Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Wer ist Severus Snape - Keine Frage

von bad_Monkey

Wieder ein neues Chap für euch, hoffe mal es gefällt euch!

@Gwendolyn D.
: Danke für dein Kommi, freut mich dass du sowas nettes sagst *rotwerd* ja, ich hätte auch immer gerne jemand an seiner Seite gesehen... aber dafür hat der liebe Gott ja FF's erfunden ^^
@Quitschkugel: Danke für dein Kommi! Ich freu mich riesig, dass dir meien Geschichte so gefällt (besonders da ich deine ja auch sehr gerne mag. Bis auf die Tatsache, dass ich jetzt aus einer Kühltruhe heraus posten muss...)
@miss kim johonson: Danke für dein Kommi! Ja, es gibt tatsächlich jemanden der Severus Snape schockieren kann ^^




Severus Snape saß in seinem Wohnzimmer und blickte in den Kamin, den er gerade entzündet hatte. Er hatte ein Glas Wein in der Hand und dachte darüber nach, dass er schon seit beinahe drei Wochen keine geheimnisvolle Nachricht mehr bekommen hatte. Er fragte sich, ob dieses Spiel, von wem immer es auch gespielt wurde, nun zu Ende war. Es war seltsam, aber irgendwie hatte er sich daran gewöhnt, er hatte sogar angefangen, sich darauf zu freuen.

Es hatte seinem Leben etwas außergewöhnliches gegeben, etwas besonderes, etwas, dass ihn manchmal aus seinem Alltag riss – wenn auch nicht immer auf eine erfreuliche Art und Weise. Und – was noch viel wichtiger war – es gab ihm das Gefühl, dass sich irgendjemand da draußen etwas aus ihm machte. Jemand interessierte sich für ihn. Er wusste nicht weshalb und er hatte inzwischen auch aufgehört, sich Gedanken darüber zu machen. Auf eine seltsame Art und Weise hatten ihn die Nachrichten weniger einsam gemacht.

Er seufzte. Er war wirklich allein. Er erhob sich aus seinem Sessel und blickte sich im Raum um. Die Wände waren mit Bücherregalen gesäumt, die bis zur Decke reichten. Sein Leben lang hatte er sich in Bücher geflohen, wenn er die wirkliche Welt nicht mehr ausgehalten hatte. Und nun hatte sich eine beträchtliche Sammlung angehäuft. Die unzähligen Zaubertränkebücher hatten ihm zu dem Meister gemacht, der er heute war. Sie waren einige Jahre lang das einzige gewesen, mit dem er sich beschäftigt hatte. Einige davon waren ein Vermögen wert, er besaß Erstausgaben von längst verstorbenen Legenden der Braukunst. Andere waren entweder durch ihren fragwürdigen Inhalt oder wegen der Randgebiete, über die sie sprachen, nur in äußerst geringer Auflage erschienen und er hatte das Glück, Besitzer einer der wenigen zu sein.

Neben den Tränkebüchern besaß Severus auch einige Muggelbücher. Er hatte sie jahrelang, während seiner Zeit als Todesser und Spion für den Orden, unter Verschluss gehalten. Todesser sahen es nicht gern, wenn sich ihrer eins mit Dingen beschäftigte, die auch nur im Entferntesten etwas mit Muggeln zu tun hatten. Und immer dann, wenn er sich sicher genug gefüllt hatte um Goethes Faust, die Ilias (die eigentlich nicht als Muggelliteratur gelten sollte – Homer war bekanntermaßen ein Zauberer) oder Hamlet hervor geholt hatte, hatte er sich beinahe so gefüllt, wie bei den Treffen des Ordens. Er tat sich gegen Voldemort auf - auf eine Weise, die ihm nicht im geringsten etwas anhaben konnte, doch er tat. Es gab ihm etwas, dass ihn sich wie einen Menschen fühlen ließ und nicht wie einen Todesser oder einen Spion. Es gab ihm ein Stück Normalität zwischen all dem Chaos, das in seinem Leben herrschte.

An der einzigen Wand, an der kein Bücherregal stand, hingen einige Bilder. Sie waren bestimmt nicht viel Wert, doch irgendwie gefielen sie ihm. Er hatte die meisten davon auf Künstlermärkten erstanden, einige davon hatte er von Dumbledore geschenkt bekommen. Es war keine moderne Kunst (er verabscheute Bilder, die aussahen, als wären sie von einem Blinden gemalt worden), sondern dunkel gehaltene Aquarelle, ausschließlich mit Landschaftsmotiven.

Severus wandte sich einmal um. Er umgab sich mit Dingen, die er mochte. Die ihm etwas bedeuteten oder einmal etwas bedeutet hatten. Er seufzte abermals. Er würde all das und sein gesamtes Gold in Gringotts dafür hergeben, wenn er das Leben wieder haben könnte, dass er für eine kurze Zeit einmal gelebt hatte. Er würde all das dafür geben, um zu wissen, dass sie glücklich, war.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Wahrscheinlich haben sich darin irgendwann ein paar Eichhörnchen ein gemütliches Nest eingerichtet.
Jany Temime, Kostümbildnerin, über die Haare Prof. Trelawneys