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Fanfiction

Unbreakable Truth - Epilog

von Sisilia D.S.

(Ich könnte mir vorstellen, dass einigen von euch das Ende nicht wirklich gefällt. Oder dass einige glauben, ich hätte JKR teilweise nachgemacht.
Ich möchte hier aber nochmal betonen, dass diese FF fertiggestellt war, bevor Band 7 erschienen ist. Ähnlichkeiten mit dem letzten Harry Potter Band sind rein zufällig und einfach nur das Ende, wie ich gedacht habe, dass es sein könnte.

Hier noch der Epilog der FF. Wünsche euch allen noch viel Spaß mit dem Ende und vielleicht hinterlässt der ein oder andere noch ein kleines Review?

Liebe Grüße eure Sisilia



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



In den nächsten Wochen war immer irgendetwas los. Man fand die toten Körper von Vermissten, die schließlich beigesetzt wurden, aber auch vermisste Menschen, die tot geglaubt waren, kamen zurück und einige Familien, die nicht mehr darauf gehofft hatten, wurden wieder zusammengeführt.
Todesser, denen man nachweisen konnte, dass sie mit Voldemort unter einer Decke gesteckt hatten, wurden verurteilt und nach Askaban gesteckt.

Nur nach und nach kehrten wieder Ruhe und Frieden im Land ein und es dauerte einige Zeit, bis die Menschen den Alltag wieder im Griff hatten.

Auch Sisilia brauchte einige Zeit, bis sie ihr Leben wieder einigermaßen in den Griff bekommen hatte.
Albus war im Gegensatz zu den Wünschen des Ministeriums und einiger Lehrer, nicht wieder nach Hogwarts zurückgekommen. Er wollte die Zeit, die er noch hatte, dazu nutzen einiges zu regeln. Jedenfalls hatte er das allen so erklärt.
Er war ins Haus von Sisilia eingezogen. Die Weihnachtsferien hatten sie und ihr Onkel dann zusammen verbracht und sehr viel geredet.
Ab und zu kam Charlie vorbei und leistete ihnen Gesellschaft. Der junge Mann hatte jedenfalls nicht aufgegeben um sie zu werben und nach einigen Monaten erhörte Sisilia ihn tatsächlich. Wie nicht anders erwartet, machte er ihr sehr schnell einen Heiratsantrag und zwar vor den Augen ihres Großonkels. Sisilia war so gerührt und ein kaum merkliches Nicken von Albus, der seine Freude darüber nicht verbergen konnte, brachte sie schließlich dazu, ja zu sagen. Und natürlich auch der Fakt, dass sie Charlie von ganzem Herzen liebte.
Die Tatsache, dass Albus die beiden im Sommer dann auch persönlich traute - etwas, das jeder tun durfte, der dem Zauberergamot angehörte - war der Höhepunkt ihrer Hochzeitszeremonie.
Aberforth führte die Braut zum Altar und übergab sie dort Charlie, der mit stolzgeschwellter Brust ihre Hand entgegennahm. Die ganze Weasley Familie war zugegen. Auch Bill und seine Frau Fleur, die ein kleines Bäuchlein vor sich herschob.
Bis zu diesem Tag war keine Stunde vergangen, wo sie nicht ab und an, an Severus gedacht hatte, doch dieser Tag, ließ sie ihn fast vergessen. Erst spät am Abend fand Charlie sie, als sie einen Moment in den Garten geschlichen war, denn sie hatten in ihrem Haus geheiratet, in dem sie auch künftig mit Charlie leben würde.
Er wischte ihr eine Träne aus den Augen, als er sie fand, doch stellt er nie auch nur eine Frage. Er zog sie einfach in den Arm und küsste sie, mit all seiner Liebe.

