Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Professor Kyne und das Zeichen der Macht - Der verkannte Todesser

von tini-wini84

Madame Pomfrey hatte Neville bereits verarztet und kümmerte sich nun um Professor Flitwick. Wir baten sie darum, aufzupassen, dass die Kinder im Krankenflügel blieben, und eilten die Treppen hoch in den siebten Stock. Dort war der Kampf, den Geräuschen nach zu urteilen, immer noch in vollem Gange. Wir näherten uns vorsichtig dem Geschehen. Als ich für einen kurzen Moment aus dem Fenster sah, traf mich fast der Schlag. Ich zupfte Charlie am Arm und deutete wortlos nach draußen. Über dem Astronomieturm brannte das Dunkle Mal in leuchtendem Grün. Normalerweise bedeutete dies, dass jemand getötet worden war. Da wir uns am Anfang des Ganges befanden, konnte wir den Aufgang zum Astronomieturm deutlich sehen. Scheinbar hatten sich die Todesser darin verbarrikadiert und unsere Leute versuchten vergeblich hinein zu kommen. Soeben hatte es eine fledermausähnliche Gestalt geschafft, in den Turm hineinzukommen. „Ich glaube das ist Snape“, flüsterte Charlie, „hoffentlich kann er was tun.“ Von hier aus sahen wir auch, dass eine Gestalt gerade einen Zauberer angefallen hatte und wie ein wildes Tier seine Beute traktierte. „Los, wir müssen was tun!“, ich zog Charlie mit mir und wir rannten Richtung Astronomieturm, da wir zu weit weg waren, um Flüche abschicken und sicher gehen zu können, dass sie nicht die unseren trafen.
Es war ein heilloses Durcheinander, überall flogen Flüche durch die Nacht und man musste aufpassen nicht selbst getroffen zu werden. Aus den Augenwinkeln sah ich wie Ginny von einem kleinen plumpen Todesser duelliert wurde. „Charlie, die Kids sind doch hier. Wir müssen ihnen helfen!“ Tatsächlich hatten sich Hermine, Ron, Luna, Neville und Ginny in den Kampf eingemischt und duellierten fleißig die Angreifer. Scheinbar hatten sie einen Geheimgang benutzt, den wir nicht kannten, so dass sie vor uns am Ort des Geschehens angekommen waren. Ich schoss alle Verteidigungsflüche ab, die ich kannte und traf sogar einen Todesser, der reglos am Boden liegen blieb. Charlie war verschwunden, dafür hatte ich Tonks erblickt, die neben mir verbissen mit einem großen blonden Todesser kämpfte. Plötzlich tauchte Charlie wieder auf und zog einen Mann mit blutüberströmtem, zerbissenem Gesicht aus der Schusslinie. Ich schickte noch schnell einen Fluch auf den Todesser, der gerade Hermine von hinten anfallen wollte. „Wer ist das, was ist passiert?“, wollte ich von Charlie wissen. Charlie legte den Mann an der Mauer kurz ab und starrte ihn an. Ich kniete mich neben ihn und fühlte nach dem Puls des Mannes. Charlie zitterte am ganzen Körper. Jetzt sah ich es auch, man konnte an seinem Drachenzahn-Ohrring erkennen, dass es Bill sein musste. „Greyback“, keuchte Charlie. Da um uns herum immer noch massenhaft Flüche abgeschossen wurden, beschloss ich uns so schnell es geht aus der Gefahrenzone zu bringen. Wir mussten uns beeilen, wer weiß wie lange Bill noch durchhalten würde. „Komm, wir müssen ihn zu Madam Pomfrey bringen und zwar schnell. Wir können ihn hier nicht liegen lassen. Die Kids kommen schon ohne uns klar, schließlich sind Minerva, Lupin und Tonks hier.“ Gemeinsam hoben wir Bill an den Armen hoch und schleiften ihn, so schnell es ging den Gang entlang. Da es auf dem Weg zum Krankenflügel keine uns bekannte Abkürzung gab und wir, um Bill nicht noch mehr zu verletzen, sehr langsam und behutsam gehen mussten, dauerte es doch sehr lange. Im Krankenflügel angekommen, hieften wir ihn in ein Bett und überließen ihn Madame Pomfrey.
So schnell es ging, rannten wir zurück zum Astronomieturm. Da die meisten Kampfgeräusche schon verstummt waren, hatte ich das Gefühl, wir hätten ewig gebraucht, um dorthin zurückzulaufen. Im siebten Stock angekommen, kam uns Ginny entgegen: „Sie sind geflohen. Plötzlich gab es einen grünen Blitz im Turm oben, dann hörten wir einen dumpfen Aufprall und Snape und Malfoy sind dann mit den Todessern weggerannt“, berichtete sie schnell. Gemeinsam liefen wir zum Ort des Geschehens. Die meisten hatten sich um eine Stelle am Fuße des Turms versammelt. Dort angekommen sah ich Harry neben Dumbledore knien, der komisch verzerrt dalag, aber dennoch friedlich aussah. Der Schulleiter war tot. Wie das alles genau passiert war, wusste in diesem Moment keiner so genau. Ich klammerte mich an Charlie und mir liefen Tränen über die Wangen. Neben mir hörte ich Hagrid laut schluchzen und sich in ein Taschentuch schnäuzen.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
All unsere Freunde fanden es unheimlich, so nahe am Friedhof zu wohnen, doch wir mochten das. Ich habe noch immer viel für Friedhöfe übrig - sie sind eine großartige Fundgrube für Namen.
Joanne K. Rowling