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Fanfiction

R. A. B.'s Sohn - Die letzte Schlacht

von tini-wini84

Soeben wurde das Schloss von einer starken Explosion erschüttert und die drei eilten an den Ort des Geschehens. Einen Stock tiefer hatten die Weasley-Zwillinge zusammen mit Percy und ein paar anderen die Geheimgänge verteidigt, waren jedoch von der Explosion getroffen worden. Percy kauerte am Boden und hielt einen regungslosen Fred in den Armen, Tränen liefen ihm über die Wangen. Harry wusste sofort, dass er tot war, er spürte es förmlich. Sie halfen Percy den Leichnam in einer Nische in Sicherheit zu bringen, wo sie Fred behutsam ablegten. Auch Ron wollte seinen Bruder dort nicht einfach so liegen lassen, konnte dann aber von Hermine dazu bewegt werden, ihn loszulassen. Rund um das Schloss tobte ein erbitterter Kampf zwischen weißer und schwarzer Magie. Die Deatheater feuerten Flüche auf die Hogwartsbewohner, unterstützt von den Riesen, die Steine auf das Schloss warfen. Ganz Hogwarts war auf den Beinen, sogar die Hauselfen, angeführt von Kreacher, hatten sich ins Geschehen eingemischt und warfen mit Messern und Gabeln nach ihren Gegnern. Peeves schien ganz in seinem Element zu sein, denn er feuerte munter mit Feuerwerken aus dem Weasley-Sortiment.

Um herauszufinden, wo genau Voldemort sich mit seiner Schlange befand, konzentrierte sich Harry und verband ihre Gedanken miteinander. Voldemort saß in der Heulenden Hütte und hatte soeben Lucius Malfoy losgeschickt, um Snape zu holen. Harry wusste was das zu bedeuten hatte. Voldemort war immer noch auf der Suche nach dem Elderstab, und da Snape Dumbledore getötet hatte, ging er davon aus, dass Snape nun den Elderstab besaß. So machten sie sich auf den Weg zur Heulenden Hütte, um zu erfahren, was es damit auf sich hatte und in der Hoffnung vielleicht Nagini töten zu können. Unterwegs schafften sie es immerhin einige Todesser mit Flüchen zu treffen und ihre Leute vor anderen Flüchen zu schützen.
In der Heulenden Hütte angekommen, beobachteten sie durch einen Spalt in der Eingangsluke, dass Voldemort seinem fähigen Gefolgsmann Snape in scheinbar gelassenem Ton etwas Fatales mitteilte: „Ich habe aus Dumbledores Grab seinen mächtigen Zauberstab entwendet, doch er leistet mir nicht die Dienste, die er sollte. Gemäß der Zauberstab-Magie lässt er sich nur von demjenigen ganz beherrschen, der seinen vorigen Meister getötet hat. Also bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich den Mörder Dumbledores ermorden muss, damit ich von dem mächtigen Zauberstab als richtiger Herr und Gebieter akzeptiert werde.“ Seine roten Augen blitzten erbarmungslos auf und ein höhnisches Grinsen umspielte seinen lippenlosen Mund. Snape schien außerordentlich gelassen zu sein und wartete ab, was passieren würde: „Gut. Dann töte mich, wenn du meinst.“ Voldemort sah den Verräter entgeistert an: „Du hast einen qualvollen Tod verdient, dafür dass du mich all die Jahre hintergangen und für diesen alten Schwachkopf ausspioniert hast.“ Er zückte seinen Zauberstab, entwaffnete Snape und rief: „Viburnum abderi!“ Daraufhin erschien eine Schlinge, die sich immer mehr um Snapes Hals zuzog. Er würgte bereits und die Angst stand ihm ins Gesicht geschrieben. Voldemort grinste gehässig und entschwebte mit Nagini aus dem Raum.
Als sich die Freunde sicher waren, dass er außer Reichweite war, eilten sie zu Snape, um ihn von der tödlichen Schlinge zu befreien. Keuchend kauerte er am Boden, blickte aber dankbar in die Gesichter seiner drei Schüler. Als er wieder in der Lage war zu sprechen, teilte er Harry etwas sehr wichtiges mit: „Hör mir genau zu, was ich dir jetzt sage, ist von äußerster Wichtigkeit. Professor Dumbledore wollte, dass du es erst kurz vorher erfährst. Du kennst ja die Prophezeiung über dich und Voldemort.“ Harry nickte und Snape fuhr fort: „Als Voldemort dich als Baby töten wollte, hat sich ein Stück seiner Seele auf dich übertragen, Harry. Deshalb bist du ein Parselmund und hast diese Verbindung zu ihm. Du musst selbst von Voldemort getötet werden, damit er sterben kann.“ Die drei sahen ihn verdutzt an. „Das heißt, Harry soll sich kampflos ausliefern?“, fragte Hermine entsetzt. Snape nickte: „Das ist, was Dumbledore gesagt hat. Wenn Voldemort das Leben von Nagini magisch beschützt, dann wäre es soweit.“ - „Und das sollen wir dem glauben, der Dumbledore getötet hat?“, brüllte Ron seinen ehemaligen Lehrer an. Hermine versuchte ihn zu beruhigen: „Ron, du weißt doch, dass er nur in Dumbledores Auftrag gehandelt hat.“ Harry war es schon damals schwer gefallen es zu glauben, aber er hatte es kurz nach Dumbledores Tod selbst von dessen Portrait gehört. „Vielleicht glaubt ihr mir, wenn ihr meinen Patronus seht.“ Snape ließ seinen Patronus in Form einer Hirschkuh durch den Raum gleiten. „Sie haben uns zu Gryffindors Schwert geführt?“ Snape nickte: „Dumbledore wollte es so. Aber jetzt lasst uns schnell zum Schloss zurückkehren und den anderen beistehen.“

