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Fanfiction

No Love - No Love

von Franzi

Juhu nochmal :D
Ich geb euch noch schnell den Link zum Song =]

Simple Plan - No Love
Jetz können wir auch endlich zu meinem Debut in der Ich-Form kommen *g*

~OoOoOoO~


Ich vergrub verzweifelt eine Hand in meinem braunen Haar.
Meine Eingeweide fühlten sich an, als seien sie mehrere sich umeinander windende Schlangen, die unbedingt versuchen wollten, mich zum Kotzen zu bringen.
Ich richtete mich taumelnd auf, stützte die Hände auf die Fensterbank und starrte mit trüben Augen nach draußen. Es war blendendes Wetter, was mich allerdings nicht aufheiterte.
Wie zum Henker konnte mir das nur passiert sein...? Vorsichtig massierte ich meine Schläfen, die dumpf pochten. Und warum war es so weit gekommen?
So etwas hatte ich noch nie gespürt und schon gar nicht für einen Jungen. Immerhin war ich ebenfalls ein Junge - und bis jetzt der Annahme, heterosexuell zu sein. Tja, das Leben überrascht einen halt immer wieder.
...Scherz beiseite, ich hatte in meiner Situation nichts zu Lachen. Denn erstens machte er den Eindruck, noch nicht einmal an einer Beziehung interessiert zu sein und zweitens würde ich ohnehin nicht den Mund auf bekommen - gerade, weil er es war.
Ich gebe zu, ich hatte Angst.

Staring out into the world across the street
You hate the way your life turned out to be
He's pulling up in the drive-way and you don't make a sound
Cause you always learned to hold the things you want to say
You're always gonna be afraid


Ich wandte mich vom Fenster ab und lehnte mich an die Wand. Dann ließ ich meinen Blick durch den Schlafsaal gleiten und blieb mit den Augen an seinem Bett hängen. Ich biss mir auf die Lippe und malte mir eine unanständige Szene aus, die mir das Blut in den Kopf schießen ließ. Als mir bewusst wurde, was ich da gerade allen ernstes dachte, schlug ich die Hände vors Gesicht und rutschte langsam mit dem Rücken an der Wand herunter. Als ich auf dem Boden angelangt war, merkte ich, dass ich die Tränen nicht länger zurückhalten konnte. Ich stand nicht nur auf Männer, sondern außerdem noch auf einen Typen, den ich niemals bekommen konnte und der meine Gefühle niemals erwidern würde.
Ich bemerkte nicht, wie die Tür sich langsam öffnete und ein schwarzhaariger Junge hereinkam.

There's only hate
There's only tears
There's only pain
There is no love here
Oh, so what will you do?
There's only lies
There's only fears
There's only pain
There is no love here


"Raphael", sagte eine kühle Stimme, die mir einen Schauer über den Rücken jagte.
Ich hob den Kopf, aus dem sich im selben Moment das ganze Blut so schnell verabschiedete, wie es hinein geschossen war. Bitte nicht... Wieso fand mich gerade derjenige, der dieses Empfinden in mir ausgelöst hatte? Hätte es nicht einfach irgend jemand sein können? Jemand, vor dem mir das alles nicht so dermaßen peinlich gewesen wäre?
Seine Augen, ebenso kühl wie seine Stimme, ruhten auf mir, der ich dort neben dem Fenster hockte wie ein Häufchen Elend und verlangten stumm eine Erklärung. Aber ich würde sie ihm nicht geben. Dazu war ich noch stolz genug.
Ich wollte nicht ausgeschlossen werden. Ich wollte nicht, dass mir der Rest meiner Schulzeit zur Hölle gemacht wurde, weil ich zu viel gesagt hatte.
Trotz des Kloßes in meinem Hals versuchte ich eine Art Fassade aufrecht zu erhalten und probierte es mit einem schiefen Lächeln.

Broken down like a mirror smashed to pieces
You learned the hard way to shut your mouth and smile
If these walls could talk they would have so much to say
Cause everytime you fight the scars are gonna heal
But they're never gonna go away...


Seine Augen verengten sich, weil ich nicht antwortete und mein Versuch der Ablenkung so kläglich gescheitert war. Ich rappelte mich auf und wollte mich so schnell wie möglich dünne machen, um mehr Peinlichkeiten aus dem Weg zu gehen.
Als ich jedoch gerade an ihm vorbei gerauscht war, packte er mein Handgelenk mit festem Griff und durchbohrte meine erschrockenen Augen mit seinen dunklen, aus denen ich nichts lesen konnte. Er wartete, ich hielt den Atem an. Dann stieß er mich kräftig auf mein Bett und zog sich den Pullover über den Kopf. Er hielt inne und sah mich mit unverändert kühlem Blick an. "Das ist es doch, was du willst." Ich war wie gelähmt. Er wartete nicht länger und ich hatte es nun über mich ergehen zu lassen, ob ich wollte oder nicht.
Was immer ich mir auch vorgestellt hatte, nie hätte ich für möglich gehalten, dass es so weh tun würde. Er duldete keine Kompromisse, nahm mich hart und verzog keine Miene, als mir sogar Tränen liefen.

