
von niobe87
Hallöle...
Und weiter gehts im strengen Plan von FgE...
Mein Dank an: Daughter of the Darkness
Kapitel 6 – Klarheit gegen Unwissenheit
Harry zerknüllte den Zettel, den er soeben noch von Malfoy bekommen hatte, in der Hand.
Zu mehr war er nicht fähig.
Er starrte zu der geöffneten Tür und erblickte etwas, mit dem er nicht mal nur im Ansatz gerechnet hatte und was ihm die Luft zum Atmen abschnürte.
Dort im Türrahmen stand niemand Anderes als Ginny.
Nein, es war nicht nur Ginny. Es war Ginny in Klamotten, die ihn hart schlucken ließen.
Ein kurzer, schwarzer Rock, ein enges, schwarzes Oberteil, dass oberhalb ihrer Brust mit Spitze besetzt war und keine Träger hatte, schwarze Kniestrümpfe, in die sie ihre langen Beine verpackt hatte und die durch ein Strumpfband an ihrem Oberschenkel gehalten wurden.
Harrys Kinn fiel einfach nach unten, als sie einfach nur dastand, keinerlei Bewegung zeigte und ihn fixierte.
Ein teuflisches Lächeln umgab ihre Lippen, während ihre schwarz gefärbten Lider sich genüsslich schlossen.
Langsam begann sie sich in Bewegung zu setzen und kam auf ihn zu, nicht ohne ihre Hüften dabei lässig von der einen zur anderen Seite wandern zu lassen.
Harrys Kopf war wie leer gefegt.
Weg waren alle Gedanken an Malfoy und letzte Nacht.
Was interessierte ihn dieser verdammte Malfoy, wenn Ginny so...so...verdammt...
Als sie direkt vor ihm stand, so dass Harry sich ihrer Wärme mit einer Übermächtigkeit bewusst wurde, begannen diese wunderbaren, mit Lippenstift rot gezeichneten Lippen sich in einer göttlichen Form zu bewegen, so dass Harry sie am liebsten sofort an sich gerissen hätte.
„Harry?“, begann Ginny leise zu flüstern, während dieses teuflische, verführerische Lächeln nicht von ihren Lippen wich.
„Hm?“, machte Harry und konnte den Blick nicht von diesen funkelnden Lippen lassen, während eine ihrer Hände, die in ellenbogenlangen, schwarzen Netzhandschuhen lagen, seinen Nacken umfasste und ihn zu sich zog.
„Ich werde dich nicht aufgeben.“, flüsterte sie hauchzart in sein Ohr und schob sich dann an ihm vorbei, um auf das Bett zu krabbeln, das direkt hinter Harry lag, so dass dieser sich mit einem Ruck herumdrehte und sah, wie sie sich hinsetzte und ihre Unterarme auf dem Bett abstütze.
Sie legte den Kopf etwas schief und sah ihn berechnend an.
Was hatte sie gerade noch gesagt?
Harry verfluchte sich dafür, dass er anscheinend so schnell rumzukriegen war und ließ sich erneut aus seinen Gedanken reißen.
„Komm her.“, flüsterte sie.
Harry krabbelte auf das Bett, unfähig zu denken, vollkommen willenlos und absolut verloren in diesem schönen, heißen Anblick, der sich ihm da bot.
Sachte legte er sich auf sie und starrte sie noch immer sprachlos und mit aufgerissenen Augen an.
„Was...“, setzte er heiser an, doch er musste sich räuspern und gab Ginny somit noch mehr Gelegenheit, seinem Kopf einen weiteren Aussetzer zu verpassen.
„Ich will, dass du mir die Klamotten vom Leib reißt.“, wisperte sie, so dass Harry einige Sekunden brauchte, um zu registrieren, was sie soeben gesagt hatte.
Doch als die Worte in sein Hirn drangen, rissen sich seine Augen noch ein wenig weiter auf und starrten auf die Sachen, die sie trug.
Der Drang, einfach an diesem dünnen Shirt zu reißen, wurde plötzlich so stark, dass er ihm einfach nachgeben musste und sich mit einer Hand neben Ginnys Kopf abstützend, um diesen störenden Fetzen Stoff kümmerte.
