
von Sisilia D.S.
Mit einem Mal spürte Severus wie Lucius sich zaghaft gegen seinen Rücken presste und fast zur gleichen Zeit mit dem Knauf seines Stockes, dem silbernen Schlangenkopf, sanft über seine linke Wange strich.
Severus erschrak darüber, doch war er selber überrascht, dass er es überhaupt nicht als unangenehm empfand und anstatt etwas zu sagen, oder sich gegen seine Berührung aufzulehnen, schloss er einfach nur die Augen. Sein Herz begann noch heftiger in seiner Brust zu schlagen, als es dies schon vorhin getan hatte, während er seinem Freund die Geschichte erzählt hatte.
Lucius kam seinem Gesicht näher, öffnete leicht den Mund und begann dann mit rauer und doch sanfter Stimme in sein Ohr zu sprechen.
„Wie konntest du mir bisher nur so ein Erlebnis vorenthalten“, raunte er und sprach dann zaghaft weiter.
„Du weißt, was ich für dich empfinde, nicht wahr? Es ist nicht nur die jahrelange Freundschaft, die uns verbindet ...“
Severus wollte etwas sagen, doch in dem Moment legte Lucius ihm seine Hand auf die Brust und gab ein leises Zischen von sich.
„Nein, sag nichts, es ist nicht notwendig, ich weiß es auch so.“ Es war nur ein Hauchen, was Severus an seinem Ohr vernahm, er ließ die Augen geschlossen und lehnte sich gegen den Körper seines Freundes.
Etwas in seinem Inneren wollte aufschreien, ihn dazu bringen die Augen zu öffnen, einen oder vielleicht sogar mehrere Schritte von ihm wegzugehen, doch dann war da wieder dieses prickelnde erregende Gefühl, den warmen Körper an seinem zu spüren, sein heißer Atem, der sein Ohr und seine Wange streifte, ganz im Gegensatz zu dem kühlen Metal, welches über seine andere Wange strich.
Ein leichtes Vibrieren überfiel seinen Körper, das ihm zeigte, dass er genau das wollte, er wollte Lucius spüren, und so neigte er den Kopf leicht nach rechts und lehnte seine Wange gegen die seines Freundes, der damit begonnen hatte die Knöpfe seiner Jacke zu öffnen, um dann mit seiner Hand, an der er immer noch den edlen, ledernen grauen Handschuh trug, hineinzuschieben und damit über seine Haut zu streichen.
Er spürte, wie sehr ihn das erregte, wie die Beule in seiner Hose anzuwachsen begann und er ließ sich einfach fallen. Fallen in die Empfindungen, die Lucius bei ihm auslöste und immer weiter vorantrieb.
„Ich will dich schon lange. Immer wieder habe ich dich beobachtet, wie du gehst, dich bewegst, deine Haltung, all das hat mich schon immer fasziniert. Ist dir das eigentlich je bewusst geworden?“, hauchte Lucius ihm in sein Ohr, doch er war im Moment nicht fähig darauf zu antworten. Er hatte es nie bemerkt, er wäre auch nie auf die Idee gekommen ...
„Schon lange sehne ich mich nach Berührungen von dir“, fuhr er fort und Severus konnte hören, wie die Stimme von Lucius vibrierte. Ihm schien es nicht leicht zu fallen, ihm dies zu gestehen, so wie ihm es selbst nicht leicht fiel, zuzugeben, dass ihn die Situation hier mächtig erregte und er sich insgeheim wünschte, Lucius würde nicht aufhören, mit dem was er tat. So schluckte er bei seine Worten und suchte nun ebenfalls nach den Passenden.
„Lucius …“, begann er und fast hätte seine Stimme versagt, so holte er noch einmal Luft, bevor er weiter sprach. „Lucius, ich habe das nicht gewusst, ich ... ich habe noch nie mit ... ich meine ...“, stotterte er unsicher herum, bis Lucius für ihn das Sprechen übernahm.
