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Fanfiction

Die Liga der Duelllanten - Severus Snape VS Minerva Mc Gonagall

von YuraFawkes

Severus Snape VS Minerva Mc Gonagall 

Gradal Paulini sog die kühle Morgenluft ein während er von der breiten Terasse der Ministerlouge in die Arena hinab schaute. Der Sicherheitsbeauftragte und stellv. Abteilungsleiter für Bekämpfung schwarzer Magie und undursichtiger Sabotage blickte in ein Meer aus silbrig glänzendem Nebel. Irgendwo unter diesem alles verschlingenden weißen Schleier, in den Tiefen des Stadions, lag der Duelliersteg. Eine kalte Schauer jagte seinen Rücken hinunter, bis sie schließlich an seinem dicken Zeh ,wie eine Welle an einer Klippe, fröstelnd zerschellte. „Nun Gradal...ich hoffe sie hatten trotz der kurzen Nacht genügend Zeit hinsichtlich Ihrer Entscheidung ob das Tunier nun fortgeführt wird oder nicht... " 
Gradal Paulini erschrak durch die aus dem Nichts aufgetauchte Stimme so sehr, dass er die nächsten Sekunden damit verbrachte ' händerudernd' sein Gleichgewicht wieder zu erlangen, denn beim Blick in den undurchsichtigen Nebeltrichter hatte er sich unbewusst bis an die Kante der Plattform bewegt.
Als er sich schließlich gefangen hatte drehte er sich auf dem Absatz herum, zückte im gleichen Moment den Zauberstab und erstarrte zugleich. Es war zwar nur eine Stimme, die er gehört hatte, doch sechs Männer, welche hinter seinem Rücken Posten bezogen hatten. Sämtlich in schwarze Wetterumhänge vermummt die nasse Kapuze weit in das Gesicht gezogen. Langsam ließ er den Zauberstab sinken in Anbetracht der aussichtslosen Lage. Ohne dies weiter zu kommentieren fuhr die barsche Stimme fort. Sie gehörte zu der größten dunklen Gestalt der Sechs: „ Wie du weißt ist der Meister auf eine unbedingte Weiterführung der Liga der Duellanten angewiesen und duldet keine Einstellung durch das Ministerium auf Grund von lächerlichen Todesfällen von einigen schwachen Zauberern oder Regelverletzungen. Er selbst wird dafür sorgen, dass dies im weiteren Verlauf nicht mehr vorkommt. Somit ist eine weitere Untersuchung des Ministeriums und ihrer Schnüffler nicht von Nöten. Hier ist eine kleine Entschädigung für deine bisherigen Mühen... ", endete er schließlich und warf Paulini ein prall gefülltes Säckchen mit Galleonen vor die Füße. Sie schimmerten eigenartig im tristen Licht des Herbstmorgens. Die Augen des Beamten weiteten sich angstvoll. „ Wann lasst ihr meine Familie frei...? ", stotterte er hilflos ohne den Sack Gold auch nur mit einem Blick zu würdigen. „Sobald das Finale gekommen ist und das Tunier bis zu jenem Zeitpunkt keine unnötige Unterbrechung mehr erfährt...", antwortete der schwarze Schatten scharf und reichte Paulini ein vergilbtes Pergament. „Dies ist die offizielle Bestätigung des Untersuchungsausschußes des Zaubereiministeriums zur bedenkenlosen Weiterführung der Liga der Duellanten. Unterzeichnen Sie es und Sie sind der Freiheit ihrer Frau und Tochter ein entschiedenes Stück näher gerückt Paulini." Zitternd zog Gradal eine kleine Feder aus seiner Weste und setzte sein Namenszeichen auf die feine goldene Linie unter dem Vertrag.

Eine flirrende Spannung glitt durch die eiskalte Herbstnacht. Der volle Mond stand hoch über den uralten Fichten und Nadelbäumen des irländischen Wuxbury Wald. Ein kleiner Uhu fixierte hoch droben in einer riesigen Fichte den nächtlichen Himmel in dem der aufziehende Sturm die schwarzen Wolken vor sich herpeitschte. Doch weit unten in den Tiefen des finsteren Waldes, verborgen durch das dichte Geäst lag eine Lichtung. Auf dieser weitläufigen Wiese im Schatten des Mondes fieberte eine ganze Generation von Hexen und Zauberern einem Magierduell entgegen, dass sie noch lange in Erinnerung behalten würden. Im tiefen Trichter des Snowfield Stadiums forderten sie mit donnerndem Applaus den sechsten Kampf der Liga der Duellanten. Ein tiefer, dröhnender Gong hallte durch den Wald, ließ selbst die Mäuse im Wurzelgeflecht der alten Tannen erwachen.

