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Fanfiction

Wo Licht ist, ist auch Schatten - Auf der Flucht

von tini-wini84

An einem Ort irgendwo in Schottland stand ein schwarzhaariger Mann gedankenverloren am Fenster seines Versteckes und spähte vorsichtig durch einen Spalt des Vorhangs in die rabenschwarze Nacht. Er hatte Angst, schon seit Tagen war er auf der Flucht. Hätte er nicht Marla bei sich gehabt, hätte er sich wahrscheinlich schon längst gestellt, um dem Elend ein Ende zu bereiten. Denn, dass sie ihn kriegen würden, war gewiss. Er zog den Vorhang wieder zu, drehte sich um und lief zu dem Bett, auf dem seine Gefährtin schlief. Er setzte sich vorsichtig und strich ihr über das rötliche Haar. Sie war wunderschön und sah so friedlich aus, wenn sie schlief. Als er sie so ansah, konnte er für einen kleinen Moment vergessen, dass er von den Deatheatern gejagt wurde. Vor zwei Tagen hätten sie sie beinahe erwischt, aber Regulus und Marla hatten noch rechtzeitig disapparieren können. Nun waren sie hier gelandet, in einem verlassenen Bauernhaus irgendwo in Schottland. Wie hatte er nur so dumm sein können, sich dem dunklen Lord anzuschließen. Er wusste es nicht. Wahrscheinlich wollte er seinen Eltern gefallen. Jedoch hatte er, im Gegensatz zu seinem älteren Bruder, nie das Problem gehabt, dass seine Eltern nicht stolz auf ihn gewesen wären. Zumindest solange nicht, wie er das tat, was sie wollten. Im Nachhinein konnte er Sirius sogar verstehen. Er hätte gerne ein besseres Verhältnis zu seinem Bruder gehabt. Aber jetzt war es dafür wohl schon zu spät. Traurig starrte er vor sich hin.
„Was ist los, Reg?“ fragte Marla, die gerade aufgewacht war. Sie sah ihn besorgt an. „Ach, ich hab nur an meinen Bruder gedacht und daran, was ich in meinem Leben alles falsch gemacht habe,“ antwortete er bedrückt. Sie setzte sich auf und nahm seine Hand: „Ich weiß, was du warst und getan hast. Aber jetzt ist es vorbei. Du hast der dunklen Seite den Rücken gekehrt.“ - „Aber um welchen Preis? Wir sind auf der Flucht, können kein normales Leben führen und werden es wohl auch nie können, wenn er bekommt, was er will,“ gab er resigniert zurück. „Wir sollten mit meiner Mutter zu meiner Tante nach Amerika gehen, dort sind wir vor den Deatheatern sicher,“ wiederholte Marla ihren Vorschlag von vor ein paar Tagen.
Nachdem ihr Vater Ronan ermordet worden war, nur weil er von Muggeln abstammte, hielt Anne O'Connor nichts mehr in Großbritannien. Sie wollte zurück in ihre Heimat, aber auch nicht ihre Tochter im Stich lassen. Marla wäre gerne mitgekommen, wollte aber Regulus nicht zurücklassen. Sie hatten gerade vor einem Monat erst zusammen gefunden.
In der Schule hatte sie ihn immer verabscheut. Der Slytherin hatte mit seiner Clique die ganze Schule drangsaliert und hatte den dunklen Lord geradezu vergöttert. Das hatte sich jedoch geändert. Was genau passiert war, wusste sie nicht, nur dass er sich von Du-weißt-schon-wem abgewendet hatte und seitdem von seinen Gefolgsleuten gejagt wurde. Sie hatten sich vor fünf Wochen im St. Mungo wieder getroffen. Als er Verbände und Salbe klauen wollte, war er von Marlas Mutter erwischt worden. Marla hatte ihn im Büro ihrer Mutter angetroffen. Zuerst war sie ängstlich und auch neugierig gewesen, was den jüngeren Black so ganz ohne seine abscheulichen Freunde nach London verschlagen hatte. Er hatte ihr und Anne schließlich unter Veritaserum erzählt, dass er vor den Deatheatern auf der Flucht sei und sie hatten ihn erst einmal mit in ihre Wohnung genommen. Schnell hatten sich die beiden jungen Erwachsenen angefreundet und sich schließlich ineinander verliebt. Vor zwei Wochen waren sie aus London weggegangen, um Anne nicht in Schwierigkeiten zu bringen und versteckten sich seitdem in abgelegenen Höhlen oder verlassenen Bauernhöfen, immer in der Angst entdeckt und getötet zu werden.
„Das ist ja eigentlich eine gute Idee,“ unterbrach Regulus ihre Gedanken, „aber ich muss vorher noch etwas wichtiges erledigen.“ Er sah ihr in die wunderschönen grünen Augen und nahm ihre Hand: „Ich werde nicht zulassen, dass dir etwas passiert, Liebling.“ Sie lächelte ihn an, küsste ihn auf die Wange. Er hatte sich das schon ein paar Mal durch den Kopf gehen lassen und hatte vorhin am Fenster den Entschluss gefasst. Mit ernstem Tonfall sprach er weiter: „Ich bringe dich gleich zu deiner Mutter. Wenn ich 48 Stunden später nicht bei euch bin, müsst ihr ohne mich nach Amerika.“ Sie sah ihn entgeistert an. Er hatte schon vermutet, dass sie das nicht gut heißen würde: „Marla, es ist am besten so. Ich könnte es nicht ertragen, wenn dir etwas passiert. Ich muss noch etwas wichtiges erledigen. Was genau, kann ich dir aus Sicherheitsgründen nicht sagen.“ Sie antwortete nicht, denn sie wusste, dass sein Entschluss nicht zu ändern war. Traurig schmiegte sie sich an ihn, wobei ihr Tränen über die Wangen liefen.
Zwanzig Minuten später disapparierten sie nach London.


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