„Du hattest noch etwas mit einem Mann“, sagte er kaum hörbar und Severus nickte nur leicht und strich dabei mit seiner Wange über die von Lucius.
„Ich auch nicht Severus, ich auch nicht. Doch als ich deinen Worten gelauscht habe, habe ich gemerkt, wie mich der Klang deiner Stimme eingefangen hat ... doch jetzt ist nicht die Zeit zum Reden“, fuhr er dann fort, presste seine Hüften gegen ihn und begann sich an ihm zu reiben. Severus spürte sogar durch die Kleidung von ihnen beiden, dass auch Lucius mächtig erregt war und keuchte kurz auf, als dieser seinen harten Schaft von hinten gegen ihn presste. Sie standen da, gegenseitig die Nähe und Hitze des anderen wahrnehmend, Körper an Körper reibend, versunken in Gier und Leidenschaft. Immer wieder strich Lucius mit seiner Hand über Severus Brust und als er sanft einer seiner Brustwarzen berührte, keuchte dieser auf und presste sich noch fester mit seinem Rücken gegen Lucius’ Brust.
Nach einiger Zeit löste sich dieser etwas von ihm und Severus drehte sich fragend zu ihm um.
Einen Augenblick musterte Lucius ihn nun von oben bis unten und als er die Erhebung in Severus Hose bemerkte, huschte ein Lächeln über sein Gesicht. Doch als er dann seinen Kopf wieder hob, wurde sein Blick wieder ernst und er sah ihn scharf an.
„Zieh dich aus“, befahl er Severus, der ihn überrascht, ja eher geschockt ansah und dabei seine Augenbrauen hob.
„Hast du nicht gehört? Du sollst dich ausziehen“, forderte er ihn wiederholt auf, als er nicht sofort reagierte.
„Lucius, was soll das, ich ...“, wollte Severus protestieren, als Lucius in dem Moment blitzschnell seinen Zauberstab aus seinem Stock zog und diesen auf Severus Herz richtete.
Dieser blickte von der Spitze des Zauberstabs in Lucius Gesicht und versuchte darin zu lesen, doch das Einzige, was er wirklich sehen konnte, war, dass dieser es ernst zu meinen schien.
Er hatte im Grunde keine Angst vor ihm, aber die ganze Situation löste ein gewisses unsicheres und doch mächtig erregendes Prickeln in ihm aus. So begann er ganz langsam die restlichen Knöpfe seiner Jacke zu öffnen, während er sein Gegenüber dabei nicht aus den Augen lies. Irgendwie, auf irgendeine gewisse Art, war es genau das, was ihn im Moment mächtig reizte und als er einen kurzen Blick über den Stoff seiner Hose warf, stellte er fest, dass die ganze Aktion nicht im geringsten seine Erregung beeinflusst hatte.
So streifte er Jacke und Hemd gleichzeitig über seine Schultern und warf beides Lucius zu, der es geschickt mit einer Hand auffing, kurz grinste und es einfach in den Sessel neben ihm warf.
„Weiter!“
Lucius deutete bei diesem Wort mit dem Zauberstab auf Severus Hose, welche dieser nun langsam öffnete, kurz zögerte, bis Lucius ihm einen ungeduldigen Blick zu warf und dann in einer fliesenden Bewegung mit der restlichen Kleidung abstreifte, sodass er danach völlig nackt vor ihm stand.
Lucius musterte ihn ausgiebig und ungeniert, und als sein Blick auf Severus’ inzwischen harten Schaft hängen blieb, hob er langsam eine Augenbraue. Er machte einen großen Schritt auf ihn zu, nahm dabei sein Kinn hoch und legte die dann Spitze seines Zauberstabes an Severus Hals.
