Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Wo Licht ist, ist auch Schatten - Ein etwas anderer Samstag

von tini-wini84

„Das einzige, was ich über diese Horkruxe gefunden habe, ist, dass sie etwas ganz abscheuliches Schwarz-magisches sind. Scheinbar hat Dumbledore alle Bücher, in denen etwas darüber steht, aus der Bibliothek verbannt. Aber lasst mich mal machen“, versprach Hermine mit einem Glitzern in den Augen. Dafür bewunderte Ian seine Freundin, sie war immer für andere da und gab nicht so schnell auf. Genauso war es bei der Suche nach seinem Vater gewesen. Er war sich nun sicher, dass Regulus Arcturus Black sein Vater sein müsste. Diese Vermutung hatte er Hermine direkt nach seiner Rückkehr aus den Ferien mitgeteilt. Auch sie teilte diese Vermutung, nachdem sie zusammen noch einmal alle Fürs und Widers abgewogen hatten. Sicher sein konnten sie natürlich nicht. In den nächsten Tagen waren alle vier weiterhin in jeder freien Minute in der Bibliothek anzutreffen, wo sie immer noch nach Informationen über Horkruxe suchten, leider erfolglos.
Freitag Abend erhielt Ian beim Essen eine Nachricht von seiner Mutter. Ian überflog ihn kurz. „Sie kommt Morgen aufs Schloss.“ - „Vielleicht will sie dir endlich die Wahrheit über deinen Vater sagen“, mutmaßte Ron. Ian hatte ihnen zwar erzählt, dass seine Mutter ihm immer noch nichts gesagt hatte, seinen beiden Freunden aber verschwiegen, dass er bereits einen starken Verdacht hatte. Warum wusste er selbst nicht so genau, er hatte es einfach im Gefühl, dass jetzt noch nicht der richtige Zeitpunkt war. Hermine hatte er sich anvertraut, ganz klar, sie war ja schließlich seine Freundin. Er wusste, dass er Harry und Ron auch vertrauen konnte, wollte es ihnen jedoch erst sagen, wenn er sich ganz sicher war. Außerdem waren sie ja momentan damit beschäftigt, sich einen Plan zurecht zu legen, wie sie Slughorn die Erinnerung entlocken konnten. „Vielleicht. Mal abwarten. Sie kommt um 11 Uhr.“
Für Samstagnachmittag standen weitere Stunden im Apparieren an, so dass Ian nicht wirklich viel Zeit mit seiner Mutter haben würde. Er nahm sich vor, sie noch einmal auf seinen Vater anzusprechen, mehr als nein sagen konnte sie ja nicht. Kurz vor 11 machte er sich auf den Weg in die Eingangshalle um seine Mutter zu empfangen. Sie war zusammen mit einigen Auroren gekommen, die ihre Kollegen in Hogwarts und Hogsmead ablösen sollten. Nach einer herzlichen Begrüßung machten sie gemeinsam einen Spaziergang um den See. „Ich hatte schon ganz vergessen, wie schön es hier ist“, schwärmte Marla. „Mum, kannst du mir nicht endlich sagen, wer er war?“, flehte Ian seine Mutter an. Sie machte ein trauriges Gesicht und schüttelte mit dem Kopf: „Nein, mein Schatz, es tut mir leid. Professor Dumbledore ist auch der Meinung, dass es noch zu gefährlich ist, dir alles zu sagen. Auch ich mache mir Sorgen, denn ich will nicht, dass dir etwas passiert.“ Dabei kullerte ihr eine Träne die Wange herunter und sie strich Ian sanft über das Haar. „Du bist das einzige, was mir noch geblieben ist und deshalb muss ich dich schützen. Lord Voldemort wird immer stärker, er kann jeden Moment die Zaubererwelt angreifen und sich an deinem Vater rächen wollen“, platzte es aus ihr heraus. Marla hielt es einfach nicht mehr aus, Ian alles zu verschweigen. Sicher, sie hatte Dumbledore versprochen, ihm nicht zu verraten wer sein Vater war. Aber das hatte sie auch nicht getan. Sie hatte ihm lediglich einen kleinen Hinweis gegeben und hoffte nun, dass er sich damit zufrieden gab. Ian war über das Gehörte und den Gefühlsausbruch seiner Mutter äußerst erstaunt. Er versuchte sie zu trösten: „Hey Mum. Du hast doch auch noch Grandma. Außerdem ist mein Vater ja tot, an ihm kann er sich doch nicht mehr rächen, für was auch immer.“ - „Das ist es ja!“, schluchzte Marla leise. Ian verstand, sagte aber nichts weiter. Also hatte sein Vater sich gegen Voldemort gewehrt und dieser würde sich wohlmöglich an seiner Familie rächen wollen. Er nahm sich vor, nicht mehr über seinen Vater zu sprechen, bis seine Mutter ihm die Wahrheit sagte oder er sie selbst heraus fand. Als sich Marla wieder gefangen hatte, liefen die beiden über die Ländereien zurück ins Schloss.
Professor Dumbledore hatte Marla eingeladen auch zum Mittagessen zu bleiben und nun saß sie am Lehrertisch in ein Gespräch mit ihrer alten Lehrerin für Verwandlung vertieft. Ian saß bei seinen Freuden am Tisch und war äußerst schweigsam. „Was ist los mit dir? Hat sie dir endlich die Wahrheit gesagt?“, wollte Hermine besorgt wissen. Er lächelte sie sanft an und schüttelte den Kopf. Sie kannte ihn mittlerweile und wusste, dass er schon mit ihr reden würde, wenn er es für nötig hielt. Ron hatte von alledem mal wieder überhaupt nichts mitbekommen. Gerade kam er mies gelaunt am Tisch an und ließ sich neben Harry auf die Bank fallen: „Oh Mann, ich werd noch wahnsinnig mit der!“ Ginny grinste ihren Bruder an: „Redest du etwa von deiner Lav-Lav?“ Harry prustete los, obwohl ihm sein bester Freund leid tat, aber die Grimasse, die Ginny beim Namen Lav-Lav zog, war einfach zum Brüllen komisch. Auch Ian, Hermine und Neville konnten sich ein breites Grinsen nicht verkneifen. Ron wurde rot und lud sich nun stumm vor sich hin schimpfend den Teller bis oben hin voll mit Kürbisauflauf. Während des weiteren Essens versprühte er immer wieder böse Blicke zu seiner Schwester. Auch von Harry war er enttäuscht, schließlich erwartete man von seinem besten Kumpel, dass er einem beistand. Nach dem Essen hatten sie noch 30 Minuten bis zum Apparierkurs, in denen Ian die Möglichkeit nutzte sich von seiner Mum zu verabschieden. „Pass auf dich auf!“ Marla drückte ihm einen Kuss auf die Stirn, als er sie zum Abschied umarmt hatte. Dann machte er sich mit seinen Freunden auf nach oben, um sich für die Stunde umzuziehen.

