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Wo Licht ist, ist auch Schatten - Eine Legelimentikerin für den Orden

von tini-wini84

Am ersten Tag hatten sie gleich den ganzen Tag volles Programm. Zuerst Zaubertränke bei Professor Slughorn, ein dicker alter Zauberer, den die Geschichten rund um seine Schüler mehr zu interessieren schienen, als ihnen etwas ordentliches beizubringen. So war er vor allem scharf auf Harry. Ian verstand jedoch überhaupt nicht, was an seinem Zimmergenossen mit den schwarzen verwuschelten Haaren so besonders sein sollte und warum ihn alle 'den Auserwählten' nannten. Jedenfalls fand er Harry sehr nett, auch wenn ihn wohl irgendetwas zu bedrücken schien. Er nahm sich aber vor ihn bei Gelegenheit darauf anzusprechen.
Außer dem Umstand, dass Professor Snape seit dem neuen Schuljahr Verteidigung gegen die dunklen Künste unterrichten sollte und Slughorn dafür Zaubertränke übernahm, hatte sich nicht viel geändert, mal abgesehen, dass die Schule noch stärker bewacht wurde. Albus Dumbledore saß in seinem Büro auf dem bequemen Lehnstuhl und machte sich so seine Gedanken: 'Was, wenn Voldemort es herausfinden und sich rächen würde? Nicht auszudenken! Die Sicherheit der Schüler musste oberste Priorität haben, das war ganz klar.' Deshalb hatte er sich auch vom Ministerium den Schutz der Auroren erbeten. Und nicht nur deshalb, er würde im kommenden Schuljahr oft außer Haus sein und da musste die Schule, zusätzlich zu den vielen Bannen, auch noch eine andere Verteidigung haben. Er stand auf, ging langsam zu seinem Kamin und nahm eine handvoll Flohpulver. „Grimmauldplatz Nr. 12“, sagte er laut und deutlich und wurde von den grünen Flammen verschluckt. Er stieg im dunklen Haus, das der Familiensitz der Blacks gewesen war, aus dem Kamin in der Küche und wurde sogleich von einigen Gestalten freundlich empfangen. „Albus, gut, dass du da bist, es gibt einiges zu besprechen“, sagte ein etwas zerfetzt aussehender Mann mit Augenbinde. „Alastor, ich danke dir für die Auroren, die du nach Hogwarts geschickt hast.“ Mit diesen Worten nahm der Schulleiter auf einem Stuhl Platz, er schien sehr erschöpft zu sein und irgendwie Scherzen zu haben. Er sah in die Runde, fast der ganze Orden war versammelt. Am anderen Ende des Tisches erblickte er eine rothaarige gut aussehende Frau, die er schon seit nunmehr 17 Jahren nicht mehr gesehen hatte. „Wie ich sehe, hat sie unsere Nachricht erreicht, Marla“, sagte er zu ihr gewandt mit einem Zwinkern über seine Halbmondbrille hinweg. Die Frau stand auf und ging auf den Direktor zu, um ihm die Hand zu reichen. „Ja, Professor, das hat sie. Aber ich weiß nicht genau worum es geht“, erwiderte Marla O'Connor. Auch die anderen Ordensmitglieder hatten sich gefragt, wer wohl die junge Frau ist, die vorhin durch die Eingangshalle spaziert war. „Sollten wir nicht noch auf Severus warten?“, fragte Lupin. „Nein, Remus, das wird nicht nötig sein, er hat Unterricht und ich werde ihn später über alles wichtige informieren“, gab der Dumbledore zurück und wandte sich dann wieder an Marla: „Nun meine Liebe, ich denke, sie werden für den Orden von großer Wichtigkeit sein.“ Es war sehr still in der Küche des Grimmauldplatzes geworden, man konnte nur das Feuer prasseln und Kreacher vom Flur her leise vor sich hin fluchen hören. Alle Blicke waren auf den alten weisen Magier gerichtet. „Darf ich euch Marla O'Connor vorstellen. Ihr Vater Ronan hat dem ersten Phönixorden gute Dienste geleistet, wurde aber leider von Deatheatern zur Strecke gebracht. Kurz danach ist ihre Mutter Anne mit Marla nach Amerika geflohen, aber ich bin über die Jahre ständig mit Anne in Kontakt geblieben. Marlas Sohn Ian geht nun in die sechste Klasse nach Hogwarts.“ Er hatte gespürt, dass Marla noch etwas ergänzen wollte, ihr jedoch gedanklich zu verstehen gegeben, dass sie dies gerade in diesem Haus lieber für sich behalten sollte und er die anderen zu gegebenem Zeitpunkt darüber informieren würde. Marla war bereits als Schülerin, genauso wie ihr Vater, eine hervorragende Legelimentikerin gewesen.
„Ich weiß, welche Erfahrungen sie selbst mit Voldemort gemacht haben und hoffe deshalb auf ihre Unterstützung im Kampf gegen ihn. Wir müssen Harry Potter“, in Gedanken fügte er für Marla 'und ihren Sohn' hinzu, „so gut es geht beschützen. Die Prophezeihung sagt, dass nur Harry Voldemort erledigen kann. Natürlich werden wir ihm, wenn es soweit ist, geschlossen zur Seite stehn.“ Als er in die Runde blickte, nickten alle entschlossen. Nach einer kurzen Pause fuhr er fort: „Aber unser momentanes Problem ist eher das Ministerium. Noch ist es auf unserer Seite, aber wer weiß wie lange noch. Auch früher schon hat Tom Riddle Mittel und Wege gefunden, es zu infiltrieren. Alastor, haben sie bitte weiterhin ein Auge auf den Minister und seine engsten Vertrauten. Scrimgeour ist ein integrer Mann, aber selbst er ist gegen den Imperius machtlos. Ich würde sagen, jeder erledigt sein Arbeit wie bisher. Nun würde ich gerne von Ihnen wissen, ob sie sich dem Orden anschließen wollen, Marla“, fragte er an die Rothaarige gerichtet. Marla wusste nicht, was sie von der ganzen Sache halten sollte. Sicher ihr Sohn war in Gefahr, da Voldemort auch ihren Vater und Reg getötet hatte, aber wie genau sollte sie dem Orden nützen? „Wir könnten eine gute Legelimentikerin brauchen, die Ministeriumsangestellte überwacht. Sie bekämen einen Platz im Aurorenbüro und Moody hier, wird persönlich für ihre Sicherheit sorgen,“ beantwortete Dumbledore ihre Frage mit einem Kopfnicken in Moodys Richtung. Mad-eye lies sein Auge mit einem Grinsen auf den vernarbten Lippen wild rotieren, wobei Marla vom Zusehen schon schwindelig wurde. Sie überlegte kurz und nickte dann: „Es wird mir eine Freude sein.“ Sie dachte an Reg und was sie für ein schönes Leben hätten führen können, wenn er nicht getötet worden wäre. Aber was half es schon der Vergangenheit nachzuhängen? Sie musste sich um Ian kümmern und konnte nebenbei etwas gegen Voldemort unternehmen, das würde ihr eine Genugtuung sein. Dumbledore lächelte ihr zu und wandte sich dann wieder an die ganze Runde: „Nun, ich denke, dann heiße ich Marla im Namen aller Mitglieder im Orden des Phönix willkommen.“ Er schüttelte ihr freudig die Hand und die anderen taten es ihm gleich.


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