Die Kampfgeräusche waren unterdessen verstummt und eine eisige Stimme sprach magisch verstärkt: „Wir werden nun die Kampfhandlungen unterbrechen, um nicht noch mehr magisches Blut zu vergießen. Ich spreche nun zu dir, Harry Potter. Ich erwarte dich um Mitternacht im verbotenen Wald. Ich weiß, dass du kommen wirst, denn du wirst es nicht zulassen, dass noch mehr Menschen ihr Leben für dich lassen.“
Harry war entschlossen sich zu opfern. Er hatte keine andere Wahl, denn nur, wenn er sich auslieferte, dann könnte das letzte Horkrux zerstört und Voldemort endgültig vernichtet werden. Noch war er mit Ron, Hermine und den anderen in der Großen Halle. Dort waren alle Toten und Verletzten aus dem Gelände hereingebracht und versorgt worden. Er sah die Weasleys um Freds Leichnam versammelt, Ron und Hermine gesellten sich zu ihnen. Harry blieb abseits stehen, hielt Ausschau nach Ian. Der hatte seinen Freund gemerkt, hatte Luna kurz übers Haar gestrichen und war auf Harry zugeeilt. „Ian, ich habe nicht viel Zeit zum Erklären. Ich werde mich Voldemort stellen, es gibt keine Alternative.“ Ian sah seinen Freund mit aufgerissen Augen entsetzt an. „Schon gut. Es muss sein. Tu mir einen Gefallen: Töte Nagini! Nur wenn das letzte Horkrux zerstört ist, ist auch Voldemort sterblich.“ Sie umarmten sich zum Abschied. Ian wusste, dass Harry das Richtige tat, auch wenn er nicht wusste warum. Harry kramte in seiner Tasche und drückte seinem Freund das zerstörte Horkruxmedaillon in die Hand: „Es soll dich an deinen tapferen Vater erinnern, der schon vor Jahren von Voldemorts Horkruxen gewusst hat und der erste war, der sie zerstören wollte.“ Dankbar nahm Ian das Andenken an sich und schaute seinem Freund hinterher, der nun versteckt unter seinem Tarnumhang auf den Wald zu steuerte.


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