Wir berichteten Dir bereits hier, dass im Rahmen der Eröffnung "Wizarding World of Harry Potter" eine Pressekonferenz mit einigen Harry-Potter-Stars stattfand.
Während Du die Videos der Pressekonferenz hier, hier und unter diesem Link findest, haben wir die Highlights für Dich unter "Weiterlesen" übersetzt.
Als ihr den Themenpark zum ersten Mal live gesehen habt, was war da eure erste Reaktion und wie nimmt er sich im Vergleich zu den Filmsets aus? Dan: Was wir alle in den letzten paar Tagen gesagt haben, war, dass man die Filmsets, die einfach unglaublich sind, nicht gering schätzen soll, aber diese Welt ist noch komplexer. Weil man, wenn man das Set hinten herum verlässt, sieht, dass es in Wirklichkeit nur von Gerüsten und Putz zusammengehalten wird und hier gibt es weder das Eine noch das Andere. Es gibt keinen Moment, wo die Illusion zerstört wird. Ich war einfach nur von diesem Ort verblüfft, als ich das erste Mal hierher kam. Ich dachte, es ist fantastisch." Tom: Ganz schön sprachlos. Ich warte immer noch darauf, einen Greenscreen-Hintergrund zu sehen. Kein einziger in Sicht. Ich war sehr beeindruckt.
Welcher ist euer Lieblingsteil des Themenparks? Rupert: Ich mag die Kneipe wirklich. Den Eberkopf mit all den verschiedenen Getränken. Der hat mir wirklich gefallen. Tom: Gute Wahl.
Letzte Nacht, als wirklich Menschen da waren, inklusive dieser abgestumpften Journalisten, da kam es mir vor, als ob die Leute wie eine Gruppe Kinder seien. Habt ihr Jungs davon was mitgekriegt? Hattet ihr das wahrgenommen? Rupert: Definitiv. Wir alle haben gestern bei Ollivanders unsere Zauberstäbe bekommen. Dan: Ja! Rupert: Es war tatsächlich eine wirklich erstaunliche Erfahrung. Tom: Das war ziemlich bewegend letzte Nacht. Es war eine Kombination von allem. John Williams war da und das Feuerwerk. Michael Gambon: Ich war bewegt. Den Tränen nahe. Es war wunderschön. Dan: Außerdem finde ich es verblüffend, dass das Schloss so unglaublich aussieht, wie es aussieht und dass es so aussieht, also stünde es etwa 700 Fuß [213 m, Erg. d. Ü.] hoch. Wie es einfach über dem Ort thront. Ich denke, dass man schwerlich vermeiden kann, mit dem Gefühl von Ehrfurcht erfüllt zu werden, wenn man das sieht.
Du bist hier der einzige Bösewicht. Belastet dich das manchmal? Tom: Gestern kam ein wunderhübsches Kind auf mich zu und sagte einfach nur: "Ich hasse dich." [er lacht] Ich sagte: "Ich danke dir vielmals." Es macht viel Spaß, den Schurken zu spielen. Es ist großartig für mich, jemanden zu spielen, der hoffentlich ganz anders ist als ich im Alltag. Aber es ist auch schmerzvoll, weil sie immer hereinkommen mit Umarmungen und Küssen für diese Zwei [er deutet auf Dan und Rupert], aber kaum welche für mich. Ich hatte Zeit, mich daran zu gewöhnen.
Wie war eure Reaktion auf die "Forbidden Journey"-Achterbahn. Hattet ihr einen Lieblingsabschnitt oder einen Abschnitt, den ihr gar nicht mochtet? Dan: Welcher war dein Abschnitt, den du gar nicht mochtest, Rupe? (Gelächter) Rupert: Es gibt einen ziemlich langen Spinnen-Teil auf der Fahrt. Tom: Du hast gekreischt. Rupert: (zu Tom) Ich weiß, hast du das Foto gesehen? Rupert: Ich hasse Spinnen Dan: Es ist wie das Mädchen in "Tom und Jerry", wenn Rupert auf dem Stuhl steht. Ich persönlich liebe den Teil, wo dieser Moment ist – ich denke einfach, es ist fantastisch clever – wo die Dementoren kommen und deine Seele nehmen und du siehst dein eigenes Gesicht verzerrt vor dir. Tom: Das ist sehr cool. Ich weiß nicht, wie sie das machen. Es ist sehr, sehr cool. Und einfach die generelle Nahtlosigkeit zwischen Realität und Täuschung, das haut dich einfach ein bisschen um Dan: Und was gut ist, dass es ziemlich laut ist, sodass ich mich selbst nicht sprechen hören kann. Wenn ich will, kann ich mich selbst aus meinem eigenen Dialog ausblenden, was ich so oft versuche, wie ich kann.
