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Fanfiction

eine andere Entwicklung - Kapitel 10 Willkommen auf Beauxbatons:

von ron0903

Kapitel 10 Willkommen auf Beauxbatons:
Als sie ins freie traten stockte denn beiden der Atem, sie waren nahe am Meer, vermutlich in den AuslĂ€ufern der PyrenĂ€en. Das Plateau das von der Schule als Flughafen genutzt wurde lag einige hundert Meter ĂŒber dem Erdboden und bot einen fantastischen Ausblick ĂŒber das Meer. Auf der anderen Seite zeigte sich ein Bergpanorama wie es im Buche stand, alles war absolut unberĂŒhrt, keine StĂ€dte, keine Bahnlinien, nicht einmal Wanderwege der Muggel gab es hier.
Kaum war der letzte SchĂŒler von Bord hob das Schiff auch schon wieder ab, gespenstisch wie ein Geisterschiff.
Die Ă€lteren SchĂŒler schienen einfach auf irgendetwas zu warten wĂ€hrend die ErstklĂ€ssler bereits heftig diskutierten. „ Ich denke wir mĂŒssen diesen Berg hoch, jedenfalls sitzt dort die grĂ¶ĂŸte MagieprĂ€sens. Der Weg wird aber bestimmt nicht so einfach wie es den Anschein hat.“ Kam es schlicht von Vert als ihn Louis darauf ansprach. Kaum hatte er das letzte Wort gesprochen gongte es laut und eine Treppe begann sich um den Berg zu winden.
„ Na super, ich hasse Treppensteigen, komm schon Louis ich will noch das ganze Festessen mitkriegen.“ Kam es mĂŒrrisch von Vert, seine Hand verstĂ€rkte denn Griff um die MP noch einmal. Die Treppenstufen waren einfach zu nehmen, sie waren ebenmĂ€ĂŸig in den Stein gehauen. Das war zu einfach, viel zu einfach und genau das gefiel Vert nicht. Nach knapp fĂŒnf Minuten hatte sich die Gruppe durch ein sehr unterschiedliches Tempo bereits weit verteilt wĂ€hrend die Ă€lteren SchĂŒler immer noch auf irgendetwas warteten. Zehn Minuten nach denen sie begonnen hatten die Stufen zu erklimmen geschah das erste mal etwas seltsames. Mitten auf den Stufen begannen die Stufen zu flimmern.
„ Nicht weiter Louis, das ist ein Illusionszauber, ein ziemlich starker sogar. Egal was gleich passiert lauf einfach weiter, einfach weitergehen und nicht stehen bleiben.“ Kam es sachlich von ihm.
„ Und was bewirkt dieser Illusionszauber?“ Kam es leicht panisch vom Vampir zurĂŒck.
„ Wenn ich das wĂŒsste hĂ€tte ich es dir schon gesagt, ich schĂ€tze mal deinem Körper wird irgendeine Extremsituation vorgegaukelt und du musst die Illusion dahinter erkennen.“ Kam es schlicht von Vert zurĂŒck und er trat in den flimmernden Nebel.
Augenblicklich wurde alles schwarz um ihn, absolut schwarz. Behutsam setzte Vert einen Schritt vor den anderen, nach fast zehn Schritten erkannte er eine Gestalt vor ihm oder war diese Gestalt gerade erst erschienen?
„ Harry Potter, endlich treffen wir uns wieder.“ Die Stimme war nicht mehr als ein leises ZĂŒngeln aber in dieser Stille war es absolut verstĂ€ndlich. „ Nein du bist nicht Real, du bist verschwunden. Du hast keinen Körper mehr haben.“ Spie ihm Vert entgegen.
