
von libelle78
@halbblutprinzessin137: Vielen Dank fĂĽr das nette Kommi und ich freue mich natĂĽrlich sehr, dich als meine erste offizielle Leserin begrĂĽĂźen zu dĂĽrfen
Tut mir leid das es so lange gedauert hat mit dem Weiterschreiben, aber ich stecke mitten im Umzug. Ich gelobe Besserung
@halbblutprinzessin137: Vielen Dank fĂĽr das nette Kommi und ich freue mich natĂĽrlich sehr, dich als meine erste offizielle Leserin begrĂĽĂźen zu dĂĽrfen. Ich hoffe das ich dich weiterhin fesseln kann *lach
@lelle: Auch dir ein Danke fĂĽr das Kommi und ein Riesen Dank fĂĽrs Beta lesen *knutsch
Bevor es weiter geht, noch ein paar Zeilen vorweg. Es mag manchmal so vorkommen, das Severus nicht der ist, wie wir ihn kennen. Aber ich denke einfach, dass man als Kind noch nicht so sein kann. Und das er erst durch die Erlebnisse der kommenden Jahre zu dem wird, was er in den BĂĽchern ist. Aber ich hoffe ich kann, wenn es denn soweit ist, seinen Charakter
Richtig rüberbringen. Den Snape den WIR lieben möchte ich natürlich niemanden vorenthalten *lach
---------------------------------------------------------------
Lily bemerkte, dass sie ihn tief aus seinen Gedanken gerissen haben muss, denn er sah sie völlig verwirrt mit seinen dunklen,…fast schwarzen Augen an.
Sie setzte sich auf die freie Schaukel neben ihm, schaute auf den Boden und scharrte mit ihren Sandalen Muster in den Sand. Eigentlich kannte sie die Antwort schon, denn wie sonst sollte man es erklären, was sie war? Sie konnte manchmal nur durch ihren Willen Dinge bewegen.
Unterdessen beobachtete Severus sie die ganze Zeit, ihre rötlichen Haare, die leicht gelockt ihr Gesicht umrahmten und ihre großen grünen Augen. Sein Gesicht fing an zu glühen und ein unbekanntes Gefühl stieg in ihm auf. „Es ist wirklich nichts Schlimmes eine zu sein. Ich bin ein Zauberer und meine Mum eine Hexe. Und es gibt noch ganz viele wie uns“ unterbrach er ihre Gedanken und blickte schnell zum Boden, um seine Röte etwas zu verdecken. Lily schien es nicht bemerkt zu haben.
Statt irgendwas darauf zu erwidern, sprang sie von der Schaukel auf, streckte ihre Hand mit einem breiten Lächeln aus und fragte: „Wie heißt du überhaupt? Ich bin Lily Evans!“
„Severus,…Severus Snape!“
Er nahm ihre Hand in seine, aber nur kurz, als hätte er Angst sich zu verbrennen. „Also bin ich eine Hexe!“, sagte Lily laut, aber eher zu sich selbst, wie eine Bestätigung. „Bekomme ich dann auch einen Zauberstab? Und darf ich anderen davon erzählen? Und wie lernt man richtig Zaubern?“
Mit solchen und anderen Fragen ging es eine ganze Zeit weiter. Severus erzählte ihr, alles was er selbst darüber wusste. Zum Beispiel, dass man es besser niemanden, außer seiner Familie, erzählen sollte und dass sie beide dann auf eine andere Schule gehen würden, um da Zaubern zu lernen. Und dass ein Lehrer von der Schule, die Hogwarts heißt, kommen würde, um ihr und ihren Eltern von der Schule zu erzählen.
Je mehr er Lily erzählte, desto hibbeliger wurde sie. Ihre Wangen waren rosig und ihre Augen blitzten regelrecht, und so bemerkte keiner von beiden, dass es schon langsam dunkel geworden war und sie eigentlich schon lange zu Hause zum Abendessen sein sollten.
Wie aus einer Trance erwacht, sprang Lily auf: “Oh nein, ...ich muss nach Hause. Meine Eltern machen sich bestimmt schon Sorgen und Petunia denkt, ich sei bei einer Nachbarin.“ Sie sah ihm lächelnd in die Augen: „Treffen wir uns morgen wieder hier? Ich möchte noch so vieles wissen. Und ich werde meinen Eltern vorerst noch nix davon sagen.“ Und ohne eine Antwort abzuwarten, rannte sie davon.
Er sah ihr solange hinterher, bis sie nicht mehr zu sehen war und machte sich selbst dann auch auf den Weg nach Hause.
„Du glaubst doch nicht wirklich, was dieser Junge da behauptet oder?? Lily ,… Kind es gibt keine Zauberer und Hexen.“
Kaum war Lily zu Hause angekommen, haben ihre Eltern sie zu einem Gespräch zur Seite genommen. Petunia war bei Julia gewesen und hat dort natürlich erfahren, dass Lily nicht da war und auch nicht da gewesen ist. Und um die Sache schlimmer zu machen, ist sie zu ihrer Mum gegangen und hat vom Spielplatz erzählt.
„Mum,… du musst mir glauben. Und ich vertraue ihm“, meinte Lily mit erstickter Stimme, ließ ihre Mutter stehen und lief die Treppe hinauf in ihr Zimmer. Sie warf sich aufs Bett und weinte.
„Darf ich reinkommen?“ Petunia stand in der Tür und warf einen zweifelnden Blick auf Lily.
