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Fanfiction

Professor Kyne und das Zeichen der Macht - Die zweite Mission

von tini-wini84

Ich war gespannt, was gleich passieren würde. 'Würde der mächtige Albus Dumbledore mir sein Geheimnis anvertrauen?' Dass er bezüglich der Heiligtümer des Todes etwas geheim hielt und mehr über ihre Existenz oder gar ihren Aufenthaltsort wusste, war mir schon nach unserem Trip nach Godric's Hollow klargeworden. „Nun, Sinead, es gibt da tatsächlich noch etwas, was sie wissen sollten oder besser gesagt eine Angelegenheit in der ich mir ihren Rat erhoffe.“ Wieder einmal sprach er in Rätseln. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich weiß, wo sich die Heiligtümer befinden“, sprach er ruhig. Ich musste um Fassung ringen und mich zusammen reißen, um meinen Mund nicht vor Erstaunen und Begeisterung weit aufzureißen. „Wo kann ich Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht sagen.“ Er machte eine kurze Pause.„Eine Zeit lang habe ich geglaubt, Tom Riddle würde nach ihnen suchen, da sie seine Macht noch vergrößern würden. Ein entscheidender Fehler seinerseits hatte mich jedoch eines besseren belehrt. Und wenn er sie wirklich entdeckt hätte, dann wäre er damals kaum verschwunden, nachdem er Harry töten wollte.“ Irgendwie verwirrten seine Ausführungen mich noch mehr. Es ergab alles keinen Sinn, was er mir erzählte, vor allem dann nicht, wenn er mir die wichtigsten Informationen vorenthielt. Ich beschloss aber, ihm einfach weiter zuzuhören, da ich mir sicher war, dass er mir vertraute und einfach der Meinung war, dass er es mir vielleicht aus Sicherheitsgründen noch nicht erzählen konnte. Dumbledore fuhr fort: „Es wird der Tag kommen, an dem ich nicht mehr da bin. Deshalb muss ich mein Wissen an vertrauenswürdige Personen weitergeben, bei denen ich mir sicher bin, sie werden mein Vorhaben fortführen. Fakt ist, dass wir Voldemort vernichten müssen. Zu welchem Zeitpunkt ist noch unklar. Es gibt eine Prophezeihung, die besagt, dass Harry und Voldemort sich begegnen werden und gegeneinander kämpfen. Harry weiß davon und wird sein Schicksal annehmen, da bin ich mir sicher. Er ist jedoch noch nicht bereit, alle Informationen zu erhalten, die er braucht, um Voldemort besiegen zu können.“ Ok, das war eindeutig zu viel. In meinem Kopf waren tausend Fragezeichen und ich versuchte Ordnung in das Chaos zu bringen. Nach einer kleinen Pause setzte Dumbledore seinen Monolog fort: „Auch die Heiligtümer werden dabei eine Rolle spielen. Ich kann und werde sie Harry jedoch nicht auf einmal geben können. Die Gefahr, dass er ihrer Macht erliegen könnte, wäre zu groß. Ich will, dass er überlegt und besonnen handelt und ihrem Geheimnis selbst auf die Spur kommt. Und dabei werden Sie mir helfen, Sinead.“ Ich hatte nur meinen Namen gehört und war so wieder in die Realität zurück gerufen worden. Natürlich hatte ich alles gehört, was er gesagt hatte, aber es war so unglaublich und absurd, dass ein sechszehnjähriger Junge den mächtigsten schwarzmagischen Zauberer aller Zeiten besiegen sollte, dass ich sprachlos war.
