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Fanfiction

Der Brief ... und seine Folgen ... - Der Brief

von lumos

Willkommen zu meinem kleinen One-Shot zu Harry Potter. Ich setzte die FF zwar jetzt nach Weihnachten ein aber man kann sie durchaus noch lesen!!!


Rating und Paring: ein netter kleiner P 12-Slash und die Paare müsst ihr erlesen LOL
Genre: irgendwie geht es ein bissel um Liebe/Romanze in Slash Version mit einer Portion Humor versehen
Disclaimer: Mir gehört keine der Personen und verdiene natürlich auch keinen Cent. Ich leihe sie mir nur von J. K. Rowling aus und gebe sie unbeschadet zurück.
Beta: war Jasada, die in einem anderen Forum angemeldet ist
Inhalt: In einem Brief wird ein Geheimnis gelüftet, doch wie reagieren die Leser darauf und was ist das für ein Geheimnis???????


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1649 Wörter

~ * ~ Der Brief~ * ~


Ein Brief kann viel über seinen Schreiber aussagen. Und ein Brief kann, so kurz er auch immer sein mag, sehr viel enthüllen und das Leben von so manch einem Menschen auf den Kopf stellen. So ist es auch mit diesem Brief, der am verschneiten 24. Dezember ganz überraschend am Grimauldplatz Nummer zwölf ankommt, da doch der Schreiber die Empfänger sowieso am nächsten Mittag sehen würde. Zumindest war es so beabsichtigt gewesen.
So nimmt Remus Lupin diesen Brief etwas überrascht von dem Bein der Überbringerin, gibt der Eule einen Keks und entlässt sie wieder in den leichten Flockenschnee und stürmt daraufhin mit schnellen Schritten zu seinem Schatz in die Küche. Dieser schickt sich dort an, zumindest versucht er es, auf Muggelweise ein Essen für sie beide zu kochen.

„Siri, komm her. Wir haben einen Brief bekommen”, sprudelt es auch schon aus ihm heraus, als er in die Küche kommt.

„Einen Brief, jetzt um diese Uhrzeit. Von wem denn?“, fragt ein überraschter Sirius Black seinen Freund. Zieht aber dennoch die Pfanne vom Herd, stellt diesen aus und begibt sich neben seinen am Tisch stehenden Wolf und drückt ihm einen sanften Kuss auf die Wange, der den Geküssten zum lächeln bringt. Dann entrollt dieser das Pergament und beginnt damit den Brief vorzulesen:

„Lieber Remmy! Lieber Siri!
Bevor ihr anfangt, den Brief zu lesen, möchte ich euch beide bitten, euch hinzusetzen.“ Remus kommt dieser Aufforderung gleich nach und nimmt auf dem nächsten Stuhl Platz und widmet sich dann wieder dem Blatt Pergament.

Sirius, ich habe beide geschrieben, setz dich einfach neben Remus, sofort“, liest letztgenannter den Brief von Sirius` Patenkind weiter vor, das Sirius und er so sehr lieben, als wäre es ihr eigenes Kind. Der Brief war erst vor ein paar Minuten von dessen Schneeeule gebracht worden. Die beiden Männer, von denen der Angesprochene tatsächlich noch steht, schauen sich verdutzt an und schließlich setzt sich Sirius Black, inzwischen freigesprochener Ex-Häftling, etwas verwundert neben seinen Lebenspartner an den Tisch.

„Gut so“, liest Remus weiter vor, wobei er etwas schmunzeln muss, nachdem Sirius sich neben ihn auf den freien Stuhl gesetzt hat. „Da ich euch beiden etwas Wichtiges mitzuteilen habe und nicht weiß, wie ich diese Neuigkeit umschreiben könnte, um euch alles schonend beizubringen und auch nicht die Zeit dafür habe, habe ich mich für die direkte Art entschieden:

Also

Erstens, ich bin schon eine Weile schwer verliebt... mit Herzklopfen, Schmetterlingen und Herzchenaugen.. und in einer Beziehung.

Zweitens, ich bin schwul, Sirius schau nicht so geschockt, du bist es doch selbst, oder muss ich mir Gedanken um dich und Remus machen?“

Und tatsächlich blickt Sirius erst Remus und dann den Brief geschockt an. *Harry ist schwul, mein kleiner Harry. Er ist doch erst 22, da hat er noch nicht über seine sexuelle Orientierung nachzudenken. Das geht doch nicht,* schwirren gleich diese Gedanken durch Sirius`Kopf und da er in der Regel auch ausspricht was er denkt, tut er dies auch glatt. Der Werwolf lässt sich durch die Unterbrechung allerdings nicht stören und fährt mit den nächsten Zeilen weiter fort.

