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Fanfiction

Professor Kyne und das Zeichen der Macht - Die Vertrauenslehrerin

von tini-wini84

Am nächsten Tag hatte ich einiges zu tun. Ich war wieder einmal in Professor Binns Geschichtsstunde fast eingeschlafen und konnte den Schülern ihr Desinteresse an Geschichte der Zauberei keinesfalls verübeln. Danach hatte mich Hagrid zum Tee eingeladen und ich hatte ihm einige Symbole, in denen Drachen abgebildet waren, erklärt. Ist schon erstaunlich, wie man sich so für gefährliche Tiere interessieren kann wie er. Allerdings taten mir nach meinem Besuch die Zähne weh, da mir Hagrid seine berühmt berüchtigten Felsenkekse angeboten hatte.
Am Abend war wie immer von 17-19 Uhr meine Sprechstunde als Vertrauenslehrerin für Schülerinnen und Schüler, die Probleme mit der Schule, ihren Eltern, den Mitschülern oder sonst etwas hatten. Meist hatte ich nicht viel zu tun. Neville Longbottom kam des öfteren vorbei, weil er wieder einmal etwas vergessen hatte oder er einfach jemanden zum Reden brauchte. Seinen Schulkameraden wollte und konnte er sich offensichtlich nicht anvertrauen. Meist half ich ihm mit einem Memoria-Zauber wieder auf die Sprünge. Er ist ein netter Kerl dieser Neville. In einer Stunde hat er mir sogar vom traurigen Schicksal seiner Eltern, den berühmten Auroren Frank und Alice Longbottom, erzählt. Gerade jetzt vor Weihnachten merkte man, dass es ihm sehr zu schaffen machte, da er oft traurig und abwesend wirkte. Letzte Woche hat er mir davon erzählt, dass er an Weihnachten immer mit seiner Großmutter ins St. Mongo fährt, um seine Eltern dort zu besuchen. Sie sind jedoch dermaßen geistig verwirrt, dass sie ihn nicht als ihren Sohn erkennen bzw. gar nicht wissen, wer er überhaupt ist. „Es ist schon schwer damit fertig zu werden. Aber ich freue mich dann immer, wenn sie mich anlachen oder berühren. Meine Mum liebt Bubbles Besten Blaskaugummi, müssen Sie wissen. Auch wenn Oma das nicht gerne sieht, aber ich bring ihr immer ein Päckchen mit, wenn wir sie besuchen. Sie freut sich dann immer so“, erzählte mir Neville mit einem Strahlen in den Augen.
In den letzten beiden Sprechstunden waren auch Hermine Granger und Ron Weasley bei mir gewesen, aber natürlich getrennt voneinander. Auch wenn sie nicht wussten, dass sie beide bei mir in der gleichen Angelegenheit Rat suchten. Scheinbar waren die beiden schon seit längerem ineinander verliebt, wollten oder konnten es sich aber nicht eingestehen. Ich hörte mir an, wie Hermine über Rons unflätiges Verhalten schimpfte und Ron darüber lästerte, dass Hermine ihre Bücher lieber möge als ihn. In erster Linie war ich dafür da, mir ihre Probleme einfach nur anzuhören, damit sie jemanden zum Reden hatten. Nicht umsonst hatte ich als Lehrerin auch zwei Semester Psychologie studiert. Ich nahm mir jedoch vor, den beiden an Weihnachten etwas auf die Sprünge zu helfen. Da Rons Mutter Molly eine gute Freundin meiner Mum ist und meine Familie an Weihnachten nicht hier sein konnte, hatte mich Molly kurzerhand über Weihnachten zu ihnen nach Hause eingeladen. Da würde sich sicher eine Gelegenheit ergeben. Vielleicht müsste ich mir aber auch Hilfe von anderen Familienmitgliedern oder Freunden der beiden erbitten, da es wirklich eine harte Nuss werden könnte, Ron und Hermine dazu zu bringen ihre Gefühle zuzulassen. Ich erfuhr außerdem von Hermine, dass auch Harry Potter an Weihnachten dort sein würde. Ich freute mich darauf, da ich vorher noch nie die Gelegenheit gehabt hatte mit ihm persönlich zu sprechen.
'Zum Glück sind es nur noch sechs Wochen bis Weihnachten. Was ich wohl anziehen sollte?'

