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Fanfiction

Liebe versetzt Berge - Du bist eine Hexe

von libelle78

Es fängt an einem sonnigen Nachmittag auf einem beinahe leeren Spielplatz an. Nur 2 Mädchen schwangen auf Schaukeln vor und zurück. Und ein magerer Junge, der hinter einer Gruppe von Sträuchern stand, beobachtete sie.
Sein schwarzes Haar war ĂĽberlang und seine Kleidung passte so wenig zusammen, dass es wie Absicht aussah.
Zu kurze Jeans, ein übergroßer, abgetragener Mantel, der vielleicht einem Erwachsenen gehörte, und ein merkwürdiges kittelartiges Hemd.
Es war Severus Snape, nicht älter als 9 oder 10 Jahre alt. *blässlich ,..klein ,..zäh*
Unverholende Gier stand in seinem schmalen Gesicht, als er zusah wie das jüngere der beiden Mädchen immer höher schwang,
....höher als seine Schwester

"Lily, nein mach das nicht!", kreischte die Ältere der beiden, aber das Mädchen hatte die Schaukel genau am höchsten Punkt des Bogens losgelassen und war in die Luft geflogen, im wahrsten Sinne des Wortes "geflogen".
Hatte sich lauthals schreiend vor lachen in die Luft schleudern lassen und statt auf dem Asphalt des Spielplatzes aufzuschlagen, rauschte sie wie eine TrapezkĂĽnstlerin durch die Luft,
blieb viel zu lange oben und landete viel zu leichtfĂĽĂźig.
"Mami hat dir gesagt, dass du das nicht tun sollst." Petunia hielt ihre Schaukel an, indem sie mit den Absätzen ihrer Sandalen über den Boden schlitterte, was ein knirschendes, schleifendes Geräusch verursachte.
Dann sprang sie auf und stemmte ihre Hände in die Hüften: "Mami hat gesagt das du das nicht darfst Lily…“
"Aber mir geht es gut", sagte Lily immer noch kichernd.
"Guck mal Tunia, ...schau was ich machen kann!"
Petunia sah sich um, der Spielplatz war menschenleer. Nur sie waren da..... und Severus, ....was die Mädchen aber nicht wussten.
Lily hatte eine herabgefallene BlĂĽte von dem Strauch aufgehoben, hinter dem Severus sich versteckt hielt.
Petunia kam näher, offenbar hin und her gerissen zwischen Neugierde und Missbilligung.
Lily wartete bis Petunia nahe genug war, um gut sehen zu können, dann streckte sie die offene Handfläche aus. Darin lag die Blüte und öffnete und schloss ihre Blätter wie eine seltsame Auster.
„Hör auf damit“, kreischte Petunia.
„Die tut dir doch nichts“, sagte Lily, schloss aber die Hand über der Blüte und warf sie zu Boden.
„Das macht man nicht“, sagte Petunia, doch ihr Blick war der hinab fliegenden Blüte gefolgt
und blieb auf ihr ruhen. „Wie kriegst du das hin?“, fügte sie hinzu und in ihrer Stimme lag eindeutiges Verlangen.

„Ist doch klar, oder?“ Severus hatte sich nicht mehr länger zurück halten können und war hinter den Sträuchern hervor gesprungen.
Petunia kreischte und lief rückwärts in Richtung der Schaukeln, doch Lily blieb stehen, wenn auch offensichtlich verdutzt.
Severus schien es zu bereuen, dass er sich gezeigt hatte. Ein mattes rot stieg in seine fahlen Wangen, während er Lily ansah. „Was ist klar?“, fragte Lily. Severus wirkte leicht nervös und aufgeregt.
Er warf einen Blick auf Petunia, die sich nun abwartend bei den Schaukeln herumdrückte, senkte die Stimme und sagte: “Ich weiß was du bist“.
„Was meinst du?“
„Du bist eine Hexe!“
Lily sah beleidigt aus. „Es ist nicht besonders nett, wenn man jemanden das sagt“. Sie wandte sich ab,
die Nase in die Luft gereckt und marschierte davon, zu ihrer Schwester.

