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Fanfiction

As a dog - He's in Hogwarts

von Ginny7

Hey, Kapitel Nummer 5 ist da, lass dir ruhig Zeit, ich kann verstehen, dass du viel für die Schule machen musst, ich hab die meisten Arbeiten schon hinter mir.


Ich setzte mich auf mein Bett und begann den Tagespropheten zu lesen. Ein Artikel über den neuen Gefangenen, einer über die Wahl zum neuen Minister für Zauberkatastrophen, einer über einen Unfall in der Aurorenschule. Ich verschlang alles, froh etwas über die Welt außerhalb von Askaban zu erfahren, auch wenn mich das Meiste mich nicht wirklich interessierte, bis ich einen Artikel über Arthur und Molly Weasley fand. Ich kannte die beiden aus dem Orden.

Beamter des Zaubereiministeriums gewinnt Großen Preis
Arthur Weasley, Chef der Abteilung gegen den Missbrauch von Muggleartefakten im Zaubereiministerium, hat den jährlich vergebenen Großen Goldpreis des Tagespropheten gewonnen.
Der entzückte Mr. Weasley sagte gegenüber dem Tagespropheten: "Wir werden das Gold für einen Sommerurlaub in Ägypten ausgeben, wo unser ältester Sohn, Bill, als Fluchbrecher für die Gringotts-Zauberbank arbeitet." Die Familie Weasley wird einen Monat in Ägypten verbringen und zu Beginn des neuen Schuljahres in Hogwarts, das gegenwärtig fünf ihrer Kinder besuchen, zurückkehren.

Ich warf einen Blick auf das Foto. Neun Weasleys standen vor einer Pyramide und winkten fröhlich. Mr. Weasley hatte einige Haare weniger auf dem Kopf seit ich ihn das letzte mal gesehen hatte und Mrs. Weasley ein paar Gramm zugelegt. Bill, Charlie, Percy, Fred,Goerge, Ron und Ginny lächelten mir entgegen. Der Anblick trieb mir fast die Tränen in die Augen. Ich hatte Arthur und Molly immer gemocht. Die ganze Familie war furchtbar nett. Fred und George hatte ich immer am liebsten gehabt. Sie waren vier oder fünf als ich sie das Letzte mal gesehen hatte. Total frech und lustig. Ihr Bruder Ron musste wohl in Harrys Alter sein. Ich fragte mich ob sie beide ins selbe Haus gekommen waren. Das hätte ich gern gewusst, auch wenn ich mir ziemlich sicher war, dass Harry und Ron ihren Familien entsprechend nach Gryffendor gekommen waren. Ron hatte seinen Arm um Ginny gelegt. Sie war erst 2 als ich nach Askaban kam. Wie sie wohl mit sechs Brüdern zurecht kam? Ich dachte den Gedanken nicht zu Ende, da etwas anderes mein Gehirn völlig ausschaltete:
Auf Rons Schulter saß eine Ratte, die Peter verdammt ähnlich sah. Mein Magen zog sich zusammen. Das konnte nicht sein! Ich brachte mein Gehirn wieder zum Laufen. Nein, das konnte nicht sein. Peter würde nicht einfach zu einer Zauberfamilie spazieren und sich als Haustier ausgeben. Das konnte nicht sein. Ron hatte sicher eine gewöhnliche Ratte, die sich auf dem Foto, wie um es zu beweisen, gerade ganz normal und rattentypisch die Pfoten leckte.
Ich wollte weiterblättern, als ich noch einen Blick auf die Ratte warf. Sie war immer noch damit beschäftigt sich die Pfoten zu lecken. Plötzlich krallte ich meine Hand in die Zeitung. Der Ratte fehlte ein Finger! Die Szene meines Kampfes mit Peter lief noch einmal in meinem Kopf ab. Peter hatte sich einen Finger abgeschnitten, um seinen Tod vorzutäuschen! Das musste er also sein. Der Hass auf ihn brodelte wieder in mir auf. Er kam mit Ron jedes Jahr nach Hogwarts und ließ es sich gut gehen, während ich in Askaban schmorte. Plötzlich lief mir ein Schock eiskalt den Rücken hinunter. Hogwarts! Harry! Peter könnte ihm etwas antun. Ich sprang wie von der Tarantel gestochen auf. `Ich muss nach Hogwarts! Ich muss Harry retten! Helft mir! Ich muss hier raus!´ Ich schrie und rüttelte an der Tür, die natürlich kein Stück nachgab.
`Hey, Kleiner, wirst du jetzt auch verrückt?´ Len glotzte mich durch die Gitterstäbe blöd an.
`Verdammt, halt die Klappe! Ich muss hier raus.´ fuhr ich ihn an und hielt ihm den Zeitungsartikel vor die Nase. `Guck dir das an! Das ist Peter! Siehst du die Ratte? Er kommt mit Ron nach Hogwarts. Dort ist Harry. Kannst du dir vorstellen was das bedeutet? Ich muss zu Harry!´
Len starrte mich an, als wäre ich ein Außerirdischer. `Sirius? Beruhig dich. Los, verwandle dich wieder. Beruhig dich.´
`Ein Dreck werd ich mich beruhigen.´ brüllte ich ihn an, aber mir wurde gleichzeitig bewusst, dass ich mich wohl wirklich besser beruhigen würde. Also verwandelte ich mich und atmete tief durch.
Es half sofort. Ein Großteil meiner Panik verschwand, aber beruhigt war ich noch lange nicht.
`Hör zu, Len, du musst mir helfen zu fliehen. Glaub mir endlich! Das hier ist Peter´ ich zeigte ihm das Bild und deutete auf die Ratte. `Siehst du den Finger, der fehlt? Er lebt noch und Ron wird ihn mit nach Hogwarts nehmen wo Harry ist. Peter wird Harry´ Ich brachte es nur leise über die Lippen. `töten.´ Gleichzeitig wuchs eine unglaubliche Entschlossenheit in mir. Ich werde Harry retten und wenn es das Letzte ist was ich tue, versprach ich mir selbst.
Len sah mich nachdenklich an. Ich fing wieder an zu reden. `Glaub mir! Das ist der Beweis. Ich bin unschuldig und der Schuldige ist da draußen und wird meinen Patensohn töten. Du musst mir helfen. Du kannst mit mir fliehen.´ Ich wusste selbst wie lächerlich es klang, was ich sagte. Aus Askaban floh man nicht eben mal. Selbst als Hund hatte ich kaum Chancen, aber ich hatte keine Angst zu sterben. Es ging um Harry.

