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Fanfiction

Professor Kyne und das Zeichen der Macht - Neue Freunde

von tini-wini84

Nachdem ich kurze Zeit alleine in meinem Zimmer gesessen hatte, war wohl Tonks aufgefallen, dass ich nicht mehr da war und sie hatte mich gesucht. Leise klopfte es an die Zimmertür und sie lugte herein: „Hier bist du also. Wir haben dich schon vermisst, besonders Charlie.“ - „Ach ja. Fang du nicht auch noch an“, warf ich ihr genervt an den Kopf. „Nein, nein, so war das gar nicht gemeint. Es wäre nur schön, wenn du wieder zu uns runter kommst. Es gibt heißen Feuerwhisky und Arthur hat den Kamin angemacht, es ist sehr gemütlich. Du verpasst echt was.“ - „Darf ich dich was fragen, Nymphadora?“ - „Ja, du darfst. Aber nenn mich nie wieder Nymphadora!“, erwiderte Tonks mit gespieltem Ärger. Es brannte mir echt auf der Seele und ich musste einfach mit jemandem reden. „Meinst du, Charlie mag mich?“, fragte ich sie leicht verunsichert. „Na klar, das sieht doch ein Blinder. Meinst du Georges Kommentar kam von ungefähr. Die Zwillinge sind immer schnell, wenns ums Austeilen geht, aber meistens haben sie auch den richtigen Riecher.“ - „Wie meinst du das?“ - „Zum Beispiel Ginny und Harry. Ginny ist schon seit Ewigkeiten in Harry verliebt. Sie hat zwar immer wieder mal einen Freund, aber wirklich lieben tut sie nur Harry. Das hat sie mir letztens erzählt. Und dass da von Harrys Seite auch was ist, bin ich mir ziemlich sicher.“ - „Genauso ist es bei Ron und Hermine, nur dass die zwei sich über ihre eigenen Gefühle selbst nicht im Klaren sind. Ich bin ja Vertrauenslehrerin und dann erzählen die beiden mir immer was sie gegenseitig für Probleme miteinander haben. Aber eigentlich sind sie nur ineinander verliebt.“ Tonks lachte, wurde dann aber gleich wieder ernst. „Mit Remus ist es auch nicht immer leicht. Wir lieben uns, aber er hat Angst davor. Vielleicht hast du schon gehört, dass er ein Werwolf ist. Aber das ist er für mich nicht. Er ist der Mann, den ich liebe. Jeder hat Ecken und Kanten, gerade das macht uns ja als Menschen aus. Er hat aber Angst, dass er mir was antun könnte, wenn er sich verwandelt. Deshalb will er nicht mit mir zusammen leben. Wir sehen uns kaum noch, weil er momentan etwas für den Orden des Phönix erledigen muss. Ich bin so froh, dass ich hier mit ihm an Weihnachten zusammen sein kann. Auch wenn wir nicht richtig zusammen sind, weißt du?“ 'Die Arme. Es gibt halt doch Leute, die noch schlimmer dran sind als ich.' Ich nahm sie spontan in den Arm und sie schluchzte. Kurz darauf hatte sie sich jedoch wieder gefangen: „Tut mir leid. Wir kennen uns kaum und ich heul mich hier bei dir aus.“ - „Ach, das macht doch nichts. Ich find dich sehr nett und es hat echt gut getan mit dir zu reden. Was meinst du was ich tun soll?“ - „Wegen Charlie? Ach, warte einfach ab und genieß die Tage hier mit ihm. Lass dich nicht von Fred und George stressen, die sind halt so. Ich fands auch schön mit dir zu reden“, sie lächelte mich an, „eine Freundin kann ich echt gut gebrauchen. Ich arbeite im Aurorenbüro fast nur mit Männern zusammen. Das kann ganz schön nerven. Wenn du willst, können wir uns ja mal an einem Wochenende in Hogsmead auf einen Kaffee treffen und dann ein bisschen quatschen?“ Ich freute mich, dass wir uns auf Anhieb so gut verstanden: „Sehr gerne, Dora. Das machen wir. So, dann lass uns mal wieder runter gehen.“ Auf dem Weg nach unten schubste mich Tonks kurz an: „So ein Gespräch unter Frauen tut doch auch mal gut, oder?“ Sie grinste. Unten genehmigten auch wir uns einen Feuerwhisky und klinkten uns in die Gespräche der anderen mit ein. Keiner fragte nach, was wir oben gemacht hatten. Charlie sah ein paar Mal etwas verstohlen zu mir rüber. Mir wurde mit der Zeit ganz warm, was sicher nicht nur am Whisky lag. Zu späterer Stunde gingen nach und nach alle ins Bett, bis nur noch Dora, Lupin, Charlie und ich im Wohnzimmer saßen. „Ich werd auch mal hoch gehn“, gähnte Lupin. „Warte Remus, ich komme mit. Gute Nacht ihr zwei.“ 'Lag es am Feuerwhisky oder sehnte sich auch Lupin nach ihr?' Jedenfalls bezweifelte ich, dass Dora wie geplant bei Ginny schlafen würde, denn Lupin schlang beim Hochgehen den Arm um ihre Hüfte.
„Und was machen wir zwei Hübschen jetzt?“, fragte Charlie verschmitzt, rückte ein Stück näher und legte den Arm um mich. Im Hintergrund erklang noch die alte Schallplatte, die Arthur aufgelegt hatte. Ich kuschelte mich an ihn und legte meinen Kopf auf seine Schulter. Wir saßen beide stumm da, genossen es, dass der andere einfach nur da war, hielten Händchen, schauten ins Feuer und lauschten der Musik.