Drittens, ich bin keine Jungfrau mehr, ...“ „Was, wer hat es gewagt, meinen Kleinen anzufassen, dem hex ich einen sehr schmerzhaften und langanhaltenden Crucio an den Hals“, ereifert sich der aufspringende Schwarzhaarige und unterbricht Remus erneut beim Vorlesen.

Der wiederum schaut nur kurz seinen Partner an und liest in aller Seelenruhe den Brief von Harry weiter vor, „nein du wirst denjenigen, der mich entjungfert hat nicht ganz langsam zu Tode foltern, also setz dich wieder hin oder Remus wird den Brief alleine weiterlesen. Außerdem bekommst du nichts zu Weihnachten, wenn du deine unkontrollierten Mordgedanken nicht ganz weit weg schiebst.“

„Was, kein Weihnachtsgeschenk?“, kommt es überrascht und etwas beleidigt von Sirius, der mit vorgeschobener Unterlippe nun eher wie ein schmollendes kleines Kind wirkt und nicht wie ein fast 40jähriger Erwachsener, bei dem es erst jetzt klick macht, was genau Remus weiter vorgelesen hat und wie zutreffend doch Harrys Ansagen sind. „Äh, Remus, woher weiß Harry das alles. Hier hängen doch nicht solche Muggelkemares oder wie diese Geräte heißen?“, fragt er, nachdem die erste Wut verraucht war, sichtlich verwirrt seinen Werwolf.

Der wiederum kann ein Lachen nur schwer unterdrücken: „Ich vermute mal, das unser liebes Patenkind dich einfach zu gut kennt und nun setz dich oder ich lese den Brief wirklich ohne dich weiter. Also hör zu“, kommandiert Remus schließlich seinen Schatz rum. Was muss Sirius sich auch immer so aufregen. War doch klar, dass Harry inzwischen mindestens einmal die Bettlaken mit einer anderen Person durcheinander gebracht hat, egal ob weiblich oder männlich. Aber nein, der Animagus muss immer zu beschützerisch seinem Patensohn gegenüber sein. Er liest aber dennoch weiter vor, nachdem der Wüterich tief durchgeatmet und sich halbwegs beruhigt und gesetzt hat.

Viertens, ich habe in unserer Beziehung den passiven Part und bin überaus glücklich darüber. Siri, malträtiere mit den Fingern den Tisch nicht und an das reinbeißen brauchst du erst recht nicht zu denken, denn du brauchst ihn noch.“

Angesprochener löst automatisch seine verkrampften Finger, die sich in die Tischplatte zu krallen gedachten, als er das hört. Seine Knöchel hatten schon eine ziemlich bleiche Farbe angenommen und er steckt sie ganz schnell in seine Hosentaschen. Remmy kann darüber nur amüsiert seinen Kopf schütteln und liest weiter vor.

„Mein Schatz ist so aufmerksam und liebevoll, das ich mein Glück kaum fassen kann. Er trägt mich regelrecht auf Händen und liest mir jeden Wunsch von den Augen ab. Ich hätte nie gedacht, das er so eine einfühlsame und rücksichtsvolle Seite hat und sie ganz allein für mich reserviert hat und sonst niemandem zeigt.“

An dieser Stelle muss Remus einfach kurz unterbrechen. Durch diese Aussage von Harry kommen unweigerlich Erinnerungen in ihm hoch. Erinnerungen über seine ersten Jahre mit Sirius noch zu Schulzeiten und an den Neubeginn ihrer Beziehung nach dem Tod des dunklen Lords und so stiehlt er seinem Schatz einen liebevollen Kuss, den dieser gleich erwidert. Allerdings löst er sich für seine Verhältnisse doch recht schnell wieder mit einem entschuldigenden Lächeln wieder von ihm, da er auf den Rest von dem Brief schon sehr gespannt ist.

Fünftes, ich gehöre zu den 12% der männlichen Zauberer die empfängnisfähig sind. Remus, ich glaube, du solltest meinen lieben Patenonkel darüber aufklären, was es bedeutet, wenn ein Mann „empfängnisfähig“ ist, denn er schaut etwas konsterniert aus der Wäsche.“

Diese Aussage lässt Remus Lupin überrascht aufsehen und tatsächlich kann er das reinste Unverständnis in den Augen seines Sitznachbarn erkennen. Was aber wohl eher, so vermutet er zumindest, daran liegt, dass Sirius nicht weiß, dass das bei Männern möglich ist, als das er den Begriff nicht kennt oder versteht.

