauberstabschlenker das leere Bierfass verschwinden. Hermine, die an ihn gekuschelt auf dem Sofa lag, streckte sich und richtete sich ein wenig auf. „Kannst du noch apparieren oder soll ich Sinead nach Hause bringen?“ fragte sie Blaise. Doch Sinead grinste Blaise an. „Meine Mutter meinte, wenn ich will, darf ich bei euch übernachten.“ „Und? Willst du?“ grinste er zurück und nahm sie in den Arm. „Ich kann Hermine oder dir doch nicht mehr zumuten, bei eurem Alkoholpegel noch zweimal zu apparieren heute...“ , lachte Sinead.

„Wie rücksichtsvoll von dir...“ meinte Blaise ironisch, aber breit lächelnd, und gab ihr einen Kuss. „Wollen wir dann mal schlafen gehen? Ich glaube, wir sind alle bettreif.“ Er schaute zu den anderen. Hermine stand ebenfalls auf und zog Draco mit sich. „Also, gute Nacht dann, schlaft gut.“ Sie verschwand mit Draco in ihrem Zimmer.
Als sie versuchte ihre Jeans auszuziehen, schwankte sie ein wenig. „Hoppla!“ lachte Draco. „Haben wir ein bisschen zu viel getrunken?“ Er schlang die Arme um sie. „Soll ich dir helfen?“ flüsterte er ihr ins Ohr. Sein Atem kitzelte sie am Hals, und Hermine bekam eine Gänsehaut.
Langsam zog Draco sie mit sich in Richtung Bett und ließ sich mit ihr auf dem Schoß darauf nieder. Sein rechter Arm lag fest um ihre Taille, und mit dem anderen zog er sanft ihren Kopf zu sich heran und küsste sie zärtlich. Dann ließ er sich rückwärts aufs Bett sinken und zog Hermine mit sich. Seine grauen Augen blickten liebevoll in ihre braunen. Sanft begann er an ihrem Ohrläppchen zu knabbern, dann wanderte seine Zunge ihren Hals entlang, und er widmete sich dem anderen Ohrläppchen. Er rollte sich halb herum, so dass sie nebeneinander lagen.
Seine Hand fuhr über ihren Bauch, zögerte kurz am Saum des T-Shirts und glitt dann langsam darunter. Sanft streichelte er ihren Bauch, bewegte die Hand ein wenig höher und dann um sie herum, um ihren Rücken zu streicheln. Hermines Haut schien zu brennen. Sie schloss die Augen und genoss seine Berührungen.
Als er sich ihrem BH-Verschluss näherte, spürte er jedoch, wie sie sich ein wenig verkrampfte. „Alles ok?“ flüsterte er. Sie nickte. „Ich hab nur... naja, das ist eine Sache, die man nicht aus Büchern lernen kann. Das macht mich total nervös.“ sagte sie ehrlich. Draco lachte leise. „Mein Bücherwurm...“ flüsterte er liebevoll und strich ihr eine Haarsträhne hinters Ohr. „Entspann dich... ich werde nichts tun, was du nicht willst, versprochen. Nicht so viel denken, einfach nur fühlen...“ Seine Hände begannen wieder über ihren Körper zu wandern, während er sie zärtlich küsste. Langsam wurde der Kuss leidenschaftlicher. Hermine seufzte leise auf. Auch ihre Hände gingen jetzt auf Wanderschaft. Langsam knöpfte sie sein Hemd auf und streifte es ihm von den Schultern. Bewundernd glitt ihr Blick über seinen schlanken, leicht gebräunten Oberkörper. Nach einem kurzen fragenden Blick in ihre Augen zog Draco ihr auch ihr T-Shirt über den Kopf. Sie schmiegte sich enger an ihn und genoss das Gefühl von Haut an Haut. Zum zweiten Mal bewegte sich Dracos Hand zu ihrem BH-Verschluss, und diesmal hob sie leicht den Oberkörper, damit er ihn ihr abstreifen konnte. Draco schaute ihr in die Augen und sah das Verlangen darin, aber auch immer noch ein wenig Unsicherheit. Er küsste sie noch einmal, dann löste er sich ein wenig von ihr und rutschte ein Stück tiefer. Seine Zunge kreiste sanft um ihre Brust, und mit einem Keuchen ließ Hermine sich in die Kissen sinken und gab sich ihren Gefühlen hin.


Meine Betaleserin meinte, ich könnte ruhig etwas ausführlicher und erotischer werden hier... Also, ich finde ja, Andeutungen sind erotisch genug, da bleibt mehr Raum für Phantasie, aber wer hier unbedingt mehr Details haben möchte, kann noch eine halbe Seite Fortsetzung zu diesem Kapitel bei mir anfordern... Extra für Schreckenszwerg geschrieben! :-)


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