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Fanfiction

Professor Kyne und das Zeichen der Macht - Weihnachten bei den Weasleys

von tini-wini84

Die Wochen vor Weihnachten waren wie im Flug und ohne größere Zwischenfälle vergangen, abgesehen von den in zweierlei Hinsicht toten Geschichtsstunden bei Binns. In meinen Stunden war ich mit den Schülern schon weit in die Mysterien der Symboldeutung vorgedrungen, was ich vor allem Hermine zu verdanken hatte. Deshalb suchte ich eines meiner Lieblingsbücher aus, um es ihr an Weihnachten zu schenken, da ich mir sicher war, sie würde es eines Tages gut gebrauchen können. Außerdem konnte man ihr ja mit Büchern immer eine Freude machen. Auch meine anderen Weihnachtsgeschenke hatte ich nach einem Besuch in Hogsmead alle zusammen: Honigwein für Molly, Fleur und Tonks, zwanzigjährigen Feuerwhisky für Arthur, Bill, Charlie und Lupin, Quidditch-Fanschals für die Jungs und ein Amulett für Ginny. Wenn ich schon die Feiertage bei ihnen verbringen durfte, brauchte ich auch entsprechende Geschenke.

Am Morgen des 24. Dezembers verabschiedete ich mich von den Kollegen und wünschte ihnen frohe Weihnachten. Wie ich erfuhr, würden sie alle auf dem Schloss bleiben. Professor Dumbledore hatte mich kurz beiseite genommen und mich etwas vor 11 Uhr in sein Büro bestellt. Auf dem Weg in mein Arbeitszimmer überlegte ich, was es wohl noch so wichtiges vor meiner Abreise in den Fuchsbau zu klären gab. Ich schnappte mir meine Tasche, die ich zuvor magisch verkleinert hatte, um bequemer reisen zu können und machte mich auf den Weg zum Büro des Schulleiters. Bevor ich das Passwort nennen konnte, war der Wasserspeier bereits zur Seite geschwungen. Dumbledore erwartete mich an seinem Schreibtisch sitzend und bedeutete mir mich zu setzen. „Wir haben nicht viel Zeit, die anderen werden gleich hier sein. Ich wollte sie nur darum bitten, ein Auge auf Harry zu werfen. Ich habe das Gefühl, dass er da etwas auf der Spur ist.“ Verdutzt sah ich ihn an: „Wie meinen Sie das, Professor?“ - „Nun, ich bin mir nicht ganz sicher, was und wie viel Harry weiß.“ - „Sie meinen über die Heiligtümer des Todes?“ Ich verstand nur noch Bahnhof. 'Wie sollte Harry dahinter gekommen sein? Das war unmöglich. Das Symbol konnten nur erfahrene Zauberer erkennen, die sich mit der Materie auskannten. Und selbst wenn, was war so schlimm daran, dass ich auf ihn aufpassen sollte?' „Nein, nein, davon hat er nun wahrlich keine Ahnung, darüber werde ich ihn zu gegebener Zeit persönlich aufklären.“ Dumbledore sprach weiterhin in Rätseln. „Es geht um etwas, dem Harry auf der Spur zu sein scheint. Draco Malfoy hat einen Auftrag zu erfüllen und ich glaube Harry ahnt etwas davon. Sie sollen lediglich aufpassen, dass er nichts unternimmt.“ Ich sah ihn an, als wäre er eine Mischung aus Troll und Elfe. „Oh, entschuldigen Sie, wie ungeschickt. Ich bin in meinen Gedanken wohl wieder mal ein paar Schritte voraus“, lachte er verschmitzt. 'Das kannst du laut sagen', dachte ich mir und wartete auf seine Erklärung. „Nun ich weiß von Severus, dass Draco etwas im Schilde führt. Was es ist, kann ich Ihnen aus Sicherheitsgründen leider zum gegebenen Zeitpunkt nicht verraten. Fakt ist jedoch, dass Harry wohl etwas belauscht hat. Er wird, wie ich ihn kenne, nicht locker lassen, bis er weiß, was es ist. Passen Sie einfach auf, dass er keine Dummheiten macht und im Fuchsbau bleibt.“ Irgendwie hatte ich jetzt auch keinen besseren Durchblick als zuvor. Eigentlich hatte ich mich auf die freien Tage gefreut, mal kein Stress mit Schülern, außer den paar die anwesend sein würden, mit denen ich aber auch kein Problem hatte. Meine Aufgabe für die Weihnachtsfeiertage hatte ich bis dato eher darin gesehen, Ron und Hermine von ihrem Liebeschaos zu erlösen. Nun aber darauf zu achten, dass Harry Potter keine Dummheiten macht, sprengte echt den Rahmen. Meinen Missmut lies ich mir jedoch Dumbledore gegenüber nicht anmerken, schließlich wollte ich ja meinen Job behalten und nickte nur.