„Jetzt wirst du mich ausziehen.“ Lucius Gesicht war nur noch wenige Zentimeter von Severus entfernt. Dieser tat, wie ihm befohlen worden war und öffnete zuerst die Knöpfe der Jacke und dann die des Hemdes. Immer wieder sah er in die funkelnden Augen von Lucius dabei und erst, als er den letzten Knopf geöffnet und begonnen hatte ihm die Sachen vom Körper zu streifen, glitt sein Blick auf die wunderbare alabasterfarbene Haut seines Freundes. Noch während er ihm die Sachen vom Körper streifte, berührte er mit seinen Fingern dessen Haut und strich darüber. Er sah, wie Lucius kurz seine Augen schloss, bevor er ihm dabei half seine Jacke abzulegen und sie ebenfalls zu den anderen Sachen hinter sich auf den Sessel warf.
Severus zögerte einen Moment, sich fragend, was er da eigentlich tat, doch in dem Moment, als er wieder in die Augen von Lucius sah, der ihn begierig anblickte, hatte er seine Zweifel schon wieder komplett verloren.
„Du willst doch jetzt nicht etwa aufhören?“, fragte Lucius ihn und leicht schüttelte Severus den Kopf. Er spürte sein Herz hoch oben im Hals schlagen, als seine Hände zu Lucius Hose gingen. Zaghaft, fast verschüchtert öffnete er diese, hatte aber immer noch seinen Blick auf Lucius’ Gesicht geheftet. Dieser grinste nun und ein zynisches Lächeln erschien auf seinem Gesicht.
„Schieb deine Hand hinein!“
Severus schluckte, doch er wusste jetzt gab es kein zurück mehr. Wollte er überhaupt zurück? Eigentlich nicht, das was er wollte stand vor ihm. Er wollte Lucius, er wollte ihn berühren, liebkosen, anfassen.
So tat er, was dieser forderte und schob langsam die Hand in dessen Hose, strich zuerst mit den Fingern über Lucius Erregung, bevor er seine Finger um ihn legte und langsam zu reiben begann.
Lucius stöhnte auf, als er die Hand auf sich spürte und schloss erneut genussvoll die Augen. Dann als er sie wieder öffnete, legte er seine Hand in Severus Nacken, zog ihn noch näher zu sich heran und sah ihm dabei tief in die Augen.
„Ich wusste, dass du geschickte Hände hast“, hauchte er gegen seine Lippen, doch Severus wusste nicht, was er darauf erwidern sollte und so sah er ihn einfach nur weiterhin an, während er nicht aufhörte Lucius Schaft, der immer mehr in seiner Hand zu pochen begann, zu massieren.
Lucius verzog sein Gesicht zu einem Lächeln und legte dann seine Lippen auf die von Severus. Zuerst war dieser schockiert. Er hatte noch nie zuvor in seinem Leben einen anderen Mann geküsst. Doch dieser ließ ihm nicht viel Zeit zu überlegen, sondern strich mit seiner Zunge über seine Lippen und fast wie von alleine öffnete er seine und ließ die Zunge von Lucius in seinen Mund wandern, wo er mit ihm sofort ein sehr wildes Spiel begann.
Immer noch die Hand im Nacken wurde Severus zu Lucius gezogen, der sich nun gegen ihn presste, so dass er dessen heiße Haut spüren konnte, was ihn selber auch mächtig erregte und ihm die allerletzten Bedenken nahmen. Er erwidere den Kuss von ihm nun genau so leidenschaftlich und keucht kurz auf, als die Hüfte von Lucius gegen seinen Schaft rieb.
Dieser nahm nach kurzer Zeit seinen Kopf zurück und blickte Severus wieder mit gerecktem Kinn an.
„Zieh mir endlich die Hose aus“, befahl er ihm zischend und presste ihm erneut, seinen Zauberstab gegen den Hals.
Severus zog die Hand aus seiner Hose und schob ihm Selbige dann von den Hüften. Er musste in die Knie gehen, um sie ihm ganz auszuziehen, und als dieser aus der Hose gestiegen war und Severus wieder aufstehen wollte, legte er ihm eine Hand auf die Schulter und drückte ihn mit einem Kopfschütteln zurück.