„ Und doch stehe ich hier. Heute werde ich nachholen was ich schon vor 10 Jahren hĂ€tte tun sollen und diesmal wird mich niemand aufhalten!“
„ Falsch Voldemort, wir werden das eines Tages ausfechten wenn du in der RealitĂ€t wieder deinen Körper hast, ich werde auf dich warten und dich töten!“
„ Mut und Entschlossenheit, interessant das waren ja schon immer die QualitĂ€ten der Gryfindors, Auffassungsgabe von den Ravenclaws und etwas von der Selbstbeherrschung meiner Ahnen, interessante Mischung, wirklich interessant. Nun ziehe deiner Wege, du hast den Test bestanden!“
Und damit wurde er zurĂŒck in die RealitĂ€t geschickt, Louis focht neben ihm anscheinend noch seinen Kampf aus und erwachte eine Minute spĂ€ter. „ Abgefahren, bei mir musste ich gegen einen VampirjĂ€ger antreten!“
„ Du musstest ernsthaft kĂ€mpfen? Hat er nicht erst irgendeinen Monolog gehalten?“
„ NatĂŒrlich, von wegen mein Dasein wĂŒrde hier und jetzt ein ende finden und so weiter. Das ĂŒbliche halt.“
„ Du hĂ€ttest mit ihm diskutieren sollen, das hĂ€tte Zusatzpunkte gebracht.“ Kam es grinsend von Vert.
„ Ach ja? Und mit wem musstest du dich duellieren?“
„ Lord Voldemort, hatten nen richtig schönen kleinen Plausch und haben uns schließlich darauf geeinigt uns zu duellieren wenn die Zeit reif ist.“ Kam es locker von Vert zurĂŒck.
„ Und, was ist raus gekommen?“
„ Das ich etwas von Gryfindor, Ravenclaw und Slytherin in mir hab, das deute ich mal als Zeichen fĂŒr die Phönixe.“
„ DAS WAR EIN TEST?“
„ NatĂŒrlich oder glaubst du die stellen diese Hindernisse nur zum Spaß auf? Wir sollten weiter, wer weiß was die noch in Reserve haben.“
Weiter ging das fröhliche Treppensteigen, nach fast einer Viertelstunde verstellte ihnen diesmal ein durchaus lebendiges Hindernis den Weg. Die grauen Schuppen eines Bergdrachens spiegelten sich glÀnzend in der Sonne.
„ Ihr eilt rasch voran, die ersten im Schloss könnt ihr werden wenn ihr mich besiegt. Zieht euch zurĂŒck und ich werde euch ziehen lassen.“ Stellte der Drache mit grollender Stimme fest.
„ Ah ja, so was hab ich schon erwartet. EhrwĂŒrdiger Ă€ltester der Drachen des Berges. Ist es nicht Sitte und Brauch eurer Art Wanderer vor die Wahl des RĂ€tsels zu stellen?“ Sprach ihn Vert demĂŒtig an.
„ Ihr seit wahrlich schnell im Denken, natĂŒrlich könnt ihr auch das RĂ€tsel lösen. Löst es und ihr dĂŒrft passieren, versagt und ihr mĂŒsst kĂ€mpfen.“ Stellte der Drache belustigt fest.
„ So stellt euer RĂ€tsel.“
„ Wie ihr wollt, ich bin hier und doch nicht, die Menschen fĂŒrchten mich doch haben sie die grĂ¶ĂŸte Waffe gegen mich in der Hand. Jeden Tag fechte ich einen Kampf, gewinne und verliere immer. Was bin ich?“
Vert sah den Vampir viel sagend an der einige Sekunden brauchte um das RĂ€tsel zu lösen. „ Die Dunkelheit.“ Stellte der Vampir schließlich fest.
Der Drache zeigte den Ansatz eines LĂ€chelns und hob sich leicht in die Luft um die beiden passieren zu lassen.
