Tipp: Harry Potter bewahrt vor Unfällen
Laut Wissenschaft-Online.de haben die Harry-Potter-Bücher die Unfallquote bei Kindern an den Erscheinungstagen der Bücher gesenkt. Das haben nun britische Forscher aus Oxford herausgefunden, die die Unfallstatistik mit wissenschaftlicher Akribie unter die Lupe genommen hatten.
Im Zeitraum um die Erstveröffentlichungstage der Harry-Potter-Bücher seien immer weniger Kinder in Unfälle verwickelt gewesen, als im Durchschnitt. Offensichtlich werden die Kinder von anderen Freizeitaktivitäten, wie zum Beispiel Inlineskaten Mountainbiking oder ähnlichen sportlichen Aktivitäten abgehalten. Die Harry-Potter-Fans machen es sich zu dieser Zeit lieber zu Hause auf dem Sofa oder im Bett bequem und lesen vor dem Veröffentlichungstermin des neuen Buches noch einmal die Lieblingspassagen der bereits bekannten Bücher. Und wenn dann das heißersehnte Buch da ist, kommen die wahren Harry-Potter-Fans sowieso nicht mehr aus dem Haus heraus, bis auch die letzte Seite des brandneuen Wälzers verschlungen ist.
An normalen Wochenenden würden durchschnittlich 67 Kinder beim Notarzt vorgestellt. An den Erscheinungswochenenden von "Harry Potter und der Orden des Phönix" und "Harry Potter und der Halbblutprinz" seien es höchstens 37 verletzte Kinder gewesen.
Allerdings blieben bei ihrer Studie die Risiken des so genannten "Extremcouchings" unberücksichtigt - vom Sofa zu fallen ist schließlich auch nicht so ungefährlich. So manches unvorsichtiges Kind soll sich auch schon den Finger an Papier geschnitten oder beim Buchzuklappen geklemmt haben. Solche Ausnahmefälle tauchen jedoch gewöhnlich nicht in den Unfallstatistiken auf.
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