
von YuraFawkes
Drei Silberlinge
Schwere Nebelbänke lagen über den stinkenden Sümpfen der Hochlandschaften Schottlands. Die milchigen Schleier senkten sich wie Grabtücher mit der schleichenden Dunkelheit über die todbringenden Morast-Löcher. Ein einsames Käuzchen sang auf einem der abgestorbenen Bäume sein unheimliches Lied in der Abend Dämmerung , wurde ab und zu von einem leisen „Plop“ einer geplatzten Luftblase unterbrochen , die durch die giftigen Dämpfe des Moores entstanden und aus einem seiner tiefen Krater empor stiegen war. Plötzlich hielt es inne. Zu den gewohnten Geräuschen der kommenden Nacht hatte sich ein unbekanntes hinzugesellt. Wieder ertönte das laute „Platschen“ in bedrohlicher Nähe. Der Kopf des kleinen Käuzchens drehte sich unentwegt und verwirrt über dem winzigen gefiederten Körper. Doch die undurchdringlichen weißen Dunstschleier gaben die Sicht auf die weite Moorlandschaft nicht frei.
„ Motzney, du törichter Frosch manchmal frage Ich mich ernsthaft, wie du die Aufnahmeprüfungen der Aurorengesellschaft überhaupt bestehen konntest…“, murrte Alistor Moody unwirsch, während sein kräftiger Arm seinen tollpatschigen Gefährten , der im Dunst des Zwielichts in ein Moorloch getreten war und schon versank, herauszog. „ Tut mir leid Alistor, aber ich sehe hier überhaupt nichts…“, entgegnete dieser immer noch verschreckt über sein Missgeschick und schaute seinem Retter ins Gesicht. Alister Moody war ein stattlicher, hochgewachsener Mann mitte dreißig. Sein kurzgeschorenes, Haselnuss-braunes Haar war zerzaust und unter zwei mächtigen ebenso braunen Augenbrauen starrten zwei smaragdgrüne Augen durch den Nebel. Die feinen Gesichtszüge prägte eine angespannte Miene und eine kleine Narbe auf der Backe des jungen Aurors zuckte merklich. „Wir sind hier nicht zum Spaß merk dir das Motzney… Ich möchte wissen wo Daxer bleibt… Eigentlich bräuchte Grindelwald gar keine Schutzzauber für sein Irrenhaus, wo es selbst mit Magie fast unmöglich ist durch diese Gott verdammten Sümpfe hier zu kommen!“ , grollte er weiter vor sich hin und war wieder verschwunden. „ Warte Moody !“ blaffte Motzney verschreckt und eilte dem Zauberer in die Finsternis hinterher.
Als die Nacht und ihre Dunkelheit endgültig über die Welt hinein gebrochen war, hatten die zwei Zauberer die stinkenden Sümpfe hinter sich gelassen. Der Nebel wurde durchsichtiger und vor Ihnen breitete sich eine felsige Einöde aus. „ Dort ist es!“, flüsterte Moody mit leisem Ton und deutete auf einen riesigen schwarzen Umriss in der Ferne, der noch schwärzer war als die Finsternis der Nacht selbst. „Meinst du wir können es riskieren den Rest des Weges zu fliegen?“ entgegnete Motzney und deutete unwillkürlich auf den schäbigen Besen zu seiner Rechten. „ Nein.“, sagte Moody sofort und fuhr fort , „ Grindelwald wird einen Warnzauber auf diese Gegend gelegt haben der sofort magisches Wirken erkennt. Wir werden zu Fuß weiter gehen müssen. Schnell.“ Mit einem leisen Stöhnen folgte Motzney seinem Gefährten, der mit flinkem Schritt weitereilte.