„ Sieht gut aus, wir haben uns nicht zurĂŒckgezogen wie Feiglinge und hĂ€tten auch gegen diesen Drachen gekĂ€mpft, bin gespannt was sie noch so in der Trickkiste haben. Die mĂŒssen verdammt gute Illusionisten an der Schule haben.“ Kam es grinsend von Vert wĂ€hrend sie weiter die Stufen gen Himmel bestiegen. Fast eine halbe Stunde geschah nichts, schließlich gabelte sich der Weg plötzlich.
„ Ich schĂ€tze wir mĂŒssen uns trennen, die wollen uns einzeln testen um uns besser einzuordnen.“ Kam es schließlich von Vert und er schlug den rechten Weg ein, Louis nahm den linken Abzweig.
Es dauerte nicht lange bis er vor einem schweren Steinportal stand. ‚Na toll und was soll das jetzt?’ Schoß es ihm durch den Kopf. Er studierte das Tor eingehend mit den verschiedensten Zaubern und nickte schließlich anerkennend, das war tatsĂ€chlich das Schulportal, oder zumindest eine Kopie dieses Tors. Es lag ein komplizierter Verschlusszauber darauf und das Material bestand aus mittelmĂ€ĂŸigem Marmor, mit einem schlichten Sprengzauber könnte er das Tor durchaus zerstören aber es gab mit Sicherheit noch einen Weg, es gab doch immer drei Wege.
„ Leute könntet ihr mir vielleicht den SchlĂŒssel fĂŒr dieses Tor geben oder mir zumindest sagen wie ich mir diesen SchlĂŒssel verdienen kann?“ Rief er mit einem starken Sonorus gegen die Mauer. Einige Sekunden lang geschah nichts dann öffnete sich das Tor und eine sehr imposante Frau trat durch das Portal. Sie war gut zweieinhalb Meter groß und ihre schwarzen Augen glitzerten wie Opale aus den Augen. Ihre Haut wies eine leichte BrĂ€une auf und ihre Kleidung war trotz ihrer Natur sehr gepflegt und aus schwarzen Satin gefertigt. „ In neunzehn Jahren an dieser Schule, Monsieur ist mir noch nie ein SchĂŒler begegnet der so schwer einzuordnen war. Sie haben den Berg in Rekordzeit erklommen, die meisten waren noch nicht einmal am Drachen. Trotzdem, wie kommen sie darauf das es einen SchlĂŒssel gibt?“ Kam es ehrlich interessiert von der Schulleiterin.
„ Nun, Madame Maxime. Es gab bisher zu jeder PrĂŒfung drei Möglichkeiten, Flucht, RĂ€tsel oder Gewalt. Da Flucht hier ausscheidet muss es noch einen dritten Weg geben.“ Kam es schlicht von Vert.
„ TatsĂ€chlich ? Ich fĂŒrchte dann mĂŒssen wir diese PrĂŒfung abĂ€ndern, fĂŒr diese Feststellung erhalten sie natĂŒrlich Zugang zur Akademie. Sie haben noch fast 2 Stunden bis die anderen SchĂŒler ankommen sollten. ZunĂ€chst einmal stellt sich die Frage in welches Haus wir sie stecken. Sie sind bei weitem kein Feigling, ein kluger Kopf und doch bereit zu kĂ€mpfen wenn es darauf ankommt. Ihr Umgang mit Voldemort war wirklich beeindruckt. Besonders weil sie ihn bei seinem Namen nennen.“
„ Angst vor einem Namen steigert nur die Angst vor der Person. Zumal Lord Voldemort vermutlich nicht mal sein richtiger Name ist.“ Kam es abwinkend von Vert.
