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Fanfiction

Der Unfall - Der Unfall

von DM-Potter

Der Unfall


Die Schlacht um Hogwarts war vorĂĽber und Voldemort war durch Harry Potter besiegt worden. Harry, Ron und Hermine hatten gerade das SchulleiterbĂĽro verlassen und waren auf dem Weg in die groĂźe Halle, wo zur Zeit ein groĂźes Festessen wegen des Sieges ĂĽber den dunklen Lord stattfand.

Das Trio ging schweigend durch die Gänge, bis Harry seine Freunde ansprach:
„Ron, Hermine, seid mir bitte nicht böse, aber ich werde nicht mit in die große Halle kommen.“

Beide blickten ihren Freund verwirrt an, worauf er weiter sprach:
„Nun, es ist so. Der Kampf gegen Voldemort steckt mir doch sehr in den Knochen und ich bin sehr erschöpft. Ich werde mich im Schlafsaal hinlegen.“

„Schon okay Harry. Ist doch verständlich. Ruh dich aus. Wir sagen den anderen bescheid.“ Sagte Hermine und Ron nickte ihm zu.

„Danke. Gut ich geh dann mal. Wir sehen uns dann morgen.“ dann ging Harry Richtung Gryffindor Gemeinschaftsraum.

Dort angekommen begab er sich direkt in seinen Schlafsaal, wo er zuerst zu seinem Bett ging und an seinem Nachttisch ein kleines Fläschchen aus einer Schublade herauszog.

In diesem Fläschchen befand sich eine leicht bläuliche Flüssigkeit. Es war ein Trank, den er sich vor dem Kampf selbst gebraut hatte. Bei diesem Trank handelte es sich um einen speziell auf ihn abgestimmten Regenerationstrank, den laut Buch nur er gefahrlos einnehmen konnte. Das Rezept hatte er aus Snapes Zaubertrankbuch, das Buch des Halbblutprinzen.

Dieser Trank würde seine Wunden heilen und seine Energie über Nacht vollständig wieder herstellen.
Als nächstes beschwor Harry sich eine kleine Kanne mit Kürbissaft und eine Trinkkelch. Er goss etwas Saft ein und gab den Trank hinzu.

Da der Trank einige Minuten ziehen musste, ging Harry erst einmal ins Bad um sich das Blut und den Staub der Schlacht abzuwaschen.

Nach kurzer Zeit war er fertig und umgezogen. Er verlieĂź das Bad und blieb sofort erstarrt im TĂĽrrahmen stehen. Was er sah lieĂź sein Herz schneller schlagen. An seinem Bett am Fenster stand SIE.
Obwohl es nicht sehr hell war, erkannte er Ginny, welche aus dem Fenster schaute, sofort. Sie war ihm anscheinend sofort nachdem Ron und Hermine in der Halle aufgetaucht waren gefolgt. Harry ging auf sie zu, was sie jedoch nicht bemerkte.

Harry schluckte seinen KloĂź im Hals hinunter und sprach sie an:
„H- Hallo Ginny.“

Die angesprochene drehte sich um und erwiderte:
„Oh, hallo Harry.“ Dabei blickte sie ihm in die Augen.

Harry ging weiter auf sie zu, blieb jedoch schlagartig stehen, als sein Blick zufällig auf das Tablett mit dem Kürbissaft fiel.

Was er sah erschreckte ihn. Der Kelch mit dem Trank war weg.

„H- Harry? Was ist?“ Sie hatte seinen Blick gesehen und dieser beunruhigte sie.

„Harry?!“

„D-da stand vorhin ein Kelch Kürbissaft. J- jetzt ist er weg.“ Sagte er.

„Ach so. Hier ist er.“ Sagte Ginny und griff zur Fensterbank und reichte ihm den Kelch. Zu seinem entsetzen war der Kelch leer.

Harry wurde bleich und fragte:
„Sag Ginny, bitte sag dass dir der Kelch bloß umgefallen ist und die nichts davon getrunken hast.“

Seine zitternde Stimme beunruhigte Ginny noch mehr und sie antwortete:
„Oh, tut mir Leid Harry. Als ich hier hoch gekommen bin, war ich so durstig, da kam mir der Saft gerade recht. Aber in der Kanne ist ja noch Saft übrig, den du trinken kannst. Was ist denn Harry? Du siehst so blass aus.“ fragte die besorgt.

„Das ist nicht gut. Ginny, in dem Saft war ein spezieller Regenerationstrank. Den hättest du niemals trinken dürfen.

Weiter kam er jedoch nicht, da Ginny nun ebenfalls sehr blass wurde und auch anfing zu zittern.
„Ginny? Was ist los?“

„Harry. Ich.. Mir geht’s nicht gut. Mir ist schwindelig. Ich …“ sagte sie und brach zusammen. Harry konnte sie gerade noch auffangen.

„Ginny? Ginny! Nein. Oh nein!“ er versuchte sie zu wecken, doch die rührte sich nicht.

„Oh, Gott. Nein, Was jetzt?“ sagte er sich, dann wusste er was er zu tun hatte. Er schickte einen Patronus an McGonagall. Anschließend nahm er Ginny auf die Arme und trug sie so schnell er konnte zum Krankenflügel.


Kurz vorher in der groĂźen Halle:

In der großen Halle waren die Aufräumarbeiten schon beendet und das Abendessen war schon in vollem Gange. Professor McGonagall und die Weasleys hatten die Nachricht Harry´s, dass er sich hinlegen würde, verstehend angenommen. Dass Ginny fehlte war ihnen jedoch noch nicht aufgefallen.

Die Professorin war gerade in ein Gespräch vertieft, als sie durch ein helles Licht und schnell aufkommendes Getuschel der anderen Personen abgelenkt wurde.

Als sie aufsah, bemerkte sie, dass vor dem Lehrertisch ein Patronus erschienen war, welcher die Gestalt eines Hirsches hatte.

Professor McGonagall blickte den Patronus zuerst irritiert an, ging dann aber ruhig auf die Hirschgestalt zu.
Anders jedoch waren die Reaktionen von Ron, Hermine und anderen DA-Mitgliedern. Sie kannten diese Patronusgestalt und wussten dass es Harry´s Patronus war.

Ron und Hermine standen ebenfalls auf und liefen zum Lehrertisch.
„Professor, dies ist Harry´s Patronus.“ Rief Hermine ihr zu.

„Was? Aber sagten sie nicht, er wäre im Schlafsaal?“

„Ja, aber…“ sie wurde unterbrochen.

„Nun ja. Am besten wir hören uns seine Nachricht an.“ Sagte die Professorin und tippte den Patronus mit ihrem Zauberstab an.

// Professor, dringend! Ginny zusammengebrochen. Bin auf dem Weg in den KrankenflĂĽgel. Brauche dringend Hilfe. //

In der Halle war es still geworden. Jeder hatte die Nachricht gehört. Sofort war Mrs. Weasley aufgesprungen und Richtung Krankenflügel gerannt. Madam Pomfrey war kurz darauf hinter ihr her gerannt. Prof. McGonagall, Ron und Hermine und der Rest der Familie Weasley eilten ihnen nach.

