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Fanfiction

Professor Kyne und das Zeichen der Macht - Die Aufnahme

von tini-wini84

Etwas mulmig war mir schon zumute. In nur zwei Tagen würde ich die Ordensmitglieder kennen lernen und sie würden prüfen, ob ich gut genug wäre. In erster Linie freute ich mich aber darauf Charlie endlich wieder zu sehen. Er wollte mich morgen auf dem Rückflug von Rumänien abholen, da ich für das Wochenende zu den Weasleys nach Hause eingeladen war. Der Tag verging wie im Flug. Die Schüler arbeiteten in meinem Unterricht äußerst produktiv, was ich vor allem Hermine zu verdanken hatte. Sie war etwas schneller als die anderen und half, wenn jemand Übersetzungsproblemen hatte. Mittlerweile waren wir bei alten Runen angelangt und da ich nicht überall gleichzeitig sein konnte, war sie eine enorme Unterstützung.
Freitag morgen musste ich nur noch die zwei Stunden Geschichte in der zweiten Klasse überstehen. Pünktlich um 12 Uhr landete Charlie wie vereinbart auf der Wiese am Rande des Verbotenen Waldes. Ich wartete dort bereits mit meinem Besen auf ihn. Nach einem langen innigen Begrüßungskuss machten wir uns auf den Weg zum Fuchsbau. Glücklicherweise schien die Sonne und es war wieder etwas wärmer geworden, so dass der Flug ganz angenehm war.
Kaum waren wir im Garten gelandet, kam schon Molly aus dem Haus gerannt, um uns zu begrüßen. Mit einem „Schön, dass ihr endlich da seid!“, zog sie uns in eine ihrer erdrückenden Umarmungen. „Schon gut, Mum!“, protestierte Charlie. Wir gingen ins Haus und wurden sogleich zu Tisch gebeten, als hätten wir tagelang nichts zu essen bekommen. Während wir aßen, brachte uns Molly auf den neuesten Stand. Seitdem Scimgeour Zaubereiminister geworden war, hatte sich wohl einiges im Ministerium getan und Arthur hatte als Abteilungsleiter viel zu tun, weshalb er erst spät abends kommen würde. Des Weiteren hatten sich für den darauf folgenden Tag fast alle Ordensmitglieder angekündigt. „Aber sie schlafen ja nicht dort, was die Sache ungemein vereinfacht. Ich werde lediglich eine Kleinigkeit zu essen machen“, hörte ich Molly gerade sagen, als ich meinen Gedanken bezüglich des Treffens nachhing. Charlie hatte wohl gemerkt, dass ich etwas nervös war und strich mir sanft über die Schulter: „Mach dir keine Sorgen, Sinead, sie werden dich garantiert aufnehmen. Der Orden kann jede Hilfe im Kampf gegen Du-weißt-schon-wen gebrauchen“, sagte er zuversichtlich. Er hatte ja Recht, aber irgendwie war mir mulmig zu mute vor so vielen erfahrenen Zauberern meine Fähigkeiten beweisen zu müssen. „Und wenn ich es nicht schaffe?“, fragte ich ihn. „Ach, du wirst ja wohl ein paar Defensivzauber hinbekommen, oder?“ lachte er. 'Naja, so schlimm würde es schon nicht werden und im Notfall war ja noch Dumbledore da, der meine Aufnahme befürworten würde.'

Samstag Mittag apparierten wir direkt vor die Eingangstür am Grimmauldplatz Nr. 12 in London. Ich war ganz fasziniert von dem Haus, das zwischen zwei anderen versteckt und für Muggelaugen unsichtbar war. Molly war bereits zwei Stunden früher angekommen und hatte Kürbispasteten und Maronenplätzchen als kleinen Snack vorbereitet. Nach und nach trafen sämtliche Mitglieder des Phönixordens ein und die Küche war richtig überfüllt. Als letztes kam Dumbledore mit einem bärtigen Mann im Schlepptau, den ich als Wirt des Eberkopfes identifizierte. „Das ist Albus' Bruder Aberforth“, erklärte mir Charlie leise. Nachdem sich alle begrüßt hatten, nahmen wir am großen Tisch Platz und Professor Dumbledore ergriff das Wort: „Es freut mich, dass ihr alle so zahlreich erschienen seid, trotz des teilweise langen und beschwerlichen Weges“, er nickte einem alten Zauberer mit silbergrauen Haaren freundlich zu, „zudem freut es mich sehr auch Sinead Kyne unter uns begrüßen zu dürfen. Sie unterrichtet seit Beginn des Schuljahres Magische Symbole und deren Bedeutung in Hogwarts und hat mich darum gebeten in den Orden aufgenommen zu werden. Ich bitte euch nun darüber abzustimmen.“
Ich war selten in meinem Leben so aufgeregt gewesen. Ich traute mich kaum, von meinem Platz aus aufzusehen. Charlie, der neben mir saß, hielt unter dem Tisch meine Hand, was mir ein einigermaßen sicheres Gefühl gab. 'Wovor habe ich eigentlich Angst?' Die meisten der Anwesenden kannte ich: Dumbledore, Minerva, Fleur, Hagrid, Severus, die Weasleys, Tonks und Lupin. Ich wurde allmählich ruhiger und wartete auf die Entscheidung. „Ich bitte euch nun um Handzeichen“, hörte ich Dumbledore wie aus weiter Ferne sagen, „Wer dafür ist, Sinead aufzunehmen, hebt jetzt bitte die Hand.“ Er zählte: „Achtzehn Jas und damit einstimmig angenommen!“, verkündete er fröhlich, „Im Namen aller Mitglieder heiße ich Sie im Orden des Phönix willkommen, liebe Sinead!“ Er zwinkerte mir mit seinen strahlend blauen Augen zu. Alle anderen applaudierten. Ich erhob mich und nickte dankend in die Runde.


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