Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Rache - Spiel, Satz, Sieg

von safranblüte

Lustlos schlug Hermine die nächste Seite des Buches auf.
Im Grunde genommen waren alle Werke in Voldemorts Bibliothek äusserst interessant, selbst wenn es fast ausschliesslich um schwärzeste Magie ging.
Doch sosehr sie sich bemühte, ganz im Studium der verschiedenen Bücher unterzugehen, las sie nicht wirklich. Sie registrierte zwar jedes Wort, jeden einzelnen Buchstaben, doch die Sätze erreichten irgendwie ihr Ziel nicht. Es war, als würden die Informationen ihren Verstand nur streifen, jedoch überhaupt nichts hinterlassen.

Als draussen allmählich die Sonne hinter dem Horizont verschwand und das Licht sich aus der Bibliothek zurückzog, strengte sich die Gryffindor, die inmitten eines riesigen Kreises aus aufgeschlagenen Büchern auf dem Boden sass, besonders an, um die verschiedenen Textstellen in ihren Verstand zu pressen.

Irgendwann begannen ihre Augen aufgrund ihrer ungesunden Beschäftigung zu schmerzen und sie warf das Buch in ihren Händen frustriert zu Boden.
Müde liess sie sich auf den Boden sinken und schloss für einen Moment die Augen.

Voldemort hatte sie seit geschlagenen sechs Tagen völlig ignoriert.
Anfangs hatte sie ihn noch gesehen, als er sich des Nachts neben sie gelegt hatte.
In der dritten Nacht hatte sie etwas zu ihm sagen wollen, die Worte waren schon im Begriff ihren Mund zu verlassen, als er sie sofort mit einem bitterbösen Blick strafte. Eilig schloss sie ihren Mund wieder, drehte sie sich von ihm weg und schloss die Augen.

Dann hatte sie es nicht mehr ausgehalten und hatte angefangen, in der Bibliothek auf einem Sofa zu schlafen. Erst hatte sie gedacht, diese Frechheit ihrerseits würde ihn so wütend machen, dass er sie zumindest beschimpfen würde, doch nichts dergleichen geschah.
Es war, als wäre sie ein Geist. Wenn sie ihm zufällig einmal begegnete, schien er durch sie hindurch zu sehen.

Hermine hatte die Bibliothek seit fast drei Tagen nur verlassen, um auf die Toilette zu gehen oder etwas Kleines zu essen.

Nun sass sie schon seit mehr als acht Stunden inmitten all der Bücher.
Wieso ignorierte er sie nur andauernd? Was hatte das denn für einen Sinn?
Wenn er sie schon ihrer Freiheit beraubte, dann sollte er sich doch wenigstens auf welche Art und Weise auch immer mit ihr vergnügen oder sie töten. Oder irgendetwas Anderes mit ihr tun.
Ansonsten war die ganze Aktion doch sinnlos.
Doch nichts..er redete nicht mit ihr, er rührte sie nicht an, er vergeudete noch nicht einmal einen Blick für sie.
Gar nichts.

Hermine wusste nicht, weshalb sie das so wütend machte und sosehr beschäftigte. Eigentlich sollte sie doch froh sein, dass er sie in Ruhe liess.
Diese Reaktion ihrerseits brachte die junge Hexe nur noch mehr auf.
"Wahrscheinlich habe ich mich einfach zu sehr an diesen Idioten gewöhnt..", dachte sie.
Ja, wahrscheinlich hatte er genau dies beabsichtigt. Es war so, wie sie es von Anfang an vermutet hatte. Er spielte irgendwelche kranken Psychospielchen mit ihr.
Und sie machte auch noch mit.

Ausser sich vor Wut und Verzweiflung ergriff sie eines der im Raum herumfliegenden Bücher und pfefferte es gegen eines der grossen Fenster.
Diese dummen Bücher, auch das war eine Sache die sie auf 180 brachte. Die Bücher in der Bibliothek hatten die nervige Angewohnheit, sich nach einer bestimmten Zeit selbst zurück an ihren Platz in einem der vielen Regale zu begeben.
Aus den paar Dutzend Bücher, die um Hermine herum lagen, flogen immer wieder welche mit einem leisen zisch weg.
Dabei wollte sie doch so gerne ein bisschen Unordnung in Voldemorts Bibliothek stiften...