Mit seiner freien Hand packte er den Stoff und riss ihn auseinander.
Ginny ruckte bei dieser kräftigen Erschütterung zusammen und stöhnte leise, als sei es genau das Richtige.
Harry blickte Ginny noch einmal kurz in die Augen, senkte dann den Kopf und leckte mit seiner Zunge über den freigelegten Bauch.
Sie bog sich ihm entgegen und umklammerte seinen Nacken, während ihr Oberkörper sich tiefer zurücklehnte, um Harry so viel Angriffsfläche wie möglich zu bieten.
Harry fuhr mit seiner Zunge hoch zu der Beuge zwischen ihren Brüsten, die noch immer durch den Stoff bedeckt wurden, so dass Harry beide Hände auf ihren Busen legte und den Stoff endgültig zerstörte. Er fiel in zwei Teilen zu beiden Seiten Ginnys herunter.
Wieder keuchte Ginny und warf den Kopf tief in den Nacken, um Harrys Blicke auf ihre nackten Brüste genießen zu können, die durch ihre Bewegungen sanft hin und her wippten.
Wer hätte auch ahnen können, dass sie keinen BH trug?
Harry leckte kurz über eine ihrer Brustwarzen und saugte sich dann fest. Ein kurzer Biss ließ Ginny heftig aufstöhnen und Harry ließ sich dadurch von der Situation gefangen nehmen.
Seine freie Hand schob sich nach oben zu ihrer anderen Brustwarze und strich beherzt darüber, nahm sie zwischen zwei Finger und rieb sie, so dass sie sogleich hart wurde und sich aufstellte.
Ginny atmete tief ein, so dass Harrys Blick wieder zu ihrem Bauch geführt wurde und er zog eine Spur von zarten Küssen zu ihrem Nabel, während die eine Hand weiterhin ihre Brust umspielte und die andere sich ihren Weg zu den Oberschenkeln bahnte.
Hitze schlug ihm entgegen, als er Ginny zwang die Beine zu öffnen.
Seine Hand rutschte ganz automatisch an einem ihrer Oberschenkel nach oben noch tiefer unter den Rock.
Ginny schien die Luft anzuhalten, denn Sekunden lang war kein Mucks zu hören, bis sie die Luft kräftig ausblies und Harrys Nacken streiften, so dass sich die Härchen dort aufrichteten.
Doch auch etwas Anderes richtete sich langsam aber sicher auf und Harry bemerkte schmerzlich, dass seine Hose beinahe platzte.
Zischend atmete er die Luft ein.
„Verdammt...“, presste er hervor, während sein gesamter Körper immer unruhiger wurde.
Er musste diese Hose los werden.
Doch er wurde von Ginny abgelenkt, die ihre Beine weit öffnete, um Harrys plötzlich bewegungsloser Hand zu bedeuten, dass sie jetzt keinen Rückzieher machen sollte, was Harry im Leben nicht eingefallen wäre.
Sein Oberkörper rückte nach oben, näher zu ihrem Kopf, mit den halb geöffneten, roten Lippen, den glühenden Wangen und den geschlossenen Augen, während seine Hand tiefer zwischen ihre Schenkel glitt.
Seine Lippen drängten sich auf ihre, zwangen sie, sich zu öffnen, so dass seine Zunge fordernd Einlass fand und sie sachte in seinen Mund seufzte.
Unterdessen fand seine Hand den Weg zu ihrem Schritt und er war keineswegs überrascht, dass sie keinen Slip trug.
Im Gegenteil. Er lächelte süffisant in den tiefen und leidenschaftlichen Kuss hinein und begann, ihren Intimbereich sachte zu massieren.
„Gefällt dir das?“, hauchte er dominant in ihr Ohr und zwang sie somit ihre Augen zu öffnen, während ihre Wangen scharlachrot anliefen und ihm somit bestätigten, dass sie es genoss.
Wieder lächelte Harry berechnend und registrierte, wie sehr er sie und ihren Körper kontrollierte.
Je heftiger er über ihre Schamlippen strich, sie leicht spreizte und zwischen sie glitt und je öfter er ihre Klitoris rieb, desto willenloser und wehrloser wurde sie.