Plötzlich hörten wir Schritte und Sekunden später standen Harry, Ginny und Ron mit Rucksäcken und Päckchen beladen im jetzt doch eher beengten Büro. Hinter ihnen kamen zwei identisch aussehende Jugendliche mit roten Haaren durch die Tür, die ich als Fred und George identifizierte. Wie ich von Minerva erfahren hatte, waren sie zwei Tage zuvor angereist, um ihren besten Freund Lee Jordan zu besuchen.
Schon leuchtete der Kamin in hellem grün und ein hübscher, rotblonder junger Mann Mitte Zwanzig mit sommersprossigem Gesicht stieg aus dem Feuer. „Hey Leute!“, rief er in die Runde. Mir verschlug es augenblicklich die Sprache, ich sah ihn an und mir wurde ganz warm und mulmig zumute. Hastig drehte ich mich wieder zu Dumbledore, um ihm die Hand zu reichen: „Frohe Weihnachten, Professor!“ - „Das wünsche ich Ihnen ebenfalls. Genießen Sie die Tage und denken Sie daran, was wir besprochen haben“, sagte er mit einem fröhlichen Grinsen auf dem Gesicht. Neben mir merkte ich wie Harry Ron leicht anstumpte und flüsterte: „Ich habs dir doch gesagt!“.
Der hübsche junge Mann war mittlerweile aus dem Kamin gestiegen und hatte begonnen die anderen zu begrüßen. Zum Schluss wandte er sich mir zu und gab mir lächelnd die Hand: „Hi, ich bin Charlie. Du musst wohl Sinead sein.“ Ich riss mich trotz der tausend Schmetterlinge in meinem Bauch, die seine Berührung ausgelöst hatte, zusammen, um einigermaßen normal antworten zu können: „Ja, freut mich dich kennen zu lernen. Ich hab schon viel von dir gehört.“ Aus den Augenwinkeln sah ich, dass einer der Zwillinge – ich wusste natürlich nicht, ob es Fred oder George war – bereits im Kamin stand, die Hand mit Flohpulver zur Abreise bereit: „Ja los ihr zwei, wir warten nur auf euch!“ Mit einem Seitenblick zu seinem Zwillingsbruder fügte er schelmisch hinzu: „Oder soll ich schon mal ein Hotel für eure Flitterwochen reservieren?“ und verschwand dann in der grünen Flamme. Ich merkte, dass ich im Gesicht leicht rot angelaufen war. Mir war das Ganze, vor allem vor Albus Dumbledore, doch sichtlich peinlich. Charlie grinste mich an und ging dann zum Kamin zurück, um seiner Schwester zu helfen. Ich stieg nach Ginny in den Kamin, sagte laut und deutlich „Fuchsbau“ und kam wenige Augenblicke später in einem gemütlichen, wenn auch vollgestopften Wohnzimmer wieder heraus. Die anderen folgten. Schon kam eine etwas korpulentere kleine Hexe mit roten Haaren auf mich zugelaufen und umarmte mich. „Schön, dass du da bist, Kind! Es ist so lange her, dass wir uns das letzte Mal gesehen haben. Ich freue mich, dass du mit uns feierst!“ Molly Weasley schloss mich in eine Umarmung, so dass mir fast die Luft wegblieb. „Ich freue mich auch hier zu sein, danke für die Einladung.“ - „Lass sie doch los, Mum, sonst wird sie dieses Fest nicht mehr erleben“, hörte ich eine Stimme, die dem Wortlaut nach doch sehr nach einem der Zwillinge klang. „Fred, sei nicht so ungezogen. Komm lieber her und begrüß deine Mum“, entgegnete sie mit scherzhaft erhobenem Zeigefinger. „Ich bin nicht Fred, ich bin George, Mum“, sagte der Zwilling und begrüßte seine Mutter.
Als alle aus dem Kamin gestiegen waren, war das Wohnzimmer bereits vollbesetzt mit Menschen, die Kinder hatten sich alle aufs Sofa gequetscht, Charlie hatte mir gentlemanlike den Sessel angeboten und Molly war bereits wieder in die Küche verschwunden, um das Empfangsessen vorzubereiten. Alsdann trat ein großer Mann Mitte Vierzig, gefolgt von einem schwarzhaarigen Mann mit einer hübschen Frau an der Hand, die eine Art silbrigen Schein über sich zu haben schien, ins Wohnzimmer. Ich identifizierte die drei aufgrund von Ginnys Beschreibung als Arthur, Bill und Fleur und reichte ihnen zur Begrüßung die Hand. „Bist du groß geworden, Sinead. Als wir dich das letzte mal gesehen haben, warst du vielleicht 14“, schmunzelte er und wandte sich dann an Charlie: „Lupin hat noch etwas wichtiges zu erledigen und Nymphadora besucht heute ihre Eltern. Die beiden kommen erst Morgen Nachmittag an. Es wäre schön, wenn du sie dann auf dem Hügel abholen könntest.