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Wo Licht ist, ist auch Schatten - Gewissheit

von tini-wini84

Marla lag in ihrem Bett, um sie herum standen die wenigen Dinge, die sie in ihr neues Leben mitnehmen wollten. Sie schlief und hatte einen seltsamen Traum:
Regulus fuhr mit einem Hauselfen in einem Boot über einen dunklen See zu einer Felseninsel. Dort sah sie ihn kurz mit dem Geschöpf reden, wobei der Elf einen angsterfüllten und sogleich traurigen Gesichtsausdruck hatte. Daraufhin drehte Regulus sich um, so dass hinter ihm ein Steinbasin sichtbar wurde. Er hatte sich einen Kelch gezaubert und trank nun daraus den Inhalt des Beckens. Anfangs klappte dies noch ganz gut, doch dann schien er sich vehement dagegen zu wehren. Der Elf brachte ihn jedoch mit Tränen in den Augen dazu weiter zu trinken und schien ihm gut zuzureden. Als Regulus am Boden lag, nahm der Elf ein Medaillon aus dem Basin und legte ein anderes hinein. In der Zwischenzeit war Regulus auf das Wasser zu gekrochen, da er großen Durst zu haben schien. Der Elf hatte es bemerkt und wollte ihm helfen, als aschfahle Hände nach dem jungen Zauberer griffen und ihn immer weiter in den See hineinzogen. Der Elf erstarrte, zögerte kurz und verschwand dann mit einem Plopp, während Regulus in den See gezogen wurde.
Plötzlich hörte Marla eine ihr sehr bekannte Stimme: „Ich habe es nicht geschafft. Fliehe, solange du noch kannst. Ich werde immer bei dir sein.“ Sie schrak auf und merkte, dass sie am ganzen Körper zitterte. Sie wusste, dass sie es nur geträumt hatte, bis sie seine Stimme gehört hatte. Sie wischte sich die Schweißperlen von der Stirn und begann allmählich zu realisieren, dass er für immer von ihr gegangen war. Tränen liefen ihr über das Gesicht, durchnässten ihre Bettdecke, doch es war ihr egal. Nie wieder würde sie seine weichen Hände und Küsse spüren können, nie wieder mit ihm lachen, nie wieder würde er durch ihre Haare streicheln. Es war vorbei, dessen war sie sich bewusst. Allein die Tatsache, dass er sich von ihr verabschiedet hatte, machte ihr bewusst, dass es kein normaler Traum gewesen war. Ja, sie hatte die Gabe in anderer Leute Gedanken zu blicken, in den Sternen die Zuknuft zu lesen und eben auch in ihren Träumen Dinge zu sehen, die wirklich geschahen.

Schweren Herzens reiste sie ein paar Stunden später mit ihrer Mutter per Kamin nach Greentown in West Virginia. Noch immer hatte Marla verweinte Augen und zog sich gleich, nachdem sie alle begrüßt hatte, in das Gästezimmer ihrer Tante Megan zurück. „Sie hat jemanden verloren, den sie sehr geliebt hat,“ erklärte Anne ihrer Schwester, die Marla besorgt hinterher sah. „Die Arme, ich bin froh, dass ihr endlich hier seid. Nicht auszudenken, was alles noch hätte passieren können.“ Megan stellte ihrer Schwester einen großen Kaffee und einen Muffin vor die Nase. „Mmmhhh, wie ich das vermisst habe. Ich habe mich nie damit abgefunden schwarzen Tee mit Milch zu trinken.“


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Als ich das erste Harry-Potter-Buch las, habe ich mir meinen Bademantel angezogen und so getan, als ob ich Harry wäre. Ich rannte im ganzen Haus herum uuund... kann nicht fassen, dass ich das gerade erzählt habe.
Matthew Lewis