Tom:(zu Michael) Aber du musst noch damit fahren? Heute ist der Tag für die Forbidden Journey. Michael: Ja, ich fahre heute damit. Ich habe es noch nicht gesehen. Aber ich war in einem Fahrgeschäft [Dragon's Challenge] Dan: Du bist in der Dragon's Challenge gefahren? Michael: Es war furchteinflößend. Ich habe mich einfach angeschnallt. Ich habe nicht geschaut. Ich nahm meine Arme hinunter. Es war so fürchterlich. Sobald ich eingestiegen war, wusste ich, dass ich einen Fehler gemacht hatte. Ich werde das nicht noch einmal machen.
Die Dreharbeiten endeten am Samstag. Könnt ihr ein bissschen erzählen, was passierte und wie es für euch war? Dan: Ich glaube, wir müssen uns nicht schämen, Rupert, wenn wir sagen, dass wir beide wie Kinder geweint haben. Rupert: Ja, das haben wir. Dan: Es war sehr emotional. Es war sehr, sehr merkwürdig. Sie schnitten einen ziemlich wundervollen Kurzfilm zusammen, der hoffentlich seinen Weg in die DVD-Extras finden wird. Es ist ein Kurzfilm über Erinnerungen – viele sehr provokative Bilder aus den letzten 16 Monaten dieser Dreharbeiten und ein Film, in dem jeder zum Abschied winkt. Zu diesem Zeitpunkt war ich ziemlich am Boden zerstört.
Welcher Teil des Parkes hat euch auf besondere Art berührt? Tom: Wir hatten in Ollivander's gestern sehr viel Spaß. Und es war eigentlich nicht wegen unseren eigenen Erlebnissen. Wie Daniel mich gestern aufmerksam machte, waren da zwei Kinder, die buchstäblich aufkeuchten, als ihr Zauberstab ausgesucht wurde. Es ist toll, die Gesichter der Kinder zu sehen und sie nehmen alles in sich auf. Dan: Es ist dieses kleine Geräusch, das die Kinder machten. Sie sagten: "Ah." Wenn man das einfangen könnte – das ist der Grund, warum es den Park gibt. Es ist fantastisch.
Der letzte Clip, der während der MTV-Awards veröffentlicht wurde - der Clip von dir [Rupert] und Dan, wie ihr streitet - war sehr intensiv. Wie habt ihr euch gefühlt, diese Szene zu drehen? Rupert: Ja, das hat wirklich Spaß gemacht. In diesem Teil der Geschichte ist Ron sehr unsicher, was Harrys Fähigkeiten betrifft und es gibt einiges an Paranoia. Es hat wirklich Spaß gemacht, diese Szene zu drehen. Dan: Weil unsere Charaktere beste Freunde sind, sind die Szenen, die wir normalerweise haben, relativ unkompliziert, weil die Beziehung eine ziemlich unkomplizierte, einfache, glückliche Beziehung ist. Also hat es wirklich großen Spaß gemacht.
