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Fanfiction

R. A. B.'s Sohn - Die dunkle Seite

von tini-wini84

Die Malfoys hatten sich wieder einigermaßen von ihrer Folter erholt. Bellatrix schien durch das Ganze noch verrückter geworden zu sein, als sie eh schon war. Sie war sich sicher, dass die Strafe des Dunklen Lords berechtigt gewesen war. Sie hatten es einfach verdient gehabt, für ihren Fehltritt bestraft zu werden. Abwesend lächelnd strich sie sich über die Folterstriemen am Arm, die der Fluch bei ihr verursacht hatte. Sie sah sie als eine Art Trophäe an. Sie war nur froh, dass das Schwert von Gryffindor eine Kopie gewesen war, denn sonst hätte es vermutlich Tote gegeben. Der Dunkle Lord war vor ein paar Wochen zu ihr gekommen und hatte sie darum gebeten etwas, das für ihn von enormer Wichtigkeit wäre, in ihrem Verlies in Gringotts zu verbergen. Bellatrix hatte dies natürlich voller Ehrerbietung getan und dabei von den Kobolden das Verlies auf höchstes Sicherheitsniveau bringen lassen. Nur sie würde es öffnen können. Zusätzlich hatte man einen Drachen davor postiert, der mit Eindringlingen kurzen Prozess machen würde. Zufrieden blickte sie aus dem Fenster und dachte voller Bewunderung an ihren Meister. Natürlich hatte sie ihm nichts von ihrem Verdacht erzählt. Als sie das Schwert bei den jungen Zauberern gesehen hatte, hatte sie befürchtet sie seien in das Verlies eingebrochen. Da sich das Schwert jedoch als Fälschung erwiesen hatte, hatte sie es dem Dunklen Lord einfach verschwiegen. Wer weiß, was ansonsten passiert wäre.

In diesem Moment betrat ihre Schwester Narzissa den Raum. Ihr behagte es überhaupt nicht eine ganze Schar von Deatheatern und zusätzlich noch den Dunklen Lord persönlich in ihrem Anwesen beherbergen zu müssen. Sie hatte, obwohl sie eine Black war, noch nie sonderlich viel für die dunklen Künste übrig gehabt, auch dieses ganze Geschwätz über Reinblüter hatte sie immer nur ihrer Familie zu Liebe ertragen, schließlich hatte sie keine andere Wahl gehabt. Ihr Mann Lucius war um einiges älter als sie und hatte schon zu Voldemorts Schulzeit in Hogwarts mit ihm zu tun gehabt. Aufgrund dieser Faszination war er wohl auch ein Deatheater geworden. Sie hatte der Dunkle Lord nie gefragt, aber das war ihr auch recht so gewesen. Als jedoch ihr Sohn Draco in seine Reihen aufgenommen und mit Dumbledores Ermordung beauftragt worden war, hatte sie immer um das Leben ihrer Familie gebangt. Sie waren sehr in Ungnade gefallen, als zuerst ihr Mann und danach ihr Sohn versagt hatten. Nun mussten sie damit leben, dass der Dunkle Lord ihr Haus beschlagnahmt hatte. Ihrer fanatischen Schwester schien das Ganze geradezu zu gefallen, sie schmiss sich lediglich an den Dunklen Lord heran. Sie war schon als Jugendliche von den dunklen Künsten fasziniert gewesen, aber die Jahre in Azkaban hatten sie schließlich verrückt werden lassen. Narzissa sah sie als eine Bedrohung an, denn man wusste nie, was sie als nächstes vorhatte. Außerdem schreckte Bellatrix aus Liebe zu ihrem Meister auch nicht davor zurück, ihre eigene Familie zu foltern, zu verraten oder gar zu töten.
„Zissy, was gibt es?“, fragte die schwarzhaarige Hexe mit zuckersüßer Stimme, wobei sie den Zauberstab ihrer Schwester in der Hand drehte. Sie hatte ihn ihr weggenommen, nachdem ihr eigener von Harry Potter und seinen Freunden entwendet worden war. „Ich möchte meinen Zauberstab, Bellatrix.“ Die angesprochene lächelte sie an: „Ich denke nicht, dass du ihn so schnell brauchen wirst. Wie du weißt, ist meiner gestohlen worden.“ Narzissa zuckte mit den Schultern und wandte sich zum Gehen. Sie wusste, dass es keinen Sinn hatte, denn sonst würde ihre Schwester vollends ausrasten. Seit der Schmach mit den entkommenen Geiseln war sie noch unberechenbarer als zuvor und Narzissa wollte es nicht darauf anlegen. Sie hatte schon mit Lucius gesprochen, dem es auch immer mehr zuwider wurde, was da in ihrem eigenen Haus passierte. Doch ohne Zauberstäbe waren die Malfoys machtlos.