„Nur zwei Posten?“ flüsterte Motzney während er in der Finsternis hinter einem Felsbrocken kauerte. „ Es scheint als hätte Dumbledore Recht gehabt mit seiner Vermutung das Nurmengard nur leicht bewacht ist.“ „Abwarten“, entgegnete Moody, der mit scharfem Blick den riesigen, steinernen Torbogen, der in den schwarzen Himmel empor ragte fixierte. Vor ihm standen zwei große, in Umhänge verhüllte Gestalten die sich gedämpft unterhielten. „Und jetzt ?“ , fragte Motzney zitternd. Moody wartete eine Weile bis er antwortete. Hinter dem steinernen Tor ragten die bedrohlichen Umrisse einer riesigen Ruine in die Wolken. Lange Risse durchliefen das Mauerwerk, an einigen Stellen fehlten die Zinnen und manchmal schienen ganze Baustücke herausgerissen worden zu sein. Nurmengard glich eher einer alten Schlossruine, doch das wusste er, war nur eine trügerische Täuschung. Die Zauberer brauchten keine hohen Mauern und standhaften Gitter um ihre Gefangenen festzuhalten. Ohne Zauberstab waren sie Ihrer Magie meistens beraubt und es bedurfte nur mächtigen Schutzzaubern um sie auf ewig an einen Ort zu binden. Das fehlende Dach einer Zelle war damit für den Gefangenen eher schädlich als nützlich, weil er der Witterung und dem eiskalten Regen schutzlos ausgeliefert war. Was für grausame Szenarien die Gefangenen und Gefolterten wohl bis zum heutigen Tag hatten erdulden müssen. Eine kalte Schauer lief Ihm über den Rücken. „Ich nehme den Linken und du den Rechten“, antwortete er schließlich. Es ging leicht. Ohne seine Deckung zu verlassen richtete Moody den Zauberstab bedacht auf den dunklen Umriss des nichtsahnenden Wächters. „STUPOR“ schrien die zwei Auroren zugleich und die roten Lichtblitze verfehlten Ihr Ziel nicht. Beide Wächter wurden von der Wucht der Flüche getroffen und schleuderten gegen die brüchigen Pfeiler des schwarzen Tors. Motzney stand schon im Torbogen, überwältigt von den gewaltigen Schatten Nurmengards. Moody hingegen musterte argwöhnisch die zu Boden gegangenen Bewacher. „Es ging zu einfach… Es ging einfach alles zu einfach… Das Moor … kein Schutzzauber… die Wächter ….“, grummelte er leise und zugleich erschreckt über seine eigenen Schlussfolgerungen. „Freu dich lieber Alistor… Wir sind eben gut… Nun komm schon wir haben keine Zeit zu verlieren…!“, entgegnete Motzney argwöhnisch und eilte durch das Tor. Moody folgte Ihm mit einigem Abstand den gewundenen Pfad empor, der sich seinen Weg durch Morast und schlammigen Boden zur Ruine hoch schlängelte.
Eisige Dunkelheit lag über dem steilen Abhang, der von messerscharfen Felsen gesäumt wurde. Kein weiteres Hindernis stellte sich den zwei Auroren in den Weg während Sie sich mühsam über den schlammigen Bergpass immer höher durch den tosenden Wind kämpften. Moody wurde immer argwöhnischer und sah hinter jedem Felsen schemenhafte Gestalten und schwarze Schatten. „ Nun komm schon Alistor, da ist nichts! Wir müssen uns beeilen!“, schrie Motzney durch das Grollen des Windes, als sein Gefährte wiederum mit erhobenem Zauberstab wie versteinert stehen blieb. „Irgendwas stimmt nicht… Es geht zu einfach. Wir sollten umkehren… Es ist eine Falle!“, entgegnete Moody und blieb weiterhin stehen. „Ob es eine Falle ist oder nicht, wir haben Nurmengard bald erreicht und können die Anderern befreien! Komm schon Alistor… Wir sind Ihre letzte Hoffnung!“, schrie Motzney und eilte weiter. „Und so was wie der stellt die letzte Hoffnung für die Zauberergemeinschaft dar…“, grollte Moody vor sich hin und blickte sich ein letztes Mal um, bevor auch er den beschwerlichen Aufstieg widerwillig fortsetzte. Immer deutlicher wurden die Umrisse des verwitterten Gesteins Nurmengards. Bedrohlich ragten die scharfen Konturen des Zauberergefängnis in das Schwarz des Nachthimmels. Der erste Eindruck bestätigte sich. Tatsächlich schien es auf den ersten Blick nur eine baufällige und verwitterte Schlossruine zu sein. Doch etwas Schauerliches und Grausames prägte die Aura des alten Gesteins.
