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Fanfiction

Die Liga der Duelllanten - Fenrir Greyback VS Lilly Evans Potter

von YuraFawkes

Ihre feinen, blassen Gesichtszüge, die kleine Nase und die tiefgrünen Augen, die wie Saphire durch das vorherrschende Zwielicht funkelten, gaben der zart wirkenden Gestalt von Lilly Evans Potter einen zerbrechlichen Eindruck. Ulban Zigelwutz blickte besorgt aus seinem Bast-Korb, der ein wenig höher schwebte als sonst, auf die makellose Silhouette des Mädchens herab. „Lilly sind Sie sich wirklich sicher anzutreten …?“, stammelte der Schiedsrichter und warf einen entsetzten Blick auf Fenrir Greyback, der nur wenige Meter entfernt vor dem zarten Geschöpf stand. „Ohh ja Ich bin fest entschlossen Herr Zigelwutzt.“, flötete das Mädchen mit Glocken heller Stimme. Der Werwolf blänkte seine gelben Zähne, während sich sein rötlicher Backenbart unter einem hämischen Grinsen verzog.
„Nun, wie Sie möchten Mrs Potter“, stöhnte der Schiedsrichter resignierend, „Zauberstäbe wenn Ich bitten darf…!“ Der Werwolf erhob seinen wuchtigen Zauberstabarm. Mehrere Muskeln und Sehnen zuckten unter dem zerfetzten Jackett das er trug. „ Dein Bl-ut duftet so-o süßlich, es wir-r-r-d mir ein Ver-r-rgnügen sein es zu kosten…“, knurrte er Lilly so leise zu, dass nur Sie es hören konnte. „Wir werden sehen du streunender Straßenhund“, entgegnete das mutige Mädchen mit fester Stimme und schnippte Ihren Zauberstab lässig vor die anmutigen Gesichtszüge.

Bevor der dunkle Glockenschlag durch das Stadion hallte, hatte sich Greyback umgewand. Hönisch grinsend ließ er seinen Zauberstab schneidend durch die Luft gleiten. Ziegelwutzt schrie empört aus luftiger Höhe, doch das Zischen des hell violetten Lichtblitzes übertönte Ihn. Die kleine Gestalt von Lilly jedoch, hatte sich in Luft aufgelöst bevor der Fluch Sie im Rücken treffen konnte. Der Werwolf schrie wütend auf. „Suchst du mich du Floh-Hotel?“, tönte plötzlich Ihre liebliche Stimme hinter dem breiten Rücken des Zauberers. Greyback wandte sich so schnell um das er fast vom Duelliersteg stürzte. Die kleine Mrs Potter war jedoch schneller. „Stupor!“
Kreischend riss der Fluch den Magier von den Beinen und katapultierte Ihn quer durch das Stadion. Dort wo er auf dem Ebenholz-Parkett der Kampffläche landete, splitterten die glänzend schwarzen Dielen. Das Publikum sprang begeistert johlend von Ihren Riegen auf. Unter animalischem Brüllen richtete sich der Wolf wieder auf. Das Parkett knackte bedrohlich.
„Du mieses Schlammblut! CRUCIO!“ donnerte seine heisere Stimme. Zigelwutzt war vor Schreck aus seinem Korb gefallen und landete unter einem lang gedehnten Schmerzensschrei auf dem Gesäß im Staub der Arena.
Lilly wich dem Cruciatus-Fluch flink wie eine Katze aus und ließ dabei Ihren Zauberstab durch die Luft peitschen. Silbrige Fäden brachen aus seiner Spitze und schossen blitzschnell auf Greyback zu.
„PROTEGO“, grollte der Werwolf doch er hatte sich gewaltig verschätzt. Lilly machten einen weiteren Schlenker mit dem Zauberstab und die silbrigen Fäden schlossen sich zu einem gewaltigen Schild aus weißem Licht zusammen. Ein brachiales Donnern erklang, als die zwei Schutzzauber aufeinander trafen. Der Werwolf hatte keine Chance. Der Wucht von Lillys Zauber hatte sein eigener Schild nichts entgegen zu setzen. Fenrir Greyback wurde rücklings durch den kalten Nachthimmel geschleudert, von dem Duellier-Steg herab, gegen eine Zuschauertribüne. Wieder erklang ein tiefes Grollen, dass diesmal von den Schutzzaubern der Auroren hervor gerufen wurde, welche vor dem Turnier über die Zuschauerränge gelegt worden waren.