„Ich erkläre es dir später“, beantwortet er dann auch schon Sirius stumme Frage, bevor dieser zum Sprechen ansetzen kann.

Sechstens und letztens ergibt sich aus den ganzen Punkten:

Ihr beide werdet Großpaten oder besser gesagt Großeltern, denn Severus und ich werden Eltern.“


Klonk, das hat gesessen. Obwohl das Oberhaupt der Blacks sitzt, hat es doch noch mit dem Boden Bekanntschaft gemacht, als es vor Schock in dem Moment vom Stuhl und in Ohnmacht fällt, als sein Liebster den Namen des Partners seines über alles geliebten Patenkindes vorliest und vermutlich dabei das wesentliche noch nicht mal registriert hat und zwar dass Nachwuchs ins Haus steht. Man sollte doch wirklich meinen, das ein Mann, der 12 Jahre Askaban überlebt hat ohne den Verstand zu verlieren, so eine Nachricht, das der Patensohn eine Beziehung mit dem einstigen Schulfeind führt, locker verkraften könnte. Aber weit gefehlt. Sie hat ihn regelrecht umgehauen.

Lupin wiederum ist hin und hergerissen. Soll er jetzt nach Sirius sehen oder doch lieber den Brief zu Ende lesen. Da allerdings sein Schatz einen ziemlichen Dickschädel hat und es eventuell besser ist, schon mal alleine vorzulesen, um Sirius spätere Passagen einfühlsamer darzustellen und nicht mit Harrys ´Holzhammer-Methode`, widmet er sich erneut dem Brief.

„Remmy, kümmere dich bitte um Siri, der vermutlich nun den Schock seines Lebens erlitten hat und dann komm mit ihm schnellstmöglichst, wenn er diesen überwunden hat, ins Sankt Mungos. Die Zwillinge gedenken heute schon auf die Welt kommen zu wollen und nicht erst in zwei Wochen. Severus steht absolut untypisch für ihn neben sich und ist total hibbelig und treibt mich in den Wahnsinn. Ich brauche dringend eine ruhige Person um mich, die mich beruhigen kann. Bitte, Remus, hilf mir, bevor ich noch etwas mache, was ich später zutiefst bereuen würde.

Es tut mir leid, dass ich es dir und Sirius auf diese Weise mitteilen muss. Wir wollten euch morgen, beim Weihnachtsessen auf Hogwarts, zu dem ich euch eingeladen habe, über alles aufklären. Unsere Kleinen haben jedoch andere Pläne und wollen schon heute am Heiligabend das Licht der Welt erblicken.

Euer euch liebender Harry“

*Also war es doch die richtige Entscheidung erst mal den Brief zu Ende zu lesen. Na, dann wollen wir uns mal um zwei Dickschädel kümmern. Erst um den hier Liegenden und dann um Severus, damit dieser Harry beistehen kann*, erfasst der Wolf die Situation und macht sich gleich auf, seinen Freund aus dem Land der Träume zu holen.

Denn Remus freut sich schon auf den Familienzuwachs. Er hätte selbst gerne ein Kind mit Sirius, doch gehört er nicht zu den 12%. Allerdings, wenn man es genau betrachtet, haben sie schon ein Kind. Zugegeben, ein sehr erwachsenes, aber Harry wird sie ja höchstwahrscheinlich noch heute, ansonsten im Laufe der Nacht, mit zwei, vermutlich absolut zum liebhabenden, Enkelkindern beglücken. Ja Enkelkinder und keine Großpatenkinder, das sind sie für ihn.
Was will ein Werwolf schon mehr im Leben als eine glückliche, sich liebende Familie?
Gut, zum absoluten Glück fehlt noch, das Sirius und Severus sich nicht mehr streiten, aber das die beiden sich noch mögen werden, nun dafür würden Harry und er schon sorgen. Er wüsste auch schon wie er das anstellen könnte...


Und so hat auch dieser Brief, das zukünftige Leben seiner Leser in andere Bahnen gelenkt, als sie es sich jemals hätten vorstellen können, das es so einmal verlaufen würde.


~ * ~ Ende ~ * ~


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Hoffe ihr hattet spaß beim lesen.

Lieb Grüßt lumos


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