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Fanfiction

Professor Kyne und das Zeichen der Macht - Die Heiligtümer des Todes

von tini-wini84

Anfang November wurde ich eines Nachmittags nach dem Unterricht zu Professor Dumbledore gerufen. Leicht aufgeregt und unsicher was mich erwarten würde, öffnete ich die Tür zum Büro des Schulleiters. „Setzen Sie sich, Sinead“, er nickte mir freundlich zu. Ich hatte ihn seit meinem ersten Tag in Hogwarts nur zweimal beim Abendessen gesehen und mich gewundert, wo er wohl die ganze Zeit gewesen war und was es für ihn wichtiges zu tun gab. „Ich hatte Ihnen ja bereits bei Ihrer Einstellung gesagt, dass ich Ihren Dienst als Symboldeuterin bestimmt des öfteren in Anspruch nehmen werde. Nun ist es soweit.“ Er schob mir ein Pergament entgegen. Ich stutzte kurz als ich seine Zauberstabhand sah, sie war ganz schwarz und sah irgendwie abgestorben aus. Ich traute mich nicht, nach der Ursache für diese Verletzung zu fragen und nahm das Pergament entgegen. Darauf war ein Dreieck abgebildet, in das ein Kreis und ein Stab integriert waren. „Kennen sie dieses Symbol?“, fragte er erwartungsvoll. Ich sah es mir genau an, irgendwo hatte ich es schon einmal gesehen. Dann fiel es mir ein. Ich hatte in meinem vierten Semester in Clostershire ein Seminar über Mächtige Alte Symbole und deren Auswirkungen für dunkle Magie besucht. In dieser Vorlesung hatte man uns auch ein solches Symbol gezeigt. Ich überlegte kurz, um mir die Diskussionen im Hörsaal in Erinnerung zu rufen. „Wenn mich nicht alles täuscht, dann symbolisiert dieses Zeichen die Heiligtümer des Todes.“ Professor Dumbledore lächelte und sah mich mit seinen blauen Augen durchdringend an. Ich wusste nicht, was ich davon halten sollte. War dies eine Prüfung meiner Fähigkeiten als Symbolologin oder steckte noch etwas anderes dahinter? Er sah mich aufmunternd an und sagte: „Fahren sie fort, meine Liebe.“ Ich sammelte meine Gedanken: „Eine alte Legende besagt, dass der Tod selbst die Heiligtümer des Todes geschaffen habe. Das Dreieck symbolisiert einen Tarnumhang, der mit nie versagender Kraft unsichtbar macht und dessen verhüllendes Gewebe im Gegensatz zu dem herkömmlicher Tarnumhänge weder durch Zauber noch durch Alterung je beschädigt werden kann. Der Kreis wiederum steht für einen Stein, der die Macht besitzt, Tote zu den Lebenden zurück zu holen. Und der vertikale Mittelstrich stellt einen Zauberstab da, mit dem man jedes magische Duell gewinnen kann. Wer alle drei Heiligtümer besitzt, wird zum Gebieter des Todes, da er somit mächtiger ist, als der Tod selbst.“ Es war still im Raum. Das einzige, was man hören konnte, war Fawkes der Phönix, der auf einer Stange im seinem Käfig saß und ein paar Nüsse knabberte. Professor Dumbledore und ich sahen uns einen Moment lang an. „Glauben Sie, Professor Kyne, es gibt sie wirklich, die Heiligtümer des Todes?“, fragte er erwartungsvoll. „Nun, unter Symbolologen gibt es viele, die dies für ein Märchen halten, andere jedoch glauben, dass sie real sind. Was glauben sie?“, wollte ich wissen. „Ich glaube auch, dass es sie wirklich gibt. Als Jugendlicher habe ich viel nach ihnen geforscht und darauf gehofft sie eines Tages zu finden.“ Ich nahm einen freudigen Glanz in seinen Augen wahr, gleichzeitig aber auch etwas schmerzliches, das ich nicht richtig zu deuten wusste. Ich traute mich jedoch nicht weiter danach zu fragen, da mir das doch etwas unhöflich und taktlos vorkam. „Was können sie mir über das Märchen von Beedle dem Barden sagen, in dem die Heiligtümer vorkommen?“ Ich überlegte kurz, auch dies war in der Vorlesung zur Sprache gekommen und hatte unter den Studenten heiße Diskussionen entfacht. „Das Märchen von den drei Brüdern. Meine Mum hat es mir als Kind vorgelesen. Auch hier scheiden sich unter Symbolologen die Geister, ob Beedle wirklich die Heiligtümer des Todes gemeint hat, oder ob es nur eine moralische Geschichte ist.“ Dumbledore zögerte einen kurzen Moment: „Haben Sie Zeit mich zu begleiten?“ Es war früher Abend und ich hatte nichts weiter vor. Meine Beratungsstunden als Vertrauenslehrerin waren erst am folgenden Abend. Da ich extrem neugierig war, was er mir zeigen wollte, sagte ich zu: „Sehr gerne. Wohin geht es?“ - „Das kann ich Ihnen aus Sicherheitsgründen nicht sagen. Wir werden apparieren. Bleiben sie dicht bei mir. Zusätzlich werde ich uns mit einem Desillusionierungszauber belegen, für alle Fälle.“ Er schwang lässig seinen Zauberstab. Mir war etwas mulmig zumute, meine Neugier gewann jedoch schnell die Oberhand und ich folgte ihm aus seinem Büro. Wir verließen das Schloss durch einen Geheimgang, da man bekanntlicherweise nicht innerhalb Hogwarts apparieren kann, und verschwanden außerhalb der Schlossmauern in die herannahende Nacht.


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