„ Nun dann Monsieur Black ist meine Wahl klar. Sie verkörpern alle drei HĂ€user in sich. Sie mĂŒssen selbst entscheiden welches Haus zu ihnen passt.“
„ Ich bin ein passabler Duellant aber auch keine wirkliche KĂ€mpfernatur also scheidet das Haus der Drachen aus, ich bin zwar intelligent aber die Adler wĂŒrden sich immer nur verstecken und vor Gefahren davonlaufen. Also bleiben nur die Phönixe ĂŒbrig. Dieses Haus wĂ€hle ich.“
„ Hervorragende Argumentation, aber eine Frage woher wussten sie von den HĂ€usern?“
„ Ich habe mich mit einer Ă€lteren SchĂŒlerin zusammengesetzt. Über diese PrĂŒfungen hat sie allerdings nichts erzĂ€hlt.“
„ Das konnte sie auch nicht, jeder SchĂŒler muss den unbrechbaren Schwur darauf schwören keine Geheimnisse dieser Schule herauszugeben. Dazu zĂ€hlt die Lage und auch die PrĂŒfungen zĂ€hlen dazu. Nun sie wollen sicher wissen wo wir sind?“
„ In den PyrenĂ€en wĂŒrde ich sagen, entweder am Mittelmeer oder am Atlantik. Vom Klima her wĂŒrde ich eher auf den Atlantik tippen.“
„ Exakt, sie befinden sich etwa 60 Kilometer Westlich des Orias im Französisch-Spanischen Grenzgebiet. Ihre Hauswahl war wirklich hervorragend.“ Kam es erstaunt von der Schulleiterin.
„ Nun aber kommen sie, willkommen auf Beauxbatons, der Ă€ltesten Schule fĂŒr Magie in Europa.“ Und mit diesen Worten schloss sie das Tor auf, die Steinwand verschwand wie auf Knopfdruck und nun klappte Vert tatsĂ€chlich der Mund auf. Er hatte einiges erwartet aber das Schloss ĂŒbertraf wirklich alles.
Der Begriff ‚Schloss’ war eigentlich unpassend, dieser Palast hatte keinerlei Verteidigungsmaßnahmen wie man es von Burg gewöhnt war, die schneeweiße Fassade erinnerte etwas an die Filialen von Gringotts aber hier brach sich das Licht in tausend Farben an der Außenfassade. Das Schloss selbst hatte drei TĂŒrme und erinnerte sonst eher an eine ĂŒberdimensionierte Kathedrale denn an eine Burg. Die Eingangshalle erstreckte sich ĂŒber fast 600 Meter, dahinter gingen in eine Art Kreuzgang weitere RĂ€ume und vermutlich auch die ZugĂ€nge zu den TĂŒrmen ab. Eingerahmt wurde das ganze GebĂ€ude von einem Garten der mit Sicherheit gut einen viertel Hektar beanspruchte. Insgesamt wurde fast das ganze Plateau fĂŒr die Schule benutzt. Der Garten mĂŒndete schließlich in ein Quidditchfeld, jedenfalls waren die AnsĂ€tze der TribĂŒnen hinter dem GebĂ€ude noch zu erkennen.
Nun wusste er was Fleur gemeint hatte, dieses GebÀude musste Jahrhunderte alt sein, vermutlich schon mehr als ein Jahrtausend und strotzte nur so vor Prunk.
Er folgte der Schulleiterin ins innere des GebĂ€udes. Wie er schon vermutet hatte begann die Eingangshalle direkt hinter dem Schlossportal, der Raum war durch dutzende Farbglasfenster erleuchtet und verstĂ€rkte die Ähnlichkeit mit einer Kathedrale noch. Es gab drei lange Tischreihen die ungefĂ€hr die HĂ€lfte der HallenhĂ€lfte einnahmen. Dahinter war eine DuellbĂŒhne aufgebaut und dahinter trohnte der Tisch der Lehrer. Alles war aus den besten Materialien, von den Edelhölzern ĂŒber silbernes Besteck fĂŒr die SchĂŒler bis hin zu goldenem Besteck fĂŒr die Lehrer. Die Becher bestanden aus Kristallglas, vermutlich von den Zwergen verarbeitet. Auf Höhe des Lehrertischs gingen zwei TĂŒren ab, diese ließ Madame Maxime jedoch aus und fĂŒhrte Vert durch die dritte TĂŒr. Hier wurden die Fenster zwar wesentlich funktioneller, erhellten den Flur aber immer noch taghell. Nun gingen hĂ€ufiger Zimmer ab, anscheinend die KlassenrĂ€ume oder BĂŒros der Lehrer. Schließlich kamen die beiden zu einer riesigen Wendeltreppe an deren WĂ€nde dutzende von Magischen Bildern hingen.
