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Fanfiction

Rache - Kiss the Girl

von safranblüte

Wortlos blickte Hermine ihn an. Was wollte er damit sagen?
"Hör auf mich so anzustarren.", fuhr er sie nach einer Weile an, "So, jetzt hast du deine Antwort, und jetzt gib Ruhe und schlaf."
Schlafen. Ja, natürlich. Hermine konnte es sich genau vorstellen, wie gut sie nach dieser verdammten Vergewaltigung würde schlafen können.
Trotzdem legte sie sich wieder hin, die Augen zur Decke gerichtet.
Die Geschehnisse des letzten Tages, der letzten Woche wirbelten in ihrem Kopf herum.
Voldemort lag neben ihr, er bewegte sich aber nicht. Irgendwann merkte sie, wie er sich erhob und das Zimmer verliess. "Natürlich", dachte sie, "Monster schlafen nicht."
Ihre Gedanken flogen weiterhin in ihrem Kopf hin und her, und irgendwann schlossen sich ihre Augen, wie von Blei beschwert, und sie schlief ein, ohne es zu merken.

Als sie erwachte war es hell im Zimmer. Die spätsommerliche Sonne schien durch das einzige, relativ grosse Fenster ins Zimmer hinein und kitzelte an Hermines Augenlidern.
Langsam öffnete das Mädchen die Augen, und als ihr schlaftrunkenes Gehirn die Umgebung und deren Bedeutung registriert hatte, seufzte sie laut und steckte ihren Kopf unter das Kissen.
Irgendwann, als sie es nicht mehr aushielt einfach so tatenlos rumzuliegen, stand sie auf und ging ein paar Schritte im Zimmer umher. Ihr Unterleib schmerzte noch immer, die stichartigen Schmerzen allerdings waren einem eher dumpfen, pochenden Schmerz gewichen.
Ausserdem spürte die junge Hexe noch etwas anderes: ihr Magen knurrte.
Verständlich, schliesslich hatte sie doch längere Zeit nichts mehr gegessen.
Kaum hatte sie diesen Gedanken fertiggedacht, tauchte neben ihr mit einem lauten "Plopp" ein zerzaust aussehender Hauself auf.
"Soll Dizzy Miss etwas bringen?", fragte der Elf mit piepsiger Stimme.
Hermine, die erst darauf warten musste, dass sich ihr Herzschlag nach dem Schreck erholte, antwortete nach einer Weile:
"Es wäre sehr nett, wenn ich etwas zu essen bekommen könnte."
Der Elf nickte kurz und verschwand dann, mit einem nicht weniger lauten "Plopp" als zuvor.
Sekunden später war er zurück, und mit ihm ein Tablett voller Toast, Früchte, Marmelade, Jogurt...kurz gesagt, alles was Hermines Magen zu dieser frühen Stunde begehrte.

Nachdem sie gegessen hatte, erschien der Elf wieder, um das Geschirr abzuräumen.
"Weisst du, wo Voldemort ist?"
Dizzy zuckte bei der Erwähnung seines Herrn merklich zusammen, was bei Hermine (in Erinnerung an ihre B.Elfe.R-Zeiten) einen Stich in Herzgegend verursachte.
"Dizzy glaubt, der Meister befindet sich in seiner Bibliothek. Er ist in letzter Zeit oft da. Seit der böse Junge gestorben ist."
"Der böse Junge? Meinst du etwa Harry Potter?"
Bei diesem Namen zuckte der Elf noch stärker zusammen.
"Ja, böser Junge. Meister war immer sehr wütend wegen dem Jungen. Dann musste Dizzy oft bestraft werden."
Hermine wollte den Elf schon trösten, doch im selben Moment schwang die Tür auf und Voldemort betrat das Zimmer.

