Interview mit Bonnie Wright

In einem neuen Interview mit der französischen Modezeitschrift Marie Claire, sprach Ginny-Weasley-Darstellerin Bonnie Wright vor kurzem über den letzten Teil der Harry-Potter-Filmreihe "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2" sowie künftige Karrierepläne.

Die wichtigsten Aussagen dieses Interviews, in dem sie sich unter anderem zum Epilog in HP 7.2 äußert, haben wir für Dich unter "Weiterlesen" übersetzt und zusammengefasst Marie Claire: "Kannst du uns einige Hinweise zum letzten Film geben?"
Bonnie Wright:
"Es werden sehr viele Fragen beantwortet und es werden auch sehr viele traurige und glückliche Dinge geschehen. Es wird viele bedauernswerte Todesopfer geben. Aber ich denke für uns und das Publikum ist all dies nicht nur der Höhepunkt des Filmes, es ist der Höhepunkt innerhalb der 10-jährigen (Harry-Potter-) Filmreihe. Ich denke wir alle hoffen, dass jeder am Ende auf der Kante seines Kinosessels sitzen wird. Die Frage wird letzten Endes sein, ob das Gute in der Lage ist, das Böse zu besiegen. Ich denke, dass diese Fragestellung sehr befriedigend ist."

Marie Claire: "Du hast im letzten Film auch eine 35-jährige Version von Ginny gespielt. War das merkwürdig?"
Bonnie Wright:
"Es ist wirklich eigenartig, weil du dich selbst im Spiegel siehst und du es bist, aber gleichzeitig auch nicht bist. Es war wirklich komisch als meine Eltern während des Drehs an das Set kamen. Sie sagten "Das ist wirklich bizarr." Ich hatte diese dünnen Prothesen unter meinen Augen, um sie ausgebeulter wirken zu lassen und ich hatte zudem eine Kurzhaarperücke auf."

Marie Claire: "Du warst zehn Jahre alt, als du das erste Mal Ginny gespielt hast. Wie war es, im Rampenlicht aufzuwachsen?"
Bonnie Wright:
"Für mich hat die Rolle ziemlich klein angefangen und wurde größer, als ich älter wurde, also hat es wirklich gut funktioniert, weil ich immer noch in die Schule ging. Glücklicherweise wohnten Dan und ich in London, also konnten wir nach Hause gehen und unsere Freunde am Wochenende sehen. [...]"

Marie Claire: "Wem bist du am Harry-Potter-Set am nächsten gestanden?"
Bonnie Wright:
"Das ist schwierig. Innerhalb der Weasley-Familie gibt es Rupert, James & Oliver und Julie Walters, wir hatten so viel Spaß während dieser Szenen. Wir haben Witze gemacht und dass wir gut miteinander ausgekommen sind, hat der Familie ein natürlicheres Gefühl verliehen."

Marie Claire: "Was wirst du am meisten vermissen?"
Bonnie Wright:
"Oh je, viel. Ich denke für die Leute, die im ersten oder zweiten Film begonnen haben, waren die Leavesden Studios wie ein zweites Wohnzimmer. […]

Manchmal ist es wirklich schwierig loszulassen. Ich denke, wir wissen mit Überzeugung, dass JKR kein weiteres Buch über Harry Potter schreiben wird, also wissen wir, dass ein Schlussstrich gezogen wurde. Aber ich denke, dass die Erinnerungen uns alle für eine sehr lange Zeit lebhaft begleiten werden […]."

Marie Claire: "Planst du, mit dem Schauspielern weiterzumachen?"
Bonnie Wright:
"Ich bin in meinem zweiten Studienjahr an der Universität London im Fachbereich "Kunst" und behandle dort momentan "Film". Und ich beginne dieses Jahr im Juni einen neuen Film. Es ist ein amerikanischer Film, der in Jakarta in Indonesien spielt und ich denke, es werden zwei andere australische Schauspieler dabei sein, Rhys Wakefield und Sophie Lowe.

Momentan ist mein Wunsch, so viele verschiedene Rollen wie möglich zu spielen. Ich denke, wenn man 10 Jahre lang dieselbe Rolle spielt, dann ist das eine schrecklich lange Zeit. Für mich haben sich jetzt viele Möglichkeiten ergeben, also geht es jetzt darum, die richtigen zu ergreifen und alles richtig zu machen."
Einige aktuelle Fotos zu Bonnies Auftritt bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung der Organisation "The Global Poverty Project" kannst Du Dir in nachfolgender Newsgalerie ansehen.


Dort ebenfalls ansehen kannst Du Dir einige neue Fotos von Emma Watson (Hermine Granger), die sich im Zuge eines neuen Fotoshootings mit ihrem Fotografen Mariano Vivanco ablichten ließ.

Vielen Dank an alle Hinweisgeber und HolyHarpie für die Übersetzung!

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