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Fanfiction

Die Zaubererchroniken des Albus Dumbledore - Kapitel 4 Drei Zauberer

von YuraFawkes

Kapitel 4 Drei Zauberer
Die Luft roch nach Algen und Meersalz . Den anbrechenden Morgen, malte ein schimmerndes Rot in den Himmelssaum. Aus der Ferne erklang das Rauschen von sanften Wellen, die an einen nahen Strand gespült wurden. Dumbledore schritt einen kiesigen, kleinen Pfad entlang, der sich an einer steilen Düne emporwand und fixierte dabei fortwährend mit seinen blauen Augen das winziges Häuschen, das wie eine verwitterte Krone auf ihrer Spitze saß. Immer deutlicher wurden die Konturen im Zwielicht des anbrechenden Tages. Das windschiefe Dach warf lange und bedrohliche Schatten und trotz des stärker werdenden Morgenlichtes wurde die Hütte von tiefster Schwärze umhüllt. Nach einiger Zeit blieb der Magier stehen, als hielte Ihn etwas davon zurück sich dem Haus weiter anzunähern. Seine langfingrige Hand zog behutsam seinen Zauberstab unter dem zerschlissenen Mantel hervor. Nun verweilte der Zauberer einige Zeit, während seine Lippen unter den komplizierten Bewegungen des Zauberstabes lautlose Beschwörungen formten. Schließlich lächelte er kurz und sagte knapp „ARTIS MAGIS DIFFRINGUUM !“ Einen kurzen Moment flimmerte die Luft, bis der Schutzzauber, der die verwahrloste Hütte umgab, endgültig gebrochen war. Ohne weiteres Zögern schritt Dumbledore nun mit großen Schritten auf Sie zu, bis er nur noch einen Fuß breit von der kleinen Eingangstür entfernt war. Die Schaniere der Tür waren rostig und auf dem morschen Bauholz klebten Grünalgen und vereinzelte Muscheln.

Ohne Vorwarnung oder auch nur einem Anzeichen von Gefahr flog die Tür mit brachialer Gewalt aus Ihren Angeln. Dumbledore hatte blitzschnell reagiert, als hätte er die Explosion erahnt. In weniger als einer Sekunde hatte sich seine Gestalt in Luft aufgelöst und war mit der selben Plötzlichkeit nur eine Nasenspitze von der tödlichen Fluggbahn der herausgesprengten Schaniere wieder erschienen. Durch den aufgewirbelten Staub im Hauseingang stürmten nun mehere Personen aus dem Innerern in die Morgendämmerung. „ Motzney wo ist er ich kann Ihn nicht sehen wahhh…“ schrie einer der Männer doch es war schon zu spät. Bevor jemand von Ihnen auch nur die Umrisse des lumpig aussehenden Zauberers entdeckt hatte, der nun hinter diese in das klaffende Loch des Hauseingangs appariert war, flogen schon drei Zauberstäbe durch die salzige Meerluft. Der Schrecken darüber schien die Männer mit sofortiger Wirkung gelähmt zu haben.

„Was für ein herrlicher Morgen“ , gluckste Dumbledore und trat aus dem Schatten des Giebels während er seinen Zauberstab sinken ließ. „ Alistor es ist Dumbledore … Falscher Alarm !! Ohh mein Gott bin ich froh wir wären alle tot“, schrie der kleinste der Männer , als er das Gesicht des Neuankömmlings erkannt hatte. „Jaja das sehen wir jetzt auch Motzney“ blaffte Alistor Moody barsch zurück, ging jedoch sofort auf Dumbledore zu und fing an zu sprechen: „Mein Gott Albus, du weißt ja gar nicht was für einen Schrecken du uns eingejagt hast, was….wie ….. um Himmels Willen was ist denn mit dir passiert?“ , und er hielt entsetzt inne. Der aufgewirbelte Staub hatte sich gelegt und nun war der junge Albus Dumbledore für die drei anderen Zauberer im Ganzen zu erkennen. Sein blondweißes, schulterlanges Haar war von blutgeträngten Strähnen durchzogen und nur noch eines seiner tiefblauen Augen späte aufmerksam Moody an, da das Zweite von blasenförmigen tiefvioletten Schwellungen verdeckt wurde . Sein schwarzer Mantel aus Filz hatte tiefe Risse, als wären mehrere Schwerter gleichzeitig hindurchgefahren. Doch die schmalen, blassen Lippen des Magiers bildeten ein verschmitztes Lächeln. „Mein lieber Alistor, ich glaube kaum das du nach einem Duell mit Grindelwald besser aussähst! Es kostet nun mal einige Entbehrungen.“ , und der entstellte Zauberer rieb sich glucksend die Stirn.