Wie habt ihr euch gefühlt, als ihr das erste Mal gefragt wurdet bei den Filmszenen für die Achterbahn mitzumachen und als ihr das jetzt schließlich live im Park gesehen habt … Inwiefern unterscheidet es sich? Matt: Für mich war das irgendwie seltsam. Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber zu wissen, dass man Teil einer Achterbahn ist, besonders bei einer, die so toll ist. Forbidden Journey ist eine der besten Achterbahnen, die ich jemals gefahren bin. In einem Film zu sein ist eine Sache, das ist nicht für immer und ewig, aber Teil einer Achterbahn zu sein ist was komplett anderes. Ich gehe in Themenparks und fahre Achterbahnen seit ich klein bin, und Teil von etwas wie dem hier zu sein – auf der anderen Seite der Welt, in Amerika – In meinem Kopf versuche ich immer noch mir darüber klar zu werden, wie das passieren konnte. Es ist irgendwie verrückt. Aber es ist unglaublich, dabei zu sein. Es ist ein großartiges Privileg und es hat mir großen Spaß gemacht. James: Es ist wahrscheinlich ungefähr zwei Jahre her, es war zur selben Jahreszeit, dass wir das Zeug für die Forbidden Journey gedreht haben, die Typen haben uns die Pläne für die Bahn gezeigt. Und so dachten wir alle, oder zumindest ich dachte das, als sie uns die ganzen Informationen zeigten: "Das ist echt zu gut, um wahr zu sein." Wir waren so erschöpft … Meine liebste Achterbahn war schon immer – auch hier – die Spiderman-Bahn und sie sagten: "Ja, aber [mit] 10 …". Als wir die Forbidden Journey gefahren sind, hat und das wirklich umgehauen. Wir sind in einem Film, in einem Themenpark, wir sind LEGO-Menschen … Bonnie: Ich denke, dass es wunderbar ist … als ich zum ersten Mal das Set betrat, war ich einfach nur überwältigt. Es ist einfach großartig, jetzt jedem die Gelegenheit zu geben das zu erleben, was wir erlebt haben.
Könnt ihr mir eure ersten Gedanken als ihr zum ersten Mal den Park gesehen habt in drei Worten oder weniger zusammenfassen? Matt: Drei Worte oder weniger? Ach du scheiße. Das ist ziemlich genau das, was ich in dem Moment gedacht habe, als ich durch den Park gegangen bin. James: Wow. Sehr fantastisch. Oliver: Sehr, sehr beeindruckend. Bonnie: Ich denke, das ist etwas ganz besonderes, wie sie es geschafft haben, das alles zu tun. Als wir alle gestern zum ersten Mal eintraten und unter dem Bogen standen, mussten wir uns dort erstmal setzen. "Sollen wir gehen? Sollen wir uns umschauen?" Und wir alle waren einfach verblüfft. Wir alle wollten einfach alles anfassen. Das waren keine drei Worte, aber okay. Warwick: Das ist Magie, vermute ich. Es ist echt spektakulär.
Was haltet ihr von den Pubs? James: Als das hier noch eine Baustelle war, erschien es sehr viel kleiner, und jetzt ist es offensichtlich riesig. Du kannst sagen: "Ich treff dich in den Drei [Besen] auf eine Halbe [Maß Butterbier] und zum Essen.", was toll ist. Das ganze Essen hier, es gibt nicht nur diese fettigen Burger hier, es gibt auch gute, gesunde Alternativen. Warwick: Es gibt Fish and Chips und echt leckeres Essen. Das Essen in Themenparks ist normalerweise nicht so lecker, aber wir hatten ein echt gutes Mittagessen hier. Echt gutes Zeug und es kann locker mit Hogsmeade mithalten – Cornish Pasties [Spezialität aus Cornwall; Anm. d. Ü.], Fish and Chips, Shepherd’s Pie [Spezialität aus Wales; Anm. d. Ü.] Warwick: Ich glaube, mein Lieblingsort hier ist Ollivanders. Meine beiden Kinder sind hier, Annabelle und Harrison, und ihnen dabei zuzusehen, wie sie ihren Zauberstab-Moment haben, war einfach unglaublich. Sehr, sehr aufregend und ihre Gesichter... Und ich habe auch zugeschaut, wie Michael [Gambon; Anm. d. Ü.] seinen Zauberstab bekam. Ach sein kleines Gesicht, es war so süß (Lachen).