„Adiuro Hexia cacodaemono, Adiuro Hexia cacodaemono, Adiuro Hexia cacodaemono...!" donnerte die Magierin wiederholt in die Tiefen des nächtlichen Himmelgestirns. Mit hoch erhobenem Zauberstab machte sie dabei komplizierte Bewegungen ähnlich denen eines Dirigenten auf dem Höhepunkt einer dramatischen Tragödie. Angespannt fixierte Snape die finsteren Wolken über Ihm. Wie ein alles verschlingender Malstrom drehten und wirbelten sie immer schneller. Vereinzelte Blitze züngelten aus ihrem Epizentrum wie die gespaltene Zunge einer gierigen Schlange. Es wäre ein leichtes für Ihn gewesen Mc Gonagall bei dieser komplizierten Beschwörung zu entwaffnen doch so war er nicht. Der Zauberer brannte förmlich auf das Resultat dieser merkwürdigen Magie. Und er musste nicht mehr lange warten. Aus dem gähnenden schwarzen Loch des Wolkensturms löste sich ein finsterer Schatten, der aus der schwindelnden Höhe direkt auf den Duelliersteg sauste. Das Publikum stöhnte aufgeregt, einige schrien hysterisch als würden Sie selbst nun aus nächster Nähe wie Snape dem wirbelnden schwarzen Etwas in die dunkle Fraze blicken. Doch der Zauberer schaute mit konzentrierter Gelassenheit und ja er konnte es nicht leugnen, mit Fazination, den Raben schwarzen, wirbelnden Schwaden zu. Langsam so schien es bildeten sie sich zu etwas zusammen. Ja eindeutig!

Der schnaufende Geisterstier funkelte Snape mit Rubin roten Schlitzaugen entgegen. Dort wo er das Ebenholz Parkett mit seiner Hufe streifte wurde es tief versenkt. So als wären es glühende Kohlen.
Mc Gonagall schnippte streng mit dem Zauberstab und grollend, mit unglaublicher Leichtigkeit und Schnelle spurtete, nein flog der Stier auf den verdutzt wirkenden Zauberer zu. Snapes Gestalt löste sich sofort in schwarzen Rauch auf und er brach in den Himmel hinauf, machte eine kunstvolle Piroette und eine Zauberstabhand erschien aus dem dunstigen schwarzen Schleier im Himmel. Doch Snape hatte sich getäuscht. Das beschworene Monstrum war keinesfalls am Boden geblieben und schaute ihm nun mit dampfenden Nüstern entgegen.
Der Geisterstier hatte es ihm gleich getan und war in der Tat dissappariert. Das messerscharfe Horn des Ungeheuers streifte seinen Zauberstabarm. Ungläubig sah Snape wie es rot umherspritzte. Es war sein Blut. Er konnte es nicht fassen. Dort weit unter ihm sah er wie sein Zauberstab auf die glänzenden Dielen des Kampfstegs rauschte.

Der Magier kniete schnaufend am Boden in einer purpurnen Pfütze aus Blut. Sein Arm war geprägt von einem tiefen Schnitt und baumelte nutzlos am Körper hinunter. Vor ihm scharrte der schnaufende Geisterstier mit den Hufen. Snape wusste, dass er nur nicht attackierte, weil Mc Gonagall ihn mit erhobenem Zauberstab davon abhielt. „Es ist vorbei Severus...", bemerkte Sie streng, „ gib auf!"
Die Lage war aussichtslos. Obwohl sein Zauberstab scheinbar unbeschadet den Sturz aus großer Höhe überwunden hatte, so lag er doch genau unter dem grollenden Monstrum. Es gab nur noch eine Möglichkeit. Oklumentik. Wahrlich nicht die beste bei einem beschworenen Winddämon aber die einzige die noch verblieb. Lieber würde er sterben als die Pforten der Arena als Verlierer zu verlassen.

Snape funkelte den Dämon aus seinen tief schwarzen Augen an. Es verging eine scheinbare Ewigkeit. Einzelne Zauberer aus dem Publikum riefen voller Häme er solle endlich aufgeben. Und schließlich geschah das Unglaubliche. Erst schleichend dann merklich ging der Geisterstier in die Knie bis er schließlich am Boden lag. Mc Gonagall machte ungläubig einen ausladenden Schlenker mit dem Zauberstab, doch das Ungeheuer rührte sich nicht. Snape erhob sich mühsam. Sofort donnerte seine Gegnerin: „Petrificus Totalus!" Schallend brach der Fluch aus der Spitze ihres Zauberstabs. Doch er erreichte nie sein Ziel. Snape war schon dissappariert. Als schwarzer Nebel jagte er unter dem Stier her und kreiste die Magierin ein. Sie konnte das Schauspiel nur entgeistert verfolgen. Aus dem dichten Nebelkreis, der sich so plötzlich um Sie gebildet hatte hörte Minerva Mc Gonagall Severus Stimme säuseln. Wie der Wind, der fallende Blätter im Herbst neckt, und sachte hin und her wiegt...
„Sectumsempra", tönte das Flüstern kehlig und der Schmerz kam sofort. Er sprang ihr förmlich wie ein wütender Löwe ins Gesicht. Alles wurde warm und rot. 

Die Magierin taumelte leicht am Rande des Duellierstegs. Das Publikum war im Schreck erstarrt. Schließlich kippte ihr bewusstloser Körper rücklings in den staubigen Sand der Snowfield Arena. Das letzte was sie sah waren die dunklen Konturen eines hageren Mannes hoch oben auf dem Duelliersteg. Das schwarze, nasse Harr umwehte seine zornigen schwarzen Augen. 


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