Die Zauberergemeinschaft feierte ihre kleine Heldin mit lauten Pfiffen und tosendem Applaus.
Doch das Grauen hatte erst begonnen. Als sich Fenrir Greyback vom schmutzigen Boden aufgerappelt hatte, glomm ein mörderisches, purpurnes Rot in seinen tief umschatteten Augenhöhlen. Zigelwutzt war wie von Sinnen: „ Die Auroren!!! Die Auroren !!! Holt die Auroren!!! Was dauert das solange?!! LOS!!“ Doch es war zu spät. Viel zu spät. Die Auroren mussten erst die zahllosen Schutzzauber aufheben, die um die Stadionmitte zur Sicherheit der Zuschauer lagen, um in das Geschehen eingreifen zu können. Greyback hatte in zwei Sätzen die vierzig Fuß die zwischen Ihm und Lilly Evans Potter lagen überquert. Noch im Sprung riss er sich sein zerschlissenes Jackett von den pulsierenden Muskeln. Lilly Evans konnte nur knapp der riesigen, ausholenden Pranke und Ihren messerscharfen Krallen entgehen, als der Magier sich über ihrem Kopf in der Luft verwandelte. Als der massige Wolfskörper auf dem Duellier-Steg landete gaben seine Dielen unter dem wuchtigen Gewicht splitternd nach. „ STUPOR!“ fluchte das Mädchen entschlossen und der Lichtblitz traf den Werwolf mitten zwischen die gelben Augen. Doch nichts geschah. Immer noch stand das Untier an der gleichen Stelle wie zu vor und fletschte die fauligen Zähne.
Wieder setzte die Bestie zum Sprung an und diesmal schien Lilly verloren. Ulban Zigelwutzt hatte das Bewusstsein verloren und lag ohnmächtig im Staub. Die Zuschauer kreischten und einige Zauberer versuchten vergebens von den Zuschauerrängen durch die mächtigen Schutzzauber zu gelangen, um Ihr beizustehen. Schaumiger Geifer lief dem Werwolf aus dem halb offenen Maul und tropfte auf den sichelförmigen Halbmond am Boden. Lilly schloss die Augen.

Sie wurde zu Boden gerissen, doch es waren keine groben Wolfspranken, die sie sanft aber bestimmend auf den Boden drückten. Warme Hände, die sich seltsam bekannt anfühlten streiften kurz Ihre Arme bevor Sie sich wieder lösten. Lilly traute sich nicht die Augen zu öffnen.

„Confringo“ schrie eine wütende Stimme. Ihr Klang war warm und leicht heiser. War es…. Konnte es sein das… „JAAAMEES!“ schrie Sie und schlug die Augenlieder auf. Wenige Schritte vor Ihr hatte sich ein schlanker Junge mit haselnussbraunem, zerzaustem Haar, aufgebaut. „Lilly bleib wo du bist!!!“ entgegnete der Junge und riss mit einem letzten Zauberstabschnippen die riesige Messingglocke,die über dem Duelliersteg schwebte, aus Ihren unsichtbaren Angeln. Greyback versuchte sich vergebens vor dem riesigen Flugkörper, der nun aus dem Himmelsgestirn auf ihn herabschleuderte, in Sicherheit zu bringen. Mit einem Ohren betäubenden Krachen zertrümmerte die Meter hohe Glocke den Mittelteil der Kampffläche, begrub den Werwolf unter sich.

Die Hexe stürmte sofort auf James zu und ehe er sich versah umschlungen seinen Brustkorb Ihre zerbrechlich aussehenden Unterarme. Die Auroren hatten endlich einen Weg gefunden ins Stadion zu gelangen und umstellten die Messingkuppel unter der Greyback begraben lag. „Ohh James“ stammelte Lilly und warme Tränen liefen Ihr über die hohen Wangenknochen.


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