Beide Zauberer hatten nun das Ende des schmalen Pfades erreicht und kauerten hinter einem riesigen Stein. Ein zerschlissener und brüchig aussehender Schutzwall kam in Sicht. In seiner Mitte war eine Öffnung eingelassen, die ein mächtiges Fallgitter versperrte. Doch weit und breit war kein Wächter in der Dunkelheit auszumachen. Die zwei Zauberer huschten aus Ihrer Deckung und verschmolzen wieder mit der Finsternis, als Sie in den Schatten des steinernen Walls traten und sich dicht an die Moos bewachsenen Mauersteine pressten.
„Und jetzt? Wie sollen wir hineingelangen? Hier ist mächtige Magie am Werk dass spüre Ich… !“, flüsterte Motzney. Ohne zu antworten, zog Moody ein kleines Glasfläschchen aus einer der unzähligen Taschen seines schweren Ledermantels. Es war bis zur Hälfte mit purpurnem Pulver gefüllt. Motzney schaute Ihn verblüfft an, vielmehr starrte er in die Richtung, wo er Moodys Gesicht in der Finsternis zu erkennen glaubte. „Du besitzt Dessillusionierungspulver?“ „Dumbledore gab es mir in der Hütte auf den Dünen zusammen mit dem Karton. Wir werden uns damit für eine Zeit lang unsichtbar machen können und unbemerkt in die Festung gelangen. Hier…“ , und der Auror nahm Motzneys offene Hand und schüttete bedacht ein wenig von dem purpurnen Pulver hinein. „Aber das Fallgitter wie…“ , sagte Motzney unwirsch, als Moody auch schon seinen kurzen Zauberstab in den Himmel richtete. „ALBESCO AURORUM“ Mit tosendem Lärm stoben aus der Spitze seines Zauberstab goldene Funkenschauer, die in den finsteren Himmel jagten und in grellendem Regen auf die Erde zurück sprühten. Motzney hatte der Schreck von den Beinen gerissen. Moody packte in sofort am Arm und riss Ihn zurück auf die Beine. „Los das Pulver….Jetzt!“, und er warf seinen Teil über den Kopf. Augenblicklich war der Zauberer verschwunden.
Um die Ruhe war es nun tatsächlich geschehen. Mit einem markerschütternden Knirschen öffnete sich das Fallgitter des einzigen Zugangs und mehrere vermummte Gestalten stürmten vor den Mauerwall. Einige von Ihnen schrien zugleich „LUMOS!“ und bald war die Dunkelheit einem Meer aus zwanzig hell erleuchteten Zauberstäben gewichen.
Alle starrten wie gebannt auf den goldenen Funkenregen, der sich aus dem Himmelszelt ergoss. Keiner der Bewacher Nurmengards rührte sich. „Los Motzney, das ist unsere Chance ! Jetzt! “ flüsterte Moody hektisch und lief bedacht am Mauerwall entlang dicht gefolgt von Motzney. Als Sie den Torbogen erreichten starrten die Überrumpelten immer noch in den hell erleuchteten Himmel, wo ein letzter großer Knall das Ende der Illusion einläutete, die Moody beschworen hatte.
Schließlich rief einer von Ihnen : „ Los durchkämt die Gegend“ und der Pulk löste sich geschwind in der wiederkehrenden Finsternis auf. Moody und Motzney hingegen hatten nachdem Sie die Pforte durchquert hatten einen kleinen steinernen Innenhof betreten. An den hohen Wänden tropfte der Regen in kleinen Rinnsalen herab und der gepflasterte Steinboden war glitschig und rutschig. Wenige Meter entfernt war ein kleineres Tor doch es war geschlossen und bot den einzigen Zugang zu dem kleinen Vorhof mit dem großen Eingangsportal zusammen, durch das Sie gekommen waren. „Es ist verschlossen Moody, was sollen wir….“, Motzney stoppte mitten im Satz und schrie verschreckt auf als sich das riesige Fallgitter hinter Ihm wieder mit tosendem Lärm schloss, vielmehr zu Boden krachte. Die unnachgiebigen, rostigen Gitterstäbe ächzten unter dem Gewicht des Tores und Gesteinsbrocken krachten in den kleinen Hof.