"Dizzy, hör auf sie zu belästigen. Hau ab dahin wo du hingehörst."
Der Elf stammelte ein "Ja, Meister" und war verschwunden.
Mit einem breiten Grinsen im Gesicht schritt Voldemort auf Hermine zu, die sich mittlerweile von ihrem Stuhl erhoben hatte. Sie fühlte sich besser wenn sie zumindest auf annähernd derselben Höhe wie Voldemort war.
"Wie ich sehe hast du dich gut erholt."
Sie antwortete nicht. Dicht vor ihr blieb er stehen, dann bückte er sich hinunter und küsste sie auf die Lippen.
Erschrocken wich Hermine zurück. Wieso tat er das nur die ganze Zeit? Es passte so nicht zu ihm..Und sie mochte es nicht.
"Du fragst dich bestimmt, was du jetzt tun sollst, hmm?"
Sie nickte.
"Du kannst in die Bibliothek, lesen. So lange, wie ich keine andersweitige Verwendung für ich habe."
Hermine wurde wütend.
"Du sprichst die ganze Zeit so als ob ich dein Eigentum wäre!"
Schon wieder grinste er.
"Du bist mein Eigentum."
"Nein, das bin ich nicht, wie kommst du auf die Idee dass ich dir gehören könnte!", schrie sie.
Sein Crucio zeigte ihr, dass sie zu weit gegangen war.
Als der Schmerz endlich aufhörte, packte Voldemort die Gryffindor am Handgelenk und fuhr sie an:
"Erlaube dir nicht, so mit mir zu sprechen. Du bist mein Eigentum, das ist Tatsache. Deine Familie ist tot, deine Freunde sind tot. Du hast niemandem, zu dem du gehen kannst, du hast niemanden mehr ausser mir. Also sei dankbar für das was ich dir gebe und gehorche!"
"Einzig und allein für den Tod wäre ich dankbar!"
Er sagte nichts mehr sondern drehte sich um und zerrte sie brutal am Handgelenk mit zur Tür. Sie gelangten in einen sehr langen Gang mit scheinbar zwei dutzend Türen. Durch eine davon trat Voldemort und sie befanden sich in der sagenumwobenen Bibliothek des dunklen Lords.

Es war eine riesige Halle, mit mehreren grossen Fenstern durch die das warme Sonnenlicht strömte und mit scheinbar hunderten gut gefüllten Bücherregalen, die bis unter die Decke des hohen Raumes reichten.
Hermine war fasziniert.
"Mach den Mund wieder zu."
Peinlich beschämt schloss Hermine ihren Mund, der sich durch das grosse Staunen tatsächlich geöffnet hatte.
Sie beschloss entgegen aller Vernunft Kontra zu geben:
"Ich hätte mir das doch anders vorgestellt."
Voldemort sah sie erstaunt an.
"Naja, die ganzen Fenster. Ich meine, was soll das? Du bist doch der DUNKLE Lord."
Er funkelte sie wütend an, packte auch ihr zweites Hangelenk und zog sie nahe zu sich heran.
Dann flüsterte er ihr mit gepresster Stimme ins Ohr:
"Du bist zu frech. Du bist eine Sklavin, vergiss das nicht! Du solltest nicht frech sein, sonst verliere ich womöglich die Geduld mit dir.."
Hermine lief ein Schauer den Rücken hinunter. Doch dann hörte sie an ihrem Ohr plötzlich ein leises Lachen und danach:
"Dein vorlautes Maul gefällt mir...und deine Angst noch mehr."
Seine Lippen wanderten über ihre Wangen und dann berührten sie für einen ganz kurzen Moment ihre eigenen Lippen.
Hermine wollte den Kopf wegdrehen, doch dann war es schon vorbei.
Schnell trat sie einen Schritt weg von ihm und steuerte auf ein grosses, rotes Samtsofa zu, auf dem ebenfalls einige Bücher lagen.
Sie spürte seine Anwesenheit hinter ihr, er war ihr also gefolgt.
Seufzend liess sie sich auf das Sofa sinken, doch sobald sie darauf auftraf, verzog sie das Gesicht. Sofort war wieder ein schmerzhafter Stich durch ihren Unterkörper gefahren, eines seiner liebreizenden Souvenirs....
Voldemort sah sie etwas verwirrt an.
"Was ist los?"
Sie schenkte ihm einen gehässigen Blick.
"Es tut weh. Mein Inneres."
"Was?", jetzt schien er komplett aus dem Konzept zu sein.
Sie sah ihn an, als ob er ein besonders begriffsstutziges Kind wäre.
"Ja mein Gott, was erwartest du? Ich war ein taufrisches, unschuldiges Mädchen bevor ich dich traf. Und jetzt sieh was du mit mir gemacht hast..."
Sein Gesichtsausdruck vollführte einen wahrlich beeindruckenden Kostümwechsel. Von verwirrt über verärgert zu belustigt.
Schon wieder hatte er dieses Grinsen auf dem Gesicht, von dem Hermine nicht mehr genau wusste ob sie es abstossend oder einfach nur abnormal finden sollte...
Dann liess er sich neben sie aufs Sofa fallen und meinte:
"Vielleicht kann ich da ja Abhilfe schaffen."
Er zog sie zu sich. Und küsste sie schon wieder. Aber diesmal richtig. So wie am vorigen Abend.
Die Erinnerung an den Abend waren es, die Hermine plötzlich klar machten, dass sie das hier nicht geniessen sollte.
Schnell schubste sie ihn weg.
"Das hilft wenig."
Jetzt war er doch verärgert, schon hob er seinen Stab, doch dann schien er es plötzlich schrecklich eilig zu haben, sprang vom Sofa auf und ging so schnell und doch so elegant aus dem Zimmer, dass Hermine fast glaubte ihn schweben zu sehen.