Hattet ihr schon eine Chance, hier einkaufen zu gehen? Was würdet ihr gerne von hier mit nach Hause nehmen? Bonnie: Am Set ist es verboten, Fotos zu machen, außer man ist gerissen und macht Fotos des Sets. So schön es auch ist, in der Erfahrung zu schwelgen, kann man bei diesem Film doch keinen Teil einfach mit nach Hause nehmen. Man muss es sich im Kopf behalten. Dass es nun tatsächlich möglich ist, all diese Gegenstände, die wir als Requisiten in der Hand gehalten haben, zu kaufen und mitzunehmen, ich denke, das ist toll für die Allgemeinheit, die ihren Zauberstab haben können, ihre Kleidung haben können, ihre Süßigkeiten aus dem Laden haben können. Sie haben nichts ausgelassen. Mir fällt nichts ein, das wir hatten... vielleicht das Geld aus Gringotts. Oliver: Sogar die Zauberstäbe - es gibt von jeder Figur einen exakten Nachbau dessen, was wir im Film verwendet haben, was ziemlich cool war. Ich habe jetzt sogar meinen Zauberstab. Gerade waren wir im Scherzartikelladen. Dort verkaufen sie einige echt coole Dinge, die im sechsten Film nur als eine Box mit einem Bild darauf im Scherzartikelladen vorkamen, wohingegen jetzt ein Produkt darin ist. Warwick: Ich glaube, die Zauberstäbe gefallen mir am besten. Meine Kinder haben eine ungesunde Anzahl an Zauberstäben. Mein Hotelzimmer sieht aus wie Ollivanders. Es ist witzig, wie viele Zauberstäbe es gibt. Gestern Abend lief ich für die Eröffnungsfeier mit einem herum und fragte mich, warum. Aber man muss das tun. Ich muss mir eine Zauberstabtasche in meine Anzugsjacke machen lassen. Matt: Der Laden von Forbidden Journey, die haben Gryffindors Schwert! Damit habe ich die letzten paar Monate am Set rumhantiert. Also habe ich gesagt: "Lasst mich das sehen. Ja, das Gewicht ist recht gut. Es ist in Ordnung. Das muss man euch lassen." Es ist ein ziemlich guter Nachbau. Ich dachte mir: Das will ich haben.
Denkt ihr, dass ihr alle Freunde bleiben werdet, da ihr so jung zusammen angefangen habt? Matt: Ich hoffe nicht. (lachen)
Was macht ihr als nächstes? Und würdet ihr jemals wieder mit einem eurer Kollegen zusammenarbeiten wollen? Ich erinnere mich, dass Rupert einmal gesagt hat, wenn er sich jemanden für eine erneute Zusammenarbeit aussuchen müsste, würde er [zeigt auf die Phelps-Zwillinge] euch beide nehmen. Oliver: Ich denke, weil wir nun alle mit Potter fertig sind... es war surreal. Am letzten Tag hatte jeder von uns einen kleinen Kloß im Hals. Mindestens. "Wie geht es jetzt weiter?" Und zu unserem Glück, denke ich - ich klopfe auf Holz - dass es großartig wäre, wieder mit Rupe zu arbeiten. Wir verstehen uns blendend. Hat er dir erzählt, wie er singt? Bonnie: In diesem Geschäft, nicht nur im Cast, sondern auch in der Crew, geht man im Kreis und trifft sich hoffentlich irgendwo am Weg. Wir haben so gute Freunde gefunden und hoffentlich werden sie genauso ein Teil dieser Erfahrung, wie wir es sind. Matt: Ich habe zuhause gerade erst einen Independentfilm mit sehr kleinem Budget gedreht. Aber der Produzent des Films, ein Typ namens Bertie Stephens, war erst vor etwa zwei Jahren noch mein Double. Es war also etwas seltsam, wieder mit ihm zu arbeiten, und er war mein Boss. Und das war eine tolle Zeit und ich bin gerade erst damit fertiggeworden, also wird er irgendwann Ende des Jahres erscheinen.
Was ist mit dir, Warwick? Warwick: Nächste Woche beginne ich mit den Proben für eine neue Sitcom namens "Life's Too Short" (Das Leben ist zu kurz/klein), die von Ricky Gervais und Stephen Merchant geschrieben und geleitet wird, was wirklich aufregend ist. Es ist ein sehr kleines Projekt, entschuldigt den Wortwitz (Matt lacht verspätet) - hast du das jetzt erst verstanden? Und jetzt freut sich jeder darauf, was mich sehr freut. Aber es ist gleichzeitig auch etwas einschüchternd. Man darf sich definitiv darauf freuen.