Im KrankenflĂĽgel:

Harry der neben Ginny am Bett gekniet hatte rief, als Madam Pomfrey den Raum betrat:
„Madam Pomfrey. Schnell tun sie was. Bitte!“

Die Krankenschwester untersuchte Ginny und stellte eine starke Vergiftung fest.
„Sie muss schnellstens ins St. Mungo. Mr. Potter, was ist geschehen?“

Doch Harry konnte nicht antworten.
„Bitte tun sie was. Ich will nicht auch noch sie verlieren.“

„Ok, dann später im St. Mungos. Wir müssen jetzt los.“

So wurde Ginny per Portschlüssel ins St. Mungos gebracht, wo sie sofort von den Heilern untersucht wurde, die Madam Pomfrey´s Diagnose bestätigten.

Harry, Mr. und Mrs. Weasley, Ron und Hermine waren im Zimmer geblieben. Harry kniete immer noch neben Ginny und hielt ihre Hand. Jedoch reagierte sie nicht. Sie leg in einer Art Tiefschlaf, welcher von dem Trank ausging. Dieser war jedoch so tief, dass wenn sie nicht mehr erwachte, sie sterben wĂĽrden.

„Nun, Mrs. Weasley. Ihre Tochter hat eine schwere Vergiftung. Zusätzlich scheint sie in einer Art Zauberschlaf zu liegen. Wir wissen nicht woher dies kommt. Leider wissen wir deshalb nicht was nun geschehen wird. Tut mir sehr Leid.“

Molly Weasley brach nun in Tränen aus. Ihr Mann versuchte sie zu trösten und wandte sich dabei an Harry:
„Harry? Harry!“ der Junge blickte nun Arthur Weasley mit tränen verschmiertem Gesicht an.
„Harry, bitte sag was passiert ist. Du hast sie gefunden. Du musst etwas wissen.“

„Es ist alles meine Schuld Mr. Weasley. Ich bin dafür verantwortlich. Ich..“

Er wurde von Hermine unterbrochen:
„Ach Harry. Gib dir doch nicht immer die Schuld an allem. Du kannst doch nichts dafür.“

„Nein Hermine. ES IST MEINE SCHULD….“

Harry kniete immer noch neben Ginny´s Bett. Er begann zu erzählen was geschehen war.
SchlieĂźlich blickte er Mrs. Weasley an und sagte:

„Es tut mir furchtbar Leid Mrs. Weasley. Ich wollte nicht dass so etwas passiert.“

„Schon okay Harry.“ Sagte Arthur „Ich weiß nun dass es ein Unfall war. Ab…“ Weiter kam er nicht, da er von seiner Frau unterbrochen wurde:

„Okay? OKAY? Nichts ist OKAY Arthur. Unsere Tochter könnte STERBEN. NEIN, auch wenn es ein Unfall war, kann ich nicht akzeptierten was geschehen ist.

Ich kann das alles nicht mehr ertragen. Erst Fred und nun liegt auch noch Ginny im sterben. NEIN!

Und nun zu DIR Junge!“ Harry zuckte wie alle anderen im Raum zusammen. Molly war wütend, dies überraschte keinen, aber dass sie Harry mit “Junge“ ansprach, war nicht normal.

„Mrs. Weasley, es tut mir Leid. Ich…“

„RUHE! Ich will nichts mehr hören! Das war leichtsinnig von dir und unverantwortlich! Nicht nur dass du so einen gefährlichen Trank braust. Dazu kommt noch dass du diesen aus einem Buch hast welches womöglich falsche Rezepte hat, und di diese benutzt hast.

NEIN, du lässt ihn auch noch unbeobachtet in Kürbissaft vermischt stehen!

Ich hatte gedacht du hättest mehr Verstand. Ich dachte du würdest unsere Familie mögen. Besonders Ginny! Aber was machst du? Erst verlässt du sie plötzlich um gegen Voldemort zu kämpfen und nun bringst du sie beinahe um.“


„Mrs. Weasley, ich ….“

„ES REICHT! Raus hier!“

„Aber Molly.“ Mischte sich nun Mr. Weasley ein.

„Kein ABER! Du sollst raus! Verschwinde, komm mir nicht mehr unter die Augen. Ich hoffe in deinem Sinne dass Ginny durchkommt und sollte es nicht so sein wir uns nicht über den Weg laufen. Los! Mach schon!“
Schrie Molly Harry an.

Alle im Raum waren über Molly´s Reaktion äußerst verwundert. Sicher, um Ginny stand es sehr schlecht, aber es war ein Unfall gewesen.

„Molly, bitte beruhige dich.“

„Mrs. Weasley, ich..“ versuchte es Harry nochmals.

„Bist du immer noch hier? ICH SAGTE GEH!“ rief sie und erhob sich.

Harry fand es fĂĽr besser den RĂĽckzug anzutreten, daher beeilte er sich aus dem Zimmer zu kommen.

Kaum war Harry aus dem Krankenzimmer , ging Molly zu ihrer Tochter und sagte:
„Keine Sorge meine kleine. Alles wird gut.“

„Molly, war das gerade wirklich nötig? Harry hat sich doch entschuldigt. Es war ein Unfall.“
Sagte Arthur, doch seine Frau ignorierte ihn.

Harry wollte gerade in den Kamin steigen, als:
„Harry! Warte!“ rief Hermine. Sie war ihm aus dem Zimmer gefolgt.

„Was gibt es Hermine? Ich hab es eilig.“ Sagte Harry mit leicht zitternder Stimme.

„Harry komm. Molly meint es nicht so, da bin ich mir sicher. Sie ist nur durcheinander und voller Trauer. Komm, gehen wir zurück. Ich bin sicher, wenn du mit ihr vernünftig redest, …“

Harry unterbrach sie:
„Nein. Das nützt nichts. Und jetzt lass mich gehen. Ich muss so schnell wie möglich etwas finden um ihr zu helfen.“

„Was hast du vor?“

„Ich geh nach Hogwarts. Da muss es irgendjemanden geben der sich damit auskennt. Keine Sorge, ich werde dieses Buch nie wieder benutzen. Versprochen.“ Er hatte ihren warnenden Blick richtig gedeutet.

„Gut.“

„Bitte schick einen Patronus, sollte sich irgend was ändern. Zum guten, wie auch zum schlechten.“
„Mach ich Harry.“

Dann stieg Harry in den Kamin.
„Hogwarts, Büro des Schulleiters.“ Rief er und warf Flohpulver ins Feuer. Dann verschwand er.

In Hogwarts saĂź Minerva McGonagall in Dumbledores BĂĽro und bearbeitete einige Formulare, fĂĽr das Ministerium, als es im Kamin grĂĽn aufleuchtete und eine Person in den Raum gerutscht kam.