Plötzlich schepperte es so laut, dass ich fast vom Sofa gefallen wäre. Ich öffnete die Augen, es war schon hell und ein paar Sonnenstrahlen glitzerten draußen im Schnee. Ich sah mich um. Charlie richtete sich neben mir auf dem Sofa auf und blinzelte. Als er mich ansah, lächelte er: „Wir sind wohl eingeschlafen, was? Heute gibt's für uns keinen Feuerwhisky.“ - „Ja, du hast recht.“ Ich sah ihn verträumt an. Da ging die Hintertür auf und eine buschige braune Haarmähne kam zum Vorschein. „Tut mir leid, Krummbein hat eben die Blechtonne umgeworfen, als er drauf gesprungen ist“, erklärte Hermine, die eben zur Tür herein kam. Sie sah uns etwas verwundert an, wollte es sich aber nicht anmerken lassen, was sie dachte. „Kein Problem. Komm erstmal rein.“ Charlie war aufgesprungen und nahm Hermine den Berg an Geschenken ab, den sie auf dem Arm balancierte. „Meine Eltern wollten mir unbedingt noch Gratisproben an Zahnseide und Zahnbürsten für euch alle mitgeben“, erklärte sie.
Offenbar waren wir nicht die einzigen, die den Krach bemerkt hatten. Schon kam der Rest der Weasleys, außer Fred und George, die Treppe heruntergerannt. „Hermine, wie schön!“, wurde sie von Molly begrüßt. Auch Ginny und Harry schlossen sie erfreut in die Arme. Bill, Arthur, Fleur, Charlie und ich reichten ihr die Hand. Ron stand etwas abseits und wirkte verlegen: „Frohe Weihnachten, Hermine!“ - „Euch auch allen Frohe Weihnachten!“
Nachdem Hermine ausgepackt und ihre Geschenke verteilt hatte, nahmen wir alle am Esstisch Platz und gönnten uns Mollys hergezauberte Leckereien. Beim Frühstück kam das Gespräch auf den Orden des Phönix. Charlie saß neben mir und erklärte mir was sämtliche Leute am Tisch damit zu tun hatten. „Albus hält es für notwendig, dass ich bei den Werwölfen spioniere, um zu erfahren, was Voldemort vor hat“, erwähnte Lupin gerade. Das erklärte auch sein etwas heruntergekommenes Erscheinungsbild. Bei dem Namen Voldemort war Harry plötzlich hellhörig geworden: „Was hat er vor, Remus?“- „Ich weiß es noch nicht so genau. Der einzige Werwolf, der momentan wirklich auf Volemorts Seite ist, ist Greyback. Er hat mich damals gebissen und anders, als die meisten von unseresgleichen, hat er Spaß daran, Menschen zu töten und tut es nicht nur während seiner Verwandlung. Er infiziert Menschen zum Spaß und will so möglichst viele für Voldemort rekrutieren.“ Ich fand das erschreckend, ich hatte ja schon viel über Du-weißt-schon-wen gehört und hoffte ich würde ihm nie begegnen. Umso mehr bewunderte ich alle hier am Tisch, die so entschlossen etwas gegen ihn unternahmen. Ich nahm mir vor, Dumbledore zu fragen, ob ich dem Orden beitreten könne. Damals, als Du-weißt-schon-wer zum ersten Mal an der Macht gewesen war, hielt es mein Dad für klüger mit der ganzen Familie für ein paar Jahre nach Südafrika zu gehen, was uns schlimmeres ersparte. Immerhin war mein Dad muggelstämmig und damit selbst betroffen. Ich bewunderte auch immer Harry, wie er es schaffte mit seinem Schicksal fertig zu werden. Man merkte ihm jedoch an, dass er unbedingt gegen Voldemort vorgehen wollte.

