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Fanfiction

Professor Kyne und das Zeichen der Macht - Neujahrsböller und Kürbisbowle oder was die Zukunft bringt

von tini-wini84

Scheinbar hatten die Zwillinge aus ihrem Laden sämtliche Vorräte an Drachen-Feuerwerk mitgenommen, um uns allen an Silvester ordentlich einzuheizen. Wir halfen ihnen dabei die Kisten mit einem Schwebezauber in den Schuppen zu bringen, damit Molly sie nicht entdeckte. Drinnen im Haus duftete es herrlich nach warmem Gewürzwein und Kürbiskuchen. Charlie wirkte etwas nervös: „Ich weiß nicht, wie ich es ihnen sagen soll.“ - „Das müssen wir doch auch gar nicht, oder? Schließlich ist es unsere Sache. Außerdem werden sie es früher oder später eh mitkriegen“, beruhigte ich ihn. „Ja, ich denke du hast recht, Süße.“ Er strich mir sanft über das Haar. In dem Moment kam Tonks die Treppe runter und ihr Mund verzog sich zu einem breiten Grinsen. „Na also Leute. Dann kann das Fest ja beginnen“, scherzte sie gut gelaunt und verschwand in die Küche, um Hermine zu begrüßen. Da nur wir beide im Wohnzimmer waren und wir uns für einen Moment unbeobachtet fühlen, zog mich Charlie zu sich und küsste mich. Aber wie so oft im Hause Weasley blieb nichts lange unentdeckt. Durch ein lautes Pfeifen erschreckt, fuhren wir auseinander. „Alle mal herhören, alle mal herhören! Hiermit verkünden wir feierlich, dass unser Bruder Charlie eine neue Freundin gefunden hat“, riefen die Zwillinge im Chor. Wer es jetzt noch nicht mitbekommen hatte, war entweder taub oder blöd. Bill und Fleur waren als erste bei uns und gratulierten. „Das freut uns aber sehr“, sagte Fleur mit französischem Akzent und gab mir drei Küsse auf die Wangen. Molly kam auch sogleich aus der Küche gestürmt und zog uns beide in eine erdrückende Umarmung. Arthur klopfte seinem Sohn anerkennend auf die Schulter und zwinkerte mir zu. „Ich wusste schon immer, dass der Junge einen guten Geschmack hat.“ Nachdem wir uns aus Mollys Umarmung gefreit hatten, hörte ich Ron zu Harry und Hermine sagen: „Na, hoffentlich kriegen wir dann bessere Noten, wenn unser Bruder schon mit ner Lehrerin zusammen is.“ - „Das ist ja mal wieder typisch, Ron!“, wurde er von Hermine getadelt. Ron bekam sogleich einen roten Kopf und stammelte etwas, das ich nicht verstand. Aus den Augenwinkeln bemerkte ich, wie Ginny, die im Durchgang zur Küche stand, Harry einen sehnsuchtsvollen Blick zuwarf.

Am Silvestermorgen liefen die Vorbereitungen für das Abendessen bereits wieder auf Hochtouren. Am vorherigen Tag hatten Harry, Ron, Bill, die Zwillinge, Ginny, Charlie und ich uns im Garten ein Quidditch-Match vom feinsten geliefert. Außer einem eingeworfenen Fenster, weil Ron den Quaffel nicht gehalten hatte, gab es keine weiteren Blessuren. Da wir am Neujahrstag gegen Abend wieder abreisen mussten, weil die Schule am 2. Januar weitergehen würde, war ich bereits jetzt traurig, dass ich mich dann auch von Charlie verabschieden musste. Er versprach jedoch mir jeden Tag zu schreiben und mich an den Wochenenden zu besuchen. Das hatte mich wieder etwas aufgeheitert. Ich wollte den letzten Tag mit ihm auf jeden Fall noch genießen. Wir hatten für den Nachmittag einen Spaziergang geplant, bei dem wir diesmal hoffentlich nicht wieder durch apparierende Hexen und Zauberer gestört werden würden. Im Haus hatte man kaum eine Möglichkeit mal für sich zu sein, vor allem da es kein Zimmer gab, in dem wir mal hätten alleine sein können. Fred und George hatten ihre Sticheleien uns gegenüber eingestellt, da sowieso alle Bescheid wussten und ihnen wohl die Lust vergangen war. Sie verarschten des öfteren Ron, was, wie ich von Charlie erfuhr, wohl zum Standardprogramm gehörte. Zwischen Ron und Hermine war die Stimmung angespannt, eben so wie ich die beiden kennen gelernt hatte. Da würde sich wohl so schnell nichts dran ändern.
Plötzlich viel mir Dumbledores Auftrag wieder ein. Das hatte ich ja total vergessen. 'Hatte Harry etwas unternommen, von dem ich nichts mitbekommen hatte? Könnte gut möglich sein.' Immerhin hatte ich, schon seitdem wir hier angekommen waren, nur Augen für Charlie gehabt. Aber wenn er sich in Schwierigkeiten gebracht hätte, hätte ich es sicher mitbekommen. Das Haus konnte er wohl kaum verlassen haben, es sind so viele Leute hier, da wäre es sicher jemandem aufgefallen. Ich beruhigte mich wieder und hoffte, dass Dumbledore mich nicht darauf ansprechen würde.

