Rupert Grint (Ron Weasley) wirkte schon vor über einem Jahr als einer der Hauptdarsteller in dem Film "Wild Target" mit (wir berichteten). Rupert spielt darin Antoine, der Lehrling eines Auftragsmörders wird.
Nun hat Protagonist Pictures die internationalen Rechte an diesem Film erworben und beginnt nun mit dem weltweiten Vertrieb.
Laut screendaily.com wurde die Veröffentlichung des Films jedoch bisher nur für Frankreich, Portugal, den Mittleren Osten, die GUS-Staaten und das Baltikum bestätigt. In Großbritannien wird er 2010 erscheinen und für Nordamerika, wo der Film außerdem in der kommenden Woche beim American Film Market in Los Angeles gezeigt wird, fand sich ebenfalls ein Verleiher. Ob der Streifen auch in Deutschland erscheinen wird, ist noch nicht bekannt.
Zwei neue Fotos aus dem Film, in dem neben Rupert auch Bill Nighy (Rufus Scrimgeour) eine Rolle übernommen hat, findest Du nachfolgend:
Des Weiteren gibt es wieder Neues aus dem Feature des "Drama Magazine", in dem über Tom Felton, Bonnie Wright und Rupert Grint berichtet wurde (wir berichteten). Dieses Mal handelt es sich um zwei Interviews mit Bonnie und Rupert. Du findest beide übersetzt unter Weiterlesen. Bonnie Wright
Mit ihrer Porzellanhaut, ihrem herbstlich-roten Haar und ihren klaren blauen Augen, hat Bonnie Wright das Aussehen einer irischen Verführerin und doch den ruhigen und bodenständigen Charakter einer englischen Rose. Tatsächlich ist sie Londonerin durch und durch. Es ist kaum vorstellbar, dass Wright erst neun Jahre alt war, als sie aus dem Nichts auftauchte und die Rolle der Ginny Weasley übernahm, Rons bescheidene und sanftmütige kleine Schwester in "Harry Potter und der Stein der Weisen".
Nun, mit 18, wo das Leben an der Universität nur einen Steinwurf entfernt ist, umfasst Bonnies Schauspielerfahrung das Arbeiten mit dem gefeierten Regisseur David Yates und großen Schauspielern wie Michael Gambon und Maggie Smith.
Eine Meisterleistung in Anbetracht der Tatsache, dass Bonnie nie zuvor geschauspielert hat, ausgenommen ihr Mitwirken in einer oder zwei der obligatorischen Schulaufführungen.
In diesem Jahr, in der neusten Fortsetzung der "Harry Potter" Reihe: "Harry Potter und der Halbblutprinz", verliebt sich Ginny schließlich in Harry. Sie drücken sogar ihre Lippen aufeinander, eine Szene, die die Fans zu erwartungsvollem Gekreische oder gar Eifersucht bringt. Natürlich ist das alles nichts Besonderes für Bonnie, die ihr halbes Leben lang in der Rolle der Ginny zugebracht haben wird, wenn die Dreharbeiten zum letzten Film 2011 abgeschlossen sein werden.
Beim Shooting für das "DRAMA Magazine" ist Bonnie umgeben von Designerkleidern und den Sonnenstrahlen von East London.
War es leicht für sie, die Verwandlung vom Leinwandstar zum "DRAMA" Model zu vollziehen?
"Das Shooting war eine echte Gemeinschaftsangelegenheit", erklärt sie. "Das Team ermöglichte mir, mich in den kreativen Prozess mit einzubringen."
Tatsächlich erscheint Bonnie – neben ihrer kreativen Seite – auch erwachsener. Sie hat sich zu einer auffallenden jungen Frau entwickelt. Und nicht nur das. Sie ist außerdem auch noch intelligent. Sie wird ab September an der Londoner Kunsthochschule (University of the Arts) Film und Fernsehen studieren. [Anmerk. Übers.: Ob sie das tatsächlich getan hat, darüber liegen uns derzeit keine Informationen vor.]
Die Welt des "DRAMA" betrachtend, gehen Bonnies Gedanken zurück zum Filmdreh. "Die wunderbaren Sommertage am Drehort erinnerten mich an ein Hitchcock Zitat", erklärt sie. "Was ist DRAMA, wenn nicht Leben, aus dem man die langweiligen Teile herausgeschnitten hat." Wenn man Bonnies Leben bis dato betrachtet – vom Spielen einer Kult-Figur als Neunjährige bis zum Küssen eines der heißbegehrtesten Jungschauspieler - dann kann man sagen: Langweilig war ihr Leben bis jetzt mit Sicherheit noch nicht.
Rupert Grint
Das DRAMA beginnt gleich bei Rupert Grints Fotoshooting. Wegen terminlicher Verpflichtungen und der eher eingeschränkten Fläche seines Londoner PR-Büros lässt sich Rupert die Haare in der Küchenspüle vor einer Schar Frauen waschen. "Ron Weasley!", ruft eine aus, keine geringere als Sienna Miller, die bei der gleichen PR-Agentur ist. Es ist unklar, wer überraschter ist; Ron beim Anblick von Sienna oder Sienna beim Anblick von Rupert, der sich die Haare in der Küchenspüle waschen lässt. Rupert geht - stets der Profi – locker mit dem Ganzen um, auch wenn er sich im Schrank umziehen muss.
Zunächst ein wenig nervös, beginnt Mr. Grint bald, sich zu entspannen, während das DRAMA-Shooting im Gange ist. "Ich schätze, ich bin recht schüchtern", gesteht er. Sein feuerrotes Haar macht ihn sofort als Ron Weasley kenntlich, Harry Potters unbeholfenen besten Freund. Sind die beiden nach fast zehn Jahren miteinander verflochten? "Ich dachte schon immer, dass ich Ron ziemlich ähnlich bin", erklärt Rupert. "Ich habe mich als Ron gesehen, als ich (die Bücher) gelesen habe. Ich hatte immer eine recht enge Bindung zu ihm." Rupert bewarb sich für "Harry Potter", nachdem er einen öffentlichen Castingaufruf bei BBC gesehen hatte. Ist die Schauspielerei, jetzt wo der sechste Film raus und das Ende der Reihe in Sicht ist, ein Teil seiner Zukunftspläne? "Ich habe immer im Hinterkopf, dass die Schauspielerei für mich zu Ende sein könnte, wenn 'Harry Potter' vorbei ist", sagt er. "Ich weiß nicht, ob ich gut genug für eine lange Karriere bin." Angesichts einiger Darstellungen abseits von "Harry Potter", unter anderem in "Cherrybomb" (wo Rupert einen irischen Burschen spielt, der sich in Sex, Drogen und Gewalt verliert), scheinen Ruperts Schauspielsorgen eher eine Fehleinschätzung zu sein. Klar ist allerdings, dass Ruperts Rollen nach "Harry Potter" sich sehr von Ron Weasley unterscheiden werden. "Ich will nicht auf Nummer Sicher gehen", sagt er. "Ich muss Rollen spielen, die überhaupt nicht so wie ich sind." Rupert, der sehr auf dem Teppich geblieben ist, erklärt, dass die letzten zehn Jahre "wie ein wilder Traum" waren. Selbst nach all der Aufmerksamkeit und gemeldeten Reichtümer sind seine Füße noch fest auf dem Boden. "Ich komme aus sehr normalen Verhältnissen und ich hoffe, dass ich nie aufgehört habe, normal zu sein", sagt der Halb-Schauspieler, Halb-Muggel.
Vielen Dank an copper knob für den Hinweis und an reewa und angeltear für die Übersetzungen!