Tom: "Draco ist verletzlich."

Tom Felton:
"Aus der Sicht meiner Figur blieb bei einer Menge Dinge Raum für Interpretationen. Sogar wenn wir Aufnahmen machten, machten wir drei oder vier verschiedene Versionen, deshalb bin ich sehr gespannt, welche sie tatsächlich benutzen werden.
[Es gibt] eine Aufnahme, in der man Harry helfen will. Die Bücher, so denke ich, überließen es in gewisser Weise wirklich der Interpretation der Leser, deshalb will man ihm einmal intern helfen, das andere Mal ist man einfach nur verwirrt, deshalb bin ich gespannt zu sehen, welche Teile David [Yates] dabei herausgeschnitten hat."
"Jo sagte immer über ihn, er sei verletzlich", sagte Felton. "Die meisten Fieslinge sind es. Sie sind in hohem Maße unsicher und haben ihre eigenen Probleme und er unterliegt der schlimmsten elterlichen Führung, die ich in meinem Leben je bei einem Kind gesehen habe. Daniel und ich sprachen über ihn als zwei Seiten einer Medaille. Harry hat diese großartigen Einflüsse, obwohl seine Eltern schon lange gestorben sind. Aber Draco ist nur … er ist verdammt, wenn er es macht und er ist verdammt, wenn er es nicht macht, echt. Er steckt da in gewisser Weise in der Klemme."

Bonnie Wright:
"Die Person zu sein, die am Ende den Helden dieser Filmreihe abbekommt, gehörte nicht zu den Dingen, die ich mir je hätte vorstellen können. Es ist einfach so aufregend, so wunderbar, etwas zu haben, das sich weiter entwickelt und du kannst [Ginny] zu dir selbst machen und Dinge aus deinem eigenen Erwachsenwerden nehmen und diese Dinge dort einsetzen.
Es war nicht meine letzte Szene, aber eine meiner letzten Szenen. Das ist dort, wo ich die Reise mit 'Harry Potter' begann, auf dem Bahnsteig. Und dann das Mädchen zu sehen, die unsere Tochter spielt, war einfach nur psychologisch. Es war sehr seltsam, weil sie in demselben Alter ist wie ich damals. Es war wörtlich der sich schließende Kreis der Reise. Ich hoffe, es wird gut angenommen.
Hinsichtlich des prothetischen Make-Ups und dessen Kreativität brauchten sie Monate und Monate – ich hatte bestimmt 100 Tests und Kostümanproben. Eine Menge Energie wurde aufgewendet, um diesen Moment perfekt zu machen."

Warwick Davis:
"Ich glaube, alle meine Lieblingsszenen sind in den letzten beiden Filmen. Ich muss einige wirklich interessante und wichtige Dinge tun, was nett ist. Zuvor war es zwar immer toll, in den Filmen dabei zu sein, aber normalerweise war ich in gewisser Weise die lustige Figur zur Auflockerung. Ich musste alberne, lustige Dinge machen, die ziemlich unvergesslich wurden. Das ist wunderbar. Die Leute erinnern sich immer an solche Momente, aber ich fühlte, dass ich in den Rollen von Griphook und Flitwick [in den abschließenden beiden Filmen] — mehr auszustehen haben würde und auch für die Handlung von größerer Wichtigkeit sein würde."

"Leute, die die Bücher gelesen haben, werden das wissen, aber der Moment, in dem Voldemort verkündet, dass Harry Potter tot ist ... das gelesen zu haben und dann tatsächlich da zu sein, wenn es passiert, das war ziemlich emotional und ziemlich surreal. Es lässt dir einen Schauder über den Rücken laufen, weil du da stehst und Zeuge dieses Ereignisses wirst. Es ist in etwa so, als ob man die Zeitung lesen und in der Zeit dahin zurückreisen würde und so Zeuge eines weltbewegenden Ereignisses würde."

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