Als Harry im Kamin des Schulleiters ankam, rutschte er aus dem Kamin und blieb auf dem RĂĽcken liegend auf dem Boden liegen.
„Mr. Potter?“ kam es von der Professorin, welche auf ihn zu kam.

Harry stand auf und sagte:
„Ich hasse so was, nie komm ich richtig im anderen Kamin an.“ Er klopfte sich den Ruß vom Umhang.

„Mr. Potter, was wollen sie hier? Wie geht es ihnen und vor allem wie geht es Miss Weasley?“

Harry blickte traurig zu Boden und antwortete:
„Schlecht. Sehr schlecht. Sie hat eine hohe Vergiftung und liegt in einer Art Zauberschlaf. Die Heiler könne ihr nicht wirklich helfen.

Ach Gott. Das ist alles meine Schuld Professor. Ich.. aahh.“

„Hier, trinken sie erst mal.“ Sie reichte ihm einen Becher mit Wasser, welches er sofort trank.

„Danke.“

„Und was wollen sie nun hier? Sollten sie nicht bei ihrer Freundin sein?“

„Das ist es ja gerade. Ich kann da nicht hin. Mrs. Weasley hat mich rausgeworfen.“ Er erzählte was sich im St. Mungos zugetragen hatte.

„Mach dir keine Sorgen Harry. Ich bin sicher, alles wird wieder gut. Aber warum bist du jetzt hier?“

„Ach ja, ich muss unbedingt mit den Portraits von Prof. Dumbledore und Snape reden. Es ist sehr wichtig.“

„Natürlich, sie wissen ja wo.“

Harry eilte in den Nebenraum, wo er sofort die beiden Portraits der Professoren erblickte.
„Ah Harry mein lieber. Was führt dich hier her?“ begann Professor Dumbledore.

„Hallo Prof. Dumbledore, tut mir Leid, aber ich muss dringend mit Snape reden.“

„Für sie immer noch Professor Snape. Wann werden sie das endlich lernen Potter?“ ertönte die ölige Stimme des Tränkemeisters.

„Tut mir Leid Professor, ich …“

„Das ist wohl auch das mindeste. Aber ich kann ja nichts anderes erwarten. Ihr Vater …“

„Schluss! Hören sie auf. Es gibt wichtigeres Professor. Ich brauche ihre Hilfe.“

„Sie! Meine Hilfe? Wie kann ich ihnen jetzt noch helfen? Ich bin tot. Sie waren dabei als ich starb.“ Bemerkte er.

„Ich brauche ihre Hilfe als Tränkemeister. Ich habe einen Trank aus ihrem Buch..“

„Welches Buch? Meinen sie etwa?“ fragte er erstaunt.

„Ja. Das Buch des Halbblutprinzen. Genau das. Ich habe es gefunden. Nun es ist so, dass…“
Er berichtete dem Trank und was passiert war.

„Leider hielt Ginny Weasley den Inhalt des Kelches für normalen Kürbissaft…“

Professor Snape lenkte ein:
„Lassen sie mich raten Potter. Miss Weasley hat den Trank getrunken.“

„Ja, ich..:“

„Meine Güte Potter, wie kann man nur so dumm sein.“

„Ich weiß.“

„Hätten sie auch nur etwas mehr Talent für Zaubertränke von ihrer Mutter geerbt währe das nicht geschehen. Lily währe…“

„Severus. Es reicht
. Es gibt wichtigeres!“ rief Dumbledore aus seinem Bild heraus.

„Na gut. Und wie kann ich ihnen helfen? Wenn sie das Rezept für ein Gegenmittel wollen..“

„Ja. Ja genau das brauche ich. Ich bitte sie Professor Snape. Ich brauche es unbedingt.“

„Mr. Potter. Hören sie mir zu.“ Sagte Snape mit einer so ernsten Stimme, dass Harry Angst bekam.
„So Leid es mir auch tut. Ich kann ihnen kein Gegenmittel geben.“

„WAS? Und WIESO nicht?“ schrie Harry entsetzt.

„Um ehrlich zu sein. Es gibt keines.“

„Was? Nein! Sie lügen!“

„Doch Harry. Ich kenne diesen Trank auch. Severus sagt die Wahrheit.“ Sagte Dumbledore.

„A- Aber wissen sie was das heißt, wenn es k- kein Gegenmittel gibt:“ sagte Harry mit zitternder Stimme. „ Das heißt Ginny wird sterben.“

„Ja, leider. Es tut mir sehr Leid Harry. Ich wünschte wir hätten bessere Nachrichten für dich.“ Sagte Dumbledore zu Harry.

„Nein. NEIN! Das kann nicht sein.“ Harry´s Beine gaben nach und er setzte sich auf den Boden.
„Es muss irgendwas geben. ES MUSS!“

„Potter. Sie haben Dumbledore gehört. Es gibt nichts was…“

„Warte Severus. Ich glaube doch!“

„WAS?!“ kam es gleichzeitig von Harry und Snape.

„Was ist es Professor?“

„Etwas sehr seltenes. Dass ich da nicht schon früher drauf gekommen bin.“ Meinte Dumbledore.

„Was ist es?“ drängte Harry.

„Phönix Tränen. Du musst ihr nur einige Tropfen Phönixtränen zu trinken geben,“

„Und das funktioniert auch wirklich?“

„Ja. Die Heilkraft von Phönixtränen ist dir ja bestimmt noch bekannt. Sie heilen sogar Vergiftungen und Trankschäden.“

„Das ist toll, wo bekomme ich die her?“

„Das ist das Problem. Die Tränen müssen frisch sein. Zu alte Tränen können alles verschlimmern.“

„Oh, nein. Wo finde ich nun einen Phönix? Hier in der Nähe gibt es keinen. Verdammt! Das war meine letzte Hoffnung Ginny zu helfen.“

„Fawkes währe eine Möglichkeit.“

„Professor, Fawkes ist seid ihrer Beerdigung verschwunden.“

„Oh. Ich glaube wenn du fest daran glaubst und ihn rufst, wird er kommen.“

„Ich werde es versuchen. Danke Professor Dumbledore. Danke Professor Snape.“

„Keine Ursache Harry. Jetzt geh!“

„Das werde ich. Machen sie´s gut.“ Er lief zurück zum Kamin.

„Danke Professor McGonagall. Ich werde mich melden wenn ich neues erfahre.“

Er stieg in den Kamin und flohte wieder ins St. Mungos.


Dort angekommen warf er sich sofort den Tarnumhang ĂĽber. Er wollte auf keinen Fall Molly oder Arthur ĂĽber den Weg laufen.
Er lief zu Ginny´s Zimmer und sah Hermine alleine an einem Fenster vor der Tür stehen.

Er ging leise auf sie zu:
„Hermine? Hermine?“ flüsterte er.

„Harry?“ fragte sie.

