Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Wo Licht ist, ist auch Schatten - Slughorns ungeschönte Erinnerung

von tini-wini84

Einige Tage später war der Schulleiter endlich wieder in Hogwarts zugegen und hatte Harry sogleich für den späten Nachmittag zu sich bestellt. Er wusste, dass man sich auf den Gryffindor verlassen konnte und war äußerst gespannt darauf, wie Harry nun doch noch an diese wichtige Erinnerung gekommen war. Er saß an seinem Schreibtisch, als der junge Zauberer eintrat. „Nimm doch bitte Platz, Harry. Als erstes wüsste ich gerne, wie du es geschafft hast Horace die Erinnerung abzuluchsen.“ Gespannt lauschte er Harrys Ausführungen, was genau an Rons Geburtstag geschehen war. Als Harry geendet hatte, lachte Dumbledore herzlich und erhob sich um das Pensieve aus dem Schrank zu holen. Gemeinsam tauchten sie in Slughorns Erinnerung ein.

Wieder befanden sie sich in Slughorns Büro mit einigen jungen Slytherins, darunter Tom Riddle, der Slughorn nach dem Ausscheiden von Galatea Merrythought fragt. In der nicht-manipulierten Erinnerungsszene zeigt sich Slughorn beeindruckt von Riddles erstaunlichen Fähigkeiten, auch an geheimgehaltene Neuigkeiten heranzukommen und bietet an, ihn bei einer Karriere im Zaubereiministerium zu unterstützen.
Als die Anderen bereits weg sind, fragt Tom den Lehrer wieder nach Horkruxen. In der nicht-geschönten Erinnerungsszene beantwortet Slughorn Toms Frage: Wer eine besonders unmenschliche Tat begeht, spaltet seine Seele, und der Seelensplitter kann durch einen Zauber in ein anderes Objekt, ein so genanntes Horkrux, gebannt werden. Ein schwarzer Magier kann auf diese Weise seine eigene Unmenschlichkeit nutzen, um sich unsterblich zu machen: Wenn sein Körper tot ist, kann sein Selbst nicht ganz ausgelöscht werden, weil noch ein Teil seiner Seele in einem anderen intakten Körper vorhanden und ans Dasein gebunden ist. Erst als Tom Riddle begierig nach Details der Ausführung des Zaubers fragt und wissen will, ob man sicherheitshalber nicht nur einen Horkrux machen, sondern die Seele in sieben Bruchstücken aufbewahren könne, erkennt Slughorn schockiert, dass Tom nicht bloß theoretisch an dieser Frage interessiert ist. Mit der Warnung, dies sei ein in Hogwarts tabuisierter unmenschlicher Zauber, verabschiedet er Tom.