„Geh weg, ich will dich nicht sehen. Du hast alles verdorben.“
„Du glaubst was der Spinner gesagt hat? Hast du gesehen wie der angezogen ist? Und seine Augen,… er macht mir Angst“, sagte Petunia zögerlich.
Ja, er ist komisch angezogen, dachte Lily, aber seine Augen machten Ihr keine Angst. Sie waren… dunkel, unergründlich… aber jedes Mal, wenn er von Magie sprach und sie dabei ansah, strahlten sie förmlich.
Sie wusste nicht wieso, aber sie mochte und vertraute ihm.
Lily stand vom Bett auf und stellte sich vor Petunia in den Türrahmen. „Du wirst schon noch sehen, dass er Recht hat und nun lass mich in Ruhe“ Mit voller Wucht wurde die Tür vor Petunias Nase zugeschlagen und es war nur noch bitteres Schluchzen aus Lilys Zimmer zu hören.
Die Tür blieb auch den restlichen Abend geschlossen. Auch auf die Bitten von Ihren Eltern öffnete Lily ihre Tür nicht. Und als sie weit nach Mitternacht endlich einschlief, plagten sie wirre Träume,… von einem dunkeläugigen Jungen,… und von Drachen, Elfen und Einhörnern.
Am nächsten Morgen ignorierte sie die Blicke von Petunia und ihren Eltern am Frühstückstisch und machte sich schleunigst auf den Weg zur Schule. Es waren nur noch zwei Wochen bis zu den Sommerferien und dann würde sich rausstellen, ob Severus sie zum Narren gehalten hat oder nicht.
Der Schultag verlief ohne weitere Zwischenfälle, wenn man von den „Annäherungsversuchen“ Petunias absieht. Und Lily nahm sich vor, auf dem Nachhauseweg mit ihr zu reden.
Und so ging Lily extra langsam, um sich von Petunia einholen zu lassen. Diese sah immer noch ganz geknickt aus und hielt Lily sanft am Arm fest.
„Bitte Lily, es tut mir leid was ich gesagt habe. Das heißt nicht, dass ich diesem Typen glaube was er sagt, aber wenn Du ihm vertraust,… naja und ich vertraue Dir“, sagte Petunia und man sah ihr an, dass sie es ernst meinte, was die Entschuldigung angeht.
Lily nahm ihre Schwester in den Arm und drückte sie so herzlich, dass es beiden die Tränen in die Augen trieb. Und so gingen sie Hand in Hand und wild schwatzend nach Hause. Lily erzählte ihr alles was sie gestern von dem „komischen“ Jungen gehört hatte und Petunia versprach ihr, ihren Eltern nichts zu erzählen, bis sich rausstellte, ob es nun der Wahrheit entsprach.
Am Nachmittag machte sich Lily auf den Weg zum Spielplatz, um sich dort mit Severus zu treffen. Sie wusste nicht wie lange sie warten mĂĽsste und ob er ĂĽberhaupt kommen wĂĽrde.
Aber zu Ihrer Verwunderung saß er schon da, im Schatten eines Baumes, nahe der Hecke wo er sich gestern vor den beiden Mädchen versteckt hatte und zupfte an den Blättern eines herabragenden Astes herum.
„Wartest du schon sehr lange?“, fragte Lily ihn und setzte sich neben ihn ins warme Gras.
„Nein, ich bin auch erst seit ein paar Minuten hier“, antwortete er leise, wobei ihm wieder eine leichte Röte ins Gesicht stieg In Wahrheit saß er schon seit zwei Stunden dort und wartete auf sie. Er konnte es einfach nicht abwarten, sie wieder zu sehen und hatte Angst sie zu verpassen. Also ist er nach der Schule nur kurz nach Hause, um seine Sachen wegzubringen und hat sich gleich auf den Weg zum Spielplatz gemacht.
„Wie kommt es eigentlich, dass deine Mum eine Hexe ist, aber du erst seit ein paar Wochen weißt, dass du ein Zauberer bist?“, unterbrach Lily die Stille und sah ihn leicht zusammenzucken. Es war ihm anzusehen, dass er darüber eigentlich nicht reden wollte, aber dennoch antwortete er: „Meine Mutter wollte es verheimlichen und hat meinem Vater bis vor kurzem nichts erzählt. Und jetzt wo er es erfahren hat, streiten sie dauernd.“
Lily nahm seine Hand in ihre, ließ es nicht zu, als er sie ihr schnell entreißen wollte und sagte mit einem aufmunterndem Lächeln: "Er wird sich bestimmt wieder beruhigen und dann wird alles wieder gut!“
Aber Severus hörte ihr gar nicht zu, er saß da stocksteif und starrte auf seine Hand, wie sie in ihrer lag.
Er wurde sonst von den anderen Kindern gehänselt oder zumindest gemieden, und nun saß da ein Mädchen, redete mit ihm und hielt dabei seine Hand.
Als ihm das richtig bewusst wurde, was da gerade geschah, zog er schnell seine Hand aus ihrer, sprang auf und machte ein paar Schritte rückwärts.
Lily war in diesem Augenblick nicht recht bewusst was geschehen war und sah ihn mit schreckgeweiteten Augen an.
„Hab ich was Falsches gesagt? Es tut mir Leid, ehrlich. Bitte geh nicht!“, sagte Lily flehend und er setzte sich, etwas entfernter von ihr wieder unter den Baum.
„Nein du hast nichts falsches gesagt,…es … es ist nur so, dass…“
So ihr lieben, das war es fĂĽr heute. Es wĂĽrde mich freuen Kritik oder Lob von euch zu bekommen.
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.