„Ja. Bin unter dem Tarnumhang.“

„Wo bist du gewesen?“

„In Hogwarts. Gibt es etwas neues?“

„Nein. Leider nicht. Immer noch unverändert.“

„Hmm. Hermine hör zu. Ich habe möglicherweise ein Gegenmittel.“

„WAS?!“ rief Hermine.

„Sei leise! Ich sagte möglicherweise. Ich brauche frische Phönixtränen. Dumbledore meinte die heilen auch so eine Art der Vergiftung.“

„Das.. das währe wunderbar.“

„Ja. Aber vorerst kein Wort, zu niemandem. Hörst du!“

Hermine nickte.

„Was anderes. Wo sind Mr. und Mrs. Weasley?“

„Die beiden müssen im Moment ein paar Formulare für die Heiler ausfüllen. Im Moment ist nur George bei Ginny im Zimmer.“ Erklärte sie.

„Gut. Ich möchte noch kurz zu ihr. Dann bin ich wieder weg.“

„Okay. Ich schmuggel dich rein.“


Beide gingen hintereinander in das Zimmer. Harry voran, während Hermine hinter ihm die Tür öffnete.

George saĂź am Bett seiner Schwester und blickte traurig auf sie herab. Als er Hermine bemerkte, blickte er auf.
„Hallo Hermine.“ Ein leichtes lächeln erschien auf seinem Gesicht. „Hallo Harry.“

„Was schaust du so Hermine? Ich weiß von Harry´s Tarnumhang und du Hermine bist erst vor wenigen Minuten rausgegangen.“

Harry legte den Umhang ab, während Hermine die Tür mit einem Stillezauber belegte. Man sollte ja nicht hören, dass Harry hier war.

„George, ich …“

„Schon gut. Es war ein Unfall. Ich mach dir nicht wirklich nen Vornurf.“

„Danke.“ Er ging zu Ginny, welche immer noch regungslos da lag, und nahm ihre Hand.

Er sagte zu ihr:
„Ginny. Ich verspreche dir, ich werde das Gegenmittel finden. Bitte halte durch. Ich liebe dich.“
Dann sagte er: „Okay. Ich geh jetzt besser.“ Er stand auf. Dabei fiel eine seiner Tränen hinab und fiel auf Ginny´s Lippen.

„Ich bring dich noch zur Tür.“ Sagte Hermine.

Harry zog sich den Umhang wieder an und ging mit Hermine zur Tür. Als beide hinaus gehen wollten, stieß Harry mit Molly Weasley zusammen, die gerade die Tür öffnen wollte. Da sie nichts sah wogegen sie gelaufen war und sie von Harry´s Tarnumhang wusste, hatte sie sofort begriffen, dass Harry vor ihr stand.

Sie zog ihn den Umhang vom Kopf und sagte wĂĽtend:
„Du schon wieder! Ich sagte du sollst verschwinden. Lass dich hier nicht mehr sehen!“

Nur mit mĂĽhe konnten George und Hermine Molly daran hindern auf Harry loszugehen, so wĂĽtend war sie.

Harry lief so schnell er konnte zurück zum Kamin während Hermine ihm ein „Viel Glück“ hinterher rief, aber kurz darauf so schnell sie konnte hinterher eilte.


Währenddessen all dies um Ginny herum geschah, wusste niemand dass sie all das trotzdem wahrnahm. Ihr Geist war zwar in ihrem Unterbewusstsein gefangen, konnte jedoch alles wahrnehmen.


Wenige Augenblicke nach dem sie von dem Saft getrunken hatte und zusammen gebrochen war, fand sie sich in einem weiĂźen leeren Raum wieder.

„Was ist hier los? Wo bin ich? Was ist passiert?“ fragte sie sich. Sie blickte sich um, konnte jedoch nur weiß erkennen.

Plötzlich hörte sie jedoch eine ihr sehr vertraute Stimme. Es war die Stimme ihres verstorbenen Bruder Fred:
„Du bist hier in einer Art Zwischenwelt. Einer Welt zwischen der Welt der lebenden und der der Toten.“

Sie drehte sich um und sah ihren Bruder mit groĂźen Augen an.
„F - Fred? Du? A-Aber du bist tot.“

„Ja, das bin ich auch“ Meinte er.

„Aber wenn ich hier bei dir bin, heißt das nicht, dass ich auch tot bin?“ fragte sie erschrocken.

„Ja, und Nein. Du bist nicht tot, aber es steht nicht gut um dich Schwesterherz. Ich bin auch nur hier in dieser Welt um dich wieder in deine Welt zu leiten.“ Sagte er traurig und blickte zu Boden.

„A – Aber wieso? Was ist geschehen? Ich weiß nur noch dass ich im Schlafsaal bei Harry zusammengebrochen bin.“

„Sie selbst.“ Er zeigte in eine Richtung, wo eine Art Spiegel erschien. Sie blickte hinein und der Spiegel zeigte ihr was vorgefallen war. Das letzte was dort zu sehen war, war Harry wie er im St. Mungos neben ihr am Bett saß.

„Oh, Gott.“ War das einzigste was sie sagen konnte.

„Ja, Harry macht sich große Vorwürfe. Es steht nicht gut um dich. Du liegst im sterben.“

„Aber können die Heiler nichts machen?“ fragte sie.

„Leider nicht. Du musst es irgendwie selber schaffen zurück zu kehren.“ Meinte Fred.

Ginny wollte gerade etwas sagen als eine sehr laute Stimme aus dem Spiegel kam. Es war die zornige Stimme ihrer Mutter.

„Oh Gott.“ Sagte Ginny geschockt, als sie sah dass ihre Mutter Harry schrie.

„Ja, unsere Mutter macht sich große Sorgen. Sie weiß zwar, wie wir alle dass es ein Unfall war, dass Harry dir nicht absichtlich Schaden wollte, aber sie ist so in Trauer durch meinen Tod und deine Situation, dass sie nicht mehr kann. Darum lasst sie ihre Trauer und Wut an Harry aus.“

„Ich kann sie verstehen, aber…“ sie brach ab, da sie gerade mitbekam dass Harry von ihrer Mutter aus dem Zimmer geworfen wurde und Hermine hinterher lief.

„Wir müssen etwas tun. Ich muss zurück.“ Sagte Ginny.

„Ja, aber wie ich kann dir nicht helfen. Du musst selbst zurückfinden.“

Ginny und Fred sahen sich das Geschehen im Spiegel an bis Hermine wieder irgendwann das Zimmer betrat in dem nur noch George saĂź. Ginny hatte sofort an Hermines Verhalten gemerkt dass etwas nicht stimmte und ahnte was mit ihr war.

Ihre Vermutung bestätigte sich als George sie und Harry, welcher unter dem Tarnumhang steckte grüßte.

Ginny lächelte leicht.
„Harry lässt sich nicht so leicht vertreiben.“ Bemerkte Fred.

„Ja. Das stimmt.“

„Du liebst ihn, oder Ginny?“ fragte er.