„ Mein Gott Albus und du hast dich wirklich mit Gellert Grindelwald duelliert? Ich kann es immer noch nicht fassen, dass du das überlebt hast“ , sagte Motzney und erhob schaudernd sein Glas mit Scotch, dass er in einem Zuge leerte. „Wenn auch mit einigen Einschränkungen, wie gesagt…“, antwortete Dumbledore grinsend und begutachtete neugierig einen tiefen Schnitt in seinem Unterarm. Nachdem Alister Moody, Colen Motzney und Hether Daxer den vermeintlichen Feind als Dumbledore identifiziert hatten, waren Sie gemeinsam zur Tat geschritten. Während Motzney und Daxer die Tür des Unterschlupfes wieder an ihre gewohnte Position taxierten, half Dumbledore Moody den gebrochenen Schutzzauber wieder herzurichten. Nun saßen die Männer in dem kleinen Versteck –das von Innen viel geräumiger war, als ein Aussenstehender zuerst vermuten würde- um einen wackligen, kleinen Tisch. In dem verfallenen Steinkamin am Ende des Raumes tänzelten nun muntere Flammen umher und ab und zu nippte einer der Anwesenden an seinem Glas mit Feuerwhisky. Moody schaute finster drein, weil er sich immer noch über die Fahrlässigkeit seiner Gefährten ärgerte und hatte nur schweigend der Geschichte des Neuankömmlings über die Ereignisse der vergangenen Nacht gelauscht. Nun jedoch zog er unter seinem dicken Ledermantel eine knittrige Ausgabe des Tagespropheten hervor und die Runde verfiel in neugierige Aufmerksamkeit. Er reichte Albus die Zeitung und nachdem dieser den riesigen Bericht auf der Titelseite kurz überflogen hatte laß er laut seine Zeilen vor:

DER TAGESPROPHET BERICHTET IN SEINER LETZTEN AUSGABE:

ZAUBEREIMINISTERIUM GEFALLEN , MINISTER TOT
Aus letzten Quellen erfuhren wir soeben, dass das Versteck des Zaubereiministeriums von Anhängern Grindelwalds in der vergangenen Nacht ausgehoben wurde. Ein Überlebender der rechtzeitig dissapparieren konnte berichtete uns in einem knappen Diktat von einem Verräter in der eigenen Riege des Ministeriums. Wir raten allen Familien und Menschen das Haus nicht zu verlassen und Schutzmaßnahmen zur eigenen Sicherheit zu treffen. Eine Ausreise in Nachbarländer wird als extrem gefährlich eingestuft, da nachweislich Spione und Posten des schwarzen Magiers Gellert Grindelwald sämtliche Flohnetzwerke und mögliche andere Fluchtmöglichkeiten überwachen. Außerdem ist bekannt zu geben, dass die Redaktion des Tagespropheten ab dem heutigen Tag aus Sicherheitsgründen aufgelöst wird. Bleiben Sie in ihren Häusern und schützen Sie nach Möglichkeit auch einige der Muggle aus ihrer nächsten Nachbarschaft mit einfachen Schutz-Zaubern. Der Tagesprophet bedankt sich im Namen sämtlicher Angestellter für Ihre jahrzehntelange Lesertreue.
Heather Flint Redaktionsschef


