Review zu HP6 von Chris Rankin
Dies ist definitiv der dunkelste und unheimlichste Band der Harry Potter Serie, der bisher erschienen ist.
J.K. Rowling hat diese clevere Art, wichtige Dinge, die passieren zu lassen, ohne dass es der Leser vor dem Ende herausfindet, dass diese Dinge geschehen sind. Zwischenzeitlich sinkt die Bedeutung von diesen wichtigen Dingen.
Ich habe die Entwicklung der drei Hauptcharaktere von pampigen Teenagern im "Orden des Phönix" zu den jungen Erwachsenen im letzten Buch sehr genossen.
Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle, viel Komik, Liebe, Dunkelheit und Licht, Tragik, Horror und der Leser will trotzdem mehr.
Gerade deshalb ist das Buch sehr anders als die übrigen Bücher der Serie. Es bekommt wieder etwas Witz wie im "Stein der Weisen" oder wie in der "Kammer des Schreckens", welcher, als wir einen lebenden Charakter verlieren, eine Sicherheitdecke bildet.
Rowlings Schreibweise ist so gut, dass ich mich selbst dabei erwischt habe, dass ich Leute hasste, die ich an verschiedenen Orten las, zum Teil Horace Slughorn, der neue Zaubertranklehrer.
Aus verschiedenen Gründen, haben sich meien Nackenhaare aufgestellt, als ich von ihm las. Dies passierte mir auch bei Dolores Umbridge im "Orden des Phönix".
Ich habe ein ekliges Gefühl, dass Slughorn und sein "Slug Club" im nächsten Jahr an Bedeutung gewinnt und dass es nichts Gutes ist. Wir werden sehen.
Dies ist das erste Buch, indem wir wahre und wichtige Beziehungen sich entwickeln sehen. Es durchdrang mich, als ich sah, dass Harry und Ginny zusammenkommen.
Und jeder Harry Potter Fan hat ein favorisierendes Paar, sei es Harry und Hermine, Ginny und Draco Malfoy oder Ron und Hermine usw. Für mich wird Ginny im finalen Buch eine sehr entscheidende Rolle bekommen.
Alles in allem, ist dies mein Lieblingsbuch der Serie. Es hat die "Kammer des Schreckens" von Platz 1 meiner Liste geworfen.
Es ist eine Schande, dass es nur noch ein Buch zum Lesen gibt und dass wir wieder zwei Jahre warten müssen, um zu erfahren, was als nächstes passiert.