Ich hatte mich noch stundenlang mit Len unterhalten und er hatte mir schließlich geglaubt. Er sagte, dass er schon seit längerem vorhat, seinen Tod vorzutäuschen, um zu fliehen, aber er kann das nicht allein durchziehen. Ich wäre der Richtige, um mit ihm zu fliehen, hatte er gemeint.
Ich wusste nicht recht was ich davon halten sollte. Ich war froh über seine Unterstützung, aber ich hatte meine Zweifel, ob er die Flucht über das Meer überleben würde. Ich würde als Hund den Wellen hoffentlich stand halten können, aber ich bezweifelte Lens Durchhaltevermögen, weil er als Mensch schwimmen müsste. Als ich ihm das sagte, lachte er nur, ich solle mir keine Gedanken machen, er würde zurechtkommen. Ich hoffte wirklich, dass er Recht behielt, aber ich glaubte nicht wirklich daran.
`Wir sollte nichts überstürzen. Ich werde mal darüber nachdenken, wie ich am besten sterbe.´ Len ging in seine Zelle und ich rollte mich auf meinem Bett zusammen. Auch ich überdachte die Möglichkeiten. Wir hatten nicht viele. Len konnte sich nicht einfach hinlegen und tot stellen. Mr. Leech würde seinen Puls fühlen. Wir kamen auch nicht an einen Zauberstab heran, um Len tot zu stellen. Es war natürlich keiner von uns im Besitz eines Zaubertrankes und wir hatten keinen Kontakt zur Außenwelt. Während ich nachdachte fiel ich in einen unruhigen Schlaf.

Als ich wieder aufwachte war ich drauf und dran aus dem Fenster zu springen. Ich hatte wieder einen Alptraaum, aber diesmal wurde Harry von Peter umgebracht. Mir lief ein Schauer über den Rücken. Es war alles so echt gewesen, anders als meine normalen Alpträume. In ihnen starb Harry zwar auch, aber er wurde von Voldemort umgebracht, von dem ich wusste, dass er nicht lebendig war.
Ich atmete tief durch und versuchte die Bilder aus meinem Kopf zu verbannen. Das würde nicht geschehen. Peter war momentan in Ägypten und Harry bei seinen Verwandten. Da fiel mir ein, dass ich nicht wusste wo Harrys Verwandten überhaupt lebten. Ich wollte nicht in Hogwarts auf Harry und Peter warten, ich musste einen von beiden vorher finde, Harry um ihn zu warnen und Peter um ihn zu - ich stockte, was sollte ich mit Peter anstellen? Er war der Schuldige, ich musste ihn einfangen um meine Unschuld zu beweisen. Dafür würde ich ihn wohl am besten lebend abliefern.
`Geht es dir gut?´ Len streckte seinen Kopf durch das Gitter. `Du hast im Schlaf geredet. Er ist in Hogwarts, hast du gesagt, während du geschlafen hast.´ Ich schaute ihn an. `Alles bestens. Hast du eine Idee wie wir hier raus kommen?´
`Ja, ich denke wir müssten irgendwie Kontakt zur Außenwelt aufbauen. Ich hab so einen Freund, der uns sicher helfen würde.´
`Wie heißt der? Ich glaube nicht, dass wir irgendwie jemanden erreichen könnten.´
`Er heißt Mundungus Fletcher und, ehm, ich hab mit ihm schon so manches Geschäft gemacht.´
Mundungus Fletcher kannte ich vom Orden. Ich hattte nicht viel mit ihm zu tun, aber ich wusste, dass er viel auf dem Schwarzmarkt war und auch schon einige Male Probleme mit dem Ministerium hatte. Ich bezweifelte, dass er es riskieren würde nach Askaban zu kommen, in dem er uns zur Flucht half. `Wie willst du ihn überreden, uns zu helfen?´
`Ich, oder besser gesagt du, wirst ihn unter einem Vorwand nach Askaban locken. Du wirst ´
Weiter kam er nicht. Er blickte erstaunt in den Gang hinter mir. Ich fuhr herum. Dort stand eine kleine Hauselfe.


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