„Wo und wie könnte man etwas verstecken, das jemand erst dann bekommen soll, wenn er es wirklich braucht?“, fragte Dumbledore. Das ging nun wieder in eine ganz andere Richtung. Ich war froh, dass er mir nun eine Frage gestellt hatte, die ich meinte beantworten zu können und überlegte. Ich konnte es selbst kaum fassen, wie schnell mir die Antwort gekommen war. „In einem Schnatz.“ In Geschichte der Zauberei hatten wir auch Quidditch im Wandel der Zeiten angesprochen. „Ein Schnatz merkt sich seine erste Berührung von Menschenhand. Was viele nicht wissen ist, dass ein Schnatz nicht nur ein kleiner goldener Ball mit Flügeln ist, sondern dass er sich auch öffnen kann. Das bedeutete, man kann eine Botschaft oder einen Gegenstand in einem Schnatz verstecken, von dem man möchte, dass es nur derjenige findet, der den Schnatz als erstes berührt hat.“ Der Schulleiter sah mich über seine Halbmondbrille hinweg an und klopfte begeistert auf den Tisch: „Das ist brilliant! Sie sind eine wirklich außergewöhnlich kluge Hexe. Ich hätte daran denken sollen. Aber wenn man etwas dringend sucht, sieht man ja meist vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.“ - „Aber was hat das denn jetzt mit den Heiligtümern zu tun?“, wollte ich wissen. „Das, meine Liebe, werden Sie zu einem späteren Zeitpunkt erfahren. Das muss alles unter uns bleiben und ich hätte gerne, dass Sie etwas für mich erledigen.“ Ich nickte und sah ihn gespannt an. „Es wird bald so weit sein, dass ich für immer gehen werde“, er deutete auf seine Hand und klang erstaunlicherweise sehr gefasst dabei, „vorher werde ich natürlich versuchen, Harry noch alles mit auf den Weg zu geben, was er für seinen Kampf braucht. Aber wenn ich es nicht mehr rechtzeitig schaffe, dann kann ich mich darauf verlassen, dass Sie darauf achten, dass mein Testament berücksichtigt wird?“ Ich schaute ihn verdutzt an und wusste nicht, was ich davon halten sollte. „Kann ich mich auf Sie verlassen?“, wiederholte er. Ich nickte. „Sprechen Sie mit niemandem darüber, auch nicht mit Charlie“, er zwinkerte, „ich verteile mein Wissen gerne auf mehrere zuverlässige Quellen, nur so kann ich mir sicher sein, dass es auch gewahrt und erst zum richtigen Zeitpunkt preisgegeben wird“, schloss er seine Erklärung. Ich verstand, dass es wohl etwas mit seiner abgestorbenen Hand zu tun haben musste, dass er 'bald für immer gehen müsse'. „Kann man nichts dagegen tun?“, erkundigte ich mich besorgt. „Sie meinen die Hand? Nein, es gibt kein Heilmittel für schwarzmagische Verletzungen. Severus hat den Fluch vorübergehend in der Hand eingeschlossen, aber er lässt sich nicht gänzlich aufhalten. Nun machen Sie nicht so ein Gesicht. Ich hatte ein wirklich langes Leben. Jeder muss mal sterben. Solange ich mich darauf verlassen kann, dass alles in meinem Sinne weiter läuft, mache ich mir auch keine Sorgen. Ich bin müde, weswegen ich Ihnen sehr dankbar wäre, wenn wir unsere Unterredung hier beenden könnten. Ich habe ihr Wort bezüglich des Testaments?“ - „Ja, das haben Sie, Professor“, versprach ich. „Das beruhigt mich. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht.“

Er war bereits finster draußen. Zurück in meinem Zimmer dachte ich über das vorangegangene Gespräch nach: 'War ich nun die persönliche Geheimniswahrerin von Dumbledore? Warum hatte er mir nicht alles gesagt?' Er hatte die Heiligtümer, dessen war ich mir sicher. 'Aber weshalb benutzt er sie nicht selbst, um Du-Weißt-schon-wen zu vernichten? Oder ist er dazu vielleicht schon zu schwach?' Ich war mir auf jeden Fall sicher, sein Vertrauen nicht zu missbrauchen und Harry in seiner Aufgabe zu unterstützen, sofern es in meiner Macht stand.


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