Sobald er weg war strich sie sich mit ihrem Arm über die Lippen.
Sie war von Voldemort geküsst worden. Oder naja...man könnte auch sagen, sie hatte Voldemort geküsst..auf jeden Fall hatte sie sich zu spät zur Wehr gesetzt.
"Naja", dachte sie, "eigentlich nutzt es mir ja doch nichts wenn ich mich wehre..".
Um sich abzulenken griff sie nach dem nächstbesten Buch und blätterte darin herum. Es handelte von schwarzer Magie. Natürlich.

Sie verweilte so lange in der Bibliothek, bis kein Sonnenlicht mehr durch die Fenster drang.
Den ganzen Tag las sie..und dachte nach.
Was mochte dieser Bastard nur mit ihr vorhaben? Wieso benahm er sich so seltsam, was trieb er für ein Spiel mit ihr?
Wiederum war es Dizzy, der sie aus ihren Gedanken riss.
"Der Meister wünscht Miss im Speiseraum zum Dinner zu sehen."
Der Elf fasste sie an der Hand und bevor Hermine irgendetwas entgegnen konnte, stand sie schon im Speisezimmer.
Voldemort sass am einen Ende des riesigen Holztisches und blickte auf, als er sie bemerkte. Der Elf disapparierte schnell wieder.
"Komm."
Sie ging zu ihm hin und als er nichts mehr sagte setzte sie sich an den einzigen Platz der ausser seinem noch gedeckt war.
"Hast du genug gelesen für den Moment?"
Sie nickte.
Voldemort begann mit sichtlichem Appetit zu essen. Schon wieder etwas, was Hermine verwunderte. Also ernährte er sich defintiv nicht von Schlangenblut.
"Dummes Mädchen.", meinte er, "Ich habe dir doch gestern schon einmal gesagt, dass das nur ein dummes Gerücht ist."
Er schaute schnell auf Hermines Teller, die noch nichts angerührt hatte. Seine Gegenwart vermieste ihr den Appetit ziemlich.
"Du solltest etwas essen."
Sie begann mit der Gabel ein wenig auf dem Teller herumzustochern und ass ein paar winzige Bissen.
Für den Rest des Essens schwiegen sich beide an.
Hermine jedoch bemerkte sehr wohl wie Voldemorts Blicke immer wieder über sie glitten. Und ihr Herz verkrampfte sich beim Gedanken an die folgende Nacht.

Als sie fertig waren nahm Voldemort wieder ihr Handgelenk und führte sie zurück ins Schlafzimmer.
Je näher sie diesem kamen, desto mehr begann Hermine wieder zu zittern.
Als sie mitten im Raum standen, stoppte Voldemort und drehte sich abrupt zu ihr um.
"Er wird es doch wohl nicht schon wieder tun..." war Hermines letzter Gedanke bevor er sie, tatsächlich, schon wieder in einen ziemlich leidenschaftlichen Kuss zog.
Irgendwann löste sie sich von ihm und sagte atemlos:
"Wieso zum Teufel tust du das die ganze Zeit?! Wieso vergewaltigst du mich nicht einfach wieder, nimmst dir nicht ganz einfach was du willst? Aber nein du küsst mich andauernd...verdammt was gibt dir das Recht mich zu küssen?! Und jetzt sag nicht wieder ich sei dein Eigentum...das meine ich gar nicht. Aber wieso benimmst du dich so abartig?"
Er schaute sie grinsend an. Dann meinte er:
"Hmm..die ersten beiden Male konnte ich nicht anders, beim dritten Mal hast du so ausgesehen, als ob du es bräuchtest und gerade eben war aus Gewohnheit."
Hermines Innere brodelte. Was dachte er sich eigentlich?!
Doch bevor sie noch etwas sagen konnte hatte er sie schon gepackt und auf das Bett geworfen.

TBC


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