Er fing an dieses Gefühl von Kontrolle zu lieben. Es war wunderbar, Macht über einen Menschen zu haben, ihn zu etwas zu bringen, was er sonst nicht tun würde.
„Du magst das, oder?“, fragte er leise und kalt. Er wusste, dass es ihren Verstand kosten würde, wenn er so mit ihr redete.
Sie nickte, während ihre Augen tatsächlich scheu und eingeschüchtert zu ihm aufsahen.
„Rede nicht so mit mir! Bitte...“, flehte sie eingehend, so dass sie Harry zu mehr Kälte und Rücksichtslosigkeit trieb.
„So schüchtern auf einmal? Was hast du? Das ist doch genau das, was du wolltest...“, hauchte er unberührt und schob einen Finger in sie, so dass sie laut aufstöhnte und Harry wiederum in seinem Gefühl und seinem Tun bestätigte.
Er verengte die Augen zu Schlitzen.
„Wusste ich es doch...“, sagte er und beobachtete, wie sie sich unter ihm wand, während er den Finger immer wieder tief in sie eindringen ließ, sich ihr aber sofort wieder entzog, um sie ein wenig zu quälen.
Diese Spielchen machten ihn ganz wild auf mehr, so dass er einen weiteren Finger in sie schob, um ihr ein weiteres kehliges Stöhnen zu entlocken.
„Spreiz die Beine.“, sagte er bestimmt, während er sich erhob, auf seine Knie stützte und den Reißverschluss seiner Hose öffnete, um seine quälend pulsierende, nach Erlösung schreiende Erregung aus diesem beengenden Stoff zu befreien.
In einem Zug befreite er sich von Jeans und Shorts und blickte in die verblüfften Augen Ginnys.
„Du hast noch nie...warst noch nie so...“, setzte sie an und doch musste Harry den Satz für sie beenden, weil sie anscheinend nicht den Mut dazu hatte.
„Warst noch nie was? Noch nie so offen, so befreit, so ungezügelt?“, sagte er gereizt, während er sich zwischen ihre Schenkel legte und seine Erregung vor ihren Eingang platzierte.
„...so beherrschend...“, sagte sie fast ein wenig bedrückt, so dass ihn ein selbstgefälliges Lächeln überfiel und er ohne Vorwarnung tief in sie stieß, so dass sie tief in die Kissen fiel und laut stöhnte.
Harry warf den Kopf in den Nacken, während er in vollen Zügen genoss, von ihrer feuchten Enge umschlossen zu werden.
„Gott...“, stöhnte er und begann sich ihr immer wieder zu entziehen und immer wieder tief in sie zu stoßen.
Er sah sie dabei an und spürte, dass es ihr gefiel. Sie genoss es, so hart und bestimmt genommen zu werden, so dass Harry seine Stöße intensivierte.
Ginny drückte ihm ihr Becken entgegen und klammerte sich an seinen Rücken, wo sie ein paar lange, rote Kratzer hinterließ, die Harry leise aufkeuchen ließen und auf seiner Haut brannten.
Doch das Brennen vermischte sich mit den Blitzen, die seinen Körper durchfluteten und er vergaß, dass er sich eine gute Ausrede dafür einfallen lassen musste.
Ein kleiner, feuchter Film hatte sich auf seiner Stirn, auf seinen Armen, auf seiner Haut gebildet, während er das Becken erneut zurückzog, um sich dann wieder in ihr zu versenken.
Er klammerte sich in die Kissen und schloss die Augen.
Fehler.
Sofort wanderten seine Gedanken zu etwas Anderem. Zu jemand Anderem.
Vor seinem inneren Auge wurden Ginnys Gesichtszüge härter.
Ihre Wangenknochen wurden herber, markanter und rutschten nach oben.
Ihre Augen wurden kleiner und kälter. Das leuchtende Braun wandelte sich in ein stürmisches Grau, dass ihn fixierte, ihn fesselte.
Ihr Körper wurde fester, die Brüste glätteten sich und gaben eine starke, männlich Brust preis, die sich kräftig hob und senkte.
Das Rot ihrer Haare wurde langsam orange und dann gänzlich blond, während der Haarschnitt kürzer wurde.
Und ihre untere Körperregion wurde auch männlich.
Draco Malfoy lag unter ihm und wand und krümmte sich.