„Ja Fred. Das tue ich. Sehr sogar.“

„Freut mich. Aber wie bekommen wir dich wieder in deine Welt.“

Ginny seufzte und blickte wieder in den Spiegel. Sie sah dass Harry sich wieder erhob und gehen wollte. Sie bemerkte auch dass ihm eine Träne herab fiel und auf ihrer Lippe landete.

Kaum hatte diese Träne ihren Körper berührt, wurde sie von einem leichten hellen Lichtschein umhüllt.

„Was ist das? Was geschieht hier?“ fragte sie ihren Bruder.

Der grinste und sagte:
„Ich denke es ist soweit, du kannst wieder in deine Welt zurückkehren.“

„Wirklich?“

Fred nickte.

„Danke Fred.“ Sagte sie und umarmte ihn.

„Schon okay. Aber tu mir einen Gefallen.“

„Welchen?“ fragte sie mit tränen in den Augen.

„Sag bitte allen, besonders unserer Mutter, dass sie nicht so viel um mich trauern sollen. Ich will dass ihr euer Leben weiter lebt und glücklich seid. Sag ihnen dass ich sie liebe. Tust du das?“ bat er seine Schwester.

„Ja, das mache ich. Versprochen.“

Fred drĂĽckte seine Schwester noch einmal fest an sich und sagte dann:
„Gut. Du musst jetzt los. Ich hab dich lieb. Leb wohl.“

„Ich dich auch. Machs gut.“ Sie ließ ihn los und einige Sekunden später löste Ginny sich auf und war verschwunden.



Währenddessen war Molly Weasley wieder im Zimmer ihrer Tochter gegangen und hatte sich zu ihr gesetzt.

Sie streichelte ihr behutsam über die Wange, als Ginny anfing sich zu regen. Erst nur leicht, dann öffnete sie die Augen.
„H- Harry? Wo ist er? Mum?“

„Mein Gott Ginny. Du bist wieder bei uns. Ich bin so froh.“

„Ich bin auch froh. Aber wo ist Harry?“

Während Molly ihre Tochter an sich drückte kamen Hermine und George ins Zimmer gerannt.
„Meine kleine. Harry ist nicht wichtig. Er wird dir nie wieder so etwas antun!“

Sofort fiel Ginny wieder ein was geschehen war.
„Mum, Harry trägt keine Schuld. Es war ein Unfall. Es war meine Schuld. Ich habe einfach was getrunken was so rum stand.“

Während Ginny und ihre Mutter miteinander Diskutierten, war Hermine Harry hinterhergeeilt.
„Harry! Warte bitte!“

„Nein. Ich warte jetzt nicht. Ich muss mich beeilen. Mein Entschluss steht fest. Entweder ich holde die Tränen und heile sie oder ich werde ihr folgen.“ Sagte er ernst.

„A- Aber Harry. …“

„Kein Aber Hermine! Ich habe mich entschieden. Schick mir einen Patronus sollte es zu spät sein.“

Dann stieg er in den Kamin und flohte nach Hogsmead in die drei Besen. Er lieĂź eine irritierte Hermine zurĂĽck.
„A- Aber sie ist dich wieder zu sich gekommen.“ Murmelte sie in den leeren Kamin.

Kurz darauf wandte sie sich vom Kamin ab und rannte zurĂĽck zu den Weasleys. Dort angekommen sagte sie:
„Tut mir Leid. Ich konnte ihn mit aufhalten. Er hat mir nicht einmal zugehört.“ Dann berichtete sie was Harry erzählt hatte.

Alle anwesenden, vor allem Ginny und sogar Molly waren geschockt.

„H- hat er das wirklich gesagt? Hat er wirklich gesagt, dass er, sollte er diese Phönixtränen nicht bekommen, d- dass er mir in den T –Tod folgen will?“ fragte Ginny geschockt.

Hermine konnte bloĂź nicken.
„Oh, Gott.“ Ginny kamen die Tränen.

„Es tut mir Leid.“ Sagte Mrs. Weasley traurig. „Es tut mir Leid was ich ihm vorgeworfen habe. Ich war so verzweifelt. Dabei liebt er dich doch. Das habe ich jetzt begriffen.“

„Schon gut Mum.“ Beruhigte Ginny ihre Mutter.

„Ja, noch ist alles okay. Harry wollte dass ich ihm einen Patronus schicke, falls etwas ist. Aber mal was anderes, wie kommt es dass wieder wach bist? Die Heiler konnte nichts tun.“ Meinte Hermine.

„Keine Ahnung.“ Sagte Ginny und erzählte von ihrem Erlebnis, was allen, vor allem Molly, die Tränen in die Augen trieb.

„Ich habe bloß Harry gehört und dass etwas feuchtes auf meinen Lippen gespürt. Was aber genau passiert ist weiß ich nicht.“ Sagte Ginny.

„Er hat geweint.“ Kam es von Molly. „Ich hab es gesehen als er das Zimmer verlassen hat.“

„Hermine, weißt du wo er hin ist? Wir müssen ihn zurückholen.“ Sagte Ginny zu ihrer Freundin.

„Nach Hogsmead, aber er könnte jetzt wer weiß wo sein. Aber keine Sorge, ich bin sicher er kommt noch mal hier her.“

„Bist du dir sicher?“ fragte sie skeptisch.

„Ja, bin ich. Du kennst doch Harry, als ob der sich von etwas abhalten lassen würde zu dir zu kommen.“ Sagte George.

Nun war es still im Raum. Jeder wusste dass er Recht hatte. So war Harry nun mal.

Zur gleichen Zeit entstieg Harry dem Kamin in den drei Besen in Hogsmead. Er verlieĂź das Lokal, wobei er Madam Rasmerta, die Besitzerin freundlich grĂĽĂźte.

„So, wo fang ich jetzt an zu suchen?“ fragte er sich als er draußen war. „Am besten ich fang bei Dumledores Büro an.“

Er beeilte sich hoch zum Schloss zu kommen. 10 Minute später stand er vor dem Eingang.
„Wieso bin ich nicht gleich ins sein Büro gefloht?“ murrte er.

Als er im BĂĽro angekommen war, saĂź Professor McGonagall immer noch dort.
„Mr. Potter. Wieder hier? Was kann ich für sie tun?“ fragte sie.

„Ich muss unbedingt Fawkes finden, ich brauche seine Tränen.“ gab er zur Antwort. „Deshalb fange ich die Suche hier an.“

„Nun, hier werden sie ihn nicht finden. Ich denke es ist besser sie beginnen ihre Suche auf den Ländereien, am besten an Dumbledores Grab. Dort haben wir ihn schließlich zuletzt gesehen.“

„Wie sie meinen Professor. Dann werde ich dort mein Glück versuchen.“

Er verabschiedete sich wieder und ging, in Gedanken versunken, hinaus zum Grabmal von Dumbledore.
Nach kurzer Zeit erreichte er das Marmorgrab seines alten Direktors. Er lieĂź seinen Blick ĂĽber den See schweifen, welcher sich hinter dem Grab erstreckte.