„Zeig mir, was die Zigeunerin mit dir gemacht hat“, forderte er ihn nun auf und Severus warf einen Blick auf Lucius Erregung, direkt vor sich, bevor er ihn wieder ansah.
„Ich soll ...?“, fragte er und hatte sofort wieder den Zauberstab von Lucius, der auffordernd nickte, an seinem Hals, als er nicht gleich einwilligte.
Einen kurzen Blick auf Lucius Zauberstab werfend, schluckte er hart, legte dann aber erneut seine Hand um dessen Schaft, den er langsam zu massieren begann. Es war ein mehr als merkwürdiges Gefühl für ihn, und dennoch war es so erregend, wie er es seit diesem Abend mit diesem Mädchen nicht mehr empfunden hatte. Was nicht bedeutete, dass dazwischen nichts passiert war, eben nur nicht mehr so aufregend.
„Ich will, dass du es genau so machst, wie die Zigeunerin“, zischte Lucius ihm nun langsam und deutlich zu. Dabei erschienen seine Augen so kalt und doch glühend zugleich. Severus erschauderte bei seinem Blick und sehr zögerlich näherte er sich mit seinem Gesicht dessen harter Erregung.
Entweder vor Aufregung oder aber auch vor Erregung begann sein Körper leicht zu zittern, oder viel mehr war es ein starkes Vibrieren. Zögerlich legte er seine Lippen über die Spitze von Lucius Erregung, um ihn zu verwöhnen. Erst hatte er vorbehalte, doch zu seiner eigenen Verwunderung, fing es auch ihm an zu gefallen und so ließ er noch zusätzlich seine Zunge über die Spitze kreisen, während er ihn mit einer Hand weiter massierte. Er hörte, wie Lucius zu stöhnen begann, was ihn dazu veranlasste seine Bemühungen zu verstärken und er ihn immer intensiver massierte.
Als er einen kurzen Blick nach oben zu Lucius warf, hatte dieser seine Augen geschlossen, doch er schien gespürt zu haben, dass Severus ihn ansah und öffnete sie im selben Moment wieder und blickte zu ihm hinunter.
Mit einer Hand griff Lucius nun in Severus Haare und packte nicht gerade zimperlich in diese.
„Hör zu mein Freund, …“, stöhnte Lucius bis aufs äußerste erregt. Auch Severus konnte spüren, wie heftig dessen Schaft pochte und er wusste, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis dieser seinen Höhepunkt erreicht haben würde.
„… du wirst, genauso wie die Schwarzhaarige an dem besagten Abend, alles schön schlucken“, keuchte er und als Severus protestieren und seinen Kopf wegnehmen wollte, hielt Lucius ihn fest, und kaum eine Sekunde später ergoss er sich, mit einem lauten Stöhnen, in seinen Mund. Fast reflexartig schluckte er das, was ihm Lucius gab und er spürte, wie die bittersüßliche Flüssigkeit in seine Kehle hinunter ran.
Lucius ließ seinen Kopf erst los, als das Zucken in seinen Lenden aufhörte und das Pochen seines Schaftes abgeebbt war.
Langsam löste sich Severus von ihm, nahm seine Hand weg und drückte sich langsam wieder nach oben. Dabei sah er Lucius ununterbrochen ins Gesicht, seine Miene war ausdruckslos und zeigte seinem Gegenüber nicht, was er in dem Moment empfand. Während er aufstand, ließ er seine Hand über Lucius’ Bauch nach oben gleiten, ließ sie einen Moment lang auf seiner glatten Brust liegen und musterte ihn weiterhin, blickte in die steingrauen Augen und wartete einen Moment lang ab.
Auch Lucius, der die Hand aus seinen Haaren gelöst hatte, legte seine Finger, in denen er aber immer noch seinen Zauberstab hielt, auf Severus’ Schultern, lies diese mitsamt dem Stab über sein Schlüsselbein und seine Brust entlang gleiten, als sich dieser erhob.