„ Dies sind Portraits aller Schulleiter von Beauxbatons, nach seinem Tod wird jeder Leiter dieser ehrwĂŒrdigen Schule fĂŒr immer hier verewigt.“ ErklĂ€rte die Schulleiterin schwĂ€rmerisch. Sie brauchten fast fĂŒnf Minuten um die Treppe zu meistern und dass bei einem sehr schnellen Tempo.
Am Ende erreichten sie eine FalltĂŒr auf der ein riesiger Phönix prangte. „ Ein Sonnephönix nicht wahr? Diese Kreaturen des Lichts sind die bekannteste Rasse der Phönixe. Sie sind dafĂŒr bekannt sich nur an gute oder neutrale Magier zu binden welche die dunklen KĂŒnste bekĂ€mpfen.“
„ Sehr richtig Mr. Black. Ich sehe schon sie haben das richtige Haus gewĂ€hlt. Das Passwort ist ‚Phönixfeder’ Jeder SchĂŒler bekommt hier Einzelzimmer, das ist dem Umstand geschuldet das aus jedem Jahrgang maximal ein dutzend SchĂŒler in dieses Haus gewĂ€hlt wurden. DafĂŒr stellten wir in den letzten Jahrhunderten zehn Minister, 50 Weltmeister im Quidditchpokal und einschließlich mir 16 Schulleiter. Sie sehen also man wird viel von ihnen erwarten aber wenn man dem Ruf aus dem Ministerium glauben darf werden sie mit diesem Druck durchaus zurecht kommen.“
„ Mein Ruf eilt mir bereits vor raus?“
„ Sicher, Monsieur Orion Black ist nun einmal einer der berĂŒhmtesten NeuzugĂ€nge im Aurorenkorp der letzten Jahre, sie sind in der Aurorenabteilung nicht weniger berĂŒhmt. Ich hoffe sie halten sich hier zurĂŒck denn Gewalt wird trotz allem an dieser Schule nicht geduldet. Ihr Freund Monsieur de Aragon wird ĂŒbrigens in wenigen Minuten zu uns stoßen, er wurde ebenfalls in dieses Haus geschickt.“ Mit diesen Worten verabschiedete sie sich von ihm und ließ ihn alleine mit der nun geöffneten FalltĂŒr stehen. Der Raum denn Vert nun betrat war einfach nur bequem. Der ganze Raum war in Schwarz-Rot gehalten und verfĂŒgte neben einem gigantischen Kamin ĂŒber viele kuschelige Sessel, diverse Sofas und Abstellmöglichkeiten fĂŒr Pergament und BĂŒcher. Weitere TĂŒren waren mit ‚Bibliothek’, ‚Bad’ und ‚Balkon’ Beschriftet, eine weitere Treppe fĂŒhrte auf sieben weitere Etagen mit jeweils einem guten dutzend Zimmern, sortiert nach JahrgĂ€ngen. Louis holte ihn in dem Moment ein wo er wieder von der Besichtigung der Zimmer zurĂŒckkam. „ Und wie hast du das Tor gelöst? Ich hab eine verdammte halbe Stunde gebraucht um auch nur einen Riss rein zu bekommen!“
„ Ehrlich? Du hĂ€ttest es mit einem einfachen Sprengzauber versuchen sollen oder mĂŒsstest freundlich nach dem SchlĂŒssel fragen.“ Kam es lĂ€chelnd von Vert.