„Ach Fawkes, wo kannst du nur sein. Ich brauche dich dringend.“ sagte er leise.

Nach einiger Zeit fiel ihm etwas ein. „Vielleicht weiß Hagrid ja mehr.“

Er suchte die kleine SteinhĂĽtte am Rande des verbotenen Waldes auf, in der der WildhĂĽter lebte.
Harry hatte GlĂĽck, der Halbriese war gerade vor seiner HĂĽtte Holz am hacken. Als dieser Harry sah, begrĂĽĂźte er ihn Freude strahlend.

„Harry, schön dich zusehen. Komm rein, willst du nen Tee?“ fragte er.

„Nein danke Hagrid. Keine Zeit. Ich habe nur eine Frage an dich.“

Hagrid merkte dass Harry traurig war.
„Klar, frag ruhig. Aber ich merk doch du hast irgendwas. Was ist los?“

Harry erzählte von dem Unfall und der jetzigen Situation.
„... und darum brauche ich einige Phönixtränen. Daher will ich wissen ob du vielleicht Fawkes hier gesehen hast, oder weißt wo ich ihn finden kann.“

„Hm, schreckliche Geschichte Harry. Ich wünschte ich könnte dir helfen Harry. Leider ist mir Fawkes Aufenthaltsort seit Dumbledores Beerdigung nicht bekannt. Tut mir sehr Leid.“

„Schon gut Hagrid. Trotzdem danke. Ich geh dann mal weiter suchen.“ sagte Harry und erhob sich.

So machte Harry sich weiter auf die Suche nach dem Phönix. Er suchte im verbotenen Wald, befragte die dort lebenden Zentauren, ging eine Runde um den See und suchte in der Heulenden Hütte. Er befragte die Dorfbewohner von Hogsmead, doch alles war erfolglos. Er fand keine Spur.

Als er nach 5 Stunden erfolgloser Suche wieder an Dumbledores Grab ankam, stand dort Prof. McGonagall.
„Und? Irgendeine Spur?“ fragte sie hoffnungsvoll.

„Nein, nirgends. Ich hab überall gesucht, aber ...“ er ließ sich seufzend auf einen Stein nieder und Prof. McGonagall legte ihm tröstend die Hand auf die Schulter.

„Kopf hoch Harry. Alles wird gut. Das versichere ich ihnen.“

„Ja. Es ist nur, ich weiß nicht wie viel Zeit Ginny bleibt. Es ist schrecklich.“

Er richtete seinen Blick zum Himmel und sagte:
„Fawkes, wo du auch bist, bitte komm. Ich brauche dich. Es ist sehr wichtig.“

Dabei kamen ihm die Tränen.

„Ich werde die Suche weiter fortsetzen Professor.“ sagte er nach einiger Zeit.

„Wollen sie sich nicht erst einmal ausruhen?“

„Nein. Erst wenn Ginny gesund ist. Eher nicht. Ich liebe sie. Ich kann nicht zulassen dass sie stirbt.“

Gerade als er sich abwenden und seine Suche fortsetzen wollte, hörten er und McGonagall einen lauten Vogelschrei. Einen Schrei den sie nur zu gut kannten.

„Harry, da oben.“ rief sie und zeigte Richtung Schloss.

„Ist das? Ja, er ist es. Fawkes. Ja ich bin so froh. Er ist hier!“ rief er und blickte auf den Phönix, der auf sie zugeflogen kam.

Der Phönix ließ sich auf dem Grabmal nieder und blickte Harry an. Dieser ging auf Fawkes zu.
„Ich freue mich, dass du da bist. Ich habe eine Bitte an dich. Es geht um meine Freundin Ginny Weasley. Sie liegt im Sterben und nur deine Tränen können ihr helfen. Bitte komm mit mir und hilf ihr.“ flehte er den Phönix an.

Es sah aus als ob Fawkes nicken würde. Dann gab er ein freudig klingendes Lied von sich und flog auf Harry´s Schulter.
„Heißt das, Ja? Du hilfst mir? Vielen dank. Ich ...“

Weiter kam er nicht, da vor ihm ein Patronus in Gestalt eines Otters erschienen war. Harry ´s Augen weiteten sich.
„Oh, nein! D – Das ist H- Hermines Patronus. I – ich muss ins Krankenhaus. V – vielleicht kann ich noch was tun. Vielleicht ist es noch nicht zu spät. Komm Fawkes. Beeilen wir uns.“

Fawkes verstand sofort was er wollte und erhob sich in die Luft. Er blieb über Harry´s Kopf schweben, sodass Harry nach seinen Schwanzfedern greifen konnte.

Kaum hatte er die Federn berührt, waren er und Fawkes in einer Stichflamme verschwunden, ohne die Nachricht des Patronus gehört zu haben.

Die zurückgelassene Professorin schüttelte zwar den Kopf, verstand ihn aber. Da der Patronus immer noch da war, wollte sie ihn verschwinden lassen, doch dieser begann plötzlich selbst seine Botschaft zu übermitteln.

// Harry, hör zu. ...//

„Oh, Miss Granger kann ihren Patronus automatisch die Botschaft mitteilen lassen. Sehr gut.“ sagte sie sich und hörte die Nachricht dennoch zuende.

// ... es ist wichtig. Keine Angst, es ist nichts passiert. Du brauchst nicht weiter zu suchen. Ein Wunder ist geschehen Ginny ist erwacht und das kurz nachdem du weg warst. Ihr geht es wieder gut.
Sind jetzt im Fuchsbau, Komm schnell. Du wirst erwartet. //


Dann löste sich der Patronus auf.

„Oh, das ist ja wunderbar. Jetzt muss bloß Harry die Nachricht erhalten. Am besten ich geh zum Fuchsbau, dann sehe ich weiter.“

Kurz darauf flohte sie zum Fuchsbau.

Im Fuchsbau angekommen wunderten sich alle anwesenden dass anstatt Harry Professor McGonagall aus dem Kamin heraustrat.
„Guten Tag zusammen. Guten Tag Miss Weasley. Ich bin froh dass es ihnen wieder gut geht.“

„Minerva, was verschafft uns die Ehre deines Besuches?“ fragte Molly.

Bevor sie jedoch etwas sagen konnte fragte Hermine:
„Professor, wissen sie wo Harry ist? Ich hatte ihm einen Patronus geschickt, aber er ist noch nicht hier.“

„Das ist der Grund meines Besuches. Er hat den Patronus zwar bekommen, die Botschaft jedoch nicht abgehört.
Er hat Fawkes gefunden. Aber als dann jedoch dein Otter erschienen ist, ist er voller Sorge mit Fawkes ins St. Mungos teleportiert.
Da sich deine Nachricht später von selbst abgespielt hatte, habe ich sie gehört und bin daher nun hier.“ beantwortete sie die Frage.