Und in Harry setzte mal wieder etwas aus.
Endlich konnte er sich richtig fallen lassen, die Kontrolle in vollen Zügen genießen, Malfoy tief um sich spüren.
Haltlos begann er zu keuchen und zu stöhnen, während sich seine Augen fest zusammen pressten, um diesen göttlichen Anblick nicht zu verlieren.
Seine Stöße wurden noch einen Tick härter, während Malfoy unter ihm markant und tief aufstöhnte und ihn somit zu Mehr antrieb.
„Harry...“, keuchte eine plötzlich gänzlich weiche, weibliche Stimme und riss Harry in die Gegenwart zurück.
Er öffnete die Augen und sah mit Erschrecken, dass Ginny kurz davor war zu kommen, was ihm einen tiefen Stich versetzte und alles in ihm lahm legte.
Draco hatte sich so echt, so real angefühlt. Er wollte ihn jetzt so sehr. Er hätte fast alles dafür gegeben, wenn es Draco Malfoy gewesen wäre, der unter ihm lag.
Er wusste nicht, wo ihm der Kopf stand. Doch Untenrum stand überhaupt nichts mehr.
„Harry?“, fragte Ginny überrascht und schien aus ihrer Trance erwacht zu sein.
„Scheiße!“, fluchte Harry leise und vollkommen überreizt. Er versuchte sich zu erheben, doch seine Arme waren unglaublich gespannt, so dass er sich zitternd und unter Schwerstarbeit aus Ginny zurückzog.
„Nein...“, flehte sie. „Nein, Harry, nicht...“
„Tut mir leid.“, sagte er empfindungslos und stand komplett vom Bett auf, um seine Hose aufzuheben.
„Harry?! Nicht jetzt...Was...?“, setzte sie an, doch Harry unterbrach sie.
„Geh...!“, sagte er kalt und zog die Hose nach oben.
„Was?“, fragte sie geschockt.
„Du hast mich schon verstanden. GEH!“, sagte er schneidend, während er den Reißverschluss zuzog und seine Gesichtszüge sich verhärteten.
Vollkommen überwältigt stand Ginny auf und wollte ihn anscheinend besänftigend über den Rücken streicheln, doch er schlug ihre Hand weg.
„Hey...“, sagte sie beruhigend. „So was kann jedem Mal...“
Mit einem Ruck drehte er sich zu Ginny um.
„Du glaubst, es lag an mir?“, sagte er eiskalt und hohl lachend.
Ginnys Augen wurden groß.
„Seid wann bist du so?“
„Ich weiß nicht, was du meinst.“, wich er ihr aus.
„Du bist so gefühlskalt, so selbstbeherrscht.“
Er griff nach seinem Hemd und warf es über seine Schultern.
„Warum tust du mir das an?“, fragte sie leise.
„Warum betrügst du mich mit Padma?“, war die Gegenfrage, die Ginny prompt den Mund versiegelte.
Ihre Augen füllten sich mit Tränen und ihre Lippen begannen zu beben.
Dann drehte sie sich um und rannte aus dem Schlafsaal. Und während die Tür laut ins Schloss fiel, knöpfte Harry sein Hemd lässig zu.
Es kümmerte ihn nicht mehr, was sie wollte. Was andere wollten. Nur noch er selbst war für ihn interessant.
Es war ihm wie Schuppen von den Augen gefallen.
Sein ganzes Leben lang schon, hatte er versucht, die Gefühle Anderer zu berücksichtigen, zu helfen, wo er Unrecht sah, die Prophezeiung zu erfüllen.
Warum?, fragte er sich jetzt. Was hatte ihm das bisher gebracht. Nichts. Absolut gar nichts. Außer noch mehr Ärger. Warum konnten ihn alle nicht einfach in Ruhe lassen, so wie er es auch tat?
Deswegen entschied er sich jetzt dafür, auch mal an sich selbst zu denken und die Anderen links liegen zu lassen.
Sein Leben würde jetzt nach seinem Willen verlaufen. Er würde sich das nehmen, was er wollte.
Und was er jetzt wollte, war Malfoy.
Und so war er schon lange, bevor Ginny gegangen war, in Gedanken bei den Klamotten, die er morgen Nacht tragen würde.
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