„ Du hast nach dem SchlĂŒssel gefragt? DU HAST ERNSTHAFT NACH NEM SCHLÜSSEL GEFRAGT?“ Der Vampir knickte vor lachen fast ein.
„ NatĂŒrlich, ich wollte schließlich nicht bei diesen Waschlappen von den Adlern landen und das schöne Tor zerstören wollte ich auch nicht. Jedenfalls Maxime kam raus und als ich ihr alles erklĂ€rt hab durfte ich mir mein Haus aussuchen.“
„ Diese Story wird dir ewig nachhĂ€ngen wenn das je rauskommt ich hoffe du weist das? DAS IST DIE STORY DES JAHRHUNDERTS!“
„ Ich geb dir gern ne Denkariums-Aufzeichnung davon, du hĂ€ttest ihren Gesichtsausdruck sehen sollen. Naja was soll’s, ich bin mal gespannt was sich hinter diesen TĂŒren verbirgt aber du solltest dir erstmal ein Zimmer holen. Nimm auf jeden Fall eins auf der SĂŒdseite, dann hast du das Meer vor dem Fenster und nicht dieses Bergpanorama.“ Kam es grinsend von Vert. So trennten sich die beiden und er betrat als erstes das Bad. Wieder einmal zeigte sich der Prunk dieser Schule. Das Bad war komplett mit magisch geschĂŒtztem Marmor verziert, wie das ganze Schloss stachen auch hier die großen Fenster ins Auge die jeden Raum angenehm hell erleuchteten, die Decke selbst bestand aus einem einzigen Bild einer Meereslandschaft, wie auch die magischen Fotos bewegten sich hier die verschiedensten Fische, Meerjungfrauen und andere Bewohner des Meeres.
Die Bibliothek verdiente diesen Namen mit jedem einzelnen Buchstaben, sie schien sich auf der ganzen Höhe des Turms zu erstrecken und war an drei Seiten gepflastert mit BĂŒchern aller Themen und Sprachen. Nur die Fensterfront war frei einsehbar und rund geschwungen, hier befanden sich auch wieder einige sehr gut ausgepolsterte Leseecken mit traumhaften Panoramablick.
Der Balkon schließlich war vielleicht das spektakulĂ€rste von allem. Hier, hoch ĂŒber dem Erdboden schlug ihm der Wind ungefiltert entgegen, wehte durch sein Haar und belebte seine Lebensgeister wieder. Daneben befanden sich hier auch einige Sitzecken mit Windschutz fĂŒr die wenigen wie Vert denen das Bergklima und der Wind nur wenig Ausmachte. Hier stieß auch Louis wieder zu ihm, verzog sich jedoch schnell wieder in den warmen Turm.
Nach und nach trudelten auch die Ă€lteren SchĂŒler in den Turm ein, die meisten ignorierten aber sobald sich Fleur zu den beiden setzte. „ Das wird sich regeln glaub mir, sobald du ein paar Punkte einspielst werden sie dich lieben.“ Kam es aufmunternd von Fleur. „ Es gibt hier Punkte?“
„ Sicher, Ă€hnlich wie in Hogwarts. Der Hauspokal ist jetzt schon die letzten 20 Jahre bei den Adlern, diese Typen wissen einfach auf jede Frage die Antwort, die Drachen ĂŒberragen im Quidditch und unser Haus wird immer etwas unterschĂ€tzt. Trotz herausragender Einzelleistungen. DafĂŒr ĂŒberragen die anderen HĂ€user einfach zu sehr.“
„ Glaub mir, das wird sich bald Ă€ndern. Wie lĂ€uft das mit den Meisterschaften ab?“
„ FĂŒr die Quidditchmannschaft kannst du dich erst nĂ€chstes Jahr eintragen, was die Duelle angeht. Prinzipiell kannst du jederzeit jeden herausfordern, die Duelle werden dann nach dem Mittagsessen in der Eingangshalle ausgetragen. ZusĂ€tzlich gibt es an jedem dritten Samstag im Monat ein großes Turnier vor dem Abendessen. Der Sieger holt dabei jeweils 50 Punkte fĂŒr sein Haus. Nicht viel aber auf Dauer summiert es sich. In den Duell Club kann sich jeder eintragen.“ Kam es von Fleur.