There's only hate
There's only tears
There's only pain
There is no love here
Oh, so what will you do?
There's only lies
There's only fears
There's only pain
There is no love here
So what will you do?


Und trotzdem veränderten sich meine Gefühle für ihn nicht.
Als wir fertig waren - oder eher gesagt, er fertig war - war ich zu erschöpft, etwas herauszubringen und schlief relativ schnell ein. Am nächsten Morgen, es war ein Sonntag, wachte ich erst wieder auf, als alle anderen meiner Zimmergenossen schon unten beim Frühstück waren. Mir tat alles weh, was mich komischerweise aber nicht wirklich störte. Ich hüpfte gut gelaunt aus dem Bett und zog mich schnell an, um noch etwas vom Frühstück abzubekommen.
Ich lief einen Gang entlang, hielt allerdings abrupt an, als ich Stimmen von etwas weiter vorn wahrnahm. Ich ging langsam weiter, lugte um die Korridorecke und mein Herz tat einen Hüpfer. Meine Wangen färbten sich einen Hauch rosa, als ich betont lässig auf ihn und Avery zuging. "Hi", sagte ich etwas atemlos. "Hey", sagte Avery, "Ich geh schon zum Frühstück, dann also bis später." Er ließ uns im Korridor allein...
Und ich blickte ihn erwartungsvoll an. Ich wollte die Distanz zwischen uns überwinden, doch kurz bevor ich auch nur in die Nähe seiner Lippen gekommen war, wich er zurück. In den dunklen Augen flackerte es seltsam auf. "Was soll das?"
Er drohte mir nicht, aber mein Herz setzte trotzdem erschrocken aus. Was ging denn bitte jetzt ab?? Hatten wir beide nicht gestern noch Sex miteinander gehabt? Ich glaubte, mich verhört zu haben. Aber als er sich ohne ein weiteres Wort abwandte und mich einfach stehen ließ, sickerte die Erkenntnis kriechend in mein Hirn. Ich sank auf die Knie und schluchzte auf.

You're falling
You're screaming
You're stuck in the same old nightmare
He's lying
You're crying
There's nothing left to salvage
Kick the door cause this is over
Get out of here!


Warum ließ ich mich eigentlich immer wieder verletzen?
Wären meine Beine nicht so zittrig gewesen, wäre ich dem Typen womöglich auch noch nachgelaufen... Vorausgesetzt, ich hätte den Mut dazu aufgebracht...
Nein, dachte ich mit einer Ehrlichkeit, die mir so jäh in den Sinn sprang, wie ich sie niemals auszusprechen vermochte, Nein, das hätte ich niemals fertig gebracht.
Ich war nun einmal ein Weichei, das die Kiefer nicht auseinander bekam. Plötzlich bemerkte ich auch die Intensität des Schmerzes unterhalb meines Steißbeins. Trotzdem wischte ich mit einem Ärmel die Tränen von meinen Wangen und versuchte mich aufzurichten. Ich wollte stark sein. Ich wollte es so sehr...

Woaooh
Kick the door


Eines wurde mir bewusst. Ich hätte es niemals so weit kommen lassen dürfen.
Ich war Raphael Lestrange. Er war Tom Riddle, von allen bewundert, aber unnahbar und kalt. Gott, ich war so naiv gewesen... Das alles hatte mir nichts gebracht außer Schmerz und Tränen. Obwohl, vielleicht nicht nur. Es hatte mich stärker gemacht, hatte ich das Gefühl. Für einen Slytherin wie mich waren das Denkweisen, für die ich mich halb schämte. Aber irgendwie musste ich schließlich versuchen, mir wieder etwas Heiles aufzubauen. Es ging mir besser, wenn ich daran dachte, dass ich auch etwas gewonnen hatte.
Trotz allem war da dieses leere Gefühl. Das musste das Gefühl sein, verlassen worden zu sein. Ich hatte gut reden; wir waren nicht einmal zusammen gewesen... Allerdings konnte ich mein Empfinden für ihn ja nicht einfach ausschalten. Ich würde mich mit anderem Ablenken müssen, auch wenn es schwer werden würde.

There's only hate
There's only tears
There's only pain
There is no love here
Oh, so what will you do?
There's only lies
There's only fears
There's only pain
There is no love here
Tell me what will you do?
There's only hate
There's only tears
There's only pain
There is no love here


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