“ - „Klar, Dad, mach ich“, erwiderte er gut gelaunt. Molly hatte ihren Mann gehört und war aus der Küche gekommen: „Arthur, da bist du ja.“ Sie küsste ihn und verkündete dann das Organisatorische: „Ron, Harry, ihr schlaft auf dem Dachboden. Wenn Hermine kommt, schläft sie bei dir, Ginny. Bill und Charlie, ihr schlaft am besten in Charlies Zimmer, damit Remus morgen Bills Zimmer haben kann. Tonks bleibt ja nur eine Nacht und wird dann bei Ginny schlafen. Fred und George haben ihren Raum, hoffentlich verlasst ihr ihn nicht wieder als Saustall. Hach, ich will gar nicht wissen, wies in eurer Wohnung in der Winkelgasse aussieht. Fleur und Sinead, ihr könnt dann Percys Zimmer nehmen, der kommt eh nicht.“ Ein leicht trauriger Ausdruck huschte über ihr Gesicht, was sie sich Arthur gegenüber nicht anmerken lassen wollte. „Geht erstmal nach oben und packt aus. Dann wäre es nett, wenn ihr, Ginny, Ron und Harry, den Tisch decken könntet. Fred und George, vielleicht könntet ihr euch um die Beleuchtung im Garten kümmern, ich bin leider noch nicht dazu gekommen.“ Ich bewunderte sie, denn es war mit Sicherheit schon nicht einfach, den Haushalt zu schmeißen und sich um eine neunköpfige Familie zu kümmern, selbst als Hexe nicht. Wenn dann aber noch ein paar Leute mehr zu versorgen waren, musste man schon den Überblick behalten und delegieren können. „Sollen wir dir später etwas in der Küche zur Hand gehen, Molly?“, fragte ich sie, denn mir war es unangenehm hier die Feiertage zu verbringen ohne etwas beitragen zu können. „Das wäre nett von dir, Sinead. Für heute ist alles fertig, aber vielleicht kannst du mit Fleur den Kuchen für Morgen vorbereiten. Aber packt doch erstmal aus“, erwiderte Molly dankbar.
Es war zwar eng bei den Weasleys mit so vielen Personen auf einem Haufen, aber es war gemütlich und ich fühlte mich rundum wohl. Außerdem war hier immer was los, vor allem wenn die Zwillinge am Werk waren. Fred und George hatten sich einen Spaß daraus gemacht, den Gnomen im Garten leuchtende Köpfe zu zaubern und ihrer Mutter das Ergebnis dann als Weihnachtsbeleuchtung verkaufen wollen. Ansonsten verlief der Tag ohne weitere Zwischenfälle. Ich bemerkte nur die angespannte Situation zwischen Molly und Fleur, die zu machen schien, was so konnte, aber keinerlei Anerkennung erntete. Auch Ginny schien die Auffassung ihrer Mutter zu teilen, denn ich hörte sie immer wieder hinter Fleurs Rücken lästern und sie sie 'Schleim' nennen. Ich fand Fleur wirklich nett, obwohl sie etwas oberflächlich und eingebildet wirkte, was sie nicht im geringsten war. Sie war eine äußerst begabte und schlaue Hexe und ich verstand warum Bill sie so sehr mochte.

Am Weihnachtsmorgen war Bescherung im Fuchsbau, was bei so vielen Leuten durchaus einige Stunden in Anspruch nahm. Meine Geschenke kamen bei allen gut an. Ich bekam von allen zusammen einen Gutschein für Flourish und Blotts geschenkt, da sie wussten, dass man als Lehrerin immer Bücher brauchte und ich damit viel anfangen konnte. Außerdem ging es für mich an Weihnachten weniger um Geschenke als um das gemütliche und feierliche Beisammensein. Die Weasleys hatten nicht viel Geld, aber sie nahmen trotzdem immer gerne Freunde und Verwandte bei sich auf, waren also äußerst gastfreundlich und zuvorkommend. Das hatte nicht nur meine Mum mir erzählt, ich hatte es bereits nach den ersten Stunden im Hause Weasley selbst gemerkt und war sehr dankbar, dass ich die Feiertage bei und mit ihnen verbringen durfte. Als alle ihre Geschenke ausgepackt hatten, brunchten wir ausgiebig. Molly hatte wirklich alles an Speisen aufgefahren, was die Küche der Zauberer- und Muggelwelt zu bieten hatte.


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