Ein Klopfen an der Tür riss mich aus meinen Tagträumen und Hermine betrat den Raum: „Hallo Professor Kyne, ich habe von Ginny gehört, dass Sie an Weihnachten auch bei den Weasleys eingeladen sind.“ - „Ja, das ist richtig, ich überlege auch schon die ganze Zeit, was ich ihnen schenken soll. Hast du vielleicht eine Idee?“. Hermine setzte sich mir gegenüber: „Ich denke mit einem guten Wein oder Gebäck werden Sie nichts falsch machen. Mein größtes Problem ist, was ich Ron zu Weihnachten schenken könnte. Ich mag ihn wirklich sehr, aber immer wenn ich ihm etwas schenke, habe ich das Gefühl er findet es albern und es gefällt ihm nicht. Meistens kaufe ich ihm ein Buch, in das er dann doch nie hineinschaut.“ - „Er spielt doch so gerne Quidditch, wie wärs denn wenn du ihm da etwas passendes besorgst?“ - „Ja, ich denke, ich werde nochmal mit Harry sprechen. Aber auf der anderen Seite weiß ich gar nicht, ob Ron sich überhaupt freut, wenn ich an Weihnachten bei ihnen bin. Schließlich ist er ja mit Lavender zusammen. Diese blöde Ziege, die hat nichts im Kopf außer ihren Won-won und ihm den ganzen Tag hinterher zu rennen“, klagte Hermine und es klang sehr verächtlich. Aber ich merkte schon, dass es ihr zu schaffen machte, auch wenn sie versuchte es zu verbergen. „Hermine, ich denke früher oder später wird Ron merken, dass sie vielleicht doch nicht die richtige für ihn ist. Du weißt ja, Männer brauchen immer etwas länger um mit ihren Gefühlen klarzukommen“, sagte ich mit einem Augenzwinkern, um sie aufzuheitern. „Ach, von mir aus kann er zusammen sein mit wem er will“, erwiderte sie schnell. Auch sie konnte oder wollte sich ihre Gefühle scheinbar nicht eingestehen. 'Das konnte ja ein spaßiges Weihnachtsfest werden', dachte ich mir.
Kurz nachdem Hermine gegangen war, hastete Ron in mein Büro. „Oh Mann, bin ich froh, dass ich die abgehängt hab!“, schnaufte er. Verdutzt sah ich ihn an. „Hallo Professor Kyne. Ich meine Lavender, sie rennt mir den ganzen Tag hinterher und ich weiß nicht was ich machen soll. Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber ich bin so froh, wenn ich im Unterricht sitze und sie nicht sehen muss.“ - „Ach Ron, dann rede doch einfach mit ihr.“ - „Wenn das so einfach wäre, sie hört ja nie zu und dann küss ich sie lieber, damit sie den Mund hält.“ Ich verdrehte in Gedanken meine Augen und überlegte womit ich das wohl verdient hatte, mir als Vertrauenslehrerin die Liebesprobleme pubertierender Hexen und Zauberer anhören zu müssen. „Du musst dir einfach überlegen, ob du Lavender magst und wirklich mit ihr zusammen sein willst oder nicht. Bald ist ja Weihnachten, dann hast du etwas Abstand und kannst dir überlegen, was du tun willst.“ Es entstand eine kurze Pause, dann fuhr Ron fort: „Ja gut, ich werd ma drüber nachdenken. Übrigens kommt an Weihnachten auch mein Bruder Charlie. Der wollte eigentlich in Rumänien bleiben, hat es sich aber doch anders überlegt. Sie werden ihn bestimmt mögen. Das wird wieder richtig voll bei uns dieses Jahr: Bill und Fleur kommen, Lupin und Tonks, Harry, Sie und natürlich der Rest der Familie, außer Percy, der Arschkriecher. Hermine wollte eigentlich bei ihren Eltern feiern, aber jetzt kommt sie zum Glück doch noch am 26. zu uns. Ich freu mich schon drauf. Ich muss jetzt los. Eigentlich bin ich ja auch nur hier um Ihnen zu sagen, dass wir am 24. per Flohnetzwerk zum Fuchsbau kommen. Wir treffen uns alle um 11 Uhr in Dumbledores Büro, er hat den sichersten Kamin.“ - „Ok, ich werd da sein, danke Ron.“

Als er gegangen war verfiel ich wieder in meine Träumereien: 'Wie es wohl werden würde, das erste Weihnachten ohne meine Familie? Wie waren die Weasleys?' Ich kannte nur Ginny und Ron. Arthur und Molly hatte ich mal am Geburtstag meiner Eltern kennen gelernt. Da waren sie echt nett und haben sehr stolz von ihren Kinder erzählt. Vor allem von Percy und seiner Position als Schulsprecher haben sie damals geschwärmt. Jetzt schien sich das offenbar beändert zu haben. 'Warum kommt Percy nicht? Und wie ist Charlie? Er ist wohl so alt wie ich, meinte Mum. Ich kanns kaum erwarten alle kennen zulernen.' Über Fred und George hatten mir meine Kollegen in Hogwarts ja schon einiges erzählt. Auch von Lupin und Tonks hatte ich schon viel gehört. 'Tonks arbeitet im Aurorenbüro des Ministeriums, da kann ich sie mal fragen, wie sich Kate so macht', dachte ich mir. Kate war meine beste Freundin von der Uni. Sie hatte sich entschieden als Aurorin zu arbeiten, nachdem sie sich nur so zum Spaß beworben hatte und die extrem schwere Prüfung mit Ohne Gleichen bestanden hatte. 'Kate hat sicher einen viel aufregenderen Job als ich... Naja, aber wenigstens hab ich hier nur liebeskranke Teenager zu betreuen anstatt Todesser zu jagen, das hat doch auch was für sich.'


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Mike ist Engländer, ein sehr englischer Engländer. Jeden Tag trug er seine Anzugweste, was mir gut gefällt – man erlebt es heute kaum mehr, dass jemand Westen trägt. Er hat ein unglaubliches Charisma und flößt uns großen Respekt ein. Doch er verinnerlicht den britischen Humor total und kann sich bestens in die Internats-Teenager hineinversetzen.
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