Auch für Harry war dieser Tag ein Besonderer gewesen. Er und seine Freunde waren unter den wenigen Hochzeitsgästen und während die anderen alle am späteren Abend tanzten und feierten, trafen er und Albus zufällig in einem ruhigeren Teil des Gartens aufeinander.
„Professor Dumbledore?“, begann Harry überrascht. „Warum sind Sie denn nicht bei den anderen und feiern mit ihnen?“
„Dasselbe könnte ich dich fragen, Junge. Deine Freunde tanzen dort hinten und deine süße Freundin scheint dich auch zu vermissen.“ Ein schalkhaftes Blitzen war für einen Moment in Albus’ Augen zu sehen.
„Ginny?“ Harry musterte den alten Mann einen Augenblick. „Ja ich … hab ihr noch einen Tanz versprochen, doch ich … musste für einen Moment alleine sein.“
„Ich verstehe. Erinnerungen oder anstehenden Entscheidungen überdenken?“
„Sie haben mich wie immer durchschaut, Sir.“
„Nenn mich Albus, Harry. Ich denke, wir haben genug miteinander erlebt, dass wir nicht mehr nur Lehrer und Schüler sind, sondern ich hoffe, dass wir vielleicht doch so etwas wie … Freunde werden können. Auch wenn ich weiß, dass der Altersunterschied, der mir aber nicht wichtig ist, das nicht so einfach macht. Und vielleicht auch ein paar Dinge in der Vergangenheit geschehen sind, die dich mit Recht wütend auf mich sein lassen.“
Nun klappte Harry der Mund auf. Er hatte keine Ahnung, wie dumm das aussah in dem Moment. Hatte der Schulleiter ihm gerade wirklich die Freundschaft angeboten. Albus Dumbledore, der mächtigste Zauberer seiner Zeit, wollte, dass Harry ihn als seinen Freund ansah?
Eine ganze Zeit lang stand Harry nur da und starrte Albus fassungslos an.
„Schon gut Harry. Du musst nicht, wenn du nicht willst. Es ist lediglich ein Angebot. Doch nach allem, was vorgefallen ist, kann ich natürlich verstehen, wenn du das nicht möchtest und ich bin dir auch nicht böse …“
Weiter kam der alte Mann nicht, denn in dem Moment löste sich Harry Potter aus seiner Starre, lief auf Albus zu und schlang heftig seine Arme um diesen.
Die Gefühle, die in dem Moment in Albus Dumbledore vor sich gingen, waren mit einem Wort nicht zu beschreiben. Es war, Versöhnung, Vergebung, Hoffnung und Liebe in einem. Langsam schloss auch Albus seine Arme um den inzwischen erwachsenen Harry Potter, zog ihn an sich, wie einen verlorenen und wiedergewonnenen Sohn, den er leider selber nie hatte.
Eine einsame Träne ran ihm über die Wange, glänzte kurz auf im Licht der Lampions, die im anderen Teil des Gartens brannten, und versiegte in dem weißen weichen Bart des Mannes, der noch nie in seinem Leben so glücklich war, wie in diesem einzigen Augenblick.


Im Januar darauf verstarb Albus, doch er hatte ein Lächeln auf den Lippen, als er seine Augen für immer schloss.
Mit Aberforth hatte er sich ausgesprochen und sie hatten sich in den letzten Monaten sehr oft gesehen und besser verstanden, als sie es je zuvor getan hatten.
Am Tag, als er fühlte, dass es zu Ende gehen würde, rief er Sisilia und Charlie zu sich und nahm ihrer beider Hände in seine. Als Sisilia eine Träne nicht mehr zurückhalten konnte, wischte er sie mit folgenden Worten fort.
„Sei nicht traurig mein Kind. Ich gehe lediglich auf eine neue Abenteuerreise. Und diese Reise hat gleich zwei Vorteile. Ich brauche weder Gepäck, noch ein Ticket.“
Dies zauberte für einen Moment ein leichtes Schmunzeln auf ihre Lippen. Ja, so war er eben, ihr Großonkel Albus Dumbledore.
„Weißt du, ich habe keine Angst diese Reise anzutreten, weil ich weiß, dass ich sehr viele Menschen, die schon vor mir den Weg gehen mussten, wieder sehen werde. Viele Verwandte und Freunde.“
‚Severus’, doch das dachte sie nur in dem Moment.
„So traurig ich bin, euch verlassen zu müssen, so sehr freue ich mich auf ein Wiedersehen mit all denen, die schon am Ende meines Weges auf mich warten werden. Ich werde ihren Geschichten lauschen und werde ihnen Geschichten von hier mitbringen. Und irgendwann … Ich hoffe nicht all zu bald, werden wir uns wiedersehen und in die Arme schließen.“
„Ja, das werden wir, und dann wird uns nichts und niemand mehr trennen“, flüsterte Sisilia, die damit kämpfte, nicht zu weinen. Albus sollte ihr Gesicht lachend und nicht weinend mit auf seine Reise nehmen.
Dann lächelte auch er, ließ den Kopf ins Kissen sinken, schloss die Augen und schlief für immer ein.
Er hatte noch über zwei Jahre gelebt, nachdem Severus seinen Tod verkorkt hatte. Eine wundervolle Zeit, wie er selber immer wieder betont hatte.



