
von tini-wini84
so langsam nähert sich meine Geschichte dem Ende, wie ihr sicher schon gemerkt habt. aber 2 Kapitel habt ihr noch vor euch. Wär froh über ein paar Kommis!
lg tini-wini84
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Das große Fest
Nachdem alle Verletzten genesen, die wenigen Toten auf der guten Seite würdevoll bestattet und Hogwarts wieder aufgebaut worden war, hatten die Freunde endlich etwas Zeit um für sich zu sein. Alle Strapazen des letzten Jahres waren vergessen, denn es hatte sich schließlich ausgezahlt, dass sie am Ball geblieben waren. In den nächsten Tagen sollte es ein großes Fest auf Hogwarts geben. Die meisten Familien waren aufs Schloss gekommen, um bei ihren Kindern zu sein. Die Lehrer waren schon seit Tagen damit beschäftigt, alles für das Fest zu Ehren von Harry Potter vorzubereiten. Harry war der Trubel um seine Person immer noch unangenehm, doch er hatte sich letztendlich damit abgefunden.
Er war wieder mit Ginny zusammen, worüber beide nach so langer Zeit der Entbehrung sehr glücklich waren. Auch Ron und Hermine hatten zur Freude und Erleichterung ihrer Freunde endlich zueinander gefunden. Ian war mit Luna zusammen und hatte sie zu ihrem Vater begleitet, der vor einigen Tagen aus Azkaban entlassen worden war. Ron, Hermine, Ginny, Harry und Neville saßen im Gemeinschaftsraum der Gryffindors zusammen und sprachen über die Ereignisse der letzten Tage. In einem Sessel am Kamin saß George und starrte gedankenverloren ins Feuer. Ginny ging zu ihrem Bruder herüber, setzte sich auf die Armlehne des Sessels und strich George mitfühlend über den Kopf. „Fred hätte nicht gewollt, dass wir wegen ihm Trübsal blasen, das weißt du.“ George nickte, wobei ihm doch eine kleine Träne aus dem Augenwinkel tropfte. Ginny tat so als habe sie es nicht gesehen. Wenig später hatte er sich wieder gefangen und stand auf: „Ich werd mal n bisschen was zum Knallen für die Party besorgen.“
Abends zog sich Harry zurück und nahm das alte Fotoalbum mit Bildern seiner Eltern, das er damals von Hagrid geschenkt bekommen hatte. „Ohne euch hätte ich es nie geschafft.“ Sie strahlten ihn stolz an und winkten. Er hatte sie zwar kaum kennen gelernt, aber dennoch waren sie immer bei ihm gewesen. Sie hatten ihm Kraft gegeben und ihn auf seinem letzten Weg begleitet, ihn immer beschützt. Dafür war er ihnen unendlich dankbar und er wusste, dass sie nicht umsonst gestorben waren. Er nahm sich vor auch allen anderen, die immer hinter ihm gestanden hatten noch einmal in aller Form zu danken.
Am Samstag Abend war es schließlich soweit. Hogwarts Schulleiter Severus Snape, der mittlerweile vollkommen rehabilitiert war, eröffnete das Fest. Anstatt der Haustische hatte man mehrere Tafeln aufgestellt, an denen nun Eltern, Schüler und Lehrer, sowie alle anderen die den Hogwartsbewohnern tatkräftigt im Kampf gegen Voldemort und die Deatheater beigestanden hatten, saßen. Harry saß zusammen mit den Weasleys, Hermine, Remus und Tonks mit ihrem Sohn Teddy, Ian, Luna, Neville, Snape, Marla und etlichen Ordensmitgliedern an einem Tisch.
Nachdem alle gespeist hatten und etwas Ruhe eingekehrt war, erhob sich Harry Potter und trat vor die Menge. „Ich möchte mich bei allen bedanken, sie uns im Kampf gegen Voldemort beigestanden haben. Allen voran aber meinen treuen Freunden Hermine, Ron und Ian, ohne die ich es nie soweit geschafft hätte.“ Er lächelte in ihre Richtung. Die vier verstanden sich auch ohne Worte und sie wussten, dass sie immer aufeinander zählen konnten. „Außerdem bedanke ich mich bei Severus Snape, der uns immer im Hintergrund auf Dumbledores Befehl hin unterstützt hat.“ Snape wurde etwas rot im Gesicht, prostete dann aber Harry dankend mit seinem Kürbissaft zu. „Professor Dumbledore hat mich gelehrt immer auf mein Herz und meine Freunde zu hören. Es ist schade, dass er nicht mehr bei uns sein kann, aber ich bin mir sicher, er ist es trotzdem irgendwie.“ Bei diesen Worten kullerte Minerva McGonaghall eine Träne über die Wange. Sie vermisste ihren alten Freund und Schulleiter sichtlich. „Auch dem Orden des Phönix danke ich für die Hilfe und dass ihr so schnell zur Stelle wart. Der Familie Weasley gebührt mein größter Dank, denn ihr habt mich nahezu wie einen eigenen Sohn in eure Familie aufgenommen, wofür ich euch unendlich dankbar bin. Zu guter Letzt möchte ich auch noch einmal Dobby erwähnen, der uns selbstlos aus Malfoy Manor gerettet hat und dabei sein eigenes Leben gelassen hat.“
Minerva McGonaghall erhob sich bei diesen Worten: „Ich danke Ihnen, Mr. Potter. Lasst uns nun der vielen Toten gedenken, die ihr Leben im Kampf gegen Voldemort gelassen haben.“ Alle erhoben sich und sahen zur Decke, durch die ein wunderschöner Sternenhimmel zu sehen war. In der Zaubererwelt glaubte man daran, dass Verstorbene als Sterne an den Himmel emporstiegen, um ihre Hinterbliebenen zu bewachen.
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