Während dem Essen hatte Severus Snape die ganze Zeit verstohlen die rotblonde Hexe neben Professor McGonaghall beobachtet. Sie war verdammt hübsch. Warum war ihm das nur in seiner Schulzeit nicht aufgefallen? Nun, wahrscheinlich, weil er damals nur Augen für Lily Evans gehabt hatte. Sie war die einzige gewesen, die ihn so akzeptiert hatte, wie er wirklich war und die es nicht gekümmert hatte. Anfangs hatte er geglaubt, sie hätte sich nur wegen James Potter von ihm abgewandt. Heute war ihm bewusst, dass es wegen seiner Faszination von der schwarzen Magie geschehen war. Hätte er sich bloß nie dem dunklen Lord angeschlossen. Natürlich war er auch heute noch von den dunklen Künsten angetan, aber er wusste, dass sein alter Meister einfach in allen Dingen zu weit gegangen war. Heute verabscheute er alles, was er selbst als Deatheater getan hatte und würde es, wenn er könnte, sofort wieder rückgängig machen. Natürlich auch wegen Lily. Sie könnte heute noch leben, wenn er früher gehandelt hätte. Ja, noch immer verursachten die Gedanken an seine große Liebe einen schmerzhaften Stich in seiner Brust und er würde alles dafür tun, um sie zurück zu holen. Aber das war leider unmöglich. Er hatte sich, seitdem er sich von Voldemort abgewandt hatte, geschworen nie wieder eine Frau so lieben zu können wie Lily. Und genau das schien er nun zu brechen. Natürlich war er keinesfalls in Marla O'Connor verliebt. 'Um Himmels Willen! Wo kommen wir denn da hin!' dachte er. Und doch erfüllten ihn die Gedanken an sie mit einer wohligen Wärme.
Er stand auf und ging zu ihr herüber. Sie hatte sich ebenfalls erhoben, als er auf sie zu kam. „Wollen wir?“, fragte er etwas kühl und bot ihr seinen Arm an. Sie nickte und hakte sich unter. Gemeinsam fuhren sie mit der Kutsche nach Hogemead und machten es sich dann wie vereinbart in den Drei Besen gemütlich. Anfangs war die Atmosphäre zwischen ihnen noch sehr angespannt, doch als sie die ersten Schlücke ihrer Getränke zu sich genommen hatte, lockerte die wohlige Wärme ihre Zungen etwas. „Ich finde es nett, dass Sie mich eingeladen haben“, versuchte Marla ein Gespräch zu beginnen. Er nickte nur und konzentrierte sich weiterhin auf sein Getränk. Marla hatte jedoch noch nicht aufgegeben und betrieb weiter Konversation: „Ian hat mir erzählt, dass Sie dieses Jahr Verteidigung gegen die dunklen Künste unterrichten.“ Er nickte wieder und fügte hinzu: „Ja. Aber sag mal, findest du es nicht komisch, wenn wir uns duzen? Schließlich waren wir Schulkameraden, sind gleich alt und außerdem arbeiten wir beide für den Orden. Ich bin Severus.“ Er reichte ihr die Hand und ein leichtes Glitzern huschte durch seine Augen. Sie strahlte ihn erfreut an und reichte ihm ebenfalls die Hand: „Einverstanden. Marla.“ Danach lachten sie beide, denn jeder von ihnen hatte für einen kurzen Moment daran gedacht, dass ja ein freundschaftlicher Kuss dazu gehörte, wenn sich Zauberer und Hexe das Du anboten. Das Eis zwischen ihnen war gebrochen.
Rosmertha hatte sich gewundert, was Snape, noch dazu in Begleitung einer so hübschen Frau, ausgerechnet in ihre Kneipe verschlagen hatte.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Nur manche Wortspiele lassen sich nicht eins zu eins übertragen, aber das ist bei anderen Übersetzungen genauso.
Klaus Fritz