Nach dem Abendessen servierte Fleur französische Kürbisbowle, die wirklich ausgezeichnet schmeckte. Es herrschte eine sehr ausgelassene Stimmung. Fred und George hatten ihr Raketen- und Knallersortiment bereits im Garten aufgebaut und schienen bereits die Sekunden bis zum Jahreswechsel zu zählen. Molly las für jeden, der es wissen wollte, die Zukunft aus dem Kaffeesatz. Gerade war Ron an der Reihe. „Mach schon Mum. Ich will wissen, was nächstes Jahr passieren wird“, drängelte er. Ginny, Hermine und Harry saßen um die beiden herum auf dem Fußboden vor dem Kamin. Charlie und ich hatten es uns im Sessel bequem gemacht und schauten dem Treiben zu. „Ron, hast du bei Professor Trelawny nicht gelernt, dass so etwas seine Zeit braucht?“ - „Nö, bei der hab ich eigentlich so gut wie gar nix gelernt.“ - „Ahh, da sehe ich etwas. Gib mir schnell das Deutungsbuch. Moment ... Ja, hier stehts: Ein Streit bricht euch entzwei, aber nachdem du deinen Mut bewiesen hast, wirst du zu den deinen zurück kehren.“ Ron blickte seine Mutter mit großen Augen an: „Häh? Was soll das heißen Mum?“ - „Nun, das wirst du dann schon früh genug merken, wenn es soweit ist“, meinte sie gelassen. „Wer will als nächstes?“, fragte sie in die Runde. Ginny meldete sich. „So, Schatz, dann wollen wir mal sehn, was deine Zukunft so bringt.“ Sie leerte die Tasse mit ihrem Zauberstab, füllte sie dann wieder mit Kaffee, goss die Flüssigkeit ab, so dass wieder nur der Satz übrig war, und begann erneut darin zu lesen. „Hhhmmm, das bedeutet ... Du wirst eine neue Liebe finden, aber es wird die alte sein.“ Ginny sah ihre Mutter verdutzt an. „Siehste, da steht ja überall der gleiche undurchsichtige Müll drin“, schimpfte Ron. Hermine schubste ihn, was eindeutig als Tadel zu verstehen war: „Ron, man muss halt auch manchmal ein bisschen nachdenken und versuchen es zu deuten. Das was im Buch steht, ist immer kurz gehalten, es muss ja auch auf verschiedene Personen zutreffen.“ Ginny schien über ihr Ergebnis nachzudenken und hatte, ihrem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, wohl einen Sinn darin erkannt. „Sonst noch jemand? Harry, wie wärs mit dir?“ - „Oh, nein danke, Mrs. Weasley. Seitdem Ron bei mir den Grim gesehn hat, habe ich mit dem Thema abgeschlossen. Außerdem passiert jedes Jahr etwas schlimmes. Und jetzt, da Voldemort wieder da ist, möchte ich mein Schicksal glaub ich nicht wissen.“ Bei dem Namen von Du-weißt-schon-wem waren alle etwas erschrocken und Ron hatte ein 'Ui!' von sich gegeben. „Ach Ron, gewöhn dich endlich an den Namen“, sagte Harry etwas verärgert. „Schon gut, mein Junge. Will jemand noch ein paar Kürbispasteten?“, versuchte Molly die Situation wieder aufzulockern und eilte in die Küche. „Ich hab euch doch erzählt, was die Prophezeihung besagt. An dem Schicksal kann ich eh nichts ändern. Ich werde mich ihm stellen müssen“, flüsterte Harry leise, aber für mich trotzdem vernehmbar, an Ron und Hermine gewandt. Die zwei machten einen betretenen Gesichtsausdruck, schwiegen aber, da im selben Moment Molly zurück kam. „Schluss jetzt mit dem Zeug hier“, entschied sie und mit einem Schlenker ihres Zauberstabs löste sich die Tasse samt Kanne und Inhalt in Luft auf.

Ein schneebedeckter Arthur streckte den Kopf zur Tür herein und rief: „Kommt alle raus, es sind nur noch wenige Minuten bis Mitternacht! Ihr werdet Augen machen, das wird toll.“ Dabei strahlte er wie ein kleines Kind. Wir zogen uns alle an und machten uns auf den Weg in den Garten. Fred und George hatten wirklich ganze Arbeit geleistet: Der gesamte Garten war voll von Feuerwerkskörpern, bereit zum Abschuss. Arthur und Bill hatten eine Art Podium mit Sesseln und warmen Decken für alle hergezaubert, so dass wir es uns trotz der Kälte beim Feuerwerk gemütlich machen konnten. Mittlerweile hatten Ron und Hermine einen entspannteren Gesichtsausdruck, wie ich bemerkte, als ich zu ihnen rüber sah. Sie saßen nebeneinander und schienen die Tatsache sichtlich zu genießen. Vielleicht kamen sie sich auch unbeobachtet vor und meinten, sie bräuchten sich nicht zu verstecken. Als Ginny sich zwischen Ron und Harry setzte, rückte Ron sogar noch ein Stück dichter an Hermine heran. Ich lies mich auf Charlies Schoß nieder und sah erwartungsvoll auf die Uhr. Wir begannen den Countdown: „Zehn ... neun ... acht ... sieben ... sechs ... fünf ... vier ... drei ... zwei ... eins.“ Die Zwillinge riefen im Chor „Incendio!“ und richteten ihre Zauberstäbe in Richtung der Raketen. Alle gingen auf einmal in die Luft. Das war vielleicht ein Spektakel: in vielen verschiedenen Farben, Geräuschen und Formen zischten die Knaller durch die Luft, einige schrieben sogar die Jahrezahl 1997. Danach bekam ich nicht mehr allzu viel vom Feuerwerk mit. Charlie hielt die ganze Zeit über meine Hand und wir küssten uns lange. Molly und Fleur zauberten jedem ein Glas Blubbertraubensaft in die Hand und wir stießen alle auf das neue Jahr an.


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