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Wo Licht ist, ist auch Schatten - Auf Voldemorts Spuren

von tini-wini84

Aufgeregt machte sich Harry am Abend auf den Weg zum Büro des Schulleiters. Kurz zuvor hatte er Ron, Hermine und Ian die Karte des Rumtreibers und sein gewonnenes Fläschchen mit Felix Felicis anvertraut, damit sie Draco und auch Snape weiter beobachten konnten. Er hatte es irgendwie im Gefühl, dass in dieser Nacht etwas passieren würde und er war sich sicher, dass Malfoy etwas vom Raum der Wünsche aus plante. Obwohl Dumbledore ihm versichert hatte, dass Snape ein Auge auf seinen Schüler haben würde, hatte Harry selbst Vorkehrungen getroffen. Er wusste, dass er sich auf seine Freunde verlassen konnte. Sie würden die DA informieren, um das Schloss im Notfall verteidigen zu können. Es waren zwar Auroren in Hogwarts und Hogsmead stationiert, aber bei etwas Großem würden sie jede Hilfe gebrauchen können.
Zusammen mit Dumbledore machte er sich auf den Weg nach Hogsmead, natürlich verborgen unter seinem Tarnumhang. Der alte Zauberer hielt es für eine gute Idee vom Dorf aus zu starten, denn man würde sich nichts dabei denken, wenn der Direktor mal auf ein Butterbier dorthin gehen würde. Er wechselte ein paar Worte mit Rosmertha, bevor sie zum Eberkopf weitergingen und von dort aus ungesehen disapparierten.
Sie tauchten irgendwo am Meer wieder auf. Es war bereits dunkel, doch der weise Zauberer schien den Weg zu kennen. Sie kamen nur langsam voran, da sie eine Felsklippe hinabklettern und durch einen eisigen Kanal zu einer Höhle schwimmen mussten. Als sie am Fuße einer Steintreppe aus dem Wasser kletterten, zauberten sie zuerst ihre Kleidung trocken und stiegen dann die Stufen hinauf zu der Höhle, in der Dumbledore das versteckte Horkrux vermutete. Bis hierhin waren sie noch verhältnismäßig gut voran gekommen, doch nun versperrte ihnen eine riesige Felswand den weiteren Weg. „Hier muss es irgendwo einen magischen Eingang geben“, mutmaßte der Professor und hatte wenig später eine Art Torbogen aufgespürt, der sich jedoch nicht ohne weiteres öffnen ließ. „Ich schätze, dass man von uns eine Gegenleistung haben will, um eintreten zu dürfen.“ Ehe Harry begriffen hatte, was er vor hatte, hatte Dumbledore bereits ein kleines scharfes Messer gezückt, sich in den Arm oberhalb der geschwärzten Hand geschnitten und etwas Blut auf den Türbogen geträufelt. Dieser Blutzoll bewirkte, dass sich die Felswand öffnete und den Weg ins Innere der Höhle freigab. Obwohl Dumbledore die Wunde an seinem Arm wieder geschlossen hatte, wirkte er erschöpft. Sie traten durch den Torbogen und blickten nun auf einen großen schwarzen See, in dessen Mitte sich eine kleine felsige Insel befand. Von dieser Insel aus verbreitete sich das einzige Licht in der Höhle: ein gespenstisches grünes Leuchten. „Dort ist das Horkrux zu finden“, erklärte der langbärtige Magier. Harry sah sich um: „Wie kommen wir dort rüber?“ Gemeinsam schritten sie das Ufer entlang auf der Suche nach einem Transportmittel. Im See tummelten sich seltsame bleiche Gestalten, es schienen keine Fische und auch keine Wassermenschen zu sein, wie Harry feststellen konnte. „Das sind Inferi, sie bewachen das Horkrux und werden sicher auch nicht davor zurückschrecken jeden in die Tiefe zu ziehen, der sich ihm nähert. Ahh, ich spüre Magie ... ja, hier ist es.“ Der Schulleiter hatte mittels seines Zauberstabs ein kleines Boot aus dem See an die Oberfläche gezogen, das an einer Kette am Grund des Sees verankert zu sein schien. Sie bestiegen das Boot, welches eigentlich nur für eine Person Platz bot, und fuhren damit zur Insel hinüber. In der Mitte der nur zimmergroßen Felsinsel befand sich ein Felsblock mit einer Schale darauf, aus der das helle grüne Leuchten kam. Langsam traten sie näher und erkannten, dass die Schale mit Zaubertrank gefüllt war. Auf dem Grund der Schale sahen sie den Horkrux, das Medaillon von Slytherin, liegen. Als Harry in die Flüssigkeit greifen wollte, wurde er von Dumbledore zurückgehalten: „Es wird sich nicht so einfach hervor holen lassen, nachdem schon der Aufrufezauber vom Ufer aus nicht funktioniert hat. Ich nehme an, der Zaubertrank muss zuerst vollkommen leer getrunken werden, bevor man das Horkrux entnehmen kann.“ Blitzschnell hatte er sich einen Kelch aus dem Nichts heraufbeschworen und wollte ihn in die Schale tauchen. „Nein, Sir. Ich werde das machen!“, verkündete Harry entschlossen. „Das ehrt dich. Aber ich bin ein alter kranker Mann und werde es selbst tun. Ich brauche dich, damit du uns wieder nach Hause bringst. Ich nehme an, dass derjenige, der diesen Schutztrank trinkt, nicht sofort getötet, sondern durch irgendwelche schrecklichen Auswirkungen daran gehindert wird, alles auszutrinken. Du musst dafür sorgen, dass ich alles austrinke, Harry, was auch immer ich tun werde. Versprich mir das.“ Zögernd nickte der junge Gryffindor und Dumbledore begann zu trinken. Nach dem dritten Kelch des Zaubertranks weigerte er sich weiter zu trinken. Trotz seines Wimmerns, Heulens und seiner Gegenwehr musste Harry den immer elender und schwächer werdenden Dumbledore zum Weitertrinken zwingen. Nach dem letzten Kelch verlangte Dumbledore, der nun schon fast bewusstlos war, flehend nach Wasser. Nachdem mehrere Aufrufezauber Harrys fehlschlugen, musste er etwas Wasser aus dem See holen, da er befürchtete, der Schulleiter würde sonst sterben. Dadurch löste er aus, dass die Inferi in so großer Zahl aus dem Wasser kamen, dass er sie nicht mehr alleine magisch zurückschlagen konnte. Dumbledore nahm letztendlich all seine Kraft zusammen und richtete sich auf. Er bannte die Inferi mit einem heraufbeschworenen Feuerring. Während er das Medaillon vom Boden der nun leeren Schale aufhob und mit Harrys Hilfe wieder in das kleine Boot stieg, hielt er den Schutzzauber weiterhin aufrecht. Erst als die beiden wieder auf den Pfad am Seeufer gelangten, ließ er den schützenden magischen Feuerring erlöschen. Da Dumbledore kaum noch in der Lage war zu gehen, half ihm Harry so gut es ging bis zum Höhlenausgang. Von einer geeigneten Stelle aus gelang es ihm schließlich mit Dumbledore an seiner Seite nach Hogsmead zurück zu disapparieren.


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