Sie nahm ein zweites Buch und schmiss es gegen das Fenster, diesmal mit voller Kraft.
Das Geräusch, das sie in diesem Moment vernahm, liess ihr Herz beinahe Freudensprünge machen.
Das Glas gab ein leises Klirren von sich, so als ob es an einer Stelle eingerissen wäre.
Böse lächelnd griff sich Hermine das nächstbeste Buch, um es mit voller Wucht gegen die Scheibe zu werfen.
Und das tat sie wieder und wieder und wieder.

Bei einem besonders dicken Exemplar von "Necrophobiae" barst das Glas schliesslich mit einem lauten Klirren.
Sofort rannte Hermine mit ausgestreckten Armen auf das Fenster zu.
Als sie die kalte Abendluft an ihren Armen und in ihrem Gesicht spürte, hätte sie vor Freude am liebsten geweint.
Wie lange schon hatte sie keine frische Luft mehr eingeatmet!
In keinem Raum hatte sie je ein Fenster auch nur einen Spaltbreit öffnen können. Wahrscheinlich war das eine Vorsichtsmassnahme, damit Gefangene wie sie nicht auf die Idee kamen, sich in den Tod zu stürzen.

Sie hatte den Gedanken kaum zu Ende gedacht, als sie plötzlich von hinten gepackt, vom Fenster weggezerrt und zu Boden geworfen wurde.

Als sie sich von dem Schock erholt hatte und ihren "Angreifer" anschaute, blickte sie - wie konnte es auch anders sein - in das äusserst aufgebrachte Gesicht des dunklen Lords.

"Bist du des Wahnsinns!?!"

Mit offenem Mund starrte sie ihn an. Er sprach mit ihr!

"Du kannst den Mund wieder zumachen."

Verschämt schloss sie ihren Mund und blickte zu Boden. Doch da hörte sie ein ziemlich seltsames Geräusch aus der Richtung es Fensters, an dem sie eben noch gestanden hatte.

Was sie sah, liess sie vor Überraschung aufspringen. Von den Rändern der zerschlagenen Scheibe "wuchs" blitzschnell neues Glas, sodass es nach nur einer Millisekunde in der Mitte mit einem lauten Knall zusammentraf.

"Ein paar Sekunden mehr und dein Kopf hätte sich auf die Reise nach unten begeben."
Fassungslos schaute Hermine auf die Fensterscheibe, danach zu Voldemort.
"Wobei mir der Rest von dir ja immernoch gereicht hätte, zumindest bis zu einem gewissen Punkt."

Dieser Satz und sein blasiertes Grinsen erinnerte Hermine daran, dass sie eigentlich stinksauer war.
Schnell rappelte sie sich vom Boden auf und stellte sich mit verschränkten Armen und bitterbösen Blick vor Voldemort hin.

"Schau mich nicht so an, ich habe dir soeben das Leben gerettet.", meinte er offensichtlich belustigt.

"Na vielen Dank auch.", erwiderte sie in dem sarkastischsten Ton, den sie zu Stande brachte.

"Nicht so frech. Sonst überlege ich es mir vielleicht doch anders und entledige dich eigenhändig deines hübschen Kopfes."

Sie wollte gerade kontern, doch er liess ihr keine Gelegenheit, sondern verschloss ihren Lippen mit den seinen.

Im ersten Moment war sie so überrumpelt, dass sie einfach mitmachte, doch dann wand sie sich und schob ihn von sich weg.

"Was soll das?"

"Was soll was?! Ich dachte, dieses Thema hätten wir schon zur Genüge durchgekaut. Du bist meine Gefangene, ich kann mit dir tun, was ich will. Unter anderem auch das hier."

Nun zog er sie schon wieder zu sich, um sie nur noch verlangender zu küssen.

Wütend löste sie sich erneut von ihm.