„Nein“, sagte Severus, lief puterrot an und lief den Mädchen hinterher. Diese hielten sich an den Stangen der Schaukel fest, als könnten sie wie beim fangen spielen dort nicht abgeklatscht werden und musterten Severus, einig in ihrer Ablehnung.
„Du bist eine!“, sagte er zu Lily. „Du bist eine Hexe! Ich hab dir schon eine Weile zugeschaut. Aber das ist nichts Schlimmes, meine Mum ist auch eine. Und ich bin ein Zauberer!“
Petunias Lachen war wie kaltes Wasser. „Zauberer!!“, kreischte sie mit frischem Mut, nun da sie sich von dem Schreck erholt hatte, dem ihr sein unerwartetes Auftauchen eingejagt hatte. „Ich weiß was Du bist,… du bist dieser junge von den Snapes,…die wohnen unten am Fluss unten in Spinner´s End“, erklärte sie Lily und aus ihrem Ton war deutlich heraus zu hören, dass sie diese Adresse für eine schlechte Empfehlung hielt. „Warum hast du uns nach spioniert?“
„Ich hab euch nicht nach spioniert“, sagte Severus erhitzt und verlegen, mit seinen schmutzigen Haaren im hellen Sonnenlicht. „Dir würde ich sowieso nicht nachspionieren“, fügte er gehässig hinzu. „Du bist ein Muggel!“
Obwohl Petunia das Wort offensichtlich nicht verstand, konnte sie den Tonfall kaum falsch deuten.
„Lily, ..komm wir gehen!!“, sagte sie schrill. Lily gehorchte ihrer Schwester sofort und funkelte Severus im Davongehen böse an.
Da stand er und sah ihnen nach, wie sie durch das Tor des Spielplatzes marschierten.

Er hatte diesen Auftritt schon eine ganze Weile geplant und doch war alles schief gegangen, dachte er sich bitter enttäuscht. Langsam ging er auf die Schaukeln zu und ließ sich auf dem Brett, wo vor ein paar Minuten noch Lily saß nieder, stieß sich leicht mit einem Fuß ab und schaukelte gedankenverloren.
In seinen Vorstellungen war das Gespräch zwischen Lily und ihm ganz anders verlaufen.

„Früher oder später musste sie ihm glauben“, dachte er sich, „spätestens aber, wenn der Brief von der Schule käme“. Der wie er wusste bei Muggelgebohrenen von einem Lehrer von Hogwarts gebracht wurde.
Schon so lange er denken konnte, wusste er, dass er was Besonderes war. Auch wenn vor kurzem erst klar wurde was und wer er war. Sein Dad war ein Muggel, ….“Muggel“ schweiften seine Gedanken noch weiter ab. Vor ein paar Wochen hatte er selbst nicht mal gewusst was ein Muggel wäre und nun nannte er seinen Vater schon so. Muggel waren nicht magische Menschen. Naja, jedenfalls war sein Dad ein Muggel und seine Mum ein Hexe.
Seitdem seine Mum es gestanden hat was sie war, gab es im Hause Snape jeden Tag Streit darum.
Sie hatte erklärt, dass sie sich aus der Zauberwelt zurückgezogen hätte und gehofft, dass Severus die Gene seines Vaters bekommt und kein Zauberer sein wird. Sie liebe ihren Mann so sehr, hatte Angst dass er sie verurteilen würde wegen dem was sie sei und hätte darum geschwiegen.
Doch seit einiger Zeit war klar, dass etwas mit Severus vorging und so konnte Eileen Snape es nicht länger für sich behalten. Severus hatte es ja schon immer gemerkt und sich daher anders als andere Kinder verhalten. Er zog sich sonderbar an und stach immer von der Menge ab. Aber als er dann vor ein paar Wochen, als er in der Schule mal wieder wegen seinem Erscheinens gehänselt wurde, die Kakaoflaschen der Kinder platzen ließ, war das Ausmaß der Sache eindeutig.

Tief in seinen eigenen Gedanken verschwunden merkte Severus nicht, dass sich ihm eine Gestalt näherte.

Lily war mit Petunia zu Hause angekommen und hatte die ganze Zeit des Weges ĂĽber seine Worte nachgedacht. Was ist wenn er Recht hatte?? Wieso konnte sie Dinge, die andere nicht konnten?
Ohne sich genauer im Klaren zu sein wieso und weshalb, machte sie im Türrahmen der Haustür eine Kehrtwendung, rief Petunia ein „ ich bin noch mal bei Julia“ (ihrer Nachbarin, die Petunia nicht leiden konnte) zu und verschwand in Richtung Spielplatz.

Zweifelnd und auch ein bisschen ängstlich näherte sich Lily dem Jungen und beobachtete ihn dabei neugierig.
Seine merkwürdige Kleidung und das, was er zu ihr gesagt hatte, machte ihr doch etwas Angst. Aber „wie er da so alleine auf der Schaukel sitzt, sieht er doch eher traurig und unschuldig aus“, dachte sie nun und ging wieder ein paar lautlose Schritte auf ihn zu.
„Bin ……“
Severus schrak aus seinen Gedanken hoch und blickte in ein paar groĂźe, leuchtend grĂĽne Augen.
„Bin ich wirklich eine Hexe?“, beendete Lily ihre Frage.


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Wenn Kinder an der Hand der Mutter gehen, aber etwas hinter ihr, dann heulen sie, wenn sie mich sehen, weil ich Petunia Dursley spiele. Und die Mutter hat keine Ahnung, warum das Kind weint. (lacht)
Fiona Shaw