Neues von der Open Book Tour (Spoiler!)
[...] Die Fragen reichten von persönlichen, z.B. über ihre Kindheitserfahrungen oder das erste Buch, das sie inspiriert hat ("Der Wind in den Weiden" von Kenneth Grahame, was Rowling mit vier Jahren vorgelesen wurde, als sie die Masern hatte), bis hin zu politischen Fragen.
"Ich wollte sehr bewusst eines der Übel eines Krieges zeigen, nämlich dass völlig unschuldige Menschen abgeschlachtet werden", erzählt Rowling den Kindern. "Ein anderes Kriegsübel ist, dass Kinder ihre Familien verlieren."
"Denken Sie, dass das Gute immer das Böse bezwingen kann?", fragt Naresha Dumas.
"Das kommt darauf an, was Du mit "bezwingen" meinst", sagte Rowling und spielt damit auf den Kampf zwischen Harry Potter und Lord Voldemort an, „aber solange die Menschen bereit sind, zu kämpfen... es ist erstaunlich, wie sich kleine Liebenswürdigkeiten summieren, wenn man einfach nur moralisch lebt und man andere Leute nett behandelt.“
Die Schüler haben auch nach den Schicksalen ihrer Lieblingscharaktere gefragt. Rowling erzählte ihnen, dass Luna Lovegood, einer ihrer Lieblingscharaktere, wohl eine tolle Naturforscherin geworden ist, "obwohl ich aber nicht sagen kann, ob sie jemals einen Schrumpfhörnigen Schnarchkackler gefunden hat."
Cho Chang? "Sie hat einen Muggel geheiratet."
Rowling wurde auch gefragt, was sie Schülern für einen Rat geben kann, die ebenfalls schreiben wollen, aber nicht so gute Noten haben.
"Wenn ihr meine Noten in Chemie gesehen hättet...", meinte Rowling. "Deswegen unterrichtet Snape auch Zaubertränke."
Nachdem das Publikum aufgestöhnt hat, sagte Rowling, "Sagt doch nicht oooohhhh! Er hatte es verdient! Jedem von uns fällt doch ein Lehrer ein, an dem wir uns gerne rächen würden."
"Was haben Sie durch das Schreiben dieser Bücher gelernt?"
"Da könnten wir noch drei Stunden hier sitzen", sagte Rowling. "Das waren 17 Jahre meines Lebens. Während ich an den Büchern geschrieben habe, habe ich drei Kinder bekommen." [...]