Ein paar Tage später saßen die Malfoys und sämtliche Personen, die sich in ihrem Haus aufhielten, am großen Tisch um zu frühstücken. Auf Bellatrix kam eine kleine Nachricht im Eiltempo zugeflogen, öffnete sich von selbst und verkündete: „In ihr Verlies wurde heute Nacht eingebrochen. Die Diebe sind geflohen. Was genau gestohlen wurde, können wir wegen dem Dublikationszauber nicht sagen. Bitte kommen Sie zur Identifikation ihrer Wertsachen so schnell es geht zu uns.“ Ballatrix klappte der Mund auf, sie schüttelte den Kopf: „Das kann nicht sein.“
Der Dunkle Lord hielt sich nie beim Essen auf, solch sinnloses Beisammensitzen war ihm zuwider, er speiste lieber zusammen mit Nagini auf seinem Zimmer. Heute jedoch war er durch den Lärm, der im unteren Teil des Hauses herrschte, zu den anderen ins Esszimmer gelockt worden und er hatte die letzten Worte der Nachricht mit angehört. Panik überkam ihn. 'Konnte es tatsächlich sein, dass Harry Potter ihm auf die Schliche gekommen war und eines seiner Horkruxe aus Gringotts gestohlen hatte?' Er packte Bellatrix unsanft am Arm und zog sie zu sich. In eiskaltem Ton flüsterte er: „Wir müssen in dein Verlies. Sofort.“ Zu anderen Zeiten hätte er sich getarnt, doch heutzutage wo er sowieso die Macht über das Ministerium und dergleichen hatte, war es ihm egal, wer ihn sah. Man wusste längst, dass er zurück war.

Gemeinsam apparierten sie in die Winkelgasse und eilten auf die Zaubererbank zu. „Identifizieren sie sich bitte.“ Ohne lange zu zögern, richtete Voldemort seinen Zauberstab auf den Kobold, grüne Lichtblitze erschienen und dieser fiel tot zu Boden. Bellatrix und ihr Meister eilten die Gänge entlang zum Verlies der Lestranges. Apparieren war hier unten aufgrund des hohen Sicherheitsrisikos unmöglich. Sie durchsuchten das komplette Verlies, es war von Dublikaten verschiedenster Schätze überhäuft, doch der Becher von Hufflepuff war nirgends zu finden.
Die Wut in ihm wurde immer größer. 'Wie hatte er es nur herausgefunden? Oder bestand doch noch die Möglichkeit, dass es nur ein Versehen war?' Er musste auf der Stelle nach allen anderen Horkruxen suchen, nachsehen, ob sie noch in ihrem Versteck waren. Erst dann würde er Ruhe haben. Am liebsten hätte er Bellatrix auf der Stelle getötet, doch sie war seine ergebenste Dienerin, er würde sie noch brauchen. Stattdessen richtete er seinen Zauberstab auf jeden, der ihm in die Quere kam.


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Mike ist Engländer, ein sehr englischer Engländer. Jeden Tag trug er seine Anzugweste, was mir gut gefällt – man erlebt es heute kaum mehr, dass jemand Westen trägt. Er hat ein unglaubliches Charisma und flößt uns großen Respekt ein. Doch er verinnerlicht den britischen Humor total und kann sich bestens in die Internats-Teenager hineinversetzen.
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