„Was Was…“, brabbelte Motzney aber Moody wusste die Antwort schon. Es war von Anfang an eine Finte gewesen. Wie er vermutet hatte. Es war zu leicht gewesen. Alles. Nun war es aus. Jemand hatte geredet. Sie waren in diese offensichtliche Falle getappt. Seine Vermutung bewahrheitete sich. Von allen Seiten des kleinen Hofes traten nun aus dem Schatten der Zinnen über Ihnen Männer auf den Wall und richteten Ihre Zauberstäbe auf Sie.
Der Desillusionierungszauber würde nicht mehr lange wirken. Moody blickte nach rechts. Motzney war plötzlich seelenruhig. Er verstand diesen Toipel nicht. Wenn die Gefahr meilenweit entfernt war dann zitterten Ihm die Beine und nun wo die Bedrohung und der sichere Tod unmittelbar bevorstanden, da benahm er sich als würden Sie zu einem Butterbier einlaufen. Er spürte, wie der Verschwindezauber schwächer wurde und schließlich waren Ihre Konturen deutlich zu erkennen. Darauf hatte die Meute auf den hohen Mauerrängen gewartet. Die größte der verhüllten Gestalten auf den obersten Zinnen trat vor und wischte sich die Kapuze aus dem Gesicht. Ein kantiger, blasser Kopf wurde im fahlen Mondlicht deutlich und der borstige Backenbart des Werwolfes funkelte eigenartig rötlich. Er zog eine unmenschliche Grimasse und entblößte dabei seine spitzen Zähne, die wie feine Nadeln aus dem Kiefer brachen. „Alistor mein alter Freund schön das wir uns wieder sehen…“, begann er in tiefem Basstenor , „ es ist einige Zeit her, als wir uns zuletzt trafen nicht wahr? Falls es dich interressiert, ich hatte eine furchtbare Zeit in Askaban mein Lieber, du hast damals ganze Arbeit geleistet…“, beendete der Werwolf seinen Satz. Die beiden Zauberer im Innenhof waren nun komplett sichtbar und standen mit erhobenen Zauberstäben Rücken an Rücken, versuchten die zahlosen Feinde zu taxieren. Moody blickte zu dem Sprecher der feindseeligen Worte empor. „ Gordok …“, entgegnete er mit fester Stimme. „In der Tat Alistor…. Wundert es dich etwa das Ich noch am Leben bin nachdem du mich damals bei meiner Verhaftung fast enthauptet hast?“, und er grinste. „Nein“, sagte Moody mit fester Stimme, „ als Schoßhündchen von Grindelwald hat man dir den Kopf bestimmt wieder dran genäht.“ Gordog knurrte. Schließlich fuhr er mit eisiger Stimme fort: „ Nun du wirst bald einem schlimmeren Schicksal entgegentreten Moody .... Doch zunächst…“ „EXPELLIARMUS“ Moodys Zauberstab flog durch die Luft und schepperte gegen eine brüchige Zinne, die klatschend am Boden zerbarst. Er schaute sich um denn es war nicht Gordog gewesen der Ihn entwaffnet hatte.
Motzney stand hinter Ihm und grinste hämisch, den Zauberstab hoch erhoben. Moody wurde blass. „ Is-st man.... Gib-bt e-es denn nur noch Verräter --- DU FEIGER HUND ICH….“ Schrie er und stürmte auf Motzney zu, der verdattert stutzte und nicht schnell genug reagierte. Moodys Faust traf Ihn mit einem dumpfen Knacken am Unterkiefer… „WAAAAHAHA“ schrie Motzney und duckte sich unter dem nächsten Fausthieb hindurch.
„Schluß damit. STUPOR!“ brüllte Gordog von den Zinnen herab und der rote Lichtblitz traf den Moody mitten durch die Brust. Scheppernd flog er gegen ein rostiges Metallschild, das den Saum des Eingangsportals schmückte. Benommen sackte der Zauberer zu Boden.