„Wir sind alle hoffnungslos verloren“, grollte Moody vor sich hin , „ selbst wir können uns nicht mehr lange verstecken, das hat uns Albus ja heute wohl bewiesen“ Er funkelte Motzney finster an. „Aber Aber wir wollen die Zauberstäbe nicht zu früh ins Korn werfen. Noch nicht Alistor noch nicht.“ , meinte Dumbledore aufmunternd und schnippste mit seinem Finger. Das schien den Auror endgültig aus der Fassung zu bringen und Motzney rückte mit seinem Stuhl augenblicklich weiter weg. „Ach Ja Albus ?! und wie zum Teufel willst du überhaupt noch Widerstand leisten…? Sollen wir zu Viert gegen Grindelwalds Horden kämpfen?“ schrie er und Motzney umklammerte seinen Zauberstab als fürchtete er einen Fluch aufgehalst zu bekommen. „Albus wir wissen noch nicht einmal wem wir Vertrauen schenken sollen! Wir haben einen oder sogar mehere Verräter in den eigenen Reihen!“ Nun wurde auch Dumbledores Miene ernst. „Ja Alister und das ist der eigentliche Grund meines plötzlichen Erscheinens. Ich unterbrach den Kampf mit Grindelwald um euch einen Auftrag zu erteilen. Es ist die letzte Möglichkeit die uns noch bleibt um das drohende Schicksal zu wenden.Hört mir gut zu denn die Zeit drängt und das Schicksal aller liegt in unseren Händen. Wir dürfen keine Fehler machen.“

Moody hatte in der folgenden halben Stunde, während Dumbledore sein Vorhaben erläuterte, vor Schreck den ganzen Scotch getrunken und nuschelte nun leicht als er aufgebracht und leicht hysterisch zu Ihm redete:„Du willst also das wir Nurmengard stürzen und die Gefangenen freisetzten? Und das mit VIER MANN?“ lachte er heiser. „Nun Alistor nein. Um genau zu sein mit drei. Ich werde euch nicht begleiten können. Ich muss das Duell mit Grindelwald beenden, denn solange er frei ist, hat Widerstand keinerlei Verwendung.Außerdem glaube Ich kaum, das er noch lange brauchen wird um meine Spur wieder aufzunehmen. Meine Finte wird nur von kurzem Erfolg gewesen sein denn er ist ein mächtiger Zauberer.“ Motzney war kreidebleich geworden und wankte leicht auf seinem Stuhl. Dumbledore fuhr fort: „ Es ist von äußerster Wichtigkeit das wir die Insassen von Nurmengard befreien. Mit ihnen wächst die Zahl der brauchbaren Widerstandskämpfer beträchtlich. Es werden in Nurmengard immer noch viele Auroren und Zauberer festgehalten. Grindelwald wird mit einem Angriff auf seine Festung niemals rechnen. Das verschafft uns einen entscheidenden Vorteil.Sie wird nicht stark bewacht sein. Nun noch etwas, was ich euch nicht verschweigen sollte. Der Verräter von dem der Prophet spricht ist Kingston.“ Das Scotchglas in Moodys Hand war geplatzt und in seinem Gesicht glomm ein mörderisches Funkeln. „D-Dieser..“ stotterte er. Auch Motzney war aufgesprungen und redete nun unwirsch drein: „Woher Dumbledore weißt du? Woher…?“ „Nun“, antwortete dieser “ als ich Grindelwald aufsuchte erschienen Auroren die dem Prevestigo Fluch des zuvor getöteten MC Gregors aufgespürt hatten. Kingston darunter. Da ich ihn schon länger unter Verdacht hatte und ich ein herrvoragender Okklumentiker bin, verzeiht das Eigenlob, nutzte ich die Gunst der Stunde und sah in seinen Gedanken was er vor hatte. Er ist für den Tod des Ministers verantwortlich und hat seine Seele an Grindelwald verkauft“ „Aber Dumbledore“ und nun redete zum ersten Mal Daxer, der mit erschreckter Miene die ganze Zeit nur zugehört hatte: „Kingston kennt dieses Versteck!!! Sie werden uns finden!“

Der lumpig aussehende Zauberer gluckste und die anderen drei Magier Moody,Daxer und Motzney , sahen ihn entgeistert an , verwirrt durch seine Leichtigkeit. „Nun“, und er gluckste immer noch „ das haben Sie bereits. Vor einer halben Stunde sind Kingston und fünf weitere Ministeriumsbeamte die unter dem Imperius Fluch stehen, unterhalb der Dünen appariert.Ich konnte Sie sehen. Unser Schutzzauber wird Sie wohl nicht mehr lange aufhalten.“


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