„ Dann werden sie bald ihr blaues Wunder erleben.“ Kam es grinsend von Vert.
Gegen Abend rafften sich die SchĂŒler wieder auf und trotteten zurĂŒck in die Eingangshalle. Die drei gehörten zu den ersten und konnten sich gute PlĂ€tze sichern, weswegen sie von vielen Phönixen böse angestarrt wurden. Bevor die Situation jedoch eskalieren konnte erhob sich Madame Maxime.
„ Wieder einmal beginnt ein neues Jahr, dunkle Zeiten liegen hinter uns, ungewisse Zeiten warten auf uns. In diesen Zeiten muss die Schule zusammenstehen wie sie es all die Jahre nicht getan hat. Die ewigen Streitigkeiten unter den HĂ€usern mĂŒssen endlich beendet werden. Gerade in diesem Jahr wird es wichtig sein zu zeigen wie geeint diese Schule sein kann. Nach der langen Tradition der internationalen Quidditch-Meisterschaften gibt es ab diesem Jahr auch ein internationales Duell-Turnier, die Mannschaften zum Turnier der fĂŒnf Nationen werden an Hallowen die Schule erreichen. Ich erwarte das sich die Schule als Einheit zeigt und keine GrabenkĂ€mpfe das Klima vergiften.“ Dabei starrte sie vor allem den rechten Tisch an der unter einem gold-roten Drachen saß.
„ Ansonsten erwarte ich natĂŒrlich wieder volle Anstrengung fĂŒr gute Noten von jedem einzelnen. Ein schönes Fest!“
Und mit diesen Worten erschienen in der Mitte des Tisches Berge von Essen, vor allem Französische KĂŒche mit Fokus auf die KĂŒste aber auch einiges internationales war dabei und es war einfach nur köstlich. Selbst Fleur langte ordentlich zu und erklĂ€rte zwischen den Bissen das Kollegium. Es gab insgesamt 14 Lehrer fĂŒr Angriff Professor Dregorowitsch, Verteidigung Professorin Ferres, Etikette Professorin Sibill, Verwandlung Professorin Fin, Zauberkunst Professor Gabriel, graue Magie Professor Torres, ZaubertrĂ€nke Professor Drakon, KrĂ€uterkunde Professorin Rose, Geschichte Professor Tudor, alte Sprachen Professorin Jones, Astronomie Professor Mars, Pflege Magischer Geschöpfe Professor Canis, Arithmantik Professor Numerus und Muggelkunde Professorin Tedesco. Das waren allerdings nur die wichtigsten LehrfĂ€cher, nach drei Jahren wĂŒrde es bei diesen Lehrern noch zusĂ€tzliche Kurse geben.
Zwei Stunden spĂ€ter ließ sich Vert erschöpft in sein Bett fallen, eines musste man wirklich sagen, dieses Jahr wĂŒrde bestimmt nicht langweilig werden.
Tbc



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Im Buch wird sie als hĂ€ssliche Kröte beschrieben. Als man mir dann sagte: ,Du wĂ€rst toll in der Rolle‘, antwortete ich: ,Herzlichen Dank!‘ Aber natĂŒrlich habe ich mich gefreut, als man mich darum bat, denn die Rolle ist ein echtes Juwel, es ist einfach traumhaft, in dieser Welt mitmischen zu dĂŒrfen 
 ganz abgesehen davon, dass ich in der Achtung meiner zwölfjĂ€hrigen Tochter deutlich gestiegen bin.
Imelda Staunton