Wenig später standen sie wieder in Dumbledores Büro. Der weise Magier hatte es bereits vermutet, war aber dennoch geschockt, dass es sich bewahrheitet hatte. Auch Harry lief es eiskalt den Rücken herunter. Kein halbwegs normaler Mensch, auch kein Zauberer, würde auf solch eine Idee kommen. Und doch passte es hervorragend zu dem schrecklichen Schwarzmagier, der sich Lord Voldemort nannte. Sie setzten sich wieder an den Schreibtisch, um das Gesehene zu besprechen. „Ich habe schon lange Zeit vermutet, dass Tom Riddle seine Seele in sechs Teile gespalten hat, um sich unsterblich zu machen. Diese Erinnerung bestätigt es nun endgültig. Du musst wissen, Harry, dass Voldemort schon immer mehr als andere Hexen und Zauberer von der Magie selbst, und besonders von der schwarzen Magie, fasziniert war. Nicht umsonst hat er sich ausgerechnet die magische Zahl 7 für seine Horkruxe ausgesucht. Er hat sechs dieser Horkruxe hergestellt, der siebte Teil befindet sich weiterhin in seinem Körper.“ Dumbledore machte eine kleine Pause, da der stechende Schmerz in seiner Hand stetig zunahm und ihn sichtlich erschöpfte. „Professor? Wir haben in den letzten Wochen bereits nach Horkruxen gesucht.“ Der Schulleiter wirkte kein bisschen überrascht: „Ich weiß, ihr habt in den Büchern aus der verbotenen Abteilung nachgeschlagen. Ich hätte wissen müssen, dass Miss Granger dies versuchen würde. Aber nun denn, bei euch weiß ich, dass die Informationen nicht gefährlich werden und der Sache dienlich sind.“ Harry erzählte von ihren Vermutungen bezüglich des Tagebuchs und Dumbledore bestätigte diese. „Ganz recht, du hast bereits dieses eine Horkurx zerstört. Und ich das zweite“, er deutete auf seine geschwärzte Hand, „Tom muss aus dem Ring seines Großvaters, den er bei Morfin gefunden hatte, einen Horkrux gemacht haben, indem er seinen leiblichen Vater und dessen Eltern tötete.“ - „Haben sie bereits eine Vermutung, was die anderen Horkruxe sein könnten?“, wollte Harry interessiert wissen. „Nun, wie schon erwähnt, war Tom Riddle von der Zaubererwelt fasziniert und als er sich seiner Abstammung von einem der Schulgründer bewusst war, wurde dies noch zusätzlich verstärkt. Ich nehme an, dass er nach Gegenständen gesucht hat, die einmal den vier Gründern von Hogwarts gehört hatten. Von Morfin wusste er, dass seine Mutter mit einem Medaillon von Slytherin von zu Hause fortgelaufen war. Es handelte sich sozusagen um ein Familienerbstück, von dem er meinte, es stünde ihm rechtmäßig sowieso zu.“ - „Und das war das Medaillon, welches Burke Merope Gaunt für ein paar Galleonen abgekauft hat“, mutmaßte Harry. „Ganz recht. Da Tom Riddle nach seinem Abschluss in Hogwarts dort gearbeitet hat, bin ich mir ziemlich sicher, dass er es in seinen Besitz gebracht und danach zu einem Horkrux gemacht hat. Bei den anderen Horkruxen handelt es sich vermutlich um einen Trinkpokal von Helga Hufflepuff und um Voldemorts Schlange Nagini. Für zwei weitere hat er wohl nach geeigneten Gegenständen von Gryffindor und Ravenclaw gesucht. Allerdings habe ich hier noch keine Anhaltspunkte gefuden, welche es sein könnten. Der siebte Teil befindet sich weiterhin in Voldemort selbst. Um ihn töten zu können, müssten zuerst alle vier verbleibenden Horkruxe ausfindig gemacht und zerstört werden.“ - „Das heißt also, ich muss erst alle Horkruxe vernichten, bevor ich ihn töten kann?“ - „Ja und nein. Die Prophezeiung zwingt dich nicht automatisch dazu, Voldemort zu töten. Er selbst ist aber unerbittlich darauf aus, den zu vernichten, der ihn selbst besiegen könnte. Erst durch Voldemorts Absicht, seinen prophezeiten mächtigen Gegner schon als Baby zu töten, hat er dich, Harry, zum Auserwählten gemacht. Er hat dich mit einer Narbe gekennzeichnet und dir unabsichtlich einige starke Waffen übertragen, zum Beispiel die Fähigkeit Parsel zu sprechen. Durch den Mord an deinen Eltern hat er sich unbeabsichtigt einen persönlich motivierten Gegner geschaffen. Voldemort wird dich auf jeden Fall erledigen wollen. Du selbst hast aber die Wahl lediglich auf seine Attacken zu reagieren oder ihn selbstbewusst und von dir aus besiegen zu wollen. Und bedenke Harry, es gibt etwas, was Tom Riddle noch nie verstanden und deshalb immer unterschätzt hat: Die Liebe. Mit Hilfe dieser uralten Macht hat deine Mutter es geschafft, dich vor dem Tode zu bewahren.“ Harry dachte über das Gesagte nach und hatte seine Eltern vor Augen, die beide ihr Leben gelassen hatten, um ihn zu schützen. Angetrieben von jener Macht, die der Dunkle Lord nicht kannte, dachte Harry an Voldemorts Taten und entschied sich ohne zu zögern dafür, Voldemort und seine schrecklichen Verbrechen zu bekämpfen und zu besiegen. Dumbledore nickte wohlwollend, als er Harrys entschlossenen Gesichtausdruck sah: „Ich hätte auch nichts anderes von dir erwartet. Deine Eltern wären stolz auf dich! Ich bin bereits auf dem besten Weg, einen weiteren von Voldemorts Horkruxen zu finden. Wenn es soweit ist, kannst du mich begleiten, um ihn zu holen und zu zerstören.“ - „Sehr gerne Professor.“ - „Harry, du entschuldigst mich? Ich bin sehr erschöpft. Berichte ruhig deinen Freunden, was wir besprochen haben. Ich lasse dich wissen, wenn ich es gefunden habe.“ Mit diesen Worten bedeutete der weißbärtige Zauberer Harry nun sein Büro zu verlassen.

Zurück im Gryffindorturm berichtete Harry seinen drei Freunden, was er soeben von Dumbledore erfahren hatte. Obwohl er nun wusste was zu tun war und er dabei auf die Unterstützung durch Dumbledore, den Orden und seine Freunde zählen konnte, würde er Voldemort letztendlich jedoch alleine gegenüber stehen, und das bereitete ihm Angst.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Ich glaube nicht an Hexerei.
Joanne K. Rowling