Die Menge über Ihm lachte und auch Motzney, der einige Meter weiter immer noch im Innenhof stand, rieb sich grinsend das Kinn. Gordog erhob wieder die Stimme : „ Findet ihr nicht das Moody für einen Auror ein bisschen zu hübsch aussieht?“ lachte er schelmisch. Wieder gröhlten die anderen vermummten Gestalten und einige stimmten verzückt mit Zurufen darüber ab. „Nun das lässt sich doch geschwind ändern…!“ ,und Gordog richtete seinen Zauberstab von den Zinnen herab auf Moody. „SCINDO!!!!“ Ein leichter Windstoß ergoss sich in den Hof und fuhr sanft durch das Gesicht des halb ohnmächtigen Zauberers. Was er hinterließ war ein entsetzliches Grauen. Der Magier schrie als hätte ihn eine rostige Klinge im Gesicht gestreift. In einem Bruchteil einer Sekunde hatte sich seine linke Gesichtshälfte in ein fleischig purpurnes Etwas verwandelt. Dort wo einst ein verschmitztes und argwöhnisch glitzerndes Auge gesessen hatte war nur noch eine schwarze Höhle. Tief und unergründlich wie die Gräben des Marienmeers. Doch nur ein stummer Schrei war Ihm entfahren bevor er das Bewusstsein endgültig verlor, gewillt den geschundenen Körper in ein besseres Leben zu verlassen.
Motzney hatte alles zitternd mit angesehen und erbrach sich auf dem glitschigen Steinboden des Hofes kauernd. Er blickte hoch zu Gordog. „I-I-CH wi-ill sofo-ort meinen L-Lohn, mein G-Gold was Ihr versprochen habt für den V-Verrat…… I-Ich will h-hier weg.“, stotterte schwach. Wieder gröhlte die Menge und auch Gordog lachte. „Natürlich mein Lieber… Dein Lohn… Selbstverständlich…. Was muss dich dieser Verrat doch für Opfer gekostet haben, die Seelen deiner langjährigen Freunde für 10 000 Galleonen an uns zu verkaufen…“ Wieder brüllte die aufgehetzte Masse und einige klatschen süffisant in die Hände. „Also“, stotterte Motzney weiter , „ Mach schon. Ich brau-uche das Gel-d. Gib schon.“ Gordog zog einen kleinen Lederbeutel unter seinem samtenen Vorhang hervor und warf Ihn Motzney vor die Füße in den Innenhof. „Bitte Sehr.“ sagte er unter schallendem Gelächter. Motzney grabschte nach dem Beutel, riss Ihn auf und erstarrte. In Ihm befanden sich nicht mehr und nicht weniger als drei Silberlinge. Langsam wanderte sein Blick auf die First, wo Gordok stand der nun entschuldigend und mitleidig grinste: „ Keiner hat einen Platz für Verräter mein Lieber…Noch nicht einmal wir…“
Motzney schlug auf dem Boden auf. Tod. In den weit aufgerissenen Augen noch das verglimmende grĂĽne Leuchten des Todesfluchs.
Schallendes Gelächter hallte durch den verotteten Innenhof. Bis Gordok die Hand erhob und sich schickte etwas zu sagen. Augenblicklich verstummte seine Gefolgschaft. „ Hier seht Ihr wie es einem Verräter ergeht auch wenn dieser für uns sehr nützlich war. Morgen Abend um diese Zeit wird uns unser Meister aus dem Dunklen führen und die Muggelhäuser und Städte werden brennen!!!“
Seine Worte gingen in einem plötzlich auftauchenden tosenden Wind unter. Mehrere Zinnen wirbelten von der schiefen Dachfirst und schleuderten umher. Einige von Grindelwalds Anhängern schrien als Sie von herabstürzenden Felsen von den Wehrgängen in die Tiefe gerissen wurden. So abrupt wie der Orkan aufgetaucht war, war er auch wieder verschwunden. Verdutzt blickte Gordock umher, nachdem er aus dem kleinen Vorsprung hervor gekrochen war, der Ihm schützende Deckung verliehen hatte. Langsam drehte er sich um.
„Meinst du nicht auch Ich hätte dabei noch ein Wörtchen mitzureden Gordok?“ sagte Albus Dumbledore freundlich und machte einen eleganten, kaum merklichen Schlenker mit dem Elderstab.
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.