„Oh, nein. Das ist meine Schuld. Ich hatte versprochen einen Patronus zu schicken sollte es Ginny schlechter gehen. Vielleicht denkt er ja sogar es sei schon zu spät.“ sagte Hermine geschockt.

Dies schockte alle Anwesenden, vor allem Ginny.
„W – Wir müssen ins St. Mungos.“ rief Ginny.

„Keine Sorge Miss Weasley. Da Fawkes bei ihm ist, wird er nichts unüberlegtes machen. Ich bin sicher er taucht hier bald auf.“

Kaum hatte die Professorin dies gesagt, hörte man ein rauschen und Fawkes erschien auf einem der Stuhllehnen. Alle blickten ihn an. Der Phönix war alleine.

Dann tauchte ein Patronus auf. Er war von einem Heiler aus dem St. Mungos.

// Mr. Weasley. Mr. Potter war gerade hier, samt Phönix.
Ich konnte nichts machen. Er war zu geschockt, durch das fehlen ihrer Tochter.
Er ist zu schnell verschwunden. Tut mir Leid.“ //


Diese Nachricht schockte alle noch mehr.

Als Harry in der Eingangshalle des St. Mungos erschien, starrten ihn alle erschrocken an. Zumal da er in einer Stichflamme vor ihnen erschienen war und außerdem in Begleitung eines Phönix war.
Er achtete jedoch nicht auf die umstehenden Leute, sondern rannte los.

„Los schnell Fawkes. Hoffentlich kommen wir noch rechtzeitig.“

Beide jagten die Gänge entlang zu Ginny´s Zimmer und kamen an dem Heiler, der Ginny untersucht hatte, vorbei.
„Mr. Potter, was tun sie hier? Hey, warten sie!“

Doch Harry rannte weiter. Fawkes dicht an seiner Seite. In kurzer Zeit erreichten sie das Krankenzimmer, doch als Harry das Zimmer betrat, erstarrte er.

Das Zimmer war leer.
„Was? D – Das kann nicht sein. Nein!“ stotterte Harry. Fawkes ließ sich auf seiner Schulter nieder. „Nein! Wir sind zu spät.“

Er hatte nicht bemerkt dass der Heiler ihm gefolgt war.

„Mr. Potter.“ Harry drehte sich um.

„Ja, ich weiß, ich bin hier nicht erwünscht. Ich wollte sowieso wieder gehen. Ich bin zu spät gekommen.“ sagte er traurig und mit gesenktem Blick.

„Was meinen sie?“

„Was ich meine? N- Na was wohl. Ich war auf der Suche nach einem Gegenmittel für Ginevra Weasley. Doch ich bin zu... zu spät ge- gekommen. Sie h- hat es nicht geschafft.“

„Ähm, Mr. Potter ...“ versuchte der Heiler ihn zu unterbrechen.

„Nun denn. Fawkes danke, aber es ist zu spät. Wir waren nicht schnell genug. Danke dass du mir helfen wolltest. Aber bevor du gehst, bringst du mich wieder nach Hogwarts?“

„Aber Mr. Potter. Sie verstehen nicht. Ihre Freundin ....“ noch während er sprach verschwanden Harry und Fawkes wieder in einer Stichflamme.

„Oh man. Ich glaub es ist besser ich benachrichtige Mr. Weasley.“ sagte er sich und verschickte einen Patronus.

Wieder in Hogwarts sagte Harry:
„Danke. Warte bitte. Ich habe noch eine Bitte an dich.“

Er beschwor eine Feder, Tinte und ein StĂĽck Pergament, schrieb schnell ein paar Zeilen darauf und ĂĽberreichte Fawkes das SchriftstĂĽck.
„Das sind ein paar Zeilen an die Weasley´s, bitte über gib sie ihnen.“

Der Phönix nickte und verschwand. Harry setzte sich ans Grabmal, beobachtete den See und ging seinen Gedanken nach, als er wenige Minuten später Fawkes erschien und ihn einfach mitnahm.
Er landete im Wohnzimmer der Weasley´s.


Als Fawkes allein im Fuchsbau erschienen war, war Ginny die erste die reagierte. Sie ging zum Phönix und sagte:
„Fawkes. Was ist passiert? Wo ist Harry?“

Als der Phönix erkannte wen er da vor sich hatte blickte er zu McGonagall, welche sagte:
„Ja Fawkes, das ist Ginny. Es geht ihr gut.“

Bevor McGonagall den Brief, welcher an Fawkes Bein gebunden war, an sich nehmen konnte, erschrak sie wie alle anderen, da Fawkes plötzlich in einer Stichflamme verschwand.

Den nun nutzlosen Brief ließ der Phönix bei seinem verschwinden verbennen, sodass lediglich ein Ascherest am Boden zurückblieb.

„Was hat das jetzt zu bedeuten?“ fragte Ginny verwirrt. Doch keiner konnte antworten, da hinter ihnen ein rauschen zu hören war und gleichzeitig jemand fluchte:

„Verdammt Fawkes, was sollte das? Ich wollte nicht in den Fuchsbau. Du solltest. ...“

Er brach ab, da er nun sah, dass er nicht allein war.
„Oh, tut mir Leid. Verzeihung Mrs. Weasley, das war Fawkes, ich werde sofort wieder gehen. Machen sie sich keine Sorgen. Ich weiß dass ich hier nicht...hmpf“

Er wurde unterbrochen, als ihn jemand umriss und er zu Boden fiel. Im ersten Moment sah er vor seinen Augen nur noch rot und murrte:
„Au, was zum Teufel ... Was? A- Aber...“ begann er zu stottern und riss die Augen auf, als er richtig erkannte wer ihn umgerissen hatte und sich fest an ihn drückte.

„G- Ginny!? Bist du das wirklich? A- Aber wie.. wie ist das möglich?“

„Ich weiß es nicht Harry. Nur dass ich kurz nach dem du weg warst aufgewacht bin.“

Beide standen wieder vom Boden auf und er sagte:
„Oh, Gott. Es tut mir so Leid. Ich wollte das nicht.“

Schon gut.“ sagte Ginny. „Es war auch meine Schuld. Es war ein Unfall.“ dann fiel sei ihm wieder um den Hals. Er erwiderte die Umsarmung.

„Chrm. Chrm.“ kam es von Mrs. Weasley und Harry und Ginny lösten sich voneinander. Harry wusste was gemeint war.

„Ja, ist ja gut. Ich geh schon. Ich weiß sie wollen mich nicht in Ginny´s nähe sehen.“

Gerade als Harry sich abwenden wollte um zu gehen, umfasste eine schmale Hand sein Handgelenk.
„Nein, geh nicht. Bitte geh nicht. Ich könnte es nicht ertragen wieder von dir getrennt zu sein. Es war schon ein ganzes langes Jahr so. Aber ich liebe dich noch immer Harry. Bitte bleib, oder ich komme mit dir!“ sagte sie flehend aber auch bestimmend.

