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Fanfiction

Wo Licht ist, ist auch Schatten - Die erste Annäherung

von tini-wini84

Das neue Jahr war mittlerweile schon wieder drei Wochen alt und das nächste Treffen mit dem Orden stand an. Marla machte sich gerade zusammen mit Tonks auf den Weg zu den Kaminen im Foyer des Zaubereiministeriums, als sie hinter sich ein lautes Klonken vernahm. „Es wäre nett, wenn die Damen auf einen alten Auror wie mich warten würden“, rief Alastor Moody. Ein paar Sekunden später stiegen die drei aus dem Kamin in der Küche des Grimmaulsplatzes. Dort waren bereits alle anderen Ordensmitglieder versammelt. Remus Lupin sah noch zerlumpter aus als sonst, was Tonks jedoch nicht davon abheilt, ihm zur Begrüßung einen Kuss auf die Backe zu drücken. „Nicht hier!“, wies der Werwolf sie etwas barsch zurecht und sie lies sich grinsend neben ihm nieder. Mad-Eye hatte zur Linken von Dumbeldore Platz genommen und Marla setzte sich auf den einzigen freien Platz der noch übrig war, neben Severus Snape. Dieser war irgendwie nicht so kalt und mürrisch wie sonst, er schenkte ihr sogar ein kleines Lächeln, das kurze Zeit später wieder von seinem altbekannten Gesichtsausdruck abgelöst wurde. Marla war über dieses Verhalten mehr als verwundert, freute sich aber auch irgendwie darüber. Sie wusste nicht warum, aber ihr alter Schulkamerad war ihr durchaus auf irgendeine Art und Weise sympathisch.
„Viel neues gibt es nicht zu berichten, wir müssen weiterhin auf der Hut sein“, warnte Moody, nachdem Dumbledore alle begrüßt hatte. „Ich bin bei den Werwölfen nicht wirklich weiter gekommen, allerdings kann ich nicht zurück, weil Greyback vermutet, ich sei ein Spitzel. Es gibt einige, die sich Voldemort bereits angeschlossen haben, die anderen möchten sich eigentlich lieber heraushalten“, berichtete Lupin. Tonks neben ihm seufzte erleichtert auf und ihre Haare nahmen eine fröhlichere Farbe an. „Hagrid ist zusammen mit Maxime noch einmal losgezogen, um mit den Riesen zu verhandeln, ich hoffe, dass sie diesmal erfolgreicher sind“, verkündete Dumbledore besorgt.
Marla saß mit dem Rücken direkt zum Kamin und bekam deswegen einen riesigen Schreck, als es hinter ihr zischte. Sie schrak zusammen und klammerte sich an Snapes Arm fest. Dieser blickte sich ebenfalls erschrocken um und sah dann zu seiner Erleichterung Kingsley Shacklebolt aus dem Kamin steigen. Er löste sich aus Marlas Umklammerung. Komisch, bei ihrer Berührung hatte er ein seltsames, lange nicht mehr da gewesenes Gefühl verspürt. „Entschuldigt die Verspätung, hatten ein paar Todesser in Middle Suxess vermutet. Die sind grad auf dem Weg nach Askaban.“ Mit diesen Worten setzte sich der Auror und grinste zu Marla und Snape herüber. Ein paar andere Ordensmitglieder lachten ebenfalls herzlich über die doch sehr komische Szene, deren Zeugen sie eben geworden waren. Nachdem die Besprechung vorüber war, entschuldigte sich Marla für ihr Verhalten bei Snape. „Severus, es tut mir leid, ich habe mich so sehr erschrocken.“ Eigentlich wollte er ihr einen abwertenden Spruch entgegen schleudern, was er jedoch nach einem Blick in ihre leuchtend grünen Augen sein ließ und stattdessen nur nickte. Er erkannte sich selbst nicht wieder. Hatte sein Verhalten vielleicht etwas mit ihrer verblüffenden Ähnlichkeit mit Lily Evans zu tun? Noch ehe er wirklich darüber nachdenken konnte, war ihm die Frage „Hätten Sie Lust am Wochenende mit mir auf einen kleinen Drink nach Hogsmead zu kommen?“ entwichen. Sobald er es ausgesprochen hatte, hätte er sich am liebsten die Zunge abgebissen. Sie starrte ihn verblüfft an, nickte dann jedoch erfreut: „Danke. Sehr gerne.“ Er war nicht mehr derjenige, den sie damals zu Schulzeiten verabscheut hatte. Rein äußerlich hatte er sich nicht sonderlich verändert, aber sie fand ihn irgendwie nett und ihm schien es ja wohl, nach dieser Frage zu urteilen, genauso zu gehen. Er hatte eigentlich mit einer Abfuhr gerechnet. Eigentlich hatte er ja keine Lust auf ein Treffen, aber irgendwie doch. Er hatte lange Zeit keinen an sich heran gelassen. Professor Dumbledore war der einzige dem er vertraute und der ihm vertraute. Er hatte ein komisches Gefühl, das jedoch nicht negativ war. Mittlerweile waren fast alle anderen Ordensmitglieder aufgebrochen, nur noch Dumbledore, Marla und Snape waren in der Küche. „Severus, würden sie schon einmal vorgehn, ich habe noch etwas mit Miss O'Connor zu besprechen“, unterbrach der Schulleiter die Stille. Snape nickte und fragte an Marla gewandt: „Samstag Nachmittag 15 Uhr in den Drei Besen?“ Sie nickte mit einem Lächeln und er bestieg den Kamin. Lange hatte Dumbledore den Lehrer nicht mehr so nett erlebt und er verkniff sich grinsend einen Kommentar. Marla sah ihn fragend an: „Worum geht es?“ - „Nun, ihre Mutter wollte wissen, warum wir Ian weiterhin seine Herkunft verschweigen.“ Marla machte ein ärgerliches Gesicht. Sie hatte es irgendwie geahnt. „Ich wiederhole mich nur ungern, aber es ist wichtig, dass wir es so lange wie möglich geheim halten. Noch scheint Voldemort von nichts zu wissen, aber das kann sich wie wir wissen, sehr schnell ändern. Die Sicherheit des Jungen hat äußerste Priorität. Es ist so ähnlich wie mit Harry Potter, auch er schwebt in äußerster Gefahr. Der Dunkle Lord ist schon des öfteren in seine Gedanken eingedrungen und da die beiden Jungen befreundet sind, birgt dies ein zusätzliches Risiko. Ich werde es ihm zum richtigen Zeitpunkt mitteilen, wer sein Vater ist. Harry Potter hat eine wichtige Aufgabe zu erfüllen, denn laut der Prophezeiung kann nur er den Anführer der Deatheater vernichten. Er hat bereits einige Informationen erhalten, die ihm dabei helfen werden. Da Ian zu seinen besten Freunden gehört, habe ich ihm erlaubt auch ihn einzuweihen. Ich denke Ian wird gerne an der Vernichtung von Voldemort mithelfen wollen, wenn er erst einmal weiß, wer sein Vater war.“ Die Hexe war sprachlos. Was hatte Dumbledore vor? Er schien ihre Gedanken erkannt zu haben: „Keine Angst, es wird ihm nichts geschehen, er wird zu dem Zeitpunkt stark genug sein, um sich zu verteidigen. Ich muss jetzt zurück in die Schule. Nach Ihnen.“ Er deutete auf den Kamin und winkte ihr noch einmal kurz zu, als sie in den Flammen nach Hause verschwand. Er fasste sich an seine verletzte Hand, die seit einigen Tagen wieder mehr schmerzte, und stieg dann selbst in den Kamin.


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