Ich wurde durch eine sanfte Berührung aus meinen Gedanken in die Realität zurückgeholt. Unter dem Tisch hatte Charlie meine Hand genommen und streichelte sie. Die Schmetterlinge in meinem Bauch schienen auf die tausendfache Menge angewachsen zu sein und ich war der glücklichste Mensch auf der Welt. Während die anderen den Tisch abräumten, flüsterte er: „Lass uns gleich spazieren gehen, dann haben wir ein bisschen Zeit für uns. Hier drinnen hat man ja nie seine Ruhe.“ Komischerweise schien keiner zu merken wie wir uns unsere Sachen schnappten und nach draußen gingen. Wir gingen den gleichen Weg wie gestern, auch diesmal Hand in Hand, aber mittlerweile nicht mehr nur, damit ich nicht hinfiel. Es war ruhig und der Himmel schön klar, sogar die Sonne schien. Nach einer Weile blieben wir stehen, Charlie zog mich zu sich und sah mir tief in die Augen: „Ich habe mich in dich verliebt“, gestand er mir mit zärtlicher Stimme. Auch ich sah in seine schönen braunen Augen und versuchte ihm damit verständlich zu machen, dass es mir genauso ging. Er streichelte mir über die Wange, wir kamen uns immer näher, bis sich schließlich unsere Lippen trafen. Es war ein langer, schöner Kuss, so schön, dass ich vor Aufregung fast in Ohnmacht gefallen wäre. Nach einer Ewigkeit lösten wir uns voneinander und ich fand nach einigen Minuten, in denen wir Arm in Arm dastanden, meine Sprache wieder. „Ich habe mich schon in dich verliebt, als du bei Dumbledore aus dem Kamin geklettert bist.“ Er strahlte mich an und nickte: „Ging mir genauso. Ich wollte erst einmal warten, wie es sich entwickelt. Aber ich musste es dir jetzt einfach sagen, ich hätte es nicht länger ausgehalten.“ Ich schmiegte mich an ihn und küsste ihn.

Wieder ertönte ein lautes 'Plopp' und ich hatte eine Art Déjàj-vu. Diesmal waren es nicht Lupin und Tonks, sondern ausgerechnet Fred und George, die hinter uns apparierten. Fast wären Charlie und ich vor Schreck in den Schnee gefallen. Grinsend kamen die Zwillinge auf uns zu. „Na, hatte ich also doch recht. Siehst du, Fred, du kannst mich ab heute Dr. Love nennen“, prustete George los und klopfte seinem Bruder auf die Schulter. Auch Fred konnte sich sein breites Grinsen nicht verkneifen: „Ihr zwei, das is schon ok so. Ich bin begeistert, Charlie, du hast wirklich einen guten Geschmack. Wenn es dir mal zu langweilig mit ihm wird, Sinead, dann sag einfach bescheid.“ - „Ja, ja, ist ja schon gut. Haltet bitte noch euren Mund und posaunt es nicht gleich raus, wenn ihr die Tür aufmacht, wir würden es ihnen gerne selbst sagen. Haben wir uns verstanden?“, wies Charlie seine jüngeren Brüder zurecht und fügte hinzu: „Was habt ihr überhaupt hier draußen verloren? Warum wart ihr nicht beim Frühstück?“ - „Geschäfte, Bruder, Geschäfte“, antwortete George geheimnisvoll. „Sei froh, dass Dumbledore euch letzte Woche nochmal in die Schule gelassen hat, um Lee zu besuchen. Eigentlich habt ihr doch Schulverbot nach eurer Aktion mit Umbridge damals“, entgegnete Charlie nun etwas entspannter. „Ja, der gute Albus ist eben von unserem Können überzeugt, hat sich selbst für unsere Scherzartikel interessiert. Wahrscheinlich dachte er sich mit ein paar von unseren Bestsellern würde es über Weihnachten nicht so langweilig im Schloss werden. Wir haben ihm natürlich eine Gratispackung da gelassen. Wahrscheinlich hat er Filch 'Du-scheißt-nie-mehr' in den Tee gemischt oder verteilt 'Nasblutnougat' an böse Slytherins“, spekulierte Fred und wir brachen alle vier in schallendes Gelächter aus.


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