„Du.. du liebst mich Immer noch? Obwohl ich dir so weh getan habe. Dich verlassen habe und sich sogar beinahe umgebracht habe?“

„Ja, das tue ich. Dass du mich verlassen hast, kann ich dir verzeihen, da du es im Grunde nicht wolltest und es nur zu meinem Schutz getan hast.
Das mit dem Trank war ein bedauerlicher Unfall. So was kann passieren. Ich liebe dich Harry James Potter und ich werde es auch immer tun.“

„Oh, Ginny. Ich liebe dich auch! Sehr sogar. Ich hoffe du kannst mir wirklich verzeihen und wir können noch einmal von vorne beginnen.“

Als Antwort zog Ginny Harry in einen langen leidenschaftlichen Kuss, den er sofort erwiderte und sie fest an sich drĂĽckte.
Beide lösten sich wieder voneinander, als Fawkes sich mit einem Laut bemerkbar machte.

Nun war es Mrs. Weasley die sprach:
„Harry, ich muss mich bei dir entschuldigen. Ich habe dir unrecht getan. Ich war bloß so außer mir wegen der Trauer um Fred. Ich wollte meine Tochter nicht auch noch verlieren. Mir ist das alles zu viel geworden und musste es irgendwo rauslassen. Das du es warst, der es abbekommen hat, tut mir sehr Leid.

Natürlich bist du hier jederzeit willkommen. Ich weiß jetzt dass das mit Ginny ein Unfall war und bin dir nicht mehr böse.
Ich sehe ja, wie sehr ihr euch liebt und ich will Ginny nicht verlieren. Ich würde mich sehr freuen dich eines Tages als Schwiegersohn in unserer Familie zu begrüßen.“

„Danke Mrs. Weasley. Das bedeutet mir sehr viel.“ sagte Harry.

„Ach sag Molly zu mir.“

Harry nickte und fragte:
„Eins wüsste ich doch gerne. Wie war es möglich, dass Ginny ohne die Phönixtränen erwachen konnte?“

„Das wissen wir nicht. Selbst die Heiler konnten es sich nicht erklären. Sie ist erwacht, kurz nach deinem zweiten Besuch. Ich wollte dich ja noch holen aber du... naja.“ sagte Hermine.

„Ich habe nur eure Stimmen gehört und dann etwas feuchtes auf meinen Lippen gespürt. Dann kam ich wieder zu mir.“ erklärte Ginny.

„Das feuchte lässt sich erklären, das waren meine Tränen, aber der Rest?“ meinte Harry.

„Vielleicht kann ich das ja erklären!“ kam es aus einem der Bilder, welche im Wohnzimmer hingen.“
Erschrocken ĂĽber die Stimme blickten alle Richtung des Bildes und erkannten Albus Dumbledore.

„Professor Dumbledore? Was verschafft uns die Ehre ihres Besuches?“ fragte Molly.

„Nun, ich wollten mich davon überzeugen, ob Miss Weasley nun wohlauf ist. Wie ich sehe ist dem so, was mich sehr erfreut.“ sagte Dumbledore.

„Professor, eine Frage. Wissen sie vielleicht was passiert ist? Ich habe keine Phönixtränen verwendet. Ginny ist von selber aufgewacht. Sie hatten doch gesagt dass nur die Phönixtränen helfen können.“ sagte Harry.

„Nun, es ist so, ich habe ihr Gespräch hier die ganze Zeit mitverfolgt, und es ist ein äußerst seltener Fall. So etwas passiert gewöhnlich nie.

Aber zu meiner Erklärung. Harry du erinnerst dich doch sicher noch an dein 2 Schuljahr, wo du Miss Weasley gerettet hast?“

„Natürlich“

„Du wurdest damals ja von dem Basilisken verletzt und bist durch Fawkes Tränen geheilt worden.“

Harry nickte.

„Seine Tränen haben sich anscheinend an dein Blut gebunden, was aber noch nicht das erwachen deiner Freundin erklärt. Es ist viel mehr so, dass es auch eine alte Magie war, die hier zusätzlich geholfen hat.

Du fragst dich sicher was fĂĽr eine Magie das war, nun um es einfach zu sagen, es war Liebe.

Damals hat dich die Liebe deiner Mutter vor dem Todesfluch bewahrt, da sie nicht wollte dass du stirbst.
Genau so war es heute bei dir. Du wolltest nicht dass Miss Weasley stirbt. Deine Liebe zu ihr scheint genauso stark zu sein, wie die Liebe deiner Mutter zu dir war, wenn nicht sogar stärker.
Diese Liebe hat bewirkt, dass diese eine Träne, die Miss Weasley berührte, die gleiche heilende Wirkung hatten, wie die eines Phönix. In diesem Moment war deine Liebe zu ihr am stärksten und mit den Spuren der Phönixtränen von Fawkes in deinem Blut, war es dir möglich sie zu retten.

So etwas geschieht sehr selten, im Grunde nie. Ich denke nicht dass es noch einmal möglich ist.“ beendete Dumbledore seine Erklärung.

Alle waren ĂĽber die Worte Dumbledores erstaunt. Harry war der erste, der etwas sagen konnte:
„Vielen Dank Fawkes. Ich kann dir gar nicht genug danken, dass du mir und auch Ginny damals das Leben gerettet hast.“

Der Phönx gab einige Laute von sich und verschwand wieder in einer Stichflamme.

„Nun, ich werde dann auch mal wieder nach Hogwarts zurückkehren.“ bemerkte Dumbledore und verließ das Bild.

Professor McGonagall war die nächste die zurück flohte.

Als sie weg war wandte sich Harry an Ginny:
„Ginny, hättest du Lust mich auf einen Spaziergang zu begleiten? Es gibt einige Dinge die ich dir sagen muss. Das heißt, wenn sie nichts dagegen haben Mrs. Weasley.“

„Ich würde gerne mitkommen Harry! Mum?“ kam es erfreut von Ginny.

„Geht nur. Kommt aber bevor es dunkel wird wieder Zurück.“ sagte sie lächelnd.

So gingen Harry und Ginny hinaus und verbrachten den Rest des Tages zusammen. Harry erzählte ihr von seiner Horkruxsuche und all dem was er sonst so das ganze Jahr erlebt hatte.

Sie kamen pünktlich zum Abendessen zurück und gingen anschließend zusammen in Ginny´s Zimmer. Molly hatte nichts dagegen gehabt.
Sie schliefen gemeinsam in Ginny´s Bett, eng aneinander gekuschelt, ein. Beide waren glücklich alles gut überstanden zu haben und wieder ein Paar zu sein.

Beide konnten sich nun auf eine glĂĽckliche und gemeinsame Zukunft freuen.

ENDE




(( Ich hoffe diese Geschichte hat euch gefallen. Ăśber Kommis wĂĽrde ich mich sehr freuen.

Lest doch auch meine anderen Geschichten.

DM-Potter ))


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