"Du hast mich die letzten sechs Tage keines Blickes gewürdigt! Es hat dich noch nicht einmal gestört, als ich eigenmächtig entschieden habe, in der Bibliothek zu schlafen. Und jetzt tust du so als ob gar nichts gewesen wäre!"

Er schwieg einen Moment, dann öffnete er den Mund und begann tatsächlich laut loszulachen.

Jetzt war es um Hermine geschehen. Voller Zorn stürzte sie sich auf ihn und begann mit ihren Fäusten auf ihn einzuhämmern. Da es nicht das erste Mal war, dass sie so einen Angriff auf ihn startete, hielt seine Überraschung nicht lange an und sogleich umschloss er ihre Handgelenke mit einem unnachgiebigen Griff und stiess sie gegen eines der Bücherregale.

Absichtlich provokant platzierte er ein paar federleichte Küsse von ihren Schlüssenbein über ihren Hals nach oben bis hin zu ihrem Ohr.
Sie wand sich und versuchte ihn wiederum von sich zu schieben, doch diesmal war er eindeutig darauf aus, sie nicht entkommen zu lassen und so hatte sie keine Chance.
Als er bei ihrem linken Ohr angekommen war, flüsterte er:
"Weisst du, was ich sehr amüsant finde?"
Sie antwortete nicht.

Er liess ein kehliges Lachen erklingen und sagte dann etwas lauter:
"Du wirst nicht müde zu wiederholen, dass du meine Gefangene bist, doch gerade eben hast du dich so aufgeführt, als wärst du meine Geliebte."

Vor Schreck riss Hermine ihre Augen weit auf.
Heftig schüttelte sie ihren Kopf.

"Nein, nein, nein! Das ist nicht wahr!"

Er grinste sie an und apparierte zusammen mit ihr.

Im Schlafzimmer hielt er sie immer noch gegen eine Wand gedrückt.
Langsam zog er sie mit sich zum Bett, legte sie darauf und blieb, ihre Handgelenke nach wie vor in festem Griff, gebückt über ihr stehen.

Hermine fuhr ihn wütend an: "Hör auf! Hör sofort auf damit!"

Wieder grinste er.

"Wehr dich doch."

Dann liess er ihre Handgelenke loss und machte sich daran, ihr Top nach oben zu schieben.

Er legte sich neben sie und begann, mit seinem Zeigefinger etwas auf ihren Bauch zu zeichnen.

Hermine war wie gelähmt. Noch immer hallten seine Worte in ihrem Kopf wider.

"Was machst du da! Hör auf!"

"Wehr dich, wenn es dir nicht gefällt."

Ja, das sollte sie tatsächlich tun, sich wehren. Doch bevor sie sich aus ihrer Starre reissen konnte, erkannte sie plötzlich, was er die ganze Zeit auf ihren Bauch zeichnete.

Es war ein Schmetterling.

TBC¨

@all..meine lieben kommi-schreiber^^
ihr seit die besten!! also echt..nachdem ich euch so lange hängen gelassen habe *schäm*..es tut mir echt leid. das problem bei mir ist die inspiration..das gilt auch für meine anderen ffs..es dauert oft einfach seeeehr lange bis mir etwas einfällt, was mir gut genug erscheint, um es aufzuschreiben..ich will die geschichten einfach nicht ruinieren..xD
hmm deshalb werde ich mich wohl für den moment vor allem auf "rache" konzentrieren...obwohl ich "flucht" und "orienteering" nicht vergessen habe! irgendwann wirds damit auch weitergehen..doch vielleicht muss ich erst eine ff beenden bevor ich an einer anderen weiterschreiben kann...SORRY!!!

tja trotz allem hoffe ich, dieses chap hat euch gefallen!
ein RIESENKEKS für alle
safranblüte


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Solche Menschen gibt es viele: Äußerlich sind sie ausgesprochen charmant, aber unter der Oberfläche brodelt es. Für mich als Schauspielerin eine schöne Herausforderung. Ich bin überzeugt, dass Dolores ihr Vorgehen für absolut korrekt hält. Sie tut, was sein muss, und das sind die Schlimmsten, denn sie haben kein Verständnis für die andere Seite. Kompromisse gibt es nicht.
Imelda Staunton über Umbridge