*****




Das war nun dreieinhalb Jahre her, als sie Albus auf dem Gelände von Hogwarts beigesetzt hatten. In dem Grab, das schon damals für ihn aufgebaut worden war. Es war sein Wunsch gewesen.
Die Sonne streckte gerade die letzten ihrer Strahlen aus und es schien, als versuchte sie sich irgendwo festzuhalten mit ihrem orange-rot, dass durch die Wipfel der Bäume drang und sich wie eine warme Decke über das ganze Land legte.
Sisilia streckte ihr Gesicht diesen letzten Strahlen entgegen, wobei sie die Augen geschlossen hatte und während sie sich gegen das Geländer der Veranda lehnte, dachte sie an Vergangenes.
Sie hatte nicht gehört, wie Charlie sich von hinten genähert hatte und erschrak einwenig, als er seine Arme um sie legte.
„So in Gedanken, meine Schöne?“ Er schmiegte seine Wange gegen die ihre und gleichzeitig legt er eine Hand auf den nun schon sichtbaren gewölbten Bauch.
Sie genoss es sehr, wenn er das tat. Charlie war so liebevoll, so aufmerksam und sie glaubte manchmal er würde ihr jeden Wunsch von den Augen ablesen. Er hatte seine Stelle in Hogwarts aufgegeben und arbeitete nun in Schottland für eine Familie, die schon seit vielen hundert Jahren Drachen züchtete. So hatte er geregelte Arbeitszeiten und bis auf einmal im Monat freie Wochenenden.
Sisilia selber war zuhause und bereitete sich auf die Ankunft ihres ersten gemeinsamen Kindes vor.
Ab und an schrieb sie als freie Journalistin Artikel für den Propheten und verdiente damit auch ein kleines Zubrot, was sie nicht wirklich nötig hatten, doch es beruhigte sie, wenn sie auch etwas Sinnvolles zu tun hatte.
„Woran denkst du?“, fragte Charlie und zog sie fester in seine Arme.
„An Vergangenes und an Zukünftiges. An Dinge, die unsere Köpfe füllen und auch verwirren.“
„Du sprichst in Rätseln. Hörst dich fast wie Albus an.“
Lächelnd drehte sie sich zu ihm um und sah ihn an, wobei sie seine Hände in die ihren nahm.
„Ich habe es endlich geschafft, das Tagebuch von Severus zu lesen. Doch danach hab ich es verbrannt. Ich denke … er hätte es so gewollt.“
„Warum, vielleicht wäre es für die Nachwelt doch sehr interessant gewesen?“
„Nein, das glaube ich nicht. Jeder würde an der Wahrheit zweifeln, sie hinterfragen und es dann vielleicht ins Lächerliche ziehen. Lassen wir sein Andenken besser ruhen.“ Sie schmiegte sich an sanft an ihn, gab ihm einen liebevollen Kuss und blickte ihn wieder an.

„Weißt du, wahr sind nur die Erinnerungen, die wir mit uns tragen, die Träume die wir spinnen und die Sehnsüchte, die uns treiben. Damit wollen wir uns bescheiden.“



Ende


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