„Es war noch wundervoller, als ich es mir in meinen kühnsten Träumen ausgemalt hatte. Deine Hände vollbringen tatsächlich meisterhaftes“, flüsterte er ihm entgegen und streichelte dabei weiterhin seine Haut. Severus hörte seinen Worten regungslos zu, legte dann seine Hand auf die von Lucius und strich kurz sanft darüber.
Doch dann griff er blitzschnell nach Lucius Handgelenk, drehte ihm dem Arm auf den Rücken, woraufhin der Blonde aufkeuchte und seinen Zauberstab fallen ließ, den er in der Hand gehalten hatte. Bei dieser Aktion drehte Severus Lucius auch gleichzeitig um, so dass dieser nun mit dem Rücken zu ihm stand und er ihm seinen Arm so verdreht hielt, dass dieser vor Schmerzen aufstöhnte.
„Severus, was soll das?“, fragte er überrascht und schmerzverzerrt.
Severus presste sich nun seinerseits gegen den Körper von Lucius und schob diesen dann, nachdem er einen kurzen Blick auf den Schreibtisch geworfen hatte, einen Schritt darauf zu.
„Du hattest deinen Spaß? Es hat dir wohl gefallen, mich vor dir auf dem Boden knien zu sehen und mich wie deinen Sklaven zu behandeln?“, zischte er nah an sein Ohr, hielt seinen Arm aber immer noch fest gepackt.
„Ja, es hat mir gefallen, wie du mich geküsst hast, deine Finger mich fast in den Wahnsinn getrieben haben und wie du dann alles schön brav geschluckt hast“, gab er sarkastisch zurück, woraufhin Severus den Druck auf seinen Arm noch etwas verstärkte.
„Verdammt, du brichst mir den Arm“, fluchte Lucius auf und beugte sich leicht nach vorn, um dem Druck etwas nachzugeben.
„Du hattest deinen Spaß, MEIN FREUND! Jetzt bin ich an der Reihe“, gab Severus genüsslich grinsend zurück und strich mit den Fingern seiner freien Hand durch Lucius’ Haar, an seinem Hals entlang, über die Schulter und weiter nach vorn. Lucius wusste in dem Moment nicht, wie er das Verhalten seines Freundes deuten sollte, das merkte er genau. Doch als Severus mit seinen Fingern über seinen Brustkorb strich und dabei auch nicht seinen Brustwarzen ausließ, stöhnte dieser auf. Er wollte sich seiner Finger entwinden, doch das ließ Severus nicht zu. Weiterhin hielt er ihn fest, so dass er keine Chance hatte, sich auch nur einen Zentimeter zu bewegen, ohne Gefahr zu laufen, dass er ihm den Arm brach oder gar die Schulter auskugelte.
„Wie gefällt es dir, in dieser Situation zu sein, einmal der Unterlegene zu sein?“, fragte Severus, den die ganze Sache gewaltig erregte. Leicht presste er sich gegen Lucius, der nun seinen harten Schaft überdeutlich spüren musste und auch mit einem überraschenden Stöhnen darauf reagierte.
„Was hast du vor?“, fragte Lucius unsicher, drehte den Kopf und versuchte Severus Blick einzufangen. Severus neigte ihm seinen Kopf entgegen, seine Lippen berührten seine Wange, als er weitersprach.
„Ich werde mir jetzt das holen, was mir zusteht“, flüsterte er gegen seine Haut. Entsetzt blickte Lucius ihn an und zerrte an seinem Arm, was er aber sofort wieder bereute und unter Schmerzen erneut aufstöhnte.
„Entspanne dich, dann wird es dir mit Sicherheit auch gefallen. Die Damen haben sich jedenfalls noch nie beschwert“, hauchte er ihm nun in sein Ohr und knabberte kurz daran, bevor er Lucius mit seinem Oberkörper nicht gerade sanft auf den Schreibtisch knallte und ihn darauf drückte.
„Du bist total verrückt, Severus“, stöhnte Lucius erneut auf, doch schaffte er es nicht, sich aus dessen Griff zu winden.
Grob drückte er Lucius Beine mit seinem Fuß auseinander, griff mit den Fingern in eine Schale mit einer Pflanzencreme, die er noch von seinem letzten Experiment da stehen hatte und verteilte diese zwischen Lucius Pobacken.
Ohne zu zögern, presste er sich ihm entgegen, doch als er spürte, wie Lucius sich zu verkrampfen begann, hielt er inne und lehnte sich gegen ihn, dabei legte er seine Hand auf dessen muskulöse Schulter.
„Ja, ich glaube du hast Recht, ich bin verrückt, aber das ist deine Schuld. Du solltest lernen ruhiger zu werden und dich zu entspannen, mein Freund“, raunte er ihm in sein Ohr, strich mit seiner Hand über den gut ausgebildeten Rücken seines langjährigen Freundes, ließ sie bis zu seinen schmalen Hüften wandern, über den Hüftknochen dann langsam nach vorn und begann erneut über seinen Schaft zu streichen, der unter seine Behandlung, sehr schnell wieder hart zu werden begann. Erneut stöhnte Lucius unter ihm auf und Severus merkte, wie dieser sich seiner Behandlung vollkommen hinzugeben und zu entspannen begann.
Langsam begann er in ihn einzudringen, während seine Hand ihn immer weiter massierte. Lucius keuchte, als er merkte, was Severus tat, doch war er nicht in der Lage irgendetwas dagegen zu tun, vorausgesetzt, dass er es überhaupt wollte, doch da war sich Severus nun nicht mehr sicher. Als er spürte, wie dieser aufhörte sich dagegen zu wehren, drang er ganz in ihn und hielt dann für einen Moment inne, kurz abwartend und die Enge um ihn auskostend, bevor er langsam mit leichten Bewegungen begann. Zuerst vorsichtig zog er sich aus ihm zurück, um aber gleich wieder in ihn zu dringen, während er immer noch auf seinem Rücken lag und seinen Arm festhielt und mit der anderen Hand den inzwischen wieder harten und pochenden Schaft bearbeitete.
Auf der Haut seines Freundes hatte sich mittlerweile ein kleiner Schweißfilm gebildet, der seine Haut noch mehr zum Glänzen brachte und ihn noch attraktiver aussehen ließ, als er es ohnehin schon war. Keuchend und stöhnend wand sich Lucius unter Severus, der es nun riskierte und den Arm von ihm losließ. Sofort nahm er ihn nach vorn und stütze sich jetzt mit beiden Armen auf dem Schreibtisch ab, dabei umklammerte er das Ende der Tischplatte.
Severus richtete sich auf, bekam so mehr Bewegungsfreiheit und stieß kräftiger in ihn, dabei merkte er, wie die ganze Situation ihn so erregte, dass er kaum mehr an sich halten konnte. Die Hitze in seinen Lenden breitete sich rasend schnell aus und stieg mit jedem Stoß weiter an. Ein Schweißtropfen ran an seiner Schläfe nach unten und als er spürte, wie Lucius sich nach oben drückte, den feuchten Rücken gegen seine ebenso erhitze Brust drückte und mit seinem Arm, seinen Kopf zu seinem zog, den er zu ihm gedreht hatte, spürte er, dass ihn der Höhepunkt jeden Moment überrollen würde. Ohne weiter nachzudenken, kam er dem Fordern von Lucius nach, senkte seine leicht geöffneten Lippen auf die seinen und stöhnte dann in seinen Mund, als er sich in einen letzten heftigen Stoß, in ihm ergoss. Auch Lucius keuchte, als er das letzte Mal so kräftig in ihn stieß und er wusste, dass auch er gekommen sein musste, denn er sank kurz darauf hin erschöpft wieder auf den Schreibtisch zurück, wo ihm Severus folgte und sich gegen seinen Rücken sinken ließ.
So lagen sie beide noch einige Zeit keuchend und schwitzend übereinander auf dem Schreibtisch, beide zitterten und bebten von dem gerade erlebten.
Severus hatte seinen Kopf auf Lucius Rücken gelegt, spürte, wie sich dessen Brustkorb hob und senkte und hörte auch, wie sein Herz heftig schlug.
Nach ein paar wenigen Minuten löste sich Severus von ihm und ging einen Schritt zurück. Lucius erhob sich ebenfalls und drehte sich sofort um, dabei streckte er seine Hand aus und strich mit ihr erneut über Severus Brust und dann seinen Bauch. Keiner sprach in dem Moment ein Wort, denn beide hatten keine Ahnung, was sie sagen sollten. Doch dann überwand der Tränkemeister sich und blickte ihn ernst an.
„Lucius. Das war eine einmalige Sache. Es wird nie wieder vorkommen, hast du verstanden?“, erklärte er ihm ernst. Nicht, dass es wirklich bereuen würde, doch er war sich sicher, dass das nicht wirklich seine Welt war. „Es muss unter uns bleiben, kein Dritter wird je davon erfahren, hast du mich verstanden?“
Severus sagt dies so ernst, dass Lucius sofort verstehen musste, wie ernst es ihm damit war.
„Ist gut Severus, ich habe schon begriffen. Ich verspreche dir, es wird etwas zwischen dir und mir bleiben. Etwas, was ich aber nicht bereue“, gab er zurück und wollte mit seinen Fingern über Severus Kinn streichen. Doch dieser hielt seine Hand fest und sah ihn ausdruckslos an.
„Nein!“, hielt er ihn auf und drehte sich dann weg, begann seine Kleidung einzusammeln und sich wieder anzuziehen.
Lucius musterte ihn kurz dabei, nickte dann und tat es ihm gleich. Keiner sprach dabei ein Wort, bis sie beide wieder ihre Sachen anhatten und Severus den Zauberstab von Lucius aufhob und ihn ihm reichte.
Als Lucius danach griff und Severus diesen nicht gleich losließ, sah er ihn verwundert an.
„Glaubst du, wir können trotz dem, was passiert ist, Freunde bleiben?“, fragte Severus unsicher.
„Wenn es dir ernst mit einer Freundschaft ist, ist das auf jeden Fall möglich, wenn du es wirklich willst. Willst du?“, fragte Lucius zögerlich. Severus sah ihn nachdenklich an und nickte dann.
„Es wäre mein Wunsch, wenn du es auch möchtest“, gab er zurück und lies den Zauberstab von Lucius los, der ihn wieder in seinen Stock zurücksteckte und sah dann wieder nickend zu ihm.
„Natürlich möchte ich“, gab er zurück und sah ihm in die Augen, dann reichte er ihm die Hand. Einen Moment zögerte Severus, doch dann ergriff er sie und drückte sie fest. Doch dann rieb Lucius sich über sein Handgelenk.
„Ich wusste gar nicht, dass ein Zaubertränkebrauer, so eine Kraft hat“, erklärte er grinsend.
„Du weißt noch vieles nicht von mir. Doch das ist auch gut so. Jeder braucht seine kleinen Geheimnisse“, erklärte er mit einem Grinsen, woraufhin sein Gegenüber nickte, ihm kurz auf die Schulter klopfte und dann zur Türe ging.
Noch einmal drehte er sich um, nickte ihm zu und verließ dann das Büro.
Severus blickte ihm noch hinterher und als sich die Türe geschlossen hatte, starrte noch einige Zeit auf diese, bevor er sich wieder hinter seinen Schreibtisch setzte. Doch richtig konzentrieren konnte er sich nicht mehr auf seine